Also, ich kann Eva's Thread hier echt nur untermauern und mich herzlich dafür bedanken, mir die Worte wunderbar formuliert ausm Mund genommen zu haben. Es wird sich hier wegen den lächerlichsten Kleinigkeiten gegenseitig angegriffen, es reicht schon, wenn man mal nicht weiß, warum der Welpe seine Häufchen frisst.
Man ist ein Tierquäler, wenn man alleine lebt und arbeitet, der Hund also stundenweise allein ist, damit der Besitzer ihn ernähren kann.
Wehe, man hat noch Fragen, Zweifel oder macht Fehler.
Und so weiter, wie von Eva ja schon aufgeführt. Und sie deswegen als streitsüchtig zu bezeichnen, is mal wieder typisch - wenn man nichts Gesheites zu erwidern hat, macht man halt den Threaderöffner nieder, was
Ich lebe alleine von ziemlich wenig Geld; davon ernähre ich meine Hunde so gut es geht (für mich is das Science Plan, das ich füttere, teuer, weiß nicht, wie's bei euch is) und hab mein erträumtes Studium beendet, aus Angst, wegen einem bellenden Hund auf der Straße zu sitzen.
Das hat zur Folge, dass ich jetzt arbeiten MUSS, weil ich sonst ABGESCHOBEN werde, und meine Tiere haben rein garnichts davon, wenn ich in eine Sozialwohnung von 40m² im 5. Stock verfrachtet werde! Da müssen meine Hunde halt ein paar Stunden täglich alleine sein. So kann ich erstens Geld verdienen, um sie zu ernähren, zweitens is so gewährleistet, dass sie einen Garten zum Spielen haben und keine HD vom Treppensteigen.
Und ich find's ziemlich normal, dass man nicht den ganzen Tag zuhause ist, um ehrlich zu sein

Wer weder arbeitet, noch studiert, aber auch kein arbeitsunfähiger Pflegefall ist, ist nicht selten ein Faulenzer, der auf anderleute Kosten lebt, und dazu bin ich gerade noch nicht tief genug gesunken!
Ich hab Haustiere, um ein fröhliches Miteinander mit ihnen zu haben, nicht um mich für sie zu opfern und zum Wrack zu machen. Wovon sie auf die Dauer übrigens nix haben. Würde ich Sozialhilfe empfangen, damit ich nicht arbeiten und meine Hunde alleine lassen muss, blieben mir von €650 noch €150, abzüglich Rechnungen, bleibt €0, bzw. tiefe Minuswerte. Und während ich als Arbeitender beschimpft würde, weil meine armen Hunde alleine bleiben, würde ich dann als Egoist beschimpft, der Hunde hält, ohne sie ernähren zu können.
Sorry, aber Hunde sind nicht der zuhause rumsitzenden, vom Ehemann gefütterten, Hausfrau vorbehalten.
Nicht als Angriff auf Hausfrauen gemeint, aber meine Erfahrungen mit Tierheimen waren genau die: wenn man nicht sowohl zuhause rumhängt, als auch Geld hat (was ich sehr anspruchsvoll finde, also beides zu haben..), ist man ungeeignet und ein Tierquäler, buuh! (vorallem, weil m.E. mancher Hund glücklicher wäre, wenn er ein paar Stunden allein zuhause ist, als 23/24 Stunden in einem Zwinger zu sitzen

)
Auf die anderen Punkte geh ich jetzt nicht ein, das hier ist nur eine Sache, die mich schon länger nervt (mit Arbeiten und alleinbleiben).
Danke, Eva.
Zitat von Camilla2005
ich hab übrigens noch was vergessen : es kommt nicht so sehr darauf an was wer schreibt, sondern wer was schreibt !
Mancher fori kann alle paar Monate einen abgeben und er erntet noch immer applaus, mancher denkt nur an ob es nicht besser wäre einen Hund abzugeben und der wird virtuell gelyncht !
Ist eigentlich hochinteressant - wie soll eigentlich Demokratie und Gerechtigkeit auf höherer Ebene funktionieren ? Man sieht ja schon in einem kleinen Forum wie es wirklich läuft , Freunderlwirtschaft, Gruppenbildung ......
Und auch hierfür, danke.