Arbeitsintensität/Dauerbeschäftigung

ich glaube uns reichen "suchspiele"... wobei ich ihr vielleicht demnächst beibringe mir bestimmte gegenstände zu bringen - also, dass sie mehrere auseinanderhalten kann (nicht nur ihr spielzeug)...

uiii, ich hab gestern versucht, ihm beizubringen, den ball vom schweindi zu unterscheiden :o einfach ist das nicht!
 
uiii, ich hab gestern versucht, ihm beizubringen, den ball vom schweindi zu unterscheiden :o einfach ist das nicht!

die spielsachen kann asta schon unterscheiden - das hat sich aber im alltag so ergeben...
nur möcht ich ihr jetzt zb. schlüssel bringen usw. beibringen - naja logischerweise war asta den schlüsseln noch nie so nah und ins maul möchte sie die auch nicht nehmen - auch nicht mit so einem langen schlüsselband dran - weil die schlüsseln scheppern ja :rolleyes:
ja, dieser weg wird kein leichter sein.... :p:D
 
die spielsachen kann asta schon unterscheiden - das hat sich aber im alltag so ergeben...
nur möcht ich ihr jetzt zb. schlüssel bringen usw. beibringen - naja logischerweise war asta den schlüsseln noch nie so nah und ins maul möchte sie die auch nicht nehmen - auch nicht mit so einem langen schlüsselband dran - weil die schlüsseln scheppern ja :rolleyes:
ja, dieser weg wird kein leichter sein.... :p:D

der weg ist das ZIEL - :D
 
Mein Mann hat seit heuer einen Vorsteh-Hund (derzeit 1 Jahr alt) ... einen drahthaarigen Magyar Viszlar, der im Gegensatz zur Aussie-Hündin das RENNEN braucht...
die erste halbe Stunde vom täglichen Spaziergang rennt er meist nur... da hol ich ihn auch nicht "runter" - Gehorsam verlange ich erst in der zweiten halben Stunde , Fussgehen, Abrufen und alles, was er schon können sollte ;-)
Er braucht z.b. die geistige Arbeit nicht unbedingt, dafür sein Spielen... Apportieren, alles was er sieht und rumliegt...
Er würde eher ausflippen, wenn er ein Lauf-Defizit hat!

DieseAussagen von Fritzcat hat mir auch gut gefallen, weil man das nicht unterschätzen sollte. Die meisten jungen Hunde haben Freude dran, einfach zu laufen und frei zu sein. Das halt ich auch für sehr wichtig für die Ausgeglichenheit.

Über den Jack hab ich natürlich viel nachgedacht und ich hab mir überlegt, ob den nicht auch zuviele Kommandos arg aufregen. Vielleicht sollte man den öfter einfach "lassen" beim Spazierengehen. Ohne viele Dinge, die er tun muss, Pfiff - Richtungswechsel usw. wäre mir da eingefallen...

Und ich würd noch gern wissen, ob sich jemand Gedanken gemacht hat, wie die ursprünglichen Aufgaben der unterschiedlichen Rassen wirklich ausgeschaut haben oder es noch tun. WIE oft und wie lange jagen Stöberhunde z.B. wirklich? Und was genau tun sie dabei, was man nicht auch in Maßen "spielen" könnte? Wie oft hütet ein Border Collie tatsächlich. Was genau tut ein Aussie ursprünglich (ich mein jetzt nicht "hüten" sondern wie oft, wielange, wofür wurde er wirklich gezüchtet)? Welcher Terrier untersucht tatsächlich täglich Böschungen? Mir kommt nämlich der Gedanke, dass meine Hunde manchmal nicht einfach ausgelastet, sondern todmüde sind :o nachdem sies aber schon ihr Leben lang machen bei mir, sind sie natürlich fit, aber was ist besser, ein paarmal im Jahr intensiv suchen, oder täglich in Maßen?

LG
Ulli
 
Und ich würd noch gern wissen, ob sich jemand Gedanken gemacht hat, wie die ursprünglichen Aufgaben der unterschiedlichen Rassen wirklich ausgeschaut haben oder es noch tun. WIE oft und wie lange jagen Stöberhunde

Die Edelmänner sind bestimt nicht jeden Tag auf die Jagd gegangen. Wann finden die Fuchsjagden statt? Alle paar Wochen? (wenn sie nicht verboten worden wären, weil sie nicht ganz so tierschützend waren)
 
...aber was ist besser, ein paarmal im Jahr intensiv suchen, oder täglich in Maßen?

LG
Ulli

Dazu denke ich mir ist beinah täglich und gezielt in Maßen viel besser. Viele Hunde sind damals ihren Aufgaben bis zur totalen Erschöpfung gefolgt, weil es so von ihnen verlangt wurde. Ich denke aber auch, dass zB ein Jagdhund auch beinahe täglich trainiert wird und nicht nur zur Jagdsaison "freigelassen" wird - muss ja doch immer fit bleiben.

Von daher ist es sowieso ein Training, wenn man es in Maßen - dafür eben öfter vollzieht - egal was es jetzt ist.

Außerdem merke ich zB dass Kaya bei einer Fährte viel länger braucht, wenn ich dazwischen eine größere Pause gemacht habe und erst wieder reinkommen muss...

Passt das jetzt überhaupt zu deiner Frage? *grübel*
 
Genau das mein ich.
Ich denke es ist so, wie bei Leistungssportlern.
Auch die brauchen Trainingspausen.
Gelegenheitssportler sowieso.

Eigentlich bräuchte man nur Jäger mit Hund fragen, wie oft sie auf die Jagd gehen.
(nicht gerade Berufsjäger, es gibt ja genug andere Jagdpächter)
Auch die gehen nicht täglich jagen.
Schäfer würden mich zwar mehr interessieren, aber da siehts schlecht aus mit dem Befragen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich irgendjemandem erzähle, wieviel (bzw. wie wenig) ich mit meinen Borders mache, würde ich wahrscheinlich von manchen als Tierquäler bezeichnet werden. :rolleyes:

Und trotzdem liegen die beiden jetzt völlig entspannt neben mir und rühren kein Ohrwaschl. Das Wichtigste für die beiden ist es, mit mir zusammen zu sein. Egal, ob wir faul rumkugeln, entspannt spazierengehen, oder beim Agility sind. :cool:

LG, Andy

Sieht bei uns nicht anders aus, wenn die Hunde abends entspannt bei mir auf der Couch liegen, dann hat es wohl gepasst.
Es gibt ( hin und wieder ) Tage, da beschränkt sich die Beschäftigung auf Trofu-verstreut-im-Garten-suchen, und das schafft durchaus zufriedene Hunde;).

Wenn es mal allzu wenig ist, machen sie sich schon bemerkbar, aber Tatsache ist, wir gehen nicht täglich 2 Stunden spazieren plus eine Stunde Training.....:)
 
DieseAussagen von Fritzcat hat mir auch gut gefallen, weil man das nicht unterschätzen sollte. Die meisten jungen Hunde haben Freude dran, einfach zu laufen und frei zu sein. Das halt ich auch für sehr wichtig für die Ausgeglichenheit.

LG
Ulli


Danke - ich fühle mich geehrt :) ehrlich
Aber es ist einfach so... es hilft nix, ihn von Anfang an ins Gehorsam zu pressen. Ich will einfach nicht so stark Druck/Zwang ausüben... DAS liegt mir nicht!

*Flüster* er ist auch niemals so gescheit wie Maia... für ihn ist JEDES Spielzeug ein "Bärli" oder "Balli"... Maia kann da wirklich mindestens 5-7 Spielsachen unterscheiden!
Dafür spielt er IMMER... sie nicht :p


Wie oft hütet ein Border Collie tatsächlich. Was genau tut ein Aussie ursprünglich (ich mein jetzt nicht "hüten" sondern wie oft, wielange, wofür wurde er wirklich gezüchtet)?

Wenn man sich überlegt, wie das Hüten aussieht??? Der Hund rennt ja auch nicht pausenlos rum und umringt die Schafe...
Meist liegt = lauert er und wartet auf seinen Einsatz!
Wird auch auf den Border zutreffen, denke ich...

Das ist das was mir am Aussie-Wesen echt super gefällt - wenn nix los ist, ist Maia mein Schatten und pennt - auf Knopfdruck kann ich aber wirklich hohe Leistungen von ihr erbitten!


Ich glaub man sollte sich auch von Beginn an überlegen, dass man die Dauer/Intensität der Auslastung ein Hunde-Leben lang einhalten muss... was der Hund gewöhnt ist, das fordert er sich ein...

LG Silvia
 
Ja und dann frag ich mich noch, woher all die offensichtlich unzufriedenen Hunde kommen, die "Schwierigkeiten" aus menschlicher Sicht machen, denn meist ist ja die Erklärung "wird nicht rassegerecht ausgelastet" (z.B. die vielen Goldies, die Verhaltensauffälligkeiten zeigen). Da machen die Leut meist zu wenig (oder das falsche) und auch Unterbeschäftigung kann zu massivem Stress führen....
 
Ja und dann frag ich mich noch, woher all die offensichtlich unzufriedenen Hunde kommen, die "Schwierigkeiten" aus menschlicher Sicht machen, denn meist ist ja die Erklärung "wird nicht rassegerecht ausgelastet" (z.B. die vielen Goldies, die Verhaltensauffälligkeiten zeigen). Da machen die Leut meist zu wenig (oder das falsche) und auch Unterbeschäftigung kann zu massivem Stress führen....

Schau, ich kann dir X-Leute nennen, die teilweise seit Jahrzehnten Hunde haben und das Wort Auslastung noch nie in ihrem Leben gehört haben und deren Hunde zweimal am Tag für 10 Minuten die Wohnung/den Garten verlassen dürfen wenn überhaupt, restliche Zeit haben sie unauffällig zu sein...

Der Student, der meinem Sohn Mathenachhilfe gibt hat mir erzählt, er hat einer alten Dame in seinem Haus angeboten, mit dem Hund zu gehen. Seine Eltern haben einen Airedale Terrier und er hat sich, ganz wie er es gewohnt ist, schon eine schöne Spazierroute fürs Dackelchen überlegt. Naja, Dackel ist aber in seinen 14,5 Jahren noch nie woanderes als einmal um den Dorfanger gegangen und hat verweigert.
 
Und ich würd noch gern wissen, ob sich jemand Gedanken gemacht hat, wie die ursprünglichen Aufgaben der unterschiedlichen Rassen wirklich ausgeschaut haben oder es noch tun.

Darüber nachgedacht ja - aber sicher nicht ständig.
Bei meinem Spaniel und bei meinem Pflegedobi waren die Rassegeschichte klar.....und gerade der Spaniel wird ja schon oft als Schosshund gesehen und eben total vergessen, was dieser Hund eigentlich ursprünglich gemacht hat bzw. zum Teil noch macht.

Beim Großen jetzt wird´s schwierig. Dogge mit angeblich Labrador.

Labrador als Jagdhund, gute Nasen- und Wasserarbeit.
Doggen waren ja ganz ursprünglich auch Jagdhunde, später eher Wächter, Beschützer.

Nun - apportieren tut er gerne, neigt aber zum Junkie zu werden, ins Wasser geht er gerne, aber auch erst seit unserem ersten Italienurlaub.
Nasenarbeit...hm....manchmal frag ich mich ob er überhaupt eine hat...aber wahrscheinlich bin ich da etwas zu verwöhnt von seinem Vorgänger (Spaniel).
Beschützer und Wächter.....naja, von der mächtigen Erscheinung her vielleicht, aber sonst.....:rolleyes:

Er läuft und spiel irrsinnig gerne, ist ein echter Clown.
Er will total gefallen, lernt schnell ist aber machnmal megavorsichtig.
Ist extrem menschenbezogen, aber zu allem und jeden nett.

Wir sind - wenn Zeit ist viel unterwegs (Spaziergänge, Treffen mit anderen Wuffls) - machen UO und Agility, gelegentlich was in Richtung Denkspiele, Tricks.
Ob es "rassemässig" richtig ist, weiss ich nicht - für uns passt es jedenfalls.
 
Manche Menschen und manche Hundetypen passen einfach nicht zusammen. Wenn man so gänzlich andere Interessen hat, als sein Hund, ist Unzufriedenheit vorprogrammiert. Das muss dann gar nicht sein, dass der Mensch gar keinen Hund haben sollte - nur eben keinen, dieser Rasse. Aber wie genau findet man das raus, wenn man die Optik ganz außer acht lässt?

und wie handeln, wenn sich nach einigen jahren das gefühl entwickelt genau diesem fehler aufgesessen zu sein?
oder noch extremer - man viell erst im nachhinein meint, wohl doch kein guter hundehalter zu sein?
 
Ja und dann frag ich mich noch, woher all die offensichtlich unzufriedenen Hunde kommen, die "Schwierigkeiten" aus menschlicher Sicht machen, denn meist ist ja die Erklärung "wird nicht rassegerecht ausgelastet" (z.B. die vielen Goldies, die Verhaltensauffälligkeiten zeigen). Da machen die Leut meist zu wenig (oder das falsche) und auch Unterbeschäftigung kann zu massivem Stress führen....

Ich glaub das hier ist die Antwort:

Wenn ich irgendjemandem erzähle, wieviel (bzw. wie wenig) ich mit meinen Borders mache, würde ich wahrscheinlich von manchen als Tierquäler bezeichnet werden. :rolleyes:

Und trotzdem liegen die beiden jetzt völlig entspannt neben mir und rühren kein Ohrwaschl. Das Wichtigste für die beiden ist es, mit mir zusammen zu sein. Egal, ob wir faul rumkugeln, entspannt spazierengehen, oder beim Agility sind. :cool:

LG, Andy

Die Grundeinstellung zum Hund, der Umgang mit dem Hund muss passen.
 
Die meisten "unausgelasteten" Hunde, die ich kenne, haben relativ wenig Zuwendung. Das heißt der Goldie (mal wieder.) der zwei Straßen weiter seinen eigenen Schwanz jagt, wird im Flur oder im Sommer im Garten "abgestellt" wie die Fahrräder, Tretroller oder Bälle der Kinder halt auch:(
Milan liegt auf der Sofalehne oder seinem Sessel, von dort hat er den ganzen unteren Stock in Blick und wie Martina auch, rede ich abundzu mit ihm oder wir schauen gemeinsam aus dem Fenster zum Vogelhäuschen.....er lebt halt mit mir/uns und nicht nebenher.

Spazierganglänge und Beschäftigung während des Spaziergangs entssprechen ungefähr demselben Grad wie bei uns. Nur - ich machs weil ich Freude an meinem Hund hab, für die Nachbarin ist eine Pflichtaufgabe, die erledigt werden muß, damit der Hund funktioniert.

Keine Ahnung, ob das ein Ansatz ist......
 
Nein, wir beschäftigen eindeutig nicht rassegemäß - is aber auch schwer, Mitten in der Stadt einen Bullen aufzutreiben. :D:D

Ich glaub auch nicht, dass es darum geht, genau die Dinge zu tun, für die der Hund ursprünglich gezüchtet wurde. Deren Inhalt ist ja eigentlich relevant und wenn ich weiß, mein Hund hatte eine recht grobmotorische Aufgabe, bei der nicht unbedingt komplizierte Aufgaben zu lösen waren (:p), dann versuch ich dies eben auf andere Weise zu bieten.
Und auch das heißt nicht, ich reduziere meinen Hund nur darauf. Tula wäre z.B. ein toller Fährtenhund (haben wir bisher leider nicht weiterverfolgt) - sie ist da unheimlich zielstrebig (= wiederum rassetypisch ;)) und man merkt ihr den Spaß daran einfach an. Aber ohne wilde und körperbetonte Aktivitäten wär sie schon unrund, da ginge ihr was ab.
Diese rassespezifische Förder- und Forderung macht in meinen Augen also durchaus Sinn, beinhaltet aber sicher nicht den Ausschluss gegensätzlicher Beschäftigungsmöglichkeiten :)
 
Damit die Zeit aber nicht so ganz unnütz vertan ist, telefoniert sie/er halt die ganze Zeit. :(

Du nicht mal..........sie ist sehr verantwortungsbewußt, der Hund ist gut erzogen, sie bemüht sich wirklich und trotzdem..............der Hund wird auch gelobt, gut gefüttert, eigentlich paßt alles. Aber die Liebe fehlt, wenn ichs mal so kitschig ausdrücken darf.
Mein Haus, mein Auto, meine Pferd, mein Hund.......weil es alle haben und nicht weil man es selbst will.
 
Ich setzte meine Hunde ja mittlerweile in meinem eigenen Betrieb ein, es sind zwar (noch) nicht so viele Schafe, aber weite Strecken teilweise zum umkoppeln und extrem anspruchsvolles Gelände...
Die Hunde arbeiten sehr unterschiedlich lang und viel, wobei der Border klar der Sprinter ist, den ich anders einsetze als den Aussie der eher ein ausdauernder Arbeiter ist...
Meist holt der Border die Schafe ein, rennt also mal recht weite Strecken, immer am Steilhang - wenn ich sie nur kontrolliere wars das auch schon, dann halten Aussie und Border die Schafe bei mir während ich kontrolliere, je nach Wetter und Hanglage trainiere ich anschließend ein paar kleine Sequenzen...
Beim umkoppeln über weite Strecken nehm ich nur den Aussie, sinds kurze Strecken (unter einer Stunde) nehm ich beide Hunde mit, bzw kommts auch ein bißchen drauf an ob ich Straßen queren muß, ob ich an Futterwiesen vorbei komm etc.
Für die Feinarbeit den Border, fürs Schieben den Aussie...
Meine Hunde arbeiten also zwischen nix bis 3 Stunden durchgehend (der Aussie vorallem), die junge Borderhündin park ich dann irgendwo zwischen...
Ein, zweimal die Woche nehm ich mir Zeit um zu trainieren, im Sommer...
Im Winter machen sie fast nix, ich versuch hin und wieder zu anderen Leuten zum Training zu fahren, aber vorallem weil ich das will, weniger weil die Hunde sonst die WÄnde hoch gehen:D
Dafür geh ich im Winter spazieren, damit sie Muskeln und Kondi behalten....
Im Winter fällt außer Stallarbeit nicht viel an, ab und an rein und rausstellen, mehr aber auch nicht....
Ach und der faule kleine Linki liegt ganzjährig auf der Couch und geht mit dem Opa wandern Sommer wie Winter... der ist auch glücklich, ist aber auch ein ganz anderer Typ Hund wie die beiden anderen....
 
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