ich glaub auch dass hier im forum ja genau die diskutieren die sowieso schon alles versuchen richtig zu machen. hundeausbildung (wie auch immer) niemanden belästigen, etc. erkennt man ja an den vielen postings zu "freilaufende Hunde" etc.
und die denen es egal ist die aber leider den guten ruf von HH die eben ausbildungen machen und auch den ruf unserer hunde zerstören leider hier nicht lesen und posten.
ich versuche immer wiedermal mit einigen dieser menschen bei solchen begegnungen zu reden, kann dann aber meist nur mit kopfschütteln mich entfernen und irgendwann resignieren und verstehen dass viele aus der hundelosen bevölkerung einen verpflichtenden hundeschulbesuch fordern.
***Was würdest Du tun, wenn Du z. B. kein Auto hättest, und die nächste gute HuSch wäre so weit entfernt, dass Du dafür 2 Std Anreise brauchst?
Oder wenn Du ein HH bist, der sich zwar grad noch einen Hund leisten kann und will, wo aber das Leben keine teure HuSchu mehr erlaubt?
So etliche Hundehalter, die ich kenne/kannte, und die eben nicht oder nur sehr eingeschränkt "alltagstaugliche" (und es kommt eben NICHT nur auf die Bedürfnisse und die daraus resultierend Erwartungs-Erfüllung der HH an!!!) Hunde in die HuSchu schleppten, haben mir erzählt:"Tja, wir waren ja in der HuSchu, und dort haben die Übungen auch geklappt, dort hat er alles gekonnt, was er können sollte. Aber sobald wir beim Tor draussen waren, schien er alles vergessen zu haben".
Wenn sie dann hörten, dass das LEBEN, das Alltagsleben mit dem Hund verlangt, dass man diese erlernten Übungen und Trainingseinheiten auch im Alltag fortführt, mein(t)en die dann, "Na, da hätt ich mir die teure HuSchu eh sparen können!"
Um ein gutes, wirklich alltagstaugliches Team abgeben zu können, reichen eben aber nicht einfach Hund und Herrl (Frauerl), da muss shcon der Topf zum Deckel, oder auch umgekehrt, GUT passen. Denn mit einem Hund, zu dem "ich" keinen richtigen Zugang finde (will), kann "ich" in die HuSchu gehen, soviel ich will, es wird kein alltagstaugliches Team draus werden.
Und dass es viele HH gibt, die zwar Hunde haben, sie lieben, die absolut nicht "alltagstauglich" - weder für sie selbst, noch für andere, sind, bei denen dann ein "Spezialist" gerufen wird (ich denke da nur an die Sendungen auf VOX mit Martin Rütter), der das ganze wieder "gradbiegen" soll.
Erschwerend käme für mich dazu, dass es keinen einheitlichen Modus gibt, Hunden in HuSChu Manieren beizubringen (und ihren HH gleich mit dazu!). Der eine Hundetrainer erzählt einem das, der nächste jenes und bei so manchen hast das Gefühl, sowieso die letzte Maus im hinterletztesten Loch zu sein und gleich ganz deppert angeschaut zu werden.
Was nützt "mir" die HuSchu, wenn ich einen (z. B.) einen Setter habe und die Mehrheit der Trainer dann meint, "der Hund is eh zblöd für alles" (vielfach gehört von Schulungswilligen Setterhaltern).
Solange Leute, deren Hunde "nix" können und "nix" müssen , geschweige denn folgen, , die aber als Alltagstauglich für sie selbst eingestuft werden, wird sich an der Mißliebigkeit in der Öffentlichkeit nichts ändern.
D.h. - auch der eigene HH müßte den Level, der für ihn denHund "alltagstauglich" macht, doch höher schrauben und damit einen Hund beinhalten, der zumindest die Grundkommandos wirklich gut beherrscht und befolgt. OHNE die gehts nicht mal zuhause und nicht mal beim eigenen Besitzer.
liebe Grüße
Gini und Rodin