An alle die die Methoden von Jan Fennell verwenden



Du sitzt mit Hund auf gleicher Höhe im Kofferraum????


Im Kofferraum sitze ich sogar niedirger als mein Hund, weil ich mich da öfter nach hinten lehne und meine Süße sich dann über mich beugen kann. :D Und ab und an kriget sie sogar ein Stück Wurst aus meiner Semmel, während ich noch esse.
Oh je ich glaub ich mach alles falsch :D
 
aber es ist doch so, dass manche hunde, ob das nun "ich will der boss sein", oder "ich weiß nicht wo es lang gehen soll, also such ich mir irgendwie n weg" oder sonstwas is...in die führungsrolle schlüpfen...
dass das nun von erhöhten positionen oder wer darf was zuerst abhängt, wage ich auch zu bezweifeln...
aber ich hab shcon den eindruck, dass manchen hunden die klare führung fehlt...

Ich glaub einfach, dass sich JEDES Lebewesen so weit zu seinen Gunsten "ausbreitet", wie es halt geht. Wenn der Hund lernt, es ist ok, wenn ich alle anderen von der Tür wegrempel um so schnell wie möglich rausstürmen zu können, dann wird er´s machen. Wenn der Hund lernt, es klappt, Essen vom Tisch zu fladern, wird er´s machen. Wenn der Hund lernt, es funktioniert, wenn ich Herrli nicht zu Frauli ins Bett lass, indem ich knurr, wird er´s machen, wenn´s ihm grad passt. Nicht weil er dominant ist, sondern einfach weil es geht. Und es wird ihn nicht die Bohne stören, wenn er all diese Dinge nicht kann, weil sie eben nicht erlaubt sind. You get what you train!

Und wie eh schon erwähnt wurde - wenn man nicht weiß, wie man sich verhalten soll, weil es einem keiner zeigt - ergo man nicht geführt wird, dann muss man halt selbst agieren.

Meine Hunde gehen übrigens auch nach mir bzw. erst durch ein Signal von mir durch die Türe, weil ichs für sicherer halte. Aber sicher net, weil eine Frau Fannell behauptet, die wären sonst dominant... :rolleyes:
 
:o an die TH Erstellerin -

nicht böse sein wenn das ganze jetzt in Ober Irionie und Witzchen ausgeartet ist.

Ernsthaft - ich kenne das Buch dieser Dame nicht, aber wenn sie in diesem die Meiung vertritt, man sollte dem Hund immer zeigen, wo sein Platz in der Rangordnung ist, dann finde ich das (und sehr viele andere auch) nicht gut.

Hunde kommen nicht von Haus aus auf die Welt um Ärger zu machen oder die Weltherrschaft an sich zu reissen.

Im Gegenteil sie sind lernwillig und freudigst bei allem dabei.
Es macht keinen Sinn den Hund dauernd zu gängeln. Handle nach deinem Gefühl, wenn dir etwas zu viel wird, dann such Lösungsmöglichkeiten die sich in vernünftigem und Hundegerechtem (sodas Wuff sie auch kapiert) Rahmen bewegen.

Dein Hund ist sowieso darauf bedacht mit dir gut zusammenzuleben, es scheitert nur manchmal an der Kommunikation.

Ändere die Dinge die dich stören - aber du musst kein Schema nach einem Buch erfüllen.
Sei liebevoll, aber sehr wohl konsequent und mach dir nicht soviel Stress.

Der passende Weg für dich und deinen Hund, wird in keinem Buch stehen, sondern er wird sich aus vielen Büchern, eigenen und fremden Erfahrungswerten zusammensetzen. -
Lass dich nicht so ärgern :D
LG

:p Foris - hört auf zu witzeln...
 
:D:D Da würds echten Ärger mit mir geben:o:D:D

Hmm.... kommt drauf an... Manchmal tät mir das schon Genugtuung verschaffen... :D

Ich glaub das fänd keiner toll. Aber obs der Hund macht oder nicht, hängt halt sicher ein bissl vom Charakter des Hundes ab und v.a. davon, ob er´s kann oder nicht. Ein Hund, der einen souveränen und agierenden Hundeführer hat, dem er vertraut, wird gar nicht erst auf solche Ideen kommen.
 
Was ich an der gazen Dominanztheorie von Jan Fennell nicht verstehe ist: Wenn ich so unsicher bin, dass mein Hund meint, er müsse bestimmen wo´s langgeht, dann strahle ich das duch Mimik, Gestik, etc aus. Ein Hund merkt das sowieso....weil er sensible ist und nicht, weil er vor mir fressen darf und deshalb glaubt, er ist der Kaiser. Der lässt sich nicht durch kleine Tricks davon übrezeugen, dass ich plötzlich zum selbstbewussten Hundeführer mutiert bin. DAs was ich kommunizieren will (durch Sprache und auch non-verbal) stimmt ja dann noch immer nicht mit meiner Person und meiner Persönlichkeit überein? Ich glaube Hund esind zu feinfühlig und intelligent, um sich da blenden zu lassen.

Es sollte nicht darum gehen, dem Hunde die "Dominanzgedanken" auszutreiben, sondern dem Hundeführer Verahltensregeln anzutrainieren, damit er dem Hund ein Leitbild sein kann und sich nicht unverständlich ausdrückt, was die Kommunikation und Körpersrpache angeht.
Vielleicht meint Fr. Fennell das ja so, aber in den Büchern kommt es immer irgendwie komisch rüber.
 
Ich glaube, dass uns die Hunde eher bemitleidungswürdig halten und deshalb Rücksicht auf uns nehmen. Wir riechen nicht die leckeren Dinge in der Wiese, uns sind läufige Hündinnen egal, wir haben kein Fell, sondern eine empfindliche Haut, die man vor Zähnen schonen muss, schnell laufen können wir auch nicht, und an der Leine ziehen tun wir auch ständig. Ich habe die Vermutung, dass Hunde uns gar nicht für überlebungsfähig halten, und sind trotzdem loyal.
 
Was ich an der gazen Dominanztheorie von Jan Fennell nicht verstehe ist: Wenn ich so unsicher bin, dass mein Hund meint, er müsse bestimmen wo´s langgeht, dann strahle ich das duch Mimik, Gestik, etc aus. Ein Hund merkt das sowieso....weil er sensible ist und nicht, weil er vor mir fressen darf und deshalb glaubt, er ist der Kaiser. Der lässt sich nicht durch kleine Tricks davon übrezeugen, dass ich plötzlich zum selbstbewussten Hundeführer mutiert bin. DAs was ich kommunizieren will (durch Sprache und auch non-verbal) stimmt ja dann noch immer nicht mit meiner Person und meiner Persönlichkeit überein? Ich glaube Hund esind zu feinfühlig und intelligent, um sich da blenden zu lassen.

Es sollte nicht darum gehen, dem Hunde die "Dominanzgedanken" auszutreiben, sondern dem Hundeführer Verahltensregeln anzutrainieren, damit er dem Hund ein Leitbild sein kann und sich nicht unverständlich ausdrückt, was die Kommunikation und Körpersrpache angeht.
Vielleicht meint Fr. Fennell das ja so, aber in den Büchern kommt es immer irgendwie komisch rüber.
auch wenn es fr. fennell vllt nich so meint...aber ich kann mir vorstellen, dass ihre methode deshalb so gut funktioniert (eben auch grad bei unsicheren menschen), weil dieses konzept ihnen ein stück sicherheit gibt...eine orientierung...und wenn sie sich daran halten, fühlen sie sich sicherer, und das kommt natürlich auch beim hund an...

is jetz nur so ne idee...von einem kleinen hobbypsychologen:D (ausbildung sei dank:D:D:D)
 
Ich glaub einfach, dass sich JEDES Lebewesen so weit zu seinen Gunsten "ausbreitet", wie es halt geht. Wenn der Hund lernt, es ist ok, wenn ich alle anderen von der Tür wegrempel um so schnell wie möglich rausstürmen zu können, dann wird er´s machen. Wenn der Hund lernt, es klappt, Essen vom Tisch zu fladern, wird er´s machen. Wenn der Hund lernt, es funktioniert, wenn ich Herrli nicht zu Frauli ins Bett lass, indem ich knurr, wird er´s machen, wenn´s ihm grad passt. Nicht weil er dominant ist, sondern einfach weil es geht. Und es wird ihn nicht die Bohne stören, wenn er all diese Dinge nicht kann, weil sie eben nicht erlaubt sind. You get what you train!

Und wie eh schon erwähnt wurde - wenn man nicht weiß, wie man sich verhalten soll, weil es einem keiner zeigt - ergo man nicht geführt wird, dann muss man halt selbst agieren.

Meine Hunde gehen übrigens auch nach mir bzw. erst durch ein Signal von mir durch die Türe, weil ichs für sicherer halte. Aber sicher net, weil eine Frau Fannell behauptet, die wären sonst dominant... :rolleyes:
wobei ich das nich nur in diese richtung spinnen würde...

das geht auch anders...bei unsicheren hunden...wenn sie nicht spüren vom menschen, dass der große mann der da kommt nichts tut, dann entscheiden sie selbst vllt, den vertreiben zu müssen...
wenn hundi nicht weiß, dass der lkw nix besonderes is, dann schreckt er zurück...

all solche situationen, wo hunde auch agieren, weil sie unsicher sind, und vllt angst haben...(auch wenn ich angst nich so gern verwende als begriff)
 


:) Na ja, wer über die "Qualifikation" verfügt um beurteilen zu können, dass eine Meinung unqualifiziert ist, sollte ja nicht fragen müssen.

Wenn ich mir so vorstell, ich schreib "Ich schlage meinen Hund und merke wies was bringt" bitte um Erfahrungsberichte, dann alle schreiben, warum sie ihre Hunde nicht schlagen, ausführlich und sachlich begründet, dann sind das lauter unqualifizierte Meinungsäußerungen und keiner hat Erfahrung.

Ergo, ich darf nie sagen, dass man Hunde (Tiere) nicht schlägt, denn ich habs nicht ausprobiert, hab keine Erfahrung und kanns nicht wissen. Bin unqualifiziert.

Würde gerne wissen, ob sie Tollkirchen pflückt und ißt, weil die Menschen die sie als giftig bezeichnen und nie gegessen haben, alle so unqualifiziert sind.:p


manchmal kann man nur ignorieren - aufgeben NIE;):)
 
auch wenn es fr. fennell vllt nich so meint...aber ich kann mir vorstellen, dass ihre methode deshalb so gut funktioniert (eben auch grad bei unsicheren menschen), weil dieses konzept ihnen ein stück sicherheit gibt...eine orientierung...und wenn sie sich daran halten, fühlen sie sich sicherer, und das kommt natürlich auch beim hund an...

is jetz nur so ne idee...von einem kleinen hobbypsychologen:D (ausbildung sei dank:D:D:D)

hast es auf den punkt gebracht - manche brauchen vorgegebene wege- strukturen und enge methodik- dann gehts auch hund gut, weil er ENDLICH weiß, was er tun soll/ darf......
 
Bin da ganz bei AstridM und Smokys letztem posting:D.
lg Heidi, die das Buch gelesen hat, naja eins davon, aber net recht was anfangen konnt, weils bei uns irgendwie automatisch funktioniert und Madame mitkriegt, wanns warten muss und wanns wurscht is. Nur, sie ist wirklich leicht handelbar, wenn man weiß wie:p
 
wobei ich das nich nur in diese richtung spinnen würde...

das geht auch anders...bei unsicheren hunden...wenn sie nicht spüren vom menschen, dass der große mann der da kommt nichts tut, dann entscheiden sie selbst vllt, den vertreiben zu müssen...
wenn hundi nicht weiß, dass der lkw nix besonderes is, dann schreckt er zurück...

all solche situationen, wo hunde auch agieren, weil sie unsicher sind, und vllt angst haben...(auch wenn ich angst nich so gern verwende als begriff)

Ja natürlich bzw. glaube ich, dass es in erster Linie solche Situationen betrifft. Kann man wahrscheinlich eine ellenslange Liste erstellen, wo Mensch seinen Hund überall im Regen stehen lässt und sich dann darüber mockiert, dass Hund "Fehlverhalten" an den Tag legt.
 
Was ich an der gazen Dominanztheorie von Jan Fennell nicht verstehe ist: Wenn ich so unsicher bin, dass mein Hund meint, er müsse bestimmen wo´s langgeht, dann strahle ich das duch Mimik, Gestik, etc aus. Ein Hund merkt das sowieso....weil er sensible ist und nicht, weil er vor mir fressen darf und deshalb glaubt, er ist der Kaiser. Der lässt sich nicht durch kleine Tricks davon übrezeugen, dass ich plötzlich zum selbstbewussten Hundeführer mutiert bin. DAs was ich kommunizieren will (durch Sprache und auch non-verbal) stimmt ja dann noch immer nicht mit meiner Person und meiner Persönlichkeit überein? Ich glaube Hund esind zu feinfühlig und intelligent, um sich da blenden zu lassen.

Es sollte nicht darum gehen, dem Hunde die "Dominanzgedanken" auszutreiben, sondern dem Hundeführer Verahltensregeln anzutrainieren, damit er dem Hund ein Leitbild sein kann und sich nicht unverständlich ausdrückt, was die Kommunikation und Körpersrpache angeht.
Vielleicht meint Fr. Fennell das ja so, aber in den Büchern kommt es immer irgendwie komisch rüber.

Eines der besten Postings zum Thema.

wobei ich das nich nur in diese richtung spinnen würde...

das geht auch anders...bei unsicheren hunden...wenn sie nicht spüren vom menschen, dass der große mann der da kommt nichts tut, dann entscheiden sie selbst vllt, den vertreiben zu müssen...
wenn hundi nicht weiß, dass der lkw nix besonderes is, dann schreckt er zurück...

all solche situationen, wo hunde auch agieren, weil sie unsicher sind, und vllt angst haben...(auch wenn ich angst nich so gern verwende als begriff)

Hy Saluki87w

Nachdem ich deine Postings auch im "anderen" Forum kenne, würde ich dir eine Schulung bei einem guten Trainer anraten.

Du interpretierst Gedankengänge in den Hund, zu welchen er gar nicht fähig ist.

Zur Methoden von Jan Fennell: "Viele Wege führen nach Rom, und manche nicht mal in den Park um die Ecke."
 
Eines der besten Postings zum Thema.



Hy Saluki87w

Nachdem ich deine Postings auch im "anderen" Forum kenne, würde ich dir eine Schulung bei einem guten Trainer anraten.

Du interpretierst Gedankengänge in den Hund, zu welchen er gar nicht fähig ist.

Zur Methoden von Jan Fennell: "Viele Wege führen nach Rom, und manche nicht mal in den Park um die Ecke."
was bitte tu ich? wäre mir jetz aber ganz neu...

kannst du bitte genauer werden, was du genau meinst? vllt mit zitaten? damit ich dir folgen kann?
unabhängig davon...n trainer such ich mir höchstens, wenn cih spezielle dinge wie fährtenarbeit, womit ich eben noch nicht gearbeitet hab, aufsuchen...
ansonsten komm ich wunderbar mit den hunden klar, mit denen ich arbeite...aber danke für den tip:cool:
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin,

ich habe bei diesen ganzen Hundeerziehungstheorien häufig den Eindruck, dass sie nicht einem 'richtig oder falsch' unterliegen sondern eher einem Modetrend. Und damit meine ich auch die Theorien der Dominanztheoriekritiker.


Unser Einstieg in die Hunderziehung war auch die Dominantheorie und Fennell haben wir selbstverständlich auch gelesen.

Obwohl ich die Theorie heute nicht mehr so teile, halte ich es rückblickend dennoch für den richtigen Weg.

Warum?:


Hunde sind an sich relativ einfach gestrickt. Unsere Schnuckiputzis wollen einen vollen Bauch, 'ne Menge Schlaf, tolle Spaziergänge, Zuneigung und eine Aufgabe.

Und sie wollen Sicherheit und Klarheit.

Jeder Hund ist in unserer zivilisiertenn Gesellschaft mit Straßenverkehr, Menschenmengen, unzähligen modernen Umweltreizen, menschlichen Konventionen und vielem mehr heillos überfordert.

Die Dominanztheorie besagt, dass ein Hund dazu strebt, Rudelführer zu werden. Sie sagt auch, dass diese Rolle in unserer Gesellschaft kein Hund ausfüllen und das aus dieser Diskrepanz der Hund leidet.

Kann man über das erste streiten, ist das zweite sicher richtig.

Es ist daher unsere Aufgabe als Hundehalter, dem Hund Sicherheit zu geben.

Man kann die Dominanztheorie kritisieren wie man mag, aber eben genau diese Sicherheit vermittelt sie dem Hund.



Mir kann keiner erzählen, dass der Hund darunter leidet, wenn er nicht auf's Sofa darf, vor der Tür warten muss und zuletzt frisst. Insbesondere nicht, wenn er es gar nicht anders kennt.

Er hat Regeln, die sich hoffentlich auch in seinem sonstigen Alltag weiter erstrecken. Er weiß, was von ihm erwartet wird, er hat Sicherheit.

Wer Fennells Theorie folgt, erzieht seinen Hund. Das ist mehr, als man von vielen Hundebesitzern sagen kann. Ob da nun jede Nuance letztendlich hundepsychologisch richtig ist, ist dabei eigentlich völlig egal.

Denn der Halter hat ein (gewaltfreies !) Erziehungskonzept und der Hund hat dadurch ein gesichtertes Umfeld, was ihn befähigt, seine oben genannten Bedürfnisse erfüllt zu bekommen.


Eine gute Basis für ein glückliches Hunde- und Halterleben, wie ich finde.

Das es auch andere Wege geben mag, die genauso zu diesem Ziel führen, bestreite ich dabei nicht.



Übrigens zu uns und unserem Schuckiputz: Wir haben mit der Zeit gelernt, was davon für uns sinnvoll ist und was nicht. User Hund frisst in der Regel vor uns, vor der Tür wartet er ( sehr sinnvoll, da er nach dem Spaziergang oft schweinisch aussieht) und Sofa und Bett sind tabu, ansonsten kann er rumliegen, wo er will und braucht auch nicht aufzustehen, wenn wir kommen. Das alles hat eher praktische Gründe, aber ich halte eben rückblickend gerade die Erziehungsphase mit strikten Regeln für sehr sinnvoll. Wir profitieren heute davon.

Tschüss

Ned
 
Moin,

ich habe bei diesen ganzen Hundeerziehungstheorien häufig den Eindruck, dass sie nicht einem 'richtig oder falsch' unterliegen sondern eher einem Modetrend. Und damit meine ich auch die Theorien der Dominanztheoriekritiker.


Unser Einstieg in die Hunderziehung war auch die Dominantheorie und Fennell haben wir selbstverständlich auch gelesen.

Obwohl ich die Theorie heute nicht mehr so teile, halte ich es rückblickend dennoch für den richtigen Weg.

Warum?:


Hunde sind an sich relativ einfach gestrickt. Unsere Schnuckiputzis wollen einen vollen Bauch, 'ne Menge Schlaf, tolle Spaziergänge, Zuneigung und eine Aufgabe.

Und sie wollen Sicherheit und Klarheit.

Jeder Hund ist in unserer zivilisiertenn Gesellschaft mit Straßenverkehr, Menschenmengen, unzähligen modernen Umweltreizen, menschlichen Konventionen und vielem mehr heillos überfordert.

Die Dominanztheorie besagt, dass ein Hund dazu strebt, Rudelführer zu werden. Sie sagt auch, dass diese Rolle in unserer Gesellschaft kein Hund ausfüllen und das aus dieser Diskrepanz der Hund leidet.

Kann man über das erste streiten, ist das zweite sicher richtig.

Es ist daher unsere Aufgabe als Hundehalter, dem Hund Sicherheit zu geben.

Man kann die Dominanztheorie kritisieren wie man mag, aber eben genau diese Sicherheit vermittelt sie dem Hund.



Mir kann keiner erzählen, dass der Hund darunter leidet, wenn er nicht auf's Sofa darf, vor der Tür warten muss und zuletzt frisst. Insbesondere nicht, wenn er es gar nicht anders kennt.

Er hat Regeln, die sich hoffentlich auch in seinem sonstigen Alltag weiter erstrecken. Er weiß, was von ihm erwartet wird, er hat Sicherheit.

Wer Fennells Theorie folgt, erzieht seinen Hund. Das ist mehr, als man von vielen Hundebesitzern sagen kann. Ob da nun jede Nuance letztendlich hundepsychologisch richtig ist, ist dabei eigentlich völlig egal.

Denn der Halter hat ein (gewaltfreies !) Erziehungskonzept und der Hund hat dadurch ein gesichtertes Umfeld, was ihn befähigt, seine oben genannten Bedürfnisse erfüllt zu bekommen.


Eine gute Basis für ein glückliches Hunde- und Halterleben, wie ich finde.

Das es auch andere Wege geben mag, die genauso zu diesem Ziel führen, bestreite ich dabei nicht.



Übrigens zu uns und unserem Schuckiputz: Wir haben mit der Zeit gelernt, was davon für uns sinnvoll ist und was nicht. User Hund frisst in der Regel vor uns, vor der Tür wartet er ( sehr sinnvoll, da er nach dem Spaziergang oft schweinisch aussieht) und Sofa und Bett sind tabu, ansonsten kann er rumliegen, wo er will und braucht auch nicht aufzustehen, wenn wir kommen. Das alles hat eher praktische Gründe, aber ich halte eben rückblickend gerade die Erziehungsphase mit strikten Regeln für sehr sinnvoll. Wir profitieren heute davon.

Tschüss

Ned

Naja meine liegen auch am Sofa :D aber sonst ist es das beste und vernünftigste Posting das ich jemals zur JF gelesen habe und dafür mal DANKE :)
 
NED,:)

Klug ist das. Erziehung, Konsequenz, Führungsqualitäten, Orientierung und damit Sciherheit ist auch meiner Meinung das, was jeder Hund braucht. Mit der berühmt-berüchtigten Dominanztheorie hat ds alles aber überhaupt nichts zu tun.
 
NED,:)

Klug ist das. Erziehung, Konsequenz, Führungsqualitäten, Orientierung und damit Sciherheit ist auch meiner Meinung das, was jeder Hund braucht. Mit der berühmt-berüchtigten Dominanztheorie hat ds alles aber überhaupt nichts zu tun.

richtig :)- dominanz muss man auch okay sein lassen - aaaber die richtig verstandene!:)
ich bin dominant in der leitung der hundeschule, weil ich weiß, was ich weiß und kann:p
wäre ich plötzlich leiter der firma forster und könnte meine schwächen (nichts wissen, nichts verstehen in diesem bereich) nicht zugeben, müsste ich wohl dominieren, um wichtig zu erscheinen:o! weder mir noch meinen mitarbeitern würde es dabei gut gehen!
 
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