Erneuter Rottweilerangriff

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Eine Kampfschmuserin fragt mich, warum ich mir Hundekämpfe anschaue??? Ja warum eigentlich, das sollte so jemand wie Du eigentlich tun, Du solltest Dir einmal anschauen, wie solche Hunde agieren!
Damit sich mal der rosa Nebel lichtet, dann klappts vielleicht auch mit der Glaubwürdigkeit.

Warum sollt ich das? Ich finde sowas wiederlich, deswegen werde Ihc mir sowas weder anschauen noch unterstützen!
Achja wie sind den solche kampfhundebesitzer? Wie stellst du dir die vor?
WIE SOLCHE HUNDE agieren? Hast dus noch immer nicht kapiert.

mah bitte gib doch endlich ruh
 
wie ging das zitat vom georg schnell noch mal? G E O R G ! ! ! nie is er da, wenn man ihn braucht. :D

ich habe nie gesagt, dass ich einen kampfschmuser an der leine habe. und ich lebe auch nicht im "lalla-land". du wirfst uns vor, keine argumente anzunehmen und tust es selbst nicht, sondern hältst dir wie mein 2jähriger sohn die ohren zu, wenn du was nicht hören willst. süß. putzig. und absolut kindisch für jemanden der in der lage ist, einen computer zu bedienen und dort beiträge zu tippen. :cool:
 
Brief an Rauscher (Standard)

Werter Herr Rauscher

So sehr ich ihre Kommentare etwa in Sachen Zeitgeschichte auch schätze, verblüfft mich
dann doch ihre Betonung des Gefühls vor der Ratio in sicherheitspolitischen Fragen.

Den Opfern und ihren Angehörigen ist natürlich nicht vorzuwerfen wenn sie ihre Traumatisierung in
Gesetzesform gegossen sehen möchten. Den Medien schon eher, wenn sie mittels möglichst schockierender Bilder und reißerischen Artikeln die Traumatisierung Einzelner auf die Gesellschaft überwälzen.
Hier könnte der große Vorteil der repräsentativen Demokratie zum Tragen kommen, nämlich aktuellen Diskursen die heftigen Emotionen (den "Volkszorn") und den radikalen Schwung zu nehmen, Experten zu hören und
dann nüchtern zu entscheiden. Heute scheint es dagegen eher "in" sich unter dem Fehlen des Korrektivs in Form der vierten Gewalt an die Spitze diverser Betroffenheitsbewegungen zu stellen, jeden Expertenrat als "unnütze Zerredung" beiseite zu wischen und (wie derzeit wohl Erwin Pröll) auf pure, auch noch so
kontraproduktive Anlaßgesetzgebung auch noch stolz zu sein.

Dringend bedürfte es also gerade von Seiten kompetenter Journalisten einer Infragestellung der Vorzeichen dieses grassierenden, geradezu wahnhaften Sicherheitsdiskurses.
Wollen wir in fernerer Zukunft auch nur Reste der klassischen bürgerlichen Freiheiten haben, kann es nicht darum gehen, ob Hunde beißen können,
man mit Motorrädern verunfallen kann, das Internet zwecks Download von Kinderpornographie genutzt werden kann oder Waffen töten können.
Was einzig zählen müßte, ist ob die Masse der Gesetze, die Beschneidung
von Grundrechten sowie die stets vorhergehende Hysterisierung der Öffentlichkeit, tatsächlich auch nur ein Quentchen mehr Sicherheit schaffen.
Und hier ist nun einmal kühle Analyse der Daten gefragt, nicht das Abstellen auf noch so schockierende Einzelfälle.
Zumindest der Theorie nach hat- gemäß dem Grundsatz "in dubio pro libertate"-
in einem liberalen Rechtsstaat nicht der Bürger seinen Besitz oder seine Freiheit zu rechtfertigen, sondern der Staat den Eingriff.
Libertate wohlgemerkt, von securitas ist nichts zu lesen!
Und mit "rechtfertigen" sind auch keine bloßen Behauptungen gefragt, sondern harte Fakten.

Sollte sich unsere Zivilgesellschaft nicht noch aufbäumen, bewegen wir uns
auf eine Gesellschaft zu, die absolut irrational nur mehr in Gefühlen und
absurden Wahrscheinlichkeiten denkt.
Der Klassiker "ein gerettetes Menschen/Kinderleben rechtfertigt alles" ist Ihnen ja sicher hinreichend bekannt.
Das so wesentliche rechtstaatliche Prinzip der Verhältnismäßigkeit verschwindet dadurch zunehmends hinter einem Schwall an Ängsten und Betroffenheit.
Der Psychohistoriker Lloyd de Mausse spricht am Beispiel der Hexenverfolgung von "Gruppentrance" in der jedes logische Denken verschwindet, vor allem gehandelt und geopfert werden muß um der kollektiven Psyche Erleichterung zu verschaffen. Parellelen zu heutigen Befindlichkeiten sind nicht von der Hand zu weisen.

Gerade die Nischen für individuelle Entfaltung sind anfällig für eine
Opferung durch unsere Gesellschaft. Sie werden zudem mit dem furchtbar
debilen Argument des Diktats der Mehrheit - Motto: "für wos brauchens
des"- eingedrückt. Den Protest einiger zehntausend Bürger nimmt man für
gute Schlagzeilen eben gerne in Kauf. Eine breite Solidarisierung der
Zivilgesellschaft mit den inkriminierten Minderheiten braucht man nicht zu
fürchten- die Rechte von Asylanten kümmern die einen wenig, die der
Hundebesitzer die anderen. Zu sehr haben in den Medien transportierte
Klischees vom "Drogenneger" und "Kampfhund" die Köpfe vergiftet.
Vermutlich ist in Zukunft nur noch Bierkonsum, TV-Fußball und der VW Golf
erlaubt- weil garantiert mehrheitsfähig. Ich denke in so einer Gesellschaft- und sei sie noch so hundefrei- würden Sie sich auch nicht wohlfühlen.

Mit besten Grüßen
 
Ja, es ist schon schlimm, wenn man die Wahrheit hört, da hält man sich lieber die Ohren zu und bleibt im Kampfschmuser-Lalla-Land.

Ihr habt überhaupt keine Ahnung, was Ihr da für Hunde an der Leine habt. So etwas könnte irgendwann mal gefährlich werden, weil Ihr evtl. Potenzial überhaupt nicht abschätzen könnt und genau deswegen wirkt Ihr auf die Bevölkerung lächerlich und genau deswegen gibt es die Gesetze.

Eine Kampfschmuserin fragt mich, warum ich mir Hundekämpfe anschaue??? Ja warum eigentlich, das sollte so jemand wie Du eigentlich tun, Du solltest Dir einmal anschauen, wie solche Hunde agieren!
Damit sich mal der rosa Nebel lichtet, dann klappts vielleicht auch mit der Glaubwürdigkeit.

So dann schau Sie sich mal dieses Video an - ich glaube zwar das ein Soziopath auch das nicht spüren kann - aber nachdem ich Sie nicht kenne - kann ich natürlich auch nicht beurteilen dass Sie ein solcher sind.

Sollten Sie keiner sein und aus anderen Gründen so schreiben - dann mag es Sie möglicherweise von solchen Ideen kurieren die hinter dem Posting stehen.
 
Ja, es ist schon schlimm, wenn man die Wahrheit hört, da hält man sich lieber die Ohren zu und bleibt im Kampfschmuser-Lalla-Land.

Ihr habt überhaupt keine Ahnung, was Ihr da für Hunde an der Leine habt. So etwas könnte irgendwann mal gefährlich werden, weil Ihr evtl. Potenzial überhaupt nicht abschätzen könnt und genau deswegen wirkt Ihr auf die Bevölkerung lächerlich und genau deswegen gibt es die Gesetze.

Eine Kampfschmuserin fragt mich, warum ich mir Hundekämpfe anschaue??? Ja warum eigentlich, das sollte so jemand wie Du eigentlich tun, Du solltest Dir einmal anschauen, wie solche Hunde agieren!
Damit sich mal der rosa Nebel lichtet, dann klappts vielleicht auch mit der Glaubwürdigkeit.
schlagen männer mit musekeln auch alles nieder ?
idiot.gif
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Zuletzt bearbeitet:
wie ging das zitat vom georg schnell noch mal? G E O R G ! ! ! nie is er da, wenn man ihn braucht. :D

ich habe nie gesagt, dass ich einen kampfschmuser an der leine habe. und ich lebe auch nicht im "lalla-land". du wirfst uns vor, keine argumente anzunehmen und tust es selbst nicht, sondern hältst dir wie mein 2jähriger sohn die ohren zu, wenn du was nicht hören willst. süß. putzig. und absolut kindisch für jemanden der in der lage ist, einen computer zu bedienen und dort beiträge zu tippen. :cool:


Ich wollte mich geistig mit dir duellieren, aber ich merke gerade du bist gänzlich unbewaffnet!

Mein neuer Lieblingssatz. :D
 
Ihr habt überhaupt keine Ahnung, was Ihr da für Hunde an der Leine habt. So etwas könnte irgendwann mal gefährlich werden, weil Ihr evtl. Potenzial überhaupt nicht abschätzen könnt und genau deswegen wirkt Ihr auf die Bevölkerung lächerlich und genau deswegen gibt es die Gesetze.

Ohnebiene, oder sollte es "Ohne Birne" heißen?

Ich besitze keinen sogenannten Kampfhund, aber meine Bildung und mein Verstand sagen mir, dass diese Hysterie absoluter Schwachsinn ist.
 
Oh Gott lass es Hirn regnen!!!! :eek::mad::(

Sag mal, Sinebiene, hast du eigentlich überhaupt eine Ahnung was ein Hund überhaupt ist?
Was sind denn Kampfhunderassen? Und seit wann wurde je darauf wert gelegt, dass Hunde, die im Kampf eingesetz werden (das sind ja wohl dann die "Kampfhunderassen), beim Menschen nach vorne gehen?

Warum braucht ein Privatmensch keinen Pit Bull aber bei der Exekutive sind sie ok? Sind Privatleute schlechtere Hundehalter als die Polizei? Ist ein Polizist automatisch auch ein guter Hundeführer?

Klar könnte ich auch mit einer anderen Hunderasse Spaß haben. Aber ich habe ihn eben mit meinem Pit Bull.
Ja, ich fühle mich gaaaanz stark, wenn ich mit meinem 48 cm hohen und 19 kg schweren Hund spazieren gehe - ist ja so ein riiiiiiesiger, gefährlich aussehender Hund (deshalb glauben mir die meisten Leute sicher auch meist garnicht, dass sie überhaupt ein Pit ist :rolleyes:). Wenn ich dann noch meinen Tibet Terrier dabei habe, dann verstärkt sich die Furcht der Leute vor mir und meinen Hunden (die ich ja laut dir erzeugen will) sicher noch mehr.

Es wird deinen Horizont übersteigen, aber ich halte meinen Hund schlicht und ergreifend weil ich ihn liebe und weil es ein wunderbarer Hund ist.
Ich erlaube mir auch tatsächlich meinen Hund mit fremden Hunden spielen zu lassen, mit 8 anderen Hunden und 10 Menschen einen gemütlichen Spaziergang zu unternehmen und lasse anschließend meinen Hund noch mit einem Kind schmusen :eek: Böser Hund, böses Frauchen.
Auch wenn es vielleicht nicht in deine Welt passt, aber mein Hund ist ein angepasster Hund und sie ist NICHT die Ausnahme! Ich bin mir auch vollkommen bewusst was ich da an der Leine habe, einen Hund, der wie JEDER ANDERE auch Zähne hat und bellen kann.

So, und jetzt muss ich mich erstmal wieder beruhigen, bevor ich noch explodiere
 
@ Snuffi, ich versteh dich, ich heule wenn ich mir ansehe wozu der Mensch fähig ist, wie man nur einem Lebewesen sowas antun kann, aber bitte, es lesen auch Kinder mit.
 
@ Snuffi, ich versteh dich, ich heule wenn ich mir ansehe wozu der Mensch fähig ist, wie man nur einem Lebewesen sowas antun kann, aber bitte, es lesen auch Kinder mit.

Dann würde ich den Eltern empfehlen ihnen diese Videos nicht ansehen zu lassen. Ich weiß dass diese Videos hart sind. Mir tuts selbst weh wenn ich mir sowas ansehe - aber manchmal sagen Bilder mehr als 1000 Worte. Und diese Videos sind eine Realität. Sowas passiert. Es sind Menschen die so etwas tun.

Wenn nun hier gegen eine Rasse gehtzt wird - dann ist das auch eine Realität, dann sind es auch Menschen die das tun - und wenn sie es schon tun, dann sollen sie auch die Realität vor Augen haben - was Menschen mit Hunden tun. Mit Lebewesen die ihnen vertrauen - die immer noch loyal sind auch wenn man ihnen so etwas antut.
 
Zitat von Sinebiene
Ja, es ist schon schlimm, wenn man die Wahrheit hört, da hält man sich lieber die Ohren zu und bleibt im Kampfschmuser-Lalla-Land.

Allso wie schon gesagt , Du bist echt der / die BESTE .

Du wirfst einen Knochen und 4 Seiten lang wird von den anderen darauf herummgenagt :D
Und dann wird Deine These auch mit den Sch.... Videos unterlegt . Für mich stellt sich immer mehr die Frage : Wer - den Knall nicht gehört hat .

:rolleyes: Aber macht weiter so - sehr dienlich für Hunde :rolleyes:

PS : Was mich allerdings wundert , das Die Admins die Video in diesem Forum zulassen ?
Abgesehen , das ihr schon lange vom Thema weg seid . !


Josef


 
Ja, es ist schon schlimm, wenn man die Wahrheit hört, da hält man sich lieber die Ohren zu und bleibt im Kampfschmuser-Lalla-Land.

Ihr habt überhaupt keine Ahnung, was Ihr da für Hunde an der Leine habt. So etwas könnte irgendwann mal gefährlich werden, weil Ihr evtl. Potenzial überhaupt nicht abschätzen könnt und genau deswegen wirkt Ihr auf die Bevölkerung lächerlich und genau deswegen gibt es die Gesetze.

Eine Kampfschmuserin fragt mich, warum ich mir Hundekämpfe anschaue??? Ja warum eigentlich, das sollte so jemand wie Du eigentlich tun, Du solltest Dir einmal anschauen, wie solche Hunde agieren!
Damit sich mal der rosa Nebel lichtet, dann klappts vielleicht auch mit der Glaubwürdigkeit.

Sag einmal ganz erhrlich: Hast Du überhaupt einen Hund oder einen Hamster ? Deine Postings sind sowas gespickt von Unwissenheit über Hunde, daß mir beinahe schlecht wird, den Schrott zu lesen.

Leute die Hundekämpfe betreiben sind Verbrecher, diejenigen die das unterstützen ebenfalls. Diejenegen, welche sich aber dabei ergeilen, das zu studieren um danach Schlüsse auf bestimmte Hunderassen ziehen zu können, sind Deppen. Das wäre das selbe als würde jemand Kinderpornos ansehen um eine Abhandlung über Jugendsexualität zu schreiben.:eek:
 
Interessanterweise habe ich über 13 Jahre lang mit einer solchen Bestie zusammengelebt, habe wirklich etliche Vertreter ihrer Rasse kennengelernt und habe in dieser doch recht langen Zeit keinen einzigen getroffen, der auch nur irgendwie merkwürdig war. Rätselhaft! Bei uns am Hundeplatz gibt es derzeit 6 Exemplare davon - die Besitzer sind übrigens ganz normale, friedliche, ausgesprochen freundliche Menschen.
Was sagt das statistisch aus?

Übrigens kann ich hartgesottene, psychpathische Kampfhundefreundin mir die Videos nicht anschauen und auch mein Muskelmann traut sich nicht hinzuschauen. Komisch, oder?
 
Ich meine, die HH und Freunde von SOKAs sollten auch bedenken:

.) SOKAs lösen bei vielen Menschen ANGST aus. Um die eigene Sicherheit, mehr noch um die seiner Kinder, oder auch um die seines Hundes.

.) Angst ist per Definition irrational.

.) Klarerweise gibt es SOKAs, die zurecht gefürchtet werden und welche, denen damit Unrecht geschieht. Aber zumindest eine statistisch gesehen häufigere Unverträglichkeit gegenüber fremden Hunden gibt es bei SOKAs schon.

.) Wenn die Rassewahl des Nachbarn jemand in einem andauernden Zustand der (latenten) Angst hält ist es kein Wunder, wenn sich Menschen dann wehren. Je nach Art direkt (Knackwurst mit Rasierklingen etc) oder indirekt (Beiträge in Foren, Forderung nach härteren Gesetzten).

.) Schließlich hätte dieser Nachbar ja auch bei der Rassewahl an seine Umgebung denken können und eine Rasse wählen, die keine Angst auslöst. Von den ca 400 Hunderassen gibt es ja nur ca ein Dutzend, die so übel beleumundet sind. Aber für manche Menschen scheint genau das den Reiz auszumachen. Jeder Wiener weiß, von welchem Typ junger Männer ich da rede.

All dies und noch vieles mehr sollte man sich VOR dem Hundekauf überlegen. Ich habe es getan und deshalb war für mich von Anfang an klar: kein SOKA, kein Dobermann, kein Rottweiler. Denn meine Freude am Hund soll nicht mit den Ängsten meiner Umgebung erkauft werden.
 
Ich meine, die HH und Freunde von SOKAs sollten auch bedenken:

.) SOKAs lösen bei vielen Menschen ANGST aus. Um die eigene Sicherheit, mehr noch um die seiner Kinder, oder auch um die seines Hundes.

.) Angst ist per Definition irrational.

.) Klarerweise gibt es SOKAs, die zurecht gefürchtet werden und welche, denen damit Unrecht geschieht. Aber zumindest eine statistisch gesehen häufigere Unverträglichkeit gegenüber fremden Hunden gibt es bei SOKAs schon.

.) Wenn die Rassewahl des Nachbarn jemand in einem andauernden Zustand der (latenten) Angst hält ist es kein Wunder, wenn sich Menschen dann wehren. Je nach Art direkt (Knackwurst mit Rasierklingen etc) oder indirekt (Beiträge in Foren, Forderung nach härteren Gesetzten).

.) Schließlich hätte dieser Nachbar ja auch bei der Rassewahl an seine Umgebung denken können und eine Rasse wählen, die keine Angst auslöst. Von den ca 400 Hunderassen gibt es ja nur ca ein Dutzend, die so übel beleumundet sind. Aber für manche Menschen scheint genau das den Reiz auszumachen. Jeder Wiener weiß, von welchem Typ junger Männer ich da rede.

All dies und noch vieles mehr sollte man sich VOR dem Hundekauf überlegen. Ich habe es getan und deshalb war für mich von Anfang an klar: kein SOKA, kein Dobermann, kein Rottweiler. Denn meine Freude am Hund soll nicht mit den Ängsten meiner Umgebung erkauft werden.

Ich glaub nicht, dass man bei der Hundewahl an den Nachbarn denken sollte, sondern eher, ob man sich selber soweit im Griff hat, einem Hund gerecht zu werden, egal welchem. Mein Dackel bellt übrigens öfter als das Vickerl, ist aber trotzdem ähnlich beliebt wie sie es war. Es hängt schon auch davon ab, wie man sich samt Hund in der Nachbarschaft präsentiert. Die Vicky hat in ihrem Leben sicher einiges für den Leumund ihrer Rassegenossen getan. Ich hab sehr oft sehr positive Meinungen über sie vernommen und das völlig zu recht. Fremde waren da weniger fein...

Ich hab die Vicky übrigens geschenkt bekommen und sie mir nicht selbst ausgesucht (steh eher auf Struppis, aber wie man sieht, ist mir auch ein glatthaariges Dackelchen "passiert" und es passt auch)...

LG
Ulli
 
.) Angst ist per Definition irrational.

.) Wenn die Rassewahl des Nachbarn jemand in einem andauernden Zustand der (latenten) Angst hält ist es kein Wunder, wenn sich Menschen dann wehren. Je nach Art direkt (Knackwurst mit Rasierklingen etc) oder indirekt (Beiträge in Foren, Forderung nach härteren Gesetzten).

.) Schließlich hätte dieser Nachbar ja auch bei der Rassewahl an seine Umgebung denken können und eine Rasse wählen, die keine Angst auslöst. Von den ca 400 Hunderassen gibt es ja nur ca ein Dutzend, die so übel beleumundet sind. Aber für manche Menschen scheint genau das den Reiz auszumachen. Jeder Wiener weiß, von welchem Typ junger Männer ich da rede.

All dies und noch vieles mehr sollte man sich VOR dem Hundekauf überlegen. Ich habe es getan und deshalb war für mich von Anfang an klar: kein SOKA, kein Dobermann, kein Rottweiler. Denn meine Freude am Hund soll nicht mit den Ängsten meiner Umgebung erkauft werden.
:eek::eek:
BEN - ein riesen Rotti, diesen Sommer mit 13 Jahren leider verstorben.

Eine Seele von einem Hund. Aber in den letzten 2 Jahren war der Besitzer leider immer wieder unbegründeten Anfeindungen durch diverse Nachbarn ausgesetzt.

Da der Besitzer nicht mehr ganz so jung war, lies er sich durch diese Anfeindungen auch beeinflussen. Er konnte innerlich gegen die Anfeindungen nicht stand halten.

Endergebnis war dass BEN eingeschränkt wurde...weniger Gassi, bevorzugt zu Zeiten wo wenige Menschen unterwegs sind, seltene Hundekontakte, obwohl er verträglich mit allem war.

Ben musste nun auch viel an der Leine gehen, was vorher nicht der Fall war.

BEN es tut mir sehr Leid, dass du aufgrund irrationaler Ängste die letzte Zeit deines Lebens eingeschränkt verbringen musstest. Du konntest nichts dafür und hast nicht's getan, außer ein Rotti zu sein!

Die irrationalen Ängste von Nachbarn sollten doch niemand bei der Auswahl seines Hundes beeinflussen!
So ein Nonsens!:eek:
 
Ich meine, die HH und Freunde von SOKAs sollten auch bedenken:

.) SOKAs lösen bei vielen Menschen ANGST aus. Um die eigene Sicherheit, mehr noch um die seiner Kinder, oder auch um die seines Hundes.

.) Angst ist per Definition irrational.

.) Klarerweise gibt es SOKAs, die zurecht gefürchtet werden und welche, denen damit Unrecht geschieht. Aber zumindest eine statistisch gesehen häufigere Unverträglichkeit gegenüber fremden Hunden gibt es bei SOKAs schon.

.) Wenn die Rassewahl des Nachbarn jemand in einem andauernden Zustand der (latenten) Angst hält ist es kein Wunder, wenn sich Menschen dann wehren. Je nach Art direkt (Knackwurst mit Rasierklingen etc) oder indirekt (Beiträge in Foren, Forderung nach härteren Gesetzten).

.) Schließlich hätte dieser Nachbar ja auch bei der Rassewahl an seine Umgebung denken können und eine Rasse wählen, die keine Angst auslöst. Von den ca 400 Hunderassen gibt es ja nur ca ein Dutzend, die so übel beleumundet sind. Aber für manche Menschen scheint genau das den Reiz auszumachen. Jeder Wiener weiß, von welchem Typ junger Männer ich da rede.

All dies und noch vieles mehr sollte man sich VOR dem Hundekauf überlegen. Ich habe es getan und deshalb war für mich von Anfang an klar: kein SOKA, kein Dobermann, kein Rottweiler. Denn meine Freude am Hund soll nicht mit den Ängsten meiner Umgebung erkauft werden.
Wäre die Menschheit nicht so verbohrt, könnte man auch mit Nachbarn drüber reden.
Klar ist, in Wien ist das wohl schwieriger, überhaupt in Großstädten, auch klar.
Würde ich mir einen Dobermann nehmen, mir gefällt die Rasse sehr vom Wesen her, weil sie sehr sensible und sanfte Hunde sind, würde ich zu meinen Nachbarn gehen und mein Vorhaben kundtun, ihnen dann den Hund zeigen ect. einfach um Angst im Vorfeld zu vermeiden.
Der Unterschied ist, ich wohne in einer kleinen Gasse mit wenigen Nachbarn, von denen die meisten selber Hunde haben. Wir haben allerdings eine Nachbarin, die sich panisch fürchtet vor jedem Hund, sei er noch so klein.
Dieser Nachbarin habe ich angeboten sie möge mich besuchen, mit mir einen Kaffee trinken auf der Terrasse, es hat sie Überwindung gekostet, sie hat mir 3 mal den Termin abgesagt, dann kam sie doch. Sie kann mittlerweile an Hunden vorbeigehen, ohne Herzinfarkt, ihre Lieblinge werden sie nie, aber das ist ja auch ok.
Ich bin mir aber zu 100% sicher sie würde den Hunden nichts tun und für sie wars gut.
Wir müssen zugehen auf die Menschen, es wird uns nicht immer gelingen, aber einer ist doch auch ein Anfang.
Zurückschimpfen und herumpöbeln bringt das Gegenteil.
Die Hunde"hasser" sollten halt im Gegenzug auch ein bisserl einsichtig sein, sich auf Begegnungen einlassen können, zumindest mal mit kleineren Hunden für den Anfang.
Wetterhexe hat ein tolles Beispiel gebracht, so könnte es was werden, in ganz kleinen Schritten.

"Verhärtete" Personen auf beiden Seiten kann man wohl nicht überzeugen, aber die Mehrheit der Menschen sind weder dumme/gefährliche HH noch Hundehasser, also stehen die Chancen doch recht gut.
 
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