Für mich ist mein Rüde nur bedingt alltagstauglich, weil ich ihn nicht so in meinen Alltag integrieren kann, wie ich mir das vorstelle.
Beispiele:
Ich kann ihn nicht mit zu meinen Eltern nehmen, weil ihn meine Eltern, Schwester + Kleinkinder zu sehr stressen
Lokale (außer unsere Stammlokale) meide ich eher, weil auch das ziemlich nervenaufreibend mit ihm sein kann
Ein Stadtspaziergang mit ihm ist möglich, fällt jedoch für mich in die Kategorie "Übung und Training" und dementsprechend anstrengend ist es.
Die Mitnahme von Jack ist allgemein immer etwas mühsam, weil sehr viele Faktoren passen müssen, ansonsten flippt er schnell

E
Er ist für mich einfach ein Actionhund, mit dem ich stundenlang leinenlos durch den Wald stapfen kann, er jagd nicht, ist verträglich, super freundlich, immer gut drauf, jederzeit zum Spielen, Üben und Trainieren aufgelegt,...aber wirklich abschalten und zur Ruhe kommen kann er halt nur daheim.
Alltagstauglich bedeutet für mich, dass ein Hund mit typischen Alltagssituationen entspannt umgehen kann und auch Gefallen daran findet, sich an solchen Situationen zu beteiligen. Es gibt Hunde, die genießen es, den Besitzer überall hin zu begleiten und sind dementsprechend entspannt. Für sie ist Autofahren, Straßenbahnfahren, andere Hunde in der Umgebung wahrnehmen oder auch mal auf engen Raum treffen, fremde Menschen, kleine Kinder, Luftballonplatzen, usw. usf. kein Problem und sie gehen mit solchen Dingen gelassen um.
Alltagstauglichkeit bedeutet für mich nicht, dass der Hund absoluten Gehorsam besitzt, sondern von sich aus eine gewisse Ruhe bewahren und gelassen mit vielen verschiedenen Eindrücken umgehen kann.
lg Cony