• Liebe WUFFler, Clubber und andere Forum-Nutzer!

    Leider müssen wir euch mitteilen, dass dieses Forum zum 31. März 2026 dauerhaft abgeschaltet wird.

    Bedingt durch interne Umstrukturierungen (und u.a. auch geplante Seitenmigrationen) werden wir das Forum ab dem 01.04.2026 leider nicht mehr weiter betreiben. Die Seite wird ab diesem Datum nicht mehr aufrufbar sein. Wenn ihr mit Bekannten und Freunden aus diesem Forum weiter in Kontakt bleiben möchtet oder andere Inhalte habt, die euch wichtig sind, sichert diese bitte bis spätestens zu diesem Datum! Danach kann nicht länger auf die Inhalte zugegriffen werden. Selbstverständlich werden nicht nur alle Beiträge und Medien dauerhaft entfernt, sondern auch alle Nutzer- und personenbezogenen Daten.

    Wir sagen DANKE an euch für die Zeit bei- und miteinander und würden uns freuen, den einen oder anderen vielleicht im DER HUND Club oder auf derhund.de einmal wiederzusehen!

    Liebe Grüße und au revoir!

    Euer Team von DER HUND Club

Alltagstauglichkeit

Meine Hunde sind im herkömmlichen Sinn schlecht erzogene Rüpel. Sie können nur das, was für uns am Hof wichtig ist.

Die meisten Hunde können in Wirklichkeit ganz viel, auch meine, nur fällt einem das oft gar nicht so auf, weil für uns das schon so selbstverständlich ist.


Was der Hund braucht um im menschlichen Umfeld überleben zu können ist so verschieden .

:) Genau das meine ich: Ist HH in seinem ganz persönlichen Alltag nicht eingeschränkt, werden alle anderen Menschen in ihrem persönlichen Alltag von dem Hund nicht eingeschränkt, ist er - meiner Meinung - nach alltagstauglich. Nur die "Alltage" sind grundverschieden und daurch die Ansprüche der HH.
 
auch für mich ist die alltagstauglichkeit dass ich meinen alltag mit meinem hund verbringen kann. ich kann sie mitnehmen wenn wir essen gehen, wir auch mal durch eine belebte strasse gehen müssen, vor der schule auf die kinder warten etc. sie ist einfach mit dabei, belästigt niemanden und geniesst es aber mit dabei zu sein.

das mit dem Alltags- und Sportlager wird ja schon überall geschrieben.
dabei kann man das doch vereinenen.
im alltag möchte ich meinen hund an lockerer leine führen, da muss er kein korrektes fuss gehen. daher gibts im alltag bei mir das kommando "bei mir" und nicht fuss - da muss es nicht korrekt sein.
am hundeplatz möchte ich aber ein FUSS ein BRING und ein VORAN korrekt haben. Aber da schliesst doch das eine das anderer m.M. nach nicht aus.
Wenn ich meinen Hund beim Freilauf in der Pampa rufe dann gibts ein ZU MIR statt HIER und da muss sie gar nicht korrekt vorsitzen (meist macht sie es von selber) Wichtig ist mir dass sie kommt.
Mir hat es aber sehr geholfen erst das korrekte Hundeplatzkommado zu lernen um das dann im Alltag anzupassen.
Was ich nie wollte war ein Hund der am Platz super ist, draussen aber keine Ahnung mehr von irgendeinem Wort von mir hat. Am Ziel sind wir noch nicht, aber jetzt sehe ich doch schon das ich für mich und meine Hündin den richtigen Weg gegangen bin um meine Vorstellung von alltagstauglichkeit für uns umzusetzen.
 
Nur erlebe ich immer wieder, wenn man offen sagt, mir ist es nicht so wichtig, ob er grad oder schief sitzt, mir ist die Alltagstauglichkeit enorm wichtig, heißt es gleich, der Hund hat keinen Gehorsam, man will nicht trainieren, um einen "richtig" erzogenen Hund zu haben muss man aber etc etc..

sowas finde ich immer sehr, sehr schade:(

jeder hundebsitzer hat doch bitte das recht zu entscheiden ob es ihm wichtig ist, dass der hund kerzengerade vorsitzt oder nicht. meine begeisterung für das training von einem hund/mensch team muß doch bitte die gleiche sein, unabahängig davon, ob es um ein alltags- oder sportthema geht. wozu soll ich die zeit von leuten vergeuden, indem ich sie zwinge, an übungen zu arbeiten, die ihnen eh keinen spaß machen:confused::(

aber ich fürchte diese einstellung kommt aus der überzeugung, dass man einfach nur der führer seines hundes sein muß, dann klappt auch der alltag. habe allerdings noch nie erlebt, dass ein perfektes bringen am platz dazu führt, dass der hund im wald keine weggeworfene wurstsemmel frißt. und es ist nun mal realität dass die "wurstsemmel" übung den meisten HH wichtiger ist....

dass ich persönlich stundenlang dran feilen kann eine perfekte fußarbeit zu zeigen, ist mein privatvergnügen:)
 
sowas finde ich immer sehr, sehr schade:(

jeder hundebsitzer hat doch bitte das recht zu entscheiden ob es ihm wichtig ist, dass der hund kerzengerade vorsitzt oder nicht. meine begeisterung für das training von einem hund/mensch team muß doch bitte die gleiche sein, unabahängig davon, ob es um ein alltags- oder sportthema geht. wozu soll ich die zeit von leuten vergeuden, indem ich sie zwinge, an übungen zu arbeiten, die ihnen eh keinen spaß machen:confused::(

aber ich fürchte diese einstellung kommt aus der überzeugung, dass man einfach nur der führer seines hundes sein muß, dann klappt auch der alltag. habe allerdings noch nie erlebt, dass ein perfektes bringen am platz dazu führt, dass der hund im wald keine weggeworfene wurstsemmel frißt. und es ist nun mal realität dass die "wurstsemmel" übung den meisten HH wichtiger ist....

dass ich persönlich stundenlang dran feilen kann eine perfekte fußarbeit zu zeigen, ist mein privatvergnügen:)

:) Ja, finde ich auch schade, aber war ja auch hier oft genug zu lesen, wenn man den Hund "eh" erzieht, dann kann man ja wohl Prüfungen machen....."man drücke sich nur" etc etc.

Wie gesagt, finde korrekte "Arbeit" wennsSpoaß macht toll, was ich nicht toll finde, ist die Wertung, die oft daraus entsteht.

Für meinen Alltag z.B. (weils woanders grad um Alltgstauglichkeit geht) ist grades Vorsitzen nicht so wichtig, sondern ganz andere Sachen....

Abgesehen davon, mein Hund trägt auch die Wurstsemmel, die nur in Papier gewickelt ist, nach Hause:D:D
 
aber ich fürchte diese einstellung kommt aus der überzeugung, dass man einfach nur der führer seines hundes sein muß, dann klappt auch der alltag. habe allerdings noch nie erlebt, dass ein perfektes bringen am platz dazu führt, dass der hund im wald keine weggeworfene wurstsemmel frißt. und es ist nun mal realität dass die "wurstsemmel" übung den meisten HH wichtiger ist....

:)


das hundplatz und alltag sich aber gegenseitig ausschließen find ich nicht, das eine kann ja erweitert werden. am hundeplatz möchte ich auch nicht dass mein hund die wurst die ein anderer verloren hat frisst. somit lernt sie dort auch ein NEIN oder was auch immer ich dafür verwende. das kann ich dann auch im alltag bei der wurstsemmel anwenden. oder wenn sie es schon aufgenommen hat ein BRING und dann frisst sie es nicht sondern bringt es mir und tauscht auf ein keksi.
für mich ist die hundeschule ein Gerüst auf das jeder aufbauen kann was ihm wichtig ist. mein alltag sieht sicher anders aus als der von Evita, Shonka oder Deiner. und um meinen alltag so schön und gemeinsam mit meinem Hund zu gestalten wie es mir wichtig ist dafür kann ich ja noch andere Kommandos einüben bzw. leben als die Hundesportkommandos. Und unsere Hundekönnen ja alles das eine vom anderen unterscheiden.
 
das hundplatz und alltag sich aber gegenseitig ausschließen find ich nicht, das eine kann ja erweitert werden.

für mich ist die hundeschule ein Gerüst auf das jeder aufbauen kann was ihm wichtig ist. mein alltag sieht sicher anders aus als der von Evita, Shonka oder Deiner. .

Bin Deiner Meinung, dass sich Arbeit am Hundeplatz und Alltag keineswegs ausschließen.

Und wenn es ein Gerüst ist für die Alltagstauglichkeit, ist es ja fein.

Aber genauso ist es Tatsache, dass es viele HH mit wunderbar alltagstauglichen Hunden gibt, die sich dieses Gerüstes eben nicht bedient haben... und das abzuwerten, halte ich schlicht für falsch.
 
Bin Deiner Meinung, dass sich Arbeit am Hundeplatz und Alltag keineswegs ausschließen.

Und wenn es ein Gerüst ist für die Alltagstauglichkeit, ist es ja fein.

Aber genauso ist es Tatsache, dass es viele HH mit wunderbar alltagstauglichen Hunden gibt, die sich dieses Gerüstes eben nicht bedient haben... und das abzuwerten, halte ich schlicht für falsch.


Bin voll deiner Meinung. Ich glaub das ist auch der Dreh und Angelpunkt.
Manche brauchen so ein Gerüst (ICH!!!!!) andere brauchen es nicht. Die schaffen das auch so, vielleicht weil sie es im Blut haben oder schon mehrere Hunde.
Für mich ist es wurscht ob ein Hund eine BH3 eine BGH1 , eine ÖPO oder sonstwas hat. Ich habe für mich durch den Hundeverein meinen Alltag besser gemacht, bzw. hab ich meinen Spass am Hundesport gefunden. Der eine spielt Tennis oder geht Tanzen, der andere macht Agility oder Flyball und ich bin halt bei der UO und Fährte hängen geblieben. Deshalb schiess ich aber nicht auf die anderen HH nur weil sie was anderes machen.

Warum gibt es aber soviele Hunde und deren Halter in meiner Umgebung die einen Hund frei laufen lassen, der nicht abrufbar ist, der Besitzer aber der Meinung ist, wir brauchen weder Hundeschule noch Kommandos.
Für mich sind diese Hunde nicht alltagstauglich. Denn ich versuche mit meinem Hund niemanden zu belästigen und möchte auch nicht belästigt werden.
 
ich glaub auch dass hier im forum ja genau die diskutieren die sowieso schon alles versuchen richtig zu machen. hundeausbildung (wie auch immer) niemanden belästigen, etc. erkennt man ja an den vielen postings zu "freilaufende Hunde" etc.
und die denen es egal ist die aber leider den guten ruf von HH die eben ausbildungen machen und auch den ruf unserer hunde zerstören leider hier nicht lesen und posten.
ich versuche immer wiedermal mit einigen dieser menschen bei solchen begegnungen zu reden, kann dann aber meist nur mit kopfschütteln mich entfernen und irgendwann resignieren und verstehen dass viele aus der hundelosen bevölkerung einen verpflichtenden hundeschulbesuch fordern.
 
Bin voll deiner Meinung. Ich glaub das ist auch der Dreh und Angelpunkt.
Manche brauchen so ein Gerüst (ICH!!!!!) andere brauchen es nicht. Die schaffen das auch so, vielleicht weil sie es im Blut haben oder schon mehrere Hunde.
Für mich ist es wurscht ob ein Hund eine BH3 eine BGH1 , eine ÖPO oder sonstwas hat. Ich habe für mich durch den Hundeverein meinen Alltag besser gemacht, bzw. hab ich meinen Spass am Hundesport gefunden. Der eine spielt Tennis oder geht Tanzen, der andere macht Agility oder Flyball und ich bin halt bei der UO und Fährte hängen geblieben. Deshalb schiess ich aber nicht auf die anderen HH nur weil sie was anderes machen.

Warum gibt es aber soviele Hunde und deren Halter in meiner Umgebung die einen Hund frei laufen lassen, der nicht abrufbar ist, der Besitzer aber der Meinung ist, wir brauchen weder Hundeschule noch Kommandos.
Für mich sind diese Hunde nicht alltagstauglich. Denn ich versuche mit meinem Hund niemanden zu belästigen und möchte auch nicht belästigt werden.

:)JA. Ich finds toll wenn HH+H gemeinsam so viel Spaß haben wie ihr.

Logisch, unfolgsame Hunde+Freilauf+HuSchu brauch ich nicht, ist einfach dumm und rücksichtslos.

Aber genauso dumm ist es, auf Prüfungserfolge zu pochen, um von Alltagstunauglichkeit abzulenken bzw HH+H abzuwerten, wenn z.B. das Fuß "um einige cm verrutscht und ohne Blickkontakt erfolgt" und gleichzeitig seinen Hund nicht ohne wildes Gebell und geziehe an Artgenossen etc etc vorbeiführen zu können. Und das habe ich, genauso wie Du das Gegenteil, schon recht oft erlebt.
 
Für mich ist ein Hund alltagstauglich, wenn er jederzeit kontrollierbar (ob mit Leine oder ohne) ist.
Der Hund kein anderes Lebewesen belästigt oder Gefahr dafür darstellt.
Wenn auch der HH so schlau ist und brenzlige Situationen vorher erkennt und verhindert (ob durch anleinen, absetzen oder abrufen).
 
:)JA. Ich finds toll wenn HH+H gemeinsam so viel Spaß haben wie ihr.

Logisch, unfolgsame Hunde+Freilauf+HuSchu brauch ich nicht, ist einfach dumm und rücksichtslos.

Aber genauso dumm ist es, auf Prüfungserfolge zu pochen, um von Alltagstunauglichkeit abzulenken bzw HH+H abzuwerten, wenn z.B. das Fuß "um einige cm verrutscht und ohne Blickkontakt erfolgt" und gleichzeitig seinen Hund nicht ohne wildes Gebell und geziehe an Artgenossen etc etc vorbeiführen zu können. Und das habe ich, genauso wie Du das Gegenteil, schon recht oft erlebt.


:) Prüfungserfolge - meine erste Prüfung hab ich durch Prüfungsangst ja auch gleich versemmelt , ist Lehrgeld. bei der nächsten hatten wir ein Gut und jetzt mach ich es halt nochmal. somit ist für mich ein Hund der eine Prüfung hat auch nicht daraus resultierend sofort ein alltagstauglicher Hund. denn meine Hündin kann obwohl BGH1 mit Gut ein himmelndes Fuss am Platz, ein korrektes Bring und voran und am Tag der Prüfung ist halt irgendwas anderes und läuft viell. daneben.

und da ich am Anfang leider auch viel falsch gemacht habe, hab ich auch noch immer damit zu kämpfen dass eben so wie du schon geschrieben hast. meine Hündin beim vorbeiführen an anderen Hunden meint jetzt müsse sie die Furie heraushängen. aber ich arbeite daran, eben das am Platz gelernte auch im Alltag umzusetzen und es wird von Tag zu Tag besser.
und Rücksichtslosigkeit ist leider nicht nur im Alltag zwischen HH untereinander bzw. HH und Nicht-HH zu sehen sondern auch in vielen anderen Bereichen. Da mich das aber extrem stört versuche ich aber nicht andere zu erziehen sondern einfach nur mich so zu verhalten wie ich es mir von anderen wünschen würde - nicht immer leicht aber ich bin ein Optimist (sonst würde ich mich nicht immer wieder mit HH der alten Schule anlegen und versuchen ein umdenken einzuleiten - aber auch hier gibts schon viele Erfolge!!!! )
 
Für mich ist ein Hund alltagstauglich, wenn er jederzeit kontrollierbar (ob mit Leine oder ohne) ist.
Der Hund kein anderes Lebewesen belästigt oder Gefahr dafür darstellt.
Wenn auch der HH so schlau ist und brenzlige Situationen vorher erkennt und verhindert (ob durch anleinen, absetzen oder abrufen).

Das mit dem jederzeit kontollierbar halte ich für einen Wunschtraum.

Bei Situationen die ich als brenzlig erkennen kann (weil ich meinen Hund so gut kenne) schon. Da gebe ich dir ganz sicher recht.

Da aber ein Hund keine steuerbare Maschine ist, kann es sehr wohl zu Situationen kommen, die man so einfach nicht vorher sehen kann. Alles andere wäre ein sich selber anlügen. (z. B.pfauchende Heißluftballone, Traktor in der Stadt, eine Hochzeitskarawane mit laut hupenden Autos, .... mei da gibts viel)
Deshalb ist wieder einmal der Mensch derjenige, der die Alltagstauglichkeit gewährleistet und nicht der Hund.
 
Für mich ist ein Hund alltagstauglich, wenn er jederzeit kontrollierbar (ob mit Leine oder ohne) ist.
Der Hund kein anderes Lebewesen belästigt oder Gefahr dafür darstellt.
Wenn auch der HH so schlau ist und brenzlige Situationen vorher erkennt und verhindert (ob durch anleinen, absetzen oder abrufen).

Das mit dem jederzeit kontollierbar halte ich für einen Wunschtraum.

Bei Situationen die ich als brenzlig erkennen kann (weil ich meinen Hund so gut kenne) schon. Da gebe ich dir ganz sicher recht.

Da aber ein Hund keine steuerbare Maschine ist, kann es sehr wohl zu Situationen kommen, die man so einfach nicht vorher sehen kann. Alles andere wäre ein sich selber anlügen. (z. B.pfauchende Heißluftballone, Traktor in der Stadt, eine Hochzeitskarawane mit laut hupenden Autos, .... mei da gibts viel)
Deshalb ist wieder einmal der Mensch derjenige, der die Alltagstauglichkeit gewährleistet und nicht der Hund.

Hast mich nicht ganz verstanden, bzw. hab ich das nicht gut genug erklärt.
Ich meinte damit, das wenn eine Situation auftaucht, wo der Hund im Freilauf nicht unbedingt sicher zu kontrollieren sein könnte, der dann halt an die Leine genommen wird.
Oder das der Hund falls doch mal was schiefgehen sollte (rennt zu nem anderen Hund, bellt an der Leine) schnell wieder unter Kontrolle zu bekommen ist.

Kein Hund kann nicht ohne einen rücksichtsvollen Hundehalter als Alltagstauglich gelten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hast mich nicht ganz verstanden, bzw. hab ich das nicht gut genug erklärt.
Ich meinte damit, das wenn eine Situation auftaucht, wo der Hund im Freilauf nicht unbedingt sicher zu kontrollieren sein könnte, der dann halt an die Leine genommen wird.
Oder das der Hund falls doch mal was schiefgehen sollte (rennt zu nem anderen Hund, bellt an der Leine) schnell wieder unter Kontrolle zu bekommen ist.

Kein Hund kann nicht ohne einen rücksichtsvollen Hundehalter als Alltagstauglich gelten.

Sind wir einer Meinung.
Das hast du schön auf den Punkt gebracht.
 
Also mein Bub ist meiner Meinung nach "Alltags"-tauglich!

-mit ihm kann ich in jedes Lokal,Geschäft usw hingehen,
-er geht ruhig und gelassen an der Leine
- er mag zwar keine fremden Leute-geht aber trotzdem normal vorbei
- naja bei Hunden ist das halt so a problem ...seit mein Weibi da ist komplett unverträglich auser die die er kennt....sprich er keift ab und an hört aber auf wenn ich es sage!
- Er liebt Autofahren überalles!! Keine Ahung wieso...!
- Öffis sind auch kein problem,..
jaaa..

Und meine Große ist eher bedingt "Alltags"-tauglich!

-Sie ist sehr schnell gestresst und zieht extrem an der leine
-wenn sie ruhig ist,gehts locker an der leine
-sie zuckt regelrecht aus bei Hunden und Jogger
-ich kann aber mit ihr in Lokale,Geschäfte usw hingehen
- guter Gehorsam,..sie kann auch mal ohne Leine aber MIT MAULKORB laufen und ist gut abrufbar...
-Autofahren und Öffis sind kein Problem
-hat bei fremden Katze bisschen Jagdtrieb
 
ich glaub auch dass hier im forum ja genau die diskutieren die sowieso schon alles versuchen richtig zu machen. hundeausbildung (wie auch immer) niemanden belästigen, etc. erkennt man ja an den vielen postings zu "freilaufende Hunde" etc.
und die denen es egal ist die aber leider den guten ruf von HH die eben ausbildungen machen und auch den ruf unserer hunde zerstören leider hier nicht lesen und posten.
ich versuche immer wiedermal mit einigen dieser menschen bei solchen begegnungen zu reden, kann dann aber meist nur mit kopfschütteln mich entfernen und irgendwann resignieren und verstehen dass viele aus der hundelosen bevölkerung einen verpflichtenden hundeschulbesuch fordern.


***Was würdest Du tun, wenn Du z. B. kein Auto hättest, und die nächste gute HuSch wäre so weit entfernt, dass Du dafür 2 Std Anreise brauchst?
Oder wenn Du ein HH bist, der sich zwar grad noch einen Hund leisten kann und will, wo aber das Leben keine teure HuSchu mehr erlaubt?

So etliche Hundehalter, die ich kenne/kannte, und die eben nicht oder nur sehr eingeschränkt "alltagstaugliche" (und es kommt eben NICHT nur auf die Bedürfnisse und die daraus resultierend Erwartungs-Erfüllung der HH an!!!) Hunde in die HuSchu schleppten, haben mir erzählt:"Tja, wir waren ja in der HuSchu, und dort haben die Übungen auch geklappt, dort hat er alles gekonnt, was er können sollte. Aber sobald wir beim Tor draussen waren, schien er alles vergessen zu haben".

Wenn sie dann hörten, dass das LEBEN, das Alltagsleben mit dem Hund verlangt, dass man diese erlernten Übungen und Trainingseinheiten auch im Alltag fortführt, mein(t)en die dann, "Na, da hätt ich mir die teure HuSchu eh sparen können!"

Um ein gutes, wirklich alltagstaugliches Team abgeben zu können, reichen eben aber nicht einfach Hund und Herrl (Frauerl), da muss shcon der Topf zum Deckel, oder auch umgekehrt, GUT passen. Denn mit einem Hund, zu dem "ich" keinen richtigen Zugang finde (will), kann "ich" in die HuSchu gehen, soviel ich will, es wird kein alltagstaugliches Team draus werden.
Und dass es viele HH gibt, die zwar Hunde haben, sie lieben, die absolut nicht "alltagstauglich" - weder für sie selbst, noch für andere, sind, bei denen dann ein "Spezialist" gerufen wird (ich denke da nur an die Sendungen auf VOX mit Martin Rütter), der das ganze wieder "gradbiegen" soll.

Erschwerend käme für mich dazu, dass es keinen einheitlichen Modus gibt, Hunden in HuSChu Manieren beizubringen (und ihren HH gleich mit dazu!). Der eine Hundetrainer erzählt einem das, der nächste jenes und bei so manchen hast das Gefühl, sowieso die letzte Maus im hinterletztesten Loch zu sein und gleich ganz deppert angeschaut zu werden.

Was nützt "mir" die HuSchu, wenn ich einen (z. B.) einen Setter habe und die Mehrheit der Trainer dann meint, "der Hund is eh zblöd für alles" (vielfach gehört von Schulungswilligen Setterhaltern).

Solange Leute, deren Hunde "nix" können und "nix" müssen , geschweige denn folgen, , die aber als Alltagstauglich für sie selbst eingestuft werden, wird sich an der Mißliebigkeit in der Öffentlichkeit nichts ändern.
D.h. - auch der eigene HH müßte den Level, der für ihn denHund "alltagstauglich" macht, doch höher schrauben und damit einen Hund beinhalten, der zumindest die Grundkommandos wirklich gut beherrscht und befolgt. OHNE die gehts nicht mal zuhause und nicht mal beim eigenen Besitzer.

liebe Grüße
Gini und Rodin
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke, Welpenspielgruppen in denen dann auch Grundgehorsam gelehrt wird, sind nicht so teuer (Gestern hab ich beim TA mehr gezahlt als für 15 Stunden Huschu).
Wenn sich jemand gut auskennt, braucht er das wahrscheinlich nicht, aber für Hundeanfänger wie mir war das äußerst wichtig. Ich bin deiner Meinung, dass der Grundgehorsam für Hunde absolut (über)lebenswichtig ist. Bestimmte Kommandos müssen immer ausgeführt werden können.
 
Meine Hunde sind Alltagstauglich und das obwohl sie weder sitz noch platz gelernt haben...geschweige denn "fuß"..
 
Da stellt sich aber auch wieder die Frage, was man unter Grundgehorsam versteht?
Unsere Hunde können natürlich Sitz, Platz, Bleib und Fuß.
Aber ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemals ein Sitz oder ein Platz oder ein Bleib gebraucht hab im Alltag.
Denn dass er warten muss, wenn ich grad beschäftigt bin, sei es am Bankomat, im Gasthaus oder wenn ich tratsche, ist für sie selbstverständlich. Auh dass es da kein rumgehüfe gibt. Ob sie dabei liegen, (ruhig) stehen oder liegen ist mir komplett egal.

Generell brauch ich im Alltag sehr wenige Kommandos. Grad mal ein "Komm her" wobei Billy und auch schon die Kleine (aber noch nicht so perfekt) immer in meiner Nähe bleiben.

Ich würd sogar noch weiter gehen und sagen, dass so manche Hunden, deren Besitzer sich überhaupt keine Gedanken über Erziehung machen, mehr alltagstauglich sind, als mancher Hund, der eine supertolle Ausbildung hat
 
Oben