Verhalten von Hunden -angeboren, anerzogen,"rassebedingt"?

Wenn ich mir dieses Experiment mit den Füchsen in Russland anschaue, dann kommt mir das meiste Verhalten schon sehr angeboren und genetisch festgelegt vor. Man hat aus einen "wilden Fuchs", obwohl man ihn als Embryo in eine zahme Mutter eingepflanzt hat, nie einen zahmen machen können. Er hat zwar die selbe Prägephase wie seine zahmen Stiefgeschwister durchgemacht und ist trotzdem wild geblieben.
 
dennoch können sich de 30% gewaltig auswirken, wo mensch kaum, bzw. gar nicht einfluss nehmen kann

Ja, aber was würde das so im Alltag bedeuten? Ich kann mich noch so abstrudeln mit der Erziehung, mehr als eine gelinde Besserung kann ich nicht erreichen? Und - ich muss mit dem einen Hund anders umgehen als mit dem anderen?
Dann wäre der gute Ratschlag in vielen Hundebüchern ja wirklich nur ein guter Ratschlag, aber halt nicht überall anzuwenden.
Das hieße - Verpflichtung für alle Hundebesitzer, eine Hundeschule, wo auf den einzelnen Hund eingegangen wird, zu besuchen?
Bzw. - Thema Hundeschule....auch dort ist ja nicht jeder Trainer ein Martin Rütter oder sonst ein Wunderwuzzi.
Ergo....doch verpflichtender Sachkundeunterricht, aber nicht so wie bei uns, wo man meint, in 4 Stunden so alles durchgekaut zu haben, was wichtig wäre. Auch der derzeitige Hundeführschein ist in dieser Angelegenheit net so wirklich hilfreich.
Was nützt es, wenn ich zwar draußen mit dem Hund mit Leine und Beißkorb versehen, diesen halbwegs gefahrlos führen kann, im Haus aber, wo er keinen Beißkorb oben hat, die Gefahr besteht, dass man ihn nicht wirklich lesen kann, dass man den eigenen Hund (oder die Hunde) falsch einschätzt - wo es dann zu folgenschweren Unfällen kommt?
 
Wenn ich mir dieses Experiment mit den Füchsen in Russland anschaue, dann kommt mir das meiste Verhalten schon sehr angeboren und genetisch festgelegt vor. Man hat aus einen "wilden Fuchs", obwohl man ihn als Embryo in eine zahme Mutter eingepflanzt hat, nie einen zahmen machen können. Er hat zwar die selbe Prägephase wie seine zahmen Stiefgeschwister durchgemacht und ist trotzdem wild geblieben.

Das ist auch interessant. Nur ist der Haushund ja schon ein "zahmes" Tier.

Bin ganz Deiner Meinung, dass die Genetik eine große Rolle spielt bei den durchschnittlichen Grundveranlagungen der verschiedenen Rassen. Daran hat der Mensch seit hunderten Jahren durch ganz gezhieltes Verpaaren mitgewirkt.

Die Durchschnittsveranlagung ist ja nicht gleichzusetzen mit dem Alltagsbenehmen des Hundes. Es ist - meiner Meinung das - was der Durchschnitt einer bestimmten Rasse mitbringt und dieses Mitbringen hat eine direkte Auswirkung darauf, welcher Beitrag geleistet werden muss, an Prägung, Sozialisation, Erziehung und Verwahrung, damit ein Zusammenleben klappt.
 
Interessant, dass man im anderen Thread geneigt ist, von "Sokas" oder "Kampfhunden" (vom Begriff) abzugehen und diesen mit "Terrier" zu übersetzen.
So in der Art: "Terrier ticken anders". (sind schwieriger, usw.)
Ja, wie ist dasn nun wirklich? Verhält sich ein Terrier anders?
Also doch rassebedingt (und somit angeboren)?


Weil es echt schade um Zeit und Kraft ist, will ich nur das, was ich von Deinem Text gelassen habe, bestätigen.

ABER auh gleich sagen, daß es nicht so einfach linear zu beantworten ist. Alles, was Du und andere erwähnen, stimmt auch.

Das TRAURIGSTE an der Problematik ist für mich, daß eigentlich der MENSCH am Großteil der Schwierigkeiten , die jetzt mit manchen Rassen auftreten, SCHULD ist. :(
Ich mache nicht gerne so eindeutige Verurteilungen, aber seit ich nach 30 Jahren reichhaltiger Hundeerfahrung mit vielen Rassen einen kleinen Mischling mit einem Terrier-Großvater genommen habe, bin ich oft sehr traurig, weil der Hund wirklich von seinem Erbgut gebeutelt wird, ich meine dauernd geschimpft werden muß, weil er seine Urtriebe einfach nicht so abschwächen lassen kann. Sie sind mit einer Sturheit so mächtig, daß ich sie nur so halbwegs beherrschen kann, daß ich - auf seine reichhaltige und z.T. auch erfolgreiche - Ausbildung aufbauend - ihn hundertstelsekundenweise scharf beobachte und ablenke oder korrigiere. Dann gehorcht er schon. Aber im nächsten Moment macht er denselben Fehler wieder, wenn ich nicht aufpasse. Einwenig zurückdrängen ließ sich der Jagdtrieb, als er nicht mehr dauernd auf Jagdlauer liegt - der Freßtrieb ist aber nach wie vor so stark, daß er sich dauernd in Gefahr bringt...er müßte vielleicht so fett gefüttert werden, daß er sich nicht mehr bewegen könnte..:eek: ..

Natürlich könnte eine "stärkere Persönlichkeit" als Führer vielleicht mehr erreichen bei so einem Hund ... oder eine andere reizärmere Umgebung. Da hätte er aber wieder andere Einschränkungen - wegen seinem Jagdtrieb... Und "man" verfolgt eben die Befriedigung des Triebes mit der Kraft des Terriers, gibt nicht nach - dürfte man ja im Bau beim Kampf mit dem Dachs auch nicht :confused: !
Diese Hunde leiden ja eigentlich unter dauernder Unterdrückung - werden ja praktisch mit ihrem mitgebrachten Wesen nicht akzeptiert. (Wie leiden doch wir Menschen unter der Nicht-akzeptanz unserer Person !) - dauernd muß man sie umbiegen versuchen, damit sie in unserer Umwelt überleben können! :mad:

Ich habe das jetzt sehr direkt ausgedrückt. Mir tut der Hund sehr leid und ich versuche, ihm trotz allem gerecht zu werden.

Aber ich bin wirklich sehr sauer darauf, daß wir Menschen uns einbilden, die Hunde -

ZU UNSEREN ZWECKEN ! -

mit extremen Eigenschaften zu züchten. Ich finde, es ist Mißbrauch.

Und so wurden eben auch die jetzt schon so problematischen Hunderassen extrem in eine bestimmte Richtung gezüchtet und haben das in ihrem Erbgut - und man weiß nie, welches Ereignis diese Eigenarten doch "aufweckt" und hervorholt und für uns zu großer Gefahr werden läßt.

Deshalb braucht es sehr bewußte, umfassende, umsichtige Erziehung und Haltung und Führung der Tiere. Die Hunde können nichts dafür -
und es ist dann wirklich ganz schrecklich, daß sie dann dafür bezahlen müssen, womöglich Jahre lang abgeschoben irgendwie weitervegetieren - bzw. darauf hoffen, daß entweder doch ein geeigneter Mensch für sie kommt oder die Menschen in und um die "Aufbewahrungsinstitutionen" sich so abrackern und Helfer suchen, die diesen Hunden doch schönere Erlebnisse ermöglichen...

Natürlich haben alle Hunde eigentlich für uns manchmal unpraktische Eigenschaften, aber diese dann noch extrem durch Zuchtauswahl zu verstärken, halte ich einfach für unverantwortlich.

(Es würde ja vielleicht reichen, wenn jemand, der eine der "Begabungen" für sein Leben braucht, diese durch geschickte Erziehung fördert und mit dem erreichbaren Maß dann zufrieden ist...;))

Einstellung auf unsere vierbeinigen Kameraden ist natürlich notwendig - das wissen wir - , aber sie noch mit unseren extremen Wünschen durch die Zucht zu belasten, finde ich unfair. Sie bringen für uns ohnehin so viele Opfer, indem sie sich so auf uns und unser Leben einstellen - sozusagen,

zu uns auf einen anderen "Planeten" ziehen, um uns so viel Freude zu machen...:)

So - jetzt kümmere ich mich besser um meinen kleinen lieben Weg-Begleiter :D

und wünsche allen unseren Hunden, daß wir weitere Erkenntnisse zu iherem Wohle gewinnen -

und sagen ihnen allen vielen, vielen Dank!!!:)

F-K
 
rassespezifische Eigenschaften gibt es natürlich, dafür hat der Mensch ja auch gezüchtet ...aber rassespezifische Eigenschaften sind immer erwünscht ..

Was man als Mensch aus diesen Eigenschaften macht, ergibt dann einen "guten" oder einen "schlechten" Hund für die Gesellschaft...ist leider so....
 
..das ist die quintesenz meines beitrages ; alles kann man "an oder ab" trainieren / erziehen ,.. egal ob in den genen ,... es kommt auf den Halter an und die lebensumstände des Hundes !!!

Dieser Satz und der Beitrag von Friedl Kaninchen lassen mich die Frage stellen: Vielleicht ist ja genau DAS heutzutage das Problem?

Zu glauben, dass man alles erziehen/trainieren kann UND dann auch einen glücklichen/problemlosen/zufriedenen Hund haben?

Bestimmte Verhaltensweisen lassen sich wahrscheinlich mit viel Training kontrollieren. Aber wehe, die "Kontrolle" versagt dann mal...

Ich steig nicht runter davon: sehr viele Menschen nehmen sich heutzutage einen bestimmten Hund, weil er ihnen optisch gut gefällt, er eine "exotische" Rasse ist, der beste Freund auch so einen hat, weil man sich von andern unterscheidet...usw.
Und sagen dann - mal ganz plakativ ausgedrückt - ich mach ja eh Agility um ihn auszulasten.....

Vielleicht sollte man geistig vor der Hundeanschaffung wieder 50,60, 70 Jahre zurückgehen und sich erst einmal die Frage stellen "welchen Hund kann ich in meinem Leben brauchen?" Und nicht "Wie laste ich einen Hund aus, den ich mit seinen angeborenen Eigenschaften in meinem Leben gar nicht benötige?"
 
Wenn ich mir dieses Experiment mit den Füchsen in Russland anschaue, dann kommt mir das meiste Verhalten schon sehr angeboren und genetisch festgelegt vor. Man hat aus einen "wilden Fuchs", obwohl man ihn als Embryo in eine zahme Mutter eingepflanzt hat, nie einen zahmen machen können. Er hat zwar die selbe Prägephase wie seine zahmen Stiefgeschwister durchgemacht und ist trotzdem wild geblieben.

Dieser Satz und der Beitrag von Friedl Kaninchen lassen mich die Frage stellen: Vielleicht ist ja genau DAS heutzutage das Problem?

Zu glauben, dass man alles erziehen/trainieren kann UND dann auch einen glücklichen/problemlosen/zufriedenen Hund haben?

Bestimmte Verhaltensweisen lassen sich wahrscheinlich mit viel Training kontrollieren. Aber wehe, die "Kontrolle" versagt dann mal...

Ich steig nicht runter davon: sehr viele Menschen nehmen sich heutzutage einen bestimmten Hund, weil er ihnen optisch gut gefällt, er eine "exotische" Rasse ist, der beste Freund auch so einen hat, weil man sich von andern unterscheidet...usw.
Und sagen dann - mal ganz plakativ ausgedrückt - ich mach ja eh Agility um ihn auszulasten.....

Vielleicht sollte man geistig vor der Hundeanschaffung wieder 50,60, 70 Jahre zurückgehen und sich erst einmal die Frage stellen "welchen Hund kann ich in meinem Leben brauchen?" Und nicht "Wie laste ich einen Hund aus, den ich mit seinen angeborenen Eigenschaften in meinem Leben gar nicht benötige?"

Anerziehen und aberzhiehen bleibt immer Erziehung. Und die gute Erziehung kann man immer mal "vergessen".

Eingenschaften sowie Veranlagungen lassen sich weder anerziehen noch abtrainieren.

Ein arbeitlinie-gezüchteter Hütehund hats intus, ob er hütet oder nicht.

Sowie einMensch ein musisches Talent hat, z.B. ein gutes Gehör oder es nicht hat. Vöölig egal, ob dieser Mensch je Musik gehört hat.
 
Ich würde mir auch wünschen, dass sich die Leute mit den rassetypischen Eigenschaften ihrer Traumhunderasse besser auseinandersetzen würden und sich auch fragen, ob das in ihre Lebenssituation paßt. Ich habe lange gesucht und genau die Rasse gefunden, die zu uns paßt (obwohl optisch überhaupt nicht mein Hund). Ich muss auch sagen, ich habe auch bei den Welpen darauf geachtet, nicht den vorlautesten, sondern einen zurückhaltenden zu nehmen.
Innerhalb einer Rasse gibt es natürlich auch totale Unterschiede. Es ist zwar das Grundmuster gleich (Hütehunde, Jagdhunde, Herdenschutzhunde,...), aber individuell gibt es starke Abweichungen. Mich nervt es nur, wenn sich Leute zB einen Border oder Rhodesian Ridgeback nehmen und dann damit nicht klar kommen, obwohl die Hunde ganz normales rassetypisches Verhalten zeigen. Der Hund ist immer der, der darunter zu leiden hat, wenn er sein angeborenen Instinkte nicht ausleben darf und nicht wie der Schäfer oder Goldie vom Nachbarn "funktioniert".
 
ich bevorzuge mittelgrosse bis grosse hunde mit etwas mehr fell, ich koennte mir nicht vorstellen einen hund "nur " auf grund seiner rassebeschreibung zu halten der mir nicht gefällt. dazu steh ich.
 
ich bevorzuge mittelgrosse bis grosse hunde mit etwas mehr fell, ich koennte mir nicht vorstellen einen hund "nur " auf grund seiner rassebeschreibung zu halten der mir nicht gefällt. dazu steh ich.

Ich auch ganz sicher nicht. Aber andersrum, ich würd mir keinen Weimaraner halten, obwohl ich die so herrlich schön finde, da ich diesen nicht gerecht werden könnte.

Und ganz sicher keinen HSH und auch keine Rassen, die bei ehrlicher Beschreibung eine gute Portion an Schärfe und Wehrtrieb mitbringen.

Mag solche Hunde wie Du und hab halt das Glück, dass es perfekt paßt.:D
 
Dieser Satz und der Beitrag von Friedl Kaninchen lassen mich die Frage stellen: Vielleicht ist ja genau DAS heutzutage das Problem?

Zu glauben, dass man alles erziehen/trainieren kann UND dann auch einen glücklichen/problemlosen/zufriedenen Hund haben?

Bestimmte Verhaltensweisen lassen sich wahrscheinlich mit viel Training kontrollieren. Aber wehe, die "Kontrolle" versagt dann mal...

Ich steig nicht runter davon: sehr viele Menschen nehmen sich heutzutage einen bestimmten Hund, weil er ihnen optisch gut gefällt, er eine "exotische" Rasse ist, der beste Freund auch so einen hat, weil man sich von andern unterscheidet...usw.
Und sagen dann - mal ganz plakativ ausgedrückt - ich mach ja eh Agility um ihn auszulasten.....

Vielleicht sollte man geistig vor der Hundeanschaffung wieder 50,60, 70 Jahre zurückgehen und sich erst einmal die Frage stellen "welchen Hund kann ich in meinem Leben brauchen?" Und nicht "Wie laste ich einen Hund aus, den ich mit seinen angeborenen Eigenschaften in meinem Leben gar nicht benötige?"

..ich bin da schon auch weitesgehend bei dir !
Manchen wären rassen am liebsten derren namen du net mal ausprechen kannst, weils oft nimmer drum geht nen Hund zu haben, sondern oft nur um n "bewegtes designer stück" !
Selbst wenns n ganz normaler DSH ist kommt dann oft (leise) dazu noch ein .." is n grauer aus einer "DER" DDR arbeitslinie" ..obwohls eher n HD kranker semmelblonder is.

Nur wie willste das abstellen ? ..duch eignungstest samt zuteilung ?
Solange sich jeder "naturtrottel" sich 400ps autos kaufen kann wie er will, oder Kinder in die welt setzen die dann der staat erhalten muss,..solang wirds leute geben die sich "mode hunde" nehmen und keinen schimmer davon haben was den da tier wirklich braucht.
 
Anerziehen und aberzhiehen bleibt immer Erziehung. Und die gute Erziehung kann man immer mal "vergessen".

Eingenschaften sowie Veranlagungen lassen sich weder anerziehen noch abtrainieren.

Ein arbeitlinie-gezüchteter Hütehund hats intus, ob er hütet oder nicht.

Sowie einMensch ein musisches Talent hat, z.B. ein gutes Gehör oder es nicht hat. Vöölig egal, ob dieser Mensch je Musik gehört hat.

Du wirst eine quasi "nicht erwünschte" veranlagung nie 100% "wegtrainieren" können,.. ich halte deinen beitrag aber aus einem ganz anderen grund für kontraproduktive in zeiten wie diesen;

..er is grad halt so ne gute ausrede für alle die net wollen ;)
 
Du wirst eine quasi "nicht erwünschte" veranlagung nie 100% "wegtrainieren" können,.. ich halte deinen beitrag aber aus einem ganz anderen grund für kontraproduktive in zeiten wie diesen;

..er is grad halt so ne gute ausrede für alle die net wollen ;)

da muss ich dir leider recht geben.
 
Du wirst eine quasi "nicht erwünschte" veranlagung nie 100% "wegtrainieren" können,.. ich halte deinen beitrag aber aus einem ganz anderen grund für kontraproduktive in zeiten wie diesen;

..er is grad halt so ne gute ausrede für alle die net wollen ;)



:confused::confused:Nein, es ist keine Ausrede für nicht wollen

es ist ein FAKT, dass weder Grundveranlagungen, noch durch Auslese und Zucht bedingte Veranlagungen durch Training verschwinden. Sie sind durch Erziehung mehr oder minder in den Griff zu bekommen.

z.B. Jeder Hund hat die Grundveranlagung Terrain durch schnüffeln zu erkunden.

Auch wenn man seinen Hund NIEMALS schnüffeln lässt und das 10 Jahre lang trainiert, an der Veranlagung wird sich überhaupt nichts ändern. Diese ist einem Hund genetisch mitgegeben.

Das "Auge" des BC hat dieser, oder er hats nicht. Da ist nichts wegzutrainieren. Der HH kann nur eine Situation schaffen, wo der Hund diese angeborene Eigenschaft nicht zur Anwendung bringen kann.
 
ich bevorzuge mittelgrosse bis grosse hunde mit etwas mehr fell, ich koennte mir nicht vorstellen einen hund "nur " auf grund seiner rassebeschreibung zu halten der mir nicht gefällt. dazu steh ich.

gott sei dank gibt es auch xxxxxx rassen

ich würde mir zb. auch keinen weimaraner nehmen oder RR obwohl sie mir soooo gut gefallen.
die passen nicht zu mir
 
z.B. Jeder Hund hat die Grundveranlagung Terrain durch schnüffeln zu erkunden.

Auch wenn man seinen Hund NIEMALS schnüffeln lässt und das 10 Jahre lang trainiert, an der Veranlagung wird sich überhaupt nichts ändern. Diese ist einem Hund genetisch mitgegeben.

na komm, du bist doch blitzgescheit, also tu jetzt nicht so , ok ?

...ich werde auch nen hund 10jahre trainieren können auf den hinterbeinen zu laufen,.. er wird aber immer die veranlagung haben alle viere zu verwenden :D ! ..also bitte nicht versuchen totschlag argumente zu konstruieren ;)

... nur ists für die allgemeinheit schon ausrede genug, wenn er ohne leine zu irgendwem hinrent , abrufbar sowieso net , zu sagen "er is halt so, liegt in den ressebedingten genen"

Es geht drum das ich auch bei einem passionierten jäger, trainigs methoden entwickeln kann dem abzuhelfen,.. er wird immer gerne jagen, das ist soweit schon richtig ,.. aber mit guter erziehung , timing und training wirste das gut in den griff bekommen.

Sich auf "er is halt so" zurückzuziehen, wird max. dafür sorgen ein falsches zeichen an alle ausredensucher und erziehungsverweigerer zu senden !
 
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Nur wie willste das abstellen ? ..duch eignungstest samt zuteilung ?
Solange sich jeder "naturtrottel" sich 400ps autos kaufen kann wie er will, oder Kinder in die welt setzen die dann der staat erhalten muss,..solang wirds leute geben die sich "mode hunde" nehmen und keinen schimmer davon haben was den da tier wirklich braucht.

Leider hab ich dafür auch kein Patentrezept:o:D
Aber natürlich wären da schon die Züchter und Tierheime & Orgas gefragt.
Ich würd zum Bsp. keinen Husky als Einzelhund an eine Wiener Innenstadtfamilie vergeben.
Und ich finde durchaus, dass z.B. ein Border die Chance haben sollte, zu hüten.
Bei bestimmten Jagdhundrassen funktioniert das ja noch, die kriegen eben nur Jäger (daher kaum eine Chance, eine Moderasse zu werden).

Ähm, das Kinderkriegen werd ich der Menschheit aber nie verbieten können - der Drang sich fortzuupflanzen ist nämlich auch angeboren und überlebensnotwendig:p

Das 400PS Auto fährt aber zumindest nicht alleine los, wenn ich es einen Moment aus den Augen lasse;)

Sich auf "er is halt so" zurückzuziehen, wird max. dafür sorgen ein falsches zeichen an alle ausredensucher und erziehungsverweigerer zu senden !

So war es sicher nicht gemeint. Ich bin ganz sicher kein Erziehungsverweigerer, aber ich käme z.b. mit einem Hund, der alles und jedes hüten will, nicht wahnsinnig gut zurecht. Drum hab ich mir keinen solchen genommen. Vermutlich würd ich ihn mit Unterstützung eines Trainers schon erziehen können. Ob wir beide - Hund und ich - aber glücklich wären miteinander, wage ich zu bezweifeln.
 
Ich habe gemeint, dass ich Jagdhunde und Border superschön finde, aber beide Rassen für mich nicht in Frage gekommen sind. Einen Hund, der mir überhaupt nicht gefällt, hätte ich natürlich auch nicht genommen.

Von der Größe wollte ich unbedingt einen mittelgroßen, nicht zu schweren Hund und das ist jetzt auch so. Nur wäre ich nie auf einen Collie gekommen, wenn mich jemand nach meiner Lieblingshunderasse gefragt hätte. Mittlerweile ist sie für mich natürlich der schönste Hund auf der Welt!
 
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