Diagnose Epilepsie

Also ist diese Unterzuckerung nur für Epi-Hunde ein Stressfaktor ?

Nein, aber dieser "Hunger" kann anscheinend etwas im Gehirn auslösen - ich bekomme Kopfweh. (wenn ich stundenlang nichts zu essen kriege)
Kopfweh... Gehirn... ich VERMUTE, dass dann hier eine Verbindung sein könnte? Die eben Anfälle, die ja sich im Gehirn abspielen, auslösen könnte.
Mir fällt in dem Zusammenhang der Satz "Mir ist schlecht vor lauter Hunger" ein. Also Übelkeit, dann Kopfweh...
Beim Aaron zuerst Nüchternspeiberei, dann Anfall.
 
@ Brigitte:

Ich wundere mich sehr über dein mangelndes Basiswissen, wo du dich selbst doch als die Expertin in Sachen Epilepsie siehst ....
 
Es ist wirklich ätzend diesen regelrechten Shitstorm zu lesen. Es ist ein ernstes Thema. Ich und vielleicht andere die nichts schreiben, sind sehr dankbar über Ratschläge. Es wäre sehr schön wenn ihr calimero+aaron mal in Ruhe lässt. Wem ihre Beiträge stören, der soll sie nicht lesen. PUNKT!

Ich danke allen, die mir NÜTZLICHE Informationen und Ratschläge zu diesem doch etwas verstörenden Thema gaben und geben.

CALIMERO+AARON:
Bei der Vermittlung sagte man uns, dass sie Anfälle hat, dass die aber wahrscheinlich von ihrem Übergewicht kommen. Nun hat sie aber schon brav abgenommen und sie kommen immer noch. Allerdings ist sie etwas unförmig. Sie hat nämlich links und rechts am Rücken Fettpölster. Eine damalige Vermutung war, dass diese Fettpölster eventuell auf die Nerven, die Wirbelsäule oder sonst was drücken und diese Krampfanfälle auslösen.
 
Bei der Vermittlung sagte man uns, dass sie Anfälle hat, dass die aber wahrscheinlich von ihrem Übergewicht kommen. Nun hat sie aber schon brav abgenommen und sie kommen immer noch. Allerdings ist sie etwas unförmig. Sie hat nämlich links und rechts am Rücken Fettpölster. Eine damalige Vermutung war, dass diese Fettpölster eventuell auf die Nerven, die Wirbelsäule oder sonst was drücken und diese Krampfanfälle auslösen.

Vici, davon hab ich noch nie etwas gehört, aber vielleicht kann "Chimney", die ja Tierärztin ist, mehr dazu schreiben. :confused:

Sonst - DANKE. :)

Eva... ich hab das mit den Kopfschmerzen präzisiert.. reicht das nicht?
Migräne hat man auch nicht in der großen Zehe - auch wenn das Gehirn selbst nicht weh tun kann....
 
danke, aber das solltest du lieber nicht schreiben, sonst hören wir gleich wieder "Ferndiagnose stellen" usw...

ich bin ja mit meinem TA in kontakt wegen Agi.
 
Man könnte natürlich auch real eine zweite Meinung bei einem anderen Tierarzt/Tierklinik einholen , der den Hund real untersucht, wenn die "Vermutungen" der Vergabestelle und des jetzigen Tierarztes in einem Zweifel aufkommen lassen ...

Und das ist weder "Stalking" noch "Shitstorm" - das ist schlicht und ergreifend meine Meinung dazu :cool:
 
Ich habe ein Bild rausgesucht das genauer erklärt wo bestimmte Medikamente wirken.
Y7HMP.jpg
 
Erste Hilfe:
- Hund in die Mitte des Raumes ziehen am Hinterbein oder Schwanz
- den Hund NICHT festhalten
- Gegenstände entfernen die eine Verletzungsgefahr sind
- Raum dunkel machen, keine Geräusche
- eine Decke (wie etwa Badetuch) über den Hund werfen
- Bei Erbrechen Hund am Bauch etwas anheben sodass das Erbrochene heraus fließt
- Wenn der Hund am Bauch liegt kann man ein Eispack nach den Brustwirbeln in der Lumbarregion auflegen und dann die Decke über den Hund
- Vorsicht beim Maul -> Bissgefahr

Gluten, Konservierungsstoffe oder Futermittelallergien können Anfälle auslösen.
Beispiel kompletter Anfall mit allen Leveln: http://youtu.be/XyL-xKXMSIY
Beispiel Anfall mit tonic Level: http://youtu.be/CzZ-IgD7HXs
Beispiel Anfall durch Unterzuckerung: http://youtu.be/XAZxhIGNnY4
Beispiel Anfall mit Tonic und Clonic Level: http://youtu.be/j2FieWco3Cg
 
Bezüglich Futtermittelallergie, Gluten usw...

Ja, bin ja derzeit beim Stammbaum - Analysieren, aber auch Erkunden, welche Art von Anfällen z.B. Rasse-speziell sind, ob ein Zusammenhang zwischen bestimmter Ernährung/Unverträglichkeit/Allergie und Anfällen besteht (dürfte so sein, kommt immer wieder vor).

Mir ist noch dazu etwas aufgefallen.... auch Eltern, Geschwister usw. können - sonst ganz gesund - einmal so etwas wie einen Anfall haben - obwohl man das nicht unter Epilepsie reihen kann.
Nur - unter den Nachkommen kann es dann echte idiopathische Epilepsie geben. So eine "Auffälligkeit" könnte ein Indikator für Vererbung von Epilepsie sein.
 
ich denke oft drüber nach wieviele hunde es gibt bei denen anfälle unbemerkt bleiben.meiner hat ja bisher 4 anfälle gehabt,in fast drei jahren.wenn ich nicht zuhause gewesen wäre würde ich das gar nicht wissen weil seine anfälle ohne nachwirkungen waren.er war danach weder müde noch sonst irgendwie verändert.



 
Das noch obendrein! Mir hat jemand am Telefon auf meine Frage nach Anfällen gesagt... "Nein, die hat er nicht. Aber manchmal kann er nicht mehr stehen, dann fällt er um. Nach ein paar Minuten geht es wieder, dann kann er wieder aufstehen."

Nuja....:D

Was mich heute freut... ich erhielt einen Anruf vom KFT - das ist der deutsche Terrierklub. Habe mich nun mit der dortigen Zuchtwartin via Mail in Verbindung gesetzt. Detto erhielt ich heute ein Mail von einem Züchter in Russland - bei ihm ist nichts, aber anscheinend bei Züchterkollegen. Habe ihn ersucht, meine Mailadresse weiterzugeben, damit sich die Leute mit mir in Verbindung setzen können.
Derzeit sieht es für mich so aus, als würde die "Spur" nach Großbritannien führen - zwei Rüden, Vater und Sohn, die recht oft zum Zuchteinsatz kamen. Allerdings... die dürften nur ein oder zwei Genmutationen vererbt haben.
Stelle mir das Ganze so vor... eine Genmutation - die vorerst heterozygot weitergegeben wird. Hier passiert noch gar nichts. Erst beim Zusammentreffen von zwei gleichen Genmutationen wird das Ganze homozygot und - bei einem Gen- kommt vielleicht einmal eine Knickrute heraus oder eine Allergie.
Erst wenn etliche - bestimmte Genmutationen zusammenkommen, kann Epilepsie entstehen.
Diese "harmlosen" Genmutationen werden in der Population weit verbreitet sein. Bis dann zwei Partner zusammentreffen, die das gleiche Gen an manche (nicht alle!) Nachkommen weitergeben. Allergie bei Hunden ist ja weit verbreitet. Wenn es dann mehrere, unterschiedliche derartige Genmutationen gibt - dann kommt Epilepsie heraus.
 
Das noch obendrein! Mir hat jemand am Telefon auf meine Frage nach Anfällen gesagt... "Nein, die hat er nicht. Aber manchmal kann er nicht mehr stehen, dann fällt er um. Nach ein paar Minuten geht es wieder, dann kann er wieder aufstehen."

Nuja....:D

Was mich heute freut... ich erhielt einen Anruf vom KFT - das ist der deutsche Terrierklub. Habe mich nun mit der dortigen Zuchtwartin via Mail in Verbindung gesetzt. Detto erhielt ich heute ein Mail von einem Züchter in Russland - bei ihm ist nichts, aber anscheinend bei Züchterkollegen. Habe ihn ersucht, meine Mailadresse weiterzugeben, damit sich die Leute mit mir in Verbindung setzen können.
Derzeit sieht es für mich so aus, als würde die "Spur" nach Großbritannien führen - zwei Rüden, Vater und Sohn, die recht oft zum Zuchteinsatz kamen. Allerdings... die dürften nur ein oder zwei Genmutationen vererbt haben.
Stelle mir das Ganze so vor... eine Genmutation - die vorerst heterozygot weitergegeben wird. Hier passiert noch gar nichts. Erst beim Zusammentreffen von zwei gleichen Genmutationen wird das Ganze homozygot und - bei einem Gen- kommt vielleicht einmal eine Knickrute heraus oder eine Allergie.
Erst wenn etliche - bestimmte Genmutationen zusammenkommen, kann Epilepsie entstehen.
Diese "harmlosen" Genmutationen werden in der Population weit verbreitet sein. Bis dann zwei Partner zusammentreffen, die das gleiche Gen an manche (nicht alle!) Nachkommen weitergeben. Allergie bei Hunden ist ja weit verbreitet. Wenn es dann mehrere, unterschiedliche derartige Genmutationen gibt - dann kommt Epilepsie heraus.


Nuja...grad du brauchst dich nicht aufzupudeln. Wie lang hast du gebraucght, bis du mitbekommen hast, daß das "Bauchweh" deines Hunde möglicherweise was anderes ist?
 
Du dürftest das Ganze nicht mitbekommen haben...

Wie lange ich gebraucht habe? Da Aaron bereits "Anzeichen" im Alter von 4 Monaten gezeigt hat (ich weiß, unüblich für idiopathische Epi, trotzdem...) - SOFORT!
Was meinst du, wie oft ich die Tierärzte gelöchert habe? Eben, weil mir das Ganze komisch vorkam?
Aaron hatte den ersten richtigen Anfall im Alter von 1 3/4 Jahren. Genau passend. Erste Diagnose... Bauchweh. Ich war damals nicht dabei, war gerade in Wien, mein Mann war beim Tierarzt. Bei den nächsten Malen kam dann doch der Verdacht seitens der TA: "Nun hat er Epilepsie". Jedoch...Blutbild - und hier waren die Leberwerte leicht erhöht. Lt. TA dann: "Also doch keine Epilepsie, kommt vom Magen/Darm".
Heute weiß ich, dass nach einem Anfall recht wohl auch die Leberwerte erhöht sein können.

Nach dem Tierarztwechsel... "Herr Doktor, kann das nicht doch was Anderes sein? Doch was vom Gehirn?"
"Nein, nein - ist eine Bauchkolik".
Bei Dr. Ziegler... "Frau Doktor, kann das nicht vom Kopf kommen?"

"Nein, nein, das kommt vom Darm" (soooo ganz unrecht dürfte sie zwar nicht haben - es dürfte eine Verbindung Allergie - Darm- Gehirn geben...).
Hier im Forum... frag einmal nach, wie oft ich geschrieben habe, was mir alles seltsam vorkäme...

Bis mir hier schon unterstellt wurde, an einem "Münchhausen Syndrom" zu leiden...

"Laß den Hund Hund sein und alles wird gut..." und der Hund hatte immer öfter Anfälle- die nicht behandelt wurden...
Ich schon allen Leuten auf die Nerven ging..."Der kann nicht mehr stehen, es haut ihn regelrecht um, er verkrampft sich!"
"Jaja, so eine Bauchkolik kann weh tun!"....


Vier Tierärzte.... bis ich -lästig, wie ich halt nun einmal bin und hartnäckig - das Ganze filmte. Hier ins Forum stellte.

Ich meine, es gehört aufgeklärt. Fast jeder (inklusive mir damals) ist der Ansicht, dass "Epilepsie" der typische tonisch-klonische Anfall ist.
Fallen, auf der Seite liegen, mit den Beinen herumstrampeln, Schaum vor dem Maul, Zähne klappern.
Ist der typische Grand Mal - nur - es gibt auch viele, viele andere Formen der Epilepsie.
Weiß nur selten wer.

Vielen Hundehaltern kommt es seltsam vor - man geht zum Tierarzt - der gibt halt einmal eine Spritze... das war es.
Wenn nun kein weiterer Anfall mehr nachkommt (kommt ja vor), denkt keiner an einen epileptischen Anfall.

Habe hier einen Fall (und über die väterliche Seite mit Aaron verwandt)....
Hund hatte jetzt erst, im Alter, einen epileptiformen Anfall. Einen total untypischen. Nun - man könnte sagen, jetzt, mit 15 Jahren.. Herz, Stoffwechsel, sonstwas (Gehirntumor ist auszuschließen, es geht ihm nun nach einem halben Jahr wieder gut, kein weiterer Anfall nachgekommen).
In dem Alter - hätte ich auch gesagt... hat nichts mit vererbter Epilepsie zu tun.
NUR... und nun kommt das große ABER...

Dieser Rüde ist Vater eines Wurfes mit Epilepsiefall! War nur ein einziger Wurf, wo das der Fall war - ich weiß nicht, wie oft er noch gedeckt hat, aber da war nichts.

Wenn man nun weiß, dass stets Rüde UND Hündin ihren Teil dazu beitragen müssen... ist klar, dass er recht wohl was in seinen Genen hatte!

Ist ja nur so, dass - in gewissen Situationen - eine erhöhte Krampfbereitschaft besteht - wenn die immer wieder kommt - ohne Ursache wie Herz, Leber, Stoffwechsel, Gehirntumor usw. - spricht man von idiopathischer Epilepsie.
 
ich hab keine Lust auf eine sinnlose Diskussion, aber ich hab das anders in Erinnerung. Nichts von Zweifeln deinerseits, daß das vom Hirn kommen könnte, also de facto Epilepsie ist- auf die Idee kam doch wirklich erst eine Userin hier, nachdem du ein Video eingestellt hast.
 
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