"Verein der Hundehalter für Respektvolles Miteinander"?

ich hab mal ne Facebook-Gruppe gegründet - kannst ja mal "joinen".

Ja klar isses nur eine von vielen Optionen. Fakt ist halt, dass was getan werden muss und ICH mich nicht mit irgendwelchen lumpigen Rasselisten zufrieden gebe (auch wenns mir mit einer Aussiekröte theoretisch vorerst egal sein könnte) und es auch nicht in Ordnung finde, dass diese wider besseren Wissens in Kraft treten, obwohl wir so tolle Personen wie Frau Prof. Sommerfeld-Stur, Dr. Bielenberg und zB auch Herrn Sticha hätten, die sich sicher mit der Thematik intensiver auseinandergesetzt haben und wahrscheinlich zu wirklich sinnvollen Lösungen kommen könnten.

Und dann schreiben ein paar Pappnasen Rasselisten, wo dann zB der Rottweiler, der ja angeblicher Stein des Anstoßes war, garnicht drauf steht und dafür ein Tosa Inu, wo wir lt. Herrn Dr. Mosser genau eine einzige Zuchthündin in Ö haben und mit der noch nie irgendwas war !? Wie beknackt ist das denn? Wer soll damit oder davor geschützt werden?

Ich als Hundehalterin beziehe gerne Stellung und glaube, dass sich niemand von meinem Hund terrorisieren lassen muss - im Gegenzug habe ich aber einfach keinen Bock mehr drauf, als Hundehalterin als potentielle Mörderin angesehen zu werden.

Wenn der ÖKV auf den Fingern sitzt, kann ich ihm auch nicht helfen. Ich würde es begrüßen, wenn die endlich mal "zu potte" kommen würden, aber wenn schon Beschwerden auf Ausstellung vor Ort wirkungslos bleiben - wie soll sich dann hier endlich mal was tun?
 
Vielleicht müsste man dem ÖKV einfach mal ordentlichst in den Hintern treten? D.h. eine Bitte/Forderung um umfangreichere, bessere und engagiertere Vertretung in Hundeangelegenheiten? Ich bin (vereins-)politisch ja eher eine Niete, aber ich hätt den ÖKV schon auch so verstanden, dass er die Interessen der Hundehalter in Ö. vertreten sollte - wenn dem nicht so ist, sollte es zumindest so werden. Wenn sich da möglichst viele Hundehalter anschließen (z.B. durch Unterschriftenliste) - vielleicht tut sich ja dann endlich mal was? Aber vielleicht bin ich auch einfach zu naiv oder hab Sinn und Zweck des ÖKV falsch verstanden...?!
 
Vielleicht müsste man dem ÖKV einfach mal ordentlichst in den Hintern treten? D.h. eine Bitte/Forderung um umfangreichere, bessere und engagiertere Vertretung in Hundeangelegenheiten? Ich bin (vereins-)politisch ja eher eine Niete, aber ich hätt den ÖKV schon auch so verstanden, dass er die Interessen der Hundehalter in Ö. vertreten sollte - wenn dem nicht so ist, sollte es zumindest so werden. Wenn sich da möglichst viele Hundehalter anschließen (z.B. durch Unterschriftenliste) - vielleicht tut sich ja dann endlich mal was? Aber vielleicht bin ich auch einfach zu naiv oder hab Sinn und Zweck des ÖKV falsch verstanden...?!


Jo das wär ja ne Option. Vielleicht zeigt ja das Interesse an der Facebook-Gruppe, dass da auch die Hundehalter selbst durchaus Interesse daran haben, sich zu beteiligen und es eben sozusagen nicht allein auf den Schultern des ÖKVs lastet, sich gegen irgendwas durchzusetzen, sondern dass die Hundehalter - Rasse-übergreifend - dafür einstehen.
 
da haste links unten - ähnlich wie die Symbolleiste bei Windows - so kleine Icons. Erst Webseiten, dann Fotos, dann Videos - und dann kommt sone schematische darstellung von 2 Personen, wo "Gruppe" steht. Da klickst drauf und dann hast oben rechts nen Button wo "+ neue Gruppe gründen" draufsteht! :)
 
Da würde ich mich glatt anschliessen! Gerade jetzt beim Mittags-Gassi habe ich mit einer Hundehalterin diskutiert, die jetzt panisch um ihren Hund (Labradorgrösse) fürchtet, wenn sie einen Schäfer von weitem sieht! :eek: "Weil die ja in der Beiss-Statistik ganz oben sind!"
Das kann's doch nicht sein, dass wir HundehalterInnen sich jetzt nach dem Florianiprinzip auseinanderdividieren lassen in alt und jung oder "böse" und "Brave Hunderassen"!!!!!

Ich denke auch, dass dem ÖKV mal gründlich Wind gemacht werden muss!
Ich kann mir folgendes vorstellen:

Hundeausbildungsvereine:

BGH's und den für nächstes Jahr neu "erfundenen" Verkehrsteil zu entflechten und diesen Verkehrsteil und das Training dafür für alle Hundehalter auszuschreiben, die dafür eine kleine Vergünstigung erhalten(ev. Rabatt bei der Hundeabgabe o.ä.)
BGH's und daran anschliessende Prüfungen können ja von denen weitergemacht werden, die mit dem Hund weiterarbeiten wollen!
Aber eine "Minimal-Ausbildung" mit dem Hund zu durchlaufen, um einmal kennenzulernen, wie mein Hund "tickt", bzw. wie ich mich verhalten sollte, ist doch von jedem zu schaffen!

Leute, wir müssen ALLE zusammenhalten und zeigen, dass unsere Hunde nicht so sind, wie sie im Moment öffentlich dargestellt werden und das wir sehr wohl mündige, verantwortungsbewusste Mitbürger sind!
 
Nicht auf andere bauen sondern selbst schauen...

Wir müssen ja nicht gleich einen Verein gründen es würde ja eine Interessensgemeinschaft reichen.

Es geht nicht darum, dass man nicht selbst aktiv werden soll, sondern dass es nichts nutzen wird, wenn ein paar engagierte Hundehalter im Alleingang kämpfen. Ich denke, dass hier grundlegend vieles verändert werden und in ganz großem Rahmen Aufklärung betrieben werden muss. Dazu hat dann auch ein Verein von Hausnummer 100 Mitgliedern nicht die Mittel und den Einfluss. Der ÖKV - also der Österreichische Kynologenverband, der für das Hundewesen in Ö. zuständig ist (so oder so ähnlich hiess es doch auch in der sehr spärlich ausgestrahlten TV-Werbung) hätte diese Mittel eher und genau aus diesem Grund fände ich es wichtig, dass der endlich handelt.

Aber natürlich ist es nicht verkehrt, sondern sogar wichtig, daneben selbst aktiv zu werden. Vielleicht lässt sich ja über diese Interessensgemeinschaft eine solche "Forderung/Bitte" mit zahlreichen Unterschriften organisieren?
 
Habe sogar schon der Facebook Gruppe ein Foto beigesteuert...

Ist zwar schon sehr alt das Bild, war meine Hündin mit meinem Sohn vor vielen Jahren.
 
Es geht nicht darum, dass man nicht selbst aktiv werden soll, sondern dass es nichts nutzen wird, wenn ein paar engagierte Hundehalter im Alleingang kämpfen. Ich denke, dass hier grundlegend vieles verändert werden und in ganz großem Rahmen Aufklärung betrieben werden muss. Dazu hat dann auch ein Verein von Hausnummer 100 Mitgliedern nicht die Mittel und den Einfluss. Der ÖKV - also der Österreichische Kynologenverband, der für das Hundewesen in Ö. zuständig ist (so oder so ähnlich hiess es doch auch in der sehr spärlich ausgestrahlten TV-Werbung) hätte diese Mittel eher und genau aus diesem Grund fände ich es wichtig, dass der endlich handelt.

Aber natürlich ist es nicht verkehrt, sondern sogar wichtig, daneben selbst aktiv zu werden. Vielleicht lässt sich ja über diese Interessensgemeinschaft eine solche "Forderung/Bitte" mit zahlreichen Unterschriften organisieren?

Ich denke, wenn man mal anfängt ist es leichter, das "große" Verbände darauf aufmerksam werden und sich "anhängen".
 
also ich kenn mich mit diversen prüfungen nicht aus, aber wird bei der BGH-1 nicht u.a. verlangt, dass der hund "bei-fuss" geht?

da ich darauf absolut keinen wert lege und mein hund es auch total hasst, würd ich durch die prüfung fallen.

das wiederum würde zum ausschluss führen.

was wiederum heißt, dass ich ein schlechter hundehalter wäre.#

Das ist doch nur ein Teil der Prüfung. Man sollte sich schon informieren, bevor man solche Argumente aufbringen will. Wenn dein Hund kein perfektes Fuß gehen kann/will whatever, heißt das noch lange nicht, dass du durch die Prüfung rasselst! Ich mag UO auch nicht sonderlich und wahrscheinlich vermittle ich meinen Hunden ebenso den Eindruck. Aber durch lustiges Training bekommt man fast alles hin und auch so rüber, dass es dem Hund Spaß macht. Und wenn er es nicht perfekt kann - ja dann gibts noch zig andere Teile in der Prüfung, wo er super abschneiden kann. Muss ja nicht jeder mit einem V bestehen - es reicht ja ein "Bestanden" :)
 
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