warum immer nur neues züchten

@bimo: sorry, bei Pinscher-Schnauzer bzw. Zwergpinscher weiß ich nicht genügend

@Dojo: das Beispiel mit dem Weimaraner hinkt überhaupt nicht - vor 20 Jahren wäre kein Mensch auf die Idee gekommen, als Nichtjäger einen Weimaraner haben zu wollen (Weimar und die DDR mal ein ganz klein wenig ausgenommen - aber gerade in Weimar war der Weimaraner "ausgestorben") und "Familienfreundlichkeit" hat vor 20 Jahren kein Mensch von einem Weimi erwartet - entweder war Jägers Hund freundlich, dann war er (vielleicht) auch im Haus, sonst halt draußen!!! Glaubst Du die Jäger-Züchter sind auf die Idee gekommen, daß der Weimaraner zu anderen Leuten auch passen täte??? Nee, nee - erst war die Nachfrage da!

Der "familienfreundliche Weimaraner" ist eben genau ein Kind UNSERER Zeit.
 
@bimo: sorry, bei Pinscher-Schnauzer bzw. Zwergpinscher weiß ich nicht genügend

@Dojo: das Beispiel mit dem Weimaraner hinkt überhaupt nicht - vor 20 Jahren wäre kein Mensch auf die Idee gekommen, als Nichtjäger einen Weimaraner haben zu wollen (Weimar und die DDR mal ein ganz klein wenig ausgenommen - aber gerade in Weimar war der Weimaraner "ausgestorben") und "Familienfreundlichkeit" hat vor 20 Jahren kein Mensch von einem Weimi erwartet - entweder war Jägers Hund freundlich, dann war er (vielleicht) auch im Haus, sonst halt draußen!!! Glaubst Du die Jäger-Züchter sind auf die Idee gekommen, daß der Weimaraner zu anderen Leuten auch passen täte??? Nee, nee - erst war die Nachfrage da!

Der "familienfreundliche Weimaraner" ist eben genau ein Kind UNSERER Zeit.

Na gut , Weimaraner kenn ich nicht unbedingt , aber es ist sicher nicht soo ein großer Unterschied zu anderen Jagdhunden .
Die Jägerschaft ist sowieso ein eigenes Kapittel . Aber trotzdem hätte ein
Jäger dem Hund , das Unfreundliche ausgetrieben .
Die meisten Arbeitshunde werden auch heute noch draußen gehalten .
Egal welche Rasse . Zwingerhaltung
Nachfrage = Geschäft = Geld
Nachfrage = 3 Leute fragen wegen eines Hundes nach u. 6 Hündinnen werden eingedeckt .

Oder liege ich jetzt wieder falsch :D

LG . Josef
 
@Dojo: genau - Du sagst es doch selbst: "Nachfrage - Geschäft - Geld". ZUERST die Nachfrage, DANN die Vermehrung.

Der Weimaraner-JägerZüchter wurde von jägerischen Welpeninteressenten bestimmt nicht nach der Familienfreundlichkeit seiner Hündin und der Welpen gefragt, sondern nach ihrer Jagdgebrauchseignung.

Aber dann wollten Nichtjäger auch "so einen Hund", dessen Namen sie nicht mal kannten, der nur einfach schön, besser "interessant" aussah und den nicht jeder hatte.

Nachfrage schafft "Zucht"

Und heute wird der ursprünglich mannscharfe Jagdhund Weimaraner tatsächlich als "familienfreundlich" verkauft.

Von den falschen "Züchtern" an die falschen Abnehmer mit falschen Vorstellungen in die falsche Haltung - zum Scheitern verurteilt. Lest "Jagdhunde in Not".

Das haben doch nicht diejenigen verbrochen, die seit 20 Jahren oder länger züchten und immer mal wieder einen Wurf Weimaraner in Jägerhände abgeben.

Der Weimaraner ist nur ein Beispiel.

Da gibt es noch den Golden Retriever-Züchter, seit 35 Jahren versucht er gesunde, schöne, leistungswillige und -fähige, aber freundliche Retriever (Hunde für "nach der Jagd") zu züchten, war damit evtl. schon vor 20 Jahren erfolgreich - und muß sich jetzt damit auseinandersetzen, daß ihm Hinterhofvermehrer das Bild der Rasse kaputt gemacht haben.

Zurück zum Eingangsposting: da wird nichts "neues" gezüchtet, Weimaraner und Retriever genauso wie Westies oder Zwergpinscher sind "alte" Rassen und der Standard hat sich lange nicht verändert - was neu ist, ist die Vermehrung, weil es plötzlich mehr Abnehmer für einzelne Rassen gibt.

Und das macht die Rassen kaputt.
 
@ airborn

Deine Zusammenfassung ist gut und schön .

Aber genau darinn liegt das Problem . Ich glaube , das nicht die Nachfrage

der Grund der Hundeschwemme ist , sondern das bei einigen Züchtern

der Verdienst im Vordergrund steht .

Mann könnte sich die Frage stellen : Muß man unbedingt jede Nachfrage

erfüllen oder einer Person einen Hund verkaufen , wo man weis das das

nicht klappen kann .

Das Hundewesen ist auf eine Geschäftsbasis abgerutscht .

Es ist auch eine Frage der Koordination von Züchter u. Zuchtverband .

Man kann nicht 100 Hunde Züchten , wenn die Nachfrage nur nach 20 ist .

LG . Josef
 
wenn ich lese, was vor 20 Jahren alles gewesen sein soll, muss ich schmunzeln.
Hunde wurden nicht untersucht,
es gab kaum Rassehunde,
Hunde waren Arbeitshunde, usw.


Hallo??
wir reden von 20 Jahren und nciht von 100.

Nur eines kann ich bestätigen: ich kannte damals so wenig kranke Hunde, wie ich heute gesunde kenne.
 
wenn ich lese, was vor 20 Jahren alles gewesen sein soll, muss ich schmunzeln.
Hunde wurden nicht untersucht,
es gab kaum Rassehunde,
Hunde waren Arbeitshunde, usw.

Hallo??
wir reden von 20 Jahren und nciht von 100.

Nur eines kann ich bestätigen: ich kannte damals so wenig kranke Hunde, wie ich heute gesunde kenne.


hi,
ich weiss nicht woher du bist, aber bei uns am land wars so, dass es mit den untersuchungen nicht weit her war, eingeschläfert wurde gleich mal, aber rassehunde gabs sehr wohl (dt.schäfer u jegliche jagdhunde), so schosshündchen könnte ich mich nicht erinnern einen je bei uns in der umgebung gesehen zu haben. aber das hängt ja auch vom gebiet ab, ob stadt od land. viele hangen an der kette, das war normal auf jedem bauernhof mit hund, ins haus kamen nur sehr wenige, in eine huschu ist dort keiner mit dem hund gegangen, sowas gabs nicht.....

was mir auch sehr stark in erinnerung geblieben ist, dass sehr oft menschen von hunden gebissen wurden, eigenes herrl, familienangehörige, kinder....

und das alles ist 20-max. 25 jahre her und keine 100.

lg carmen
 
hi

ich glaube auch nicht, das es an der nachfrage liegt. viele züchter züchten und schauen das sie die welpen an den man(n)/frau bringen. ich glaube es gibt nur wenige züchter, die wirklich auf an/nachfrage züchten.

lg

Ps: rassehunde gab es auf allefälle schon immer. in meiner umgebung. 2 dobermänner, 1 amerikanischer collie, 1 bernhardiner, 1 chi,
1 Grosse schweizer sennenhunde und 3 dsh.
 
hi,
ich weiss nicht woher du bist, aber bei uns am land wars so, dass es mit den untersuchungen nicht weit her war, eingeschläfert wurde gleich mal, aber rassehunde gabs sehr wohl (dt.schäfer u jegliche jagdhunde), so schosshündchen könnte ich mich nicht erinnern einen je bei uns in der umgebung gesehen zu haben. aber das hängt ja auch vom gebiet ab, ob stadt od land. viele hangen an der kette, das war normal auf jedem bauernhof mit hund, ins haus kamen nur sehr wenige, in eine huschu ist dort keiner mit dem hund gegangen, sowas gabs nicht.....

was mir auch sehr stark in erinnerung geblieben ist, dass sehr oft menschen von hunden gebissen wurden, eigenes herrl, familienangehörige, kinder....

und das alles ist 20-max. 25 jahre her und keine 100.

lg carmen
auf dem Land ist es heute noch so.
Und auch in der Stadt ist das einzige, was sich geändert hat der verkrampfte Umgang mit dem Hund - sowohl der Hundehalter untereinander als auch im Miteinander mit Nicht-Hundehaltern.
 
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