Shonka
Super Knochen
Nachdem in diversen Threads immer wieder die "rassegerechte Auslastung" oder deren Fehlen (egal ob Show-oder Arbeitslinie) diskutiert wird, hab ich mal drüber nachgedacht, wie das eigentlich bei meinen Hunden ausschaut.
Border Terrier sind ja entstanden, weil man Hunde gebraucht hat, die den Parforce-Meuten im englisch-schottischen Grenzgebiet folgen und den gejagten Fuchs, wenn er sich irgendwo verkriecht, wieder rausjagen. Und zum Absuchen der Böschungen am Gewässerrand nach Otter und Bisamratte.
Wenn man das auf unser Leben übeträgt und bedenkt, dass solche Jagden ja nicht täglich stattgefunden haben, sind meine Hunde mehr als in dieser Richtung beschäftigt. Wir gehen 2-3x pro Woche stundenlang durch den Wald und suchen Spuren, 1x pro Woche machen wir Agility und Böschungen absuchen praktizieren wir nahezu täglich, da wir ja am Wasser wohnen und fast alle unsere Spazierwege an Gewässern stattfinden.
An manchen Tagen gibts auch nur relativ kurze Spaziergänge von 3x 20-30 Minuten. Arbeit fürs Gehirn gibts auch nahezu täglich. Meine Hunde sind zuhause ganz ruhig und entspannt, haben keinerlei Macken und fordern auch nix (außer Bauchstreicheln).
Ich glaube nicht, dass ein Border Terrier, der in England im Zwinger gelebt hat oder lebt und nur zu den Jagden rauskommt, soviel mehr zu tun hat und/ oder zufriedener ist, als meine. Ich glaub auch, dass das für alle Terrier gilt.
Bei den Hütehunden weiß ich nicht, ob die täglich Schaf-Action haben, oder obs da auch Ruhetage gibt. Einen Vorstehhund kann man auch bei uns gut beschäftigen, weil den befriedigt ja das Anzeigen und das kann man leicht überall einbauen (außer mitten in der Stadt). Apportierhunde/Wasserhunde dürften ähnlich leicht zu beschäftigen sein. Bei Stöberhunden muss man eben sein Hirn benutzen, um ihnen was zu bieten, usw.
Würd mich interessieren, ob andere auch über die tatsächliche Intensität der Beschäftigung ihrer Hunde nachgedacht haben, ich glaub nämlich, dass viele das ständige "Auslasten" viel zu verklärt betrachten. Zumindest bei den Jagdhunden verbringen viele seit jeher die meiste Zeit im Zwinger. Kein Wunder, dass die bei gutgemeinter Dauerbeschäftigung ausflippen...
LG
Ulli
Border Terrier sind ja entstanden, weil man Hunde gebraucht hat, die den Parforce-Meuten im englisch-schottischen Grenzgebiet folgen und den gejagten Fuchs, wenn er sich irgendwo verkriecht, wieder rausjagen. Und zum Absuchen der Böschungen am Gewässerrand nach Otter und Bisamratte.
Wenn man das auf unser Leben übeträgt und bedenkt, dass solche Jagden ja nicht täglich stattgefunden haben, sind meine Hunde mehr als in dieser Richtung beschäftigt. Wir gehen 2-3x pro Woche stundenlang durch den Wald und suchen Spuren, 1x pro Woche machen wir Agility und Böschungen absuchen praktizieren wir nahezu täglich, da wir ja am Wasser wohnen und fast alle unsere Spazierwege an Gewässern stattfinden.
An manchen Tagen gibts auch nur relativ kurze Spaziergänge von 3x 20-30 Minuten. Arbeit fürs Gehirn gibts auch nahezu täglich. Meine Hunde sind zuhause ganz ruhig und entspannt, haben keinerlei Macken und fordern auch nix (außer Bauchstreicheln).
Ich glaube nicht, dass ein Border Terrier, der in England im Zwinger gelebt hat oder lebt und nur zu den Jagden rauskommt, soviel mehr zu tun hat und/ oder zufriedener ist, als meine. Ich glaub auch, dass das für alle Terrier gilt.
Bei den Hütehunden weiß ich nicht, ob die täglich Schaf-Action haben, oder obs da auch Ruhetage gibt. Einen Vorstehhund kann man auch bei uns gut beschäftigen, weil den befriedigt ja das Anzeigen und das kann man leicht überall einbauen (außer mitten in der Stadt). Apportierhunde/Wasserhunde dürften ähnlich leicht zu beschäftigen sein. Bei Stöberhunden muss man eben sein Hirn benutzen, um ihnen was zu bieten, usw.
Würd mich interessieren, ob andere auch über die tatsächliche Intensität der Beschäftigung ihrer Hunde nachgedacht haben, ich glaub nämlich, dass viele das ständige "Auslasten" viel zu verklärt betrachten. Zumindest bei den Jagdhunden verbringen viele seit jeher die meiste Zeit im Zwinger. Kein Wunder, dass die bei gutgemeinter Dauerbeschäftigung ausflippen...
LG
Ulli