warum immer nur neues züchten

cora57

Super Knochen
wenn ich hier so lese was manche über züchtungen schreiben ,wird mir schlecht .

ich kann nicht verstehen das die hunde immer mehr verändert werden durch den menschen . was bringt uns das ?

ich würde gerne wieder hunde haben wie sie vor 20 jahren noch waren . sie waren meistens nicht so schön ,aber viel wiederstandsfähiger und ausgeglichener ,viele krankheiten waren nur vereinzelt anzutreffen.

heute hat jede rasse ihre krankheiten ,und durch die menschenhand wird es immer ärger.sollten wir nicht schaun das unsere hunde wieder natürlicher werden ?
 
... abgesehen von allem, was als Qualzucht anzusehen ist: viele Rassen werden heute genauso gezüchtet wie vor 20 Jahren!

Es war auch damals nicht alles "heile Welt", und mit Sicherheit sind vor "20 Jahren" noch mehr Welpen getötet worden, weil sie nicht dem Standard entsprachen, als heute.

Nur: vor 20 Jahren sind die Hunde nicht so alt geworden, daß Krankheiten des späteren Lebens auftreten konnten.

Und außer Designerdogs: was wird denn schon "neues" gezüchtet?

Es steht vieles nicht zum besten, aber ich glaube nicht, daß es vor 20 Jahren besser war.
 
... abgesehen von allem, was als Qualzucht anzusehen ist: viele Rassen werden heute genauso gezüchtet wie vor 20 Jahren!

Es war auch damals nicht alles "heile Welt", und mit Sicherheit sind vor "20 Jahren" noch mehr Welpen getötet worden, weil sie nicht dem Standard entsprachen, als heute.

Nur: vor 20 Jahren sind die Hunde nicht so alt geworden, daß Krankheiten des späteren Lebens auftreten konnten.

Und außer Designerdogs: was wird denn schon "neues" gezüchtet?

Es steht vieles nicht zum besten, aber ich glaube nicht, daß es vor 20 Jahren besser war.


kann mich nur anschließen...

lg
 
eigentlich wissen wir gar nicht genau..wie gesund die Hunde vor 20ig Jahren waren...wer hat den schon ein Blutbild, oder ein HD-Röntgen gemacht, viele Hunde wurden nicht mal geimpft...etc.

Viele Sachen kommen erst im Alter raus und dann war der Hund mit 7 halt schon alt..und humpelte deshalb...

Qualzucht im sinne von immer kürzeren Nasen, immer schrägeren Rücken, immer
kleineren Hunden..das ist ja offensichtlich..und die daraus entstehenden gesundh. Folgen auch..aber die ganzen "unsichbaren" Krankheiten...wurden vor 20ig Jahren sicher kaum entdeckt..
 
War es früher besser???

Ist es heute so schlecht???

Ich denke das einfach viele Krankheiten vor einigen vielen Jahren noch garnicht möglich waren festzustellen, deshalb gibt es darüber auch keine aufzeichnungen! So könnte ich es mir erklären!
 
wenn ich hier so lese was manche über züchtungen schreiben ,wird mir schlecht .

ich kann nicht verstehen das die hunde immer mehr verändert werden durch den menschen . was bringt uns das ?

ich würde gerne wieder hunde haben wie sie vor 20 jahren noch waren . sie waren meistens nicht so schön ,aber viel wiederstandsfähiger und ausgeglichener ,viele krankheiten waren nur vereinzelt anzutreffen.

heute hat jede rasse ihre krankheiten ,und durch die menschenhand wird es immer ärger.sollten wir nicht schaun das unsere hunde wieder natürlicher werden ?


vielleicht siehst du heute einfach vieles anders als vor 20 Jahren?
 
ich glaube aber das der hunde früher im wesen viel stärker und ausgeglichener war. so viele problemhunde (was immer das ist ) gab es auch nicht . die rassen wurden einfach durch die eitelkeit der menschen zugrunde gezüchtet ,aber auch durch geldgier . weil der hund halt immer mehr als schnelle einnamenquelle genommen wird (von verantwotungslosen menschen). ich bin mir auch sicher das es nicht mehr lange dauern wird ,bis der mali auch nicht mehr so gesund dastehen wird .
was kann man einer rasse schlimmeres antun, als das sie mal auf einer leinwand auftauchen und zum modehund werden.
 
ich glaube aber das der hunde früher im wesen viel stärker und ausgeglichener war. so viele problemhunde (was immer das ist ) gab es auch nicht . die rassen wurden einfach durch die eitelkeit der menschen zugrunde gezüchtet ,aber auch durch geldgier . weil der hund halt immer mehr als schnelle einnamenquelle genommen wird (von verantwotungslosen menschen). ich bin mir auch sicher das es nicht mehr lange dauern wird ,bis der mali auch nicht mehr so gesund dastehen wird .
was kann man einer rasse schlimmeres antun, als das sie mal auf einer leinwand auftauchen und zum modehund werden.


Also , ich kann Dir nur recht geben .

Es leben die Modehunde und die Showdoggs . :D


Josef
 
eigentlich wissen wir gar nicht genau..wie gesund die Hunde vor 20ig Jahren waren...wer hat den schon ein Blutbild, oder ein HD-Röntgen gemacht, viele Hunde wurden nicht mal geimpft...etc.
So wie Du das sagst , stimmt es nicht . Alle Hunde die auf Ausstellungen
gebracht wurden mußten geimpft sein u. Zuchthunde brauchen ein HD-Röntgen. Zumindest war es bei Gebrauchthunde-Rassen so .
Viele Sachen kommen erst im Alter raus und dann war der Hund mit 7 halt schon alt..und humpelte deshalb...
Meine Rotti/H wurde 11,5 Jahre , war immer aktiv u. hat nie gehumpelt .
Qualzucht im sinne von immer kürzeren Nasen, immer schrägeren Rücken, immer
kleineren Hunden..das ist ja offensichtlich..und die daraus entstehenden gesundh. Folgen auch..aber die ganzen "unsichbaren" Krankheiten...wurden vor 20ig Jahren sicher kaum entdeckt..
Die TÄ-Hochschulen existieren auch sschon länger als 20 Jahre .

Aber das war vielleicht auch vor Deiner Zeit .
Walter hat schon recht , gewisse Krankheiten hat der Mensch in seinem
Wahn , hinein gezüchtet bzw. ermöglicht .

LG : Josef
 
ich glaube aber das der hunde früher im wesen viel stärker und ausgeglichener war. so viele problemhunde (was immer das ist ) gab es auch nicht . die rassen wurden einfach durch die eitelkeit der menschen zugrunde gezüchtet ,aber auch durch geldgier . weil der hund halt immer mehr als schnelle einnamenquelle genommen wird (von verantwotungslosen menschen). ich bin mir auch sicher das es nicht mehr lange dauern wird ,bis der mali auch nicht mehr so gesund dastehen wird .
was kann man einer rasse schlimmeres antun, als das sie mal auf einer leinwand auftauchen und zum modehund werden.

Da musst du aber auch differenzieren, was man sich vor 20 (oder mehr) Jahren vom Wesen eines Hundes /bezogen auf die Rasse) erwartet hat.
 
Da musst du aber auch differenzieren, was man sich vor 20 (oder mehr) Jahren vom Wesen eines Hundes /bezogen auf die Rasse) erwartet hat.

Ich glaube nicht , das es da einen Unterschied gibt u. gab .

Wenn jemand viel Geld für einen Hund ausgibt , dann kann er wohl

erwarten einen gesunden - normalen Hund zu bekommen .

Ohne Krankheiten wie : Schwere HD , Allergien u. sonstigen Sachen .

Die Hunde waren auch besser , weil sie nicht so verweichlicht wurden .

LG . Josef
 
ich glaube aber das der hunde früher im wesen viel stärker und ausgeglichener war. so viele problemhunde (was immer das ist ) gab es auch nicht . die rassen wurden einfach durch die eitelkeit der menschen zugrunde gezüchtet ,aber auch durch geldgier . weil der hund halt immer mehr als schnelle einnamenquelle genommen wird (von verantwotungslosen menschen). ich bin mir auch sicher das es nicht mehr lange dauern wird ,bis der mali auch nicht mehr so gesund dastehen wird .
was kann man einer rasse schlimmeres antun, als das sie mal auf einer leinwand auftauchen und zum modehund werden.

Ich kann dir absolut nur zustimmen.....

Gerade Rassen die im Moment die sogenannten "Modehunde" sind, sind oft von gewissen Krankheiten betroffen bzw. haben mit der Nachfolgeerscheinungen zu kämpfen. Ich möchte nicht sagen, das früher die Hunde gesünder waren, aber kaum einer hat, wenn sein Hund gehumpelt ist, um viel Geld ein HD Röntgen machen lassen. Klar ein Züchter hat es schon müssen, aber nicht der Otto-Normal-Verbraucher. Geschweige denn, wenn man gewusst hätte, was der Hund hat, hätte man sicher keine neuen Hüften machen lassen. Ich treffe tagtäglich (wie die meisten hier) genug Leute, deren Hunde HD haben. Wenn man mit den meisten redet, wo die Hunde her sind, sind die wenigsten von einem wirklichen Züchter, sondern meistens vom "Hobbyzüchter" oder "Vermehrer". Es gibt natürlich auch ausnehmen, aber die sind zumindestenes bei mir eher die Seltenheit. Viele dieser Leute, sagen auch gar nicht, das sie vom Vermehrer sind, sondern es ist ja ein reinrassiger Golden oder Labi. Erst durch hinterfragen kommt man drauf, wo sie her sind. Dadurch werden die Züchter in ein schlechtes Bild gerückt, was so nicht stimmt.

Viele Züchter (zumindestens die ich kenne) sind schon dabei zum umzudenken und schauen sehr stark auf die Gesundheit Ihrer Hunde. Es gibt keine Garantie, aber ich kann wenn ich mir einen Hund von einem guten Züchter nehme, zumindestens einmal davon ausgehen, das mein Hund vorraussichtlich (wie schon gesagt, garantie gibt es keine) keine Krankheiten hat. Ich habe einen Hund vom Züchter und mein Hund hat weder Epilepsie, noch HD noch ED. Ich würde mir jederzeit wieder einen Hund vom Züchter nehmen.

Abgesehen davon, ist es ja wie beim Menschen. Früher gab es auch kaum Krankheiten wie Krebs, Epilepsie, Hautkrankheiten....Sowas wie Altersdimenz kannte man gar nicht...dafür haben wir heute fast keine Krankheiten mehr (ich rede von Europa) wie TB, Tollwut etc...Es hat sich einfach die Zeit verändert...
 
Ich weiss nur von den Collies - und ich weiss es weil meine züchterin seit 30 Jahren züchtet- das vor 20 Jahren weder HD geröntgt wurde noch die Collietyoische Augenkrankheit CEA untersucht wurde.

Also ob sie soviel gesünder waren?
Ausgesehen haben sie auch fast gleich, je nach linie halt etwas anders, wie jetzt auch.
 
hi,

es stimmt sicher, dass mit der "schönzüchterei" sehr viel schaden angerichtet wurde, aber ob wirklich die meisten hunde früher so viel gesünder waren, bezweifle ich schon auch.

das ganze ist 20-25 jahre her. ich bin am land auf einem bauernhof aufgewachsen. wir hatten immer schäferhunde als ich kind war, wer hat da auf krankheiten geschaut? wer hat da geschaut, dass der hund ausgewogen ernährt wurde? impfen war ein fremdwort, es gab einen einzigen TA im umkreis von 30-40km ohne praxisräume, da gabs kein röntgen, kein CT oder was weiss ich welche möglichkeiten ein kleintier zu untersuchen. wenn ein hund gestorben ist, dann ist er gestorben, an was hat meist keiner gewust, weil einfach die möglichkeiten und auch das geld nicht vorhanden waren.
es gab wenig hunde, die im sport eingesetzt und körperlich wie geistig gefordert wurden, die meisten hunde waren zum aufpassen für den hof da.

ich glaub es ist gleich wie beim menschen (nur etwas zeitversetzt), dass man früher einfach viele krankheiten nicht erkannt hat, weil die medizin nicht so weit war wie heute.

dass wir zivilisationskrankheiten beim hund wie beim menschen haben, das lässt sich in unserer zeit nicht vermeiden.

und dass züchter genau kontrolliert gehören, finde ich unumgänglich und wenn man als zukünftiger welpenkäufer sich vorher informiert (bücher, internet etc) und mit mehreren züchtern der rasse die man vor hat zu nehmen spricht, hört man schon vieles heraus und kann sich sehr gut ein bild machen wie "ernst" derjenige seine züchterei nimmt.
vieles hängt schon vom hundehalter ab, auch krankheiten sind "selbstgemacht" (wenn ich mir die ganzen zu dicken hunde, viele kuhässige hunde, viele sporthunde etc anschaue) - nicht immer sind nur die ach so bösen züchter schuld an vielen krankheiten.

lg carmen
 
ich glaub es liegt daran, dass sich die einstellung der menschen den hunden gegenüber stark geändert hat.

wo hat man vor 20 jahren (außer in der stadt) schon einen hund im haus gesehen? wo wurde sich schon so gekümmert wie heute?
wir achten jetzt einfach genauer darauf, wies unserem kleinen freund geht.
 
Zucht bedeutet Weiterentwicklung.

Erhaltung bedeutet Stillstand.

Selektion auf Showerfolge bedeutet, dass was wir heute immer häufiger antreffen. Wesenskrüppel und genetisch kranke Tiere.
 
ich glaub es liegt daran, dass sich die einstellung der menschen den hunden gegenüber stark geändert hat.

wo hat man vor 20 jahren (außer in der stadt) schon einen hund im haus gesehen? wo wurde sich schon so gekümmert wie heute?
wir achten jetzt einfach genauer darauf, wies unserem kleinen freund geht.
ob das immer nur ein vorteil ist ,bleibt dahingestellt.
 
ich muss schon sagen, wie ich mir die doku von dem thread
http://www.wuff-online.com/forum/showthread.php?t=68069
angsehen habe, is mir schon etwas schlecht geworden.

so weh mir das tut es zugeben zu müssen (:D) ich seh das eher so wie walter. ich glaube schon, dass bis zu einem gewissen grad, die hunde heute kränker als früher sind, weil ganz einfach viel mehr und viel mehr aus profitgier "gezüchtet" wird. die schönheitsideale haben sich gewandelt, so dass man bei einigen rassen auf einmal sogar rückzüchtet, weil man an blödsinn gmacht hat (bsp retromops).

der hund hat an "sozialem status" gewonnen, wodurch ganz neue eigenartige und nicht wünschenswerte branchen/menschen profitieren. hundebekleidung, hundekinderwägen (!), billiger hundeimport aus dem osten am laufenden band, designerdogs, vermehrer, "liebevolle hobbyzüchter" (fast mein lieblingsbegriff nach designerdog :cool:)

vielleicht seh ich es ja auch falsch oder zu schwarz..es ist nur der eindruck den ich gewinne. ich hätte gerne einen zweiten hund...es gibt aber viele rassen, die ich von vornherein ausschließe, ganz einfach weil ich mir nicht zutrau noch einen anständigen züchter dafür zu finden. da wird mit hd-c hunden gezüchtet, usw usf, dass es für mich im moment bei den rassen, die mich interessieren mehr russisches roulette als gezielte wahl ist. manchmal hab ich mittlerweile das gefühl ich weiss beim tierheimhund eher was auf mich zukommt als beim züchterwelpen :o

mir ist schon klar, dass nicht alle züchter so sind und vielleicht habe ich auch sehr hohe ansprüche an "meinen" züchter, aber gerade bei den "modehunden" ist es schwer jemanden zu finden.
 
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