Rocky2011
Super Knochen
In dem Beitrag steht, dass die Mutter ihre Kinder impfen lassen wollte.. also wäre es nicht die freiwillige Entscheidung der Kinder.. sollte es so wie in dem Bericht geschrieben, gewesen sein..
Es stimmt, da sind sich alle Medien einig. Die Mutter wollte die Impfung.
Somit, ein wirklich heikles Thema, weil auch sehr viele Kinderärzte sich dagegen aussprechen, Kinder in diesem Alter zu impfen.. zudem wäre es unnötig, wenn in deren Familie keine kranken oder anfällige Familienmitglieder (Risikopatienten) leben.. Ich weiß nicht wie ich reagieren würde, hätte ich Kinder oder Enkelkinder in diesem Alter, vermutlich würde ich auch abwarten, bis weitere Daten vorliegen..
Ich kann dir zu 100 % sagen wie ich mich entscheiden würde, nämlich auf die Seite der Mediziner. Außerdem klingeln bei mir alle Alarmglocken wenn ein Bankkaufmann, was nichts mit Medizin zu tun hat, der obendrein noch bestechlich ist, ohne wenn und aber sich über den Kopf über alles und jeden hinwegsetzt. Nun gut, ich liebe meine Kinder.
Bin voll deiner Meinung
Ich hab ganz bestimmt nichts dagegen, wenn Kinder /Jugendliche, die das selbst (oder /und ihre Eltern)
wirklich wollen geimpft werden - z.B. weil sie Angst vor der Erkrankung oder der Weitergabe des Virus haben.
Nur schaut die Realität derzeit anders aus. Es ist erklärtes politisches Ziel auch möglichst viele Kinder /Jugendliche ab
12 Jahren zu impfen und der Bildungsminister hat sogar gesagt, dass er auch möchte, dass jüngere Kinder
geimpft werden, denmoment wo für sie ein Impfstoff zugelassen ist. Bei der Pressekonferenz die der
Bildungsminister gegeben hat, hat er auch gesagt, dass es Vorteile für geimpfte Kinder geben wird - z.B.
das Wegfallen der Testpflicht. Und dieses "politische Drängen" in Richtung Impfung der Kinder stört mich - ganz
entschieden sogar.
Die Frage, ob es gut ist Kinder zu impfen ist zu aller erst, eine medizinische Frage - und sicher nicht primär
eine politische. Und medizinisch ist da noch nicht alles ganz so klar, wie getan wird. Manches spricht natürlich
für die Impfung von Kindern - z.B. die sehr, sehr seltenen Fälle, wo Kinder doch mal einen schweren Verlauf
oder "long-Covid" bekommen. Manches spricht aber auch dafür, nicht um jeden Preis die Infektion von
Kindern verhindern zu wollen - z.B. dass die Immunität nach einer durchgemachten Infektion ja "breiter" ist,
sich dabei z.B. auch IgA-Antikörper auf den Schleimhäuten bilden - die's nach der Impfung so ja nicht gibt.
Mal abgesehen davon, dass ich die bisherigen Erfahrungen bei der Impfung von Kindern eben noch nicht
für soo groß halte.
Das Ziel aller Massnahmen, die wir gegen das Virus ergreifen, ist doch nicht, um jeden Preis jede irgendwie
vermeidbare Infektion zu verhindern - wir wissen doch längst, dass wir da "auf verlorenem Posten" stehen.
Fast jeder von uns wird im Laufe der nächsten Jahre "Bekanntschaft" mit dem Virus machen, da könnten
selbst 10 weitere "Lock-downs" nichts dran ändern. Damit müssen wir einfach leben.
Das Ziel kann (und muss mMn) daher "nur" sein, schwere Verläufe oder gar Todesfälle zu verhindern so gut
es nur irgend geht. Und dafür spielt die Frage ob Kinder durch Impfung oder durch Infektion immun werden,
doch so gut wie keine Rolle (ausser es sind eben chronisch kranke Kinder oder Kinder die mit Personen mit
hohem Risiko im Haushalt leben).
Also sollte man mMn nicht zur Impfung von Kindern /Jugendlichen drängen oder Vorteile dafür versprechen,
sondern nur diejenigen impfen wo der Wunsch dazu wirklich ausdrücklich von den Kindern /Jugendlichen selbst oder
deren Eltern kommt.
Zur "nicht sterilen Immunität" noch: Dass die Impfung das Risiko der Übertragung verringert, ist unbestritten
und natürlich ein Vorteil.
Ob sie dem Auftreten von Mutationen auch wirklich entgegen wirkt, ist dagegen eher fraglich (kann sein, muss
aber nicht). Viren mutieren ja besonders "gerne" wenn sie unter Selektionsdruck geraten. Unter Selektionsdruck
gerät das Virus ganz automatisch, wenn bereits ein höherer Anteil der Bevölkerung immun ist - klar, da ist
für das Virus dann "Schluss mit Schlaraffenland" wo es sich in jedem Menschen massenhaft vermehren kann.
Ob's für das Virus dann aber einen Unterschied macht, ob diese Immunität in der Bevölkerung durch Impfung oder
(unkomplizierte !) Infektionen erreicht wird, ist fraglich (schwere, langandauernde Verläufe begünstigen Mutationen,
aber DIE glit's ja sowieso weitestmöglich zu verhindern).
Ein dickes Danke









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