Als Impfbefürworterin darf ich jetzt mal sagen, dass ich gerade Mayas Blutbild bekommen habe.
Anfang Dezember hatte sie so einen komischen Darminfekt mit extrem lauten Geräuschen, danach hab ich sie entwurmt.
Vor Weihnachten hat sie die Borreliose-Impfung bekommen, auf die sie erfahrungsgemäß einen Mega-Impfdippel entwickelt. (Die einzige Impfung, die überhaupt zu einer erkennbaren, als negativ zu bewertenden Reaktion führt.)
Und gestern war sie zur Blutabnahme. Wir haben uns aufgrund ihres Alters diesmal für das geriatrische Blutbild entschieden.
Ergebnis 1A. Sämtliche Organwerte sind super.
Es kam nicht wirklich überraschend, weil sie wie ein Speckschwartl glänzt und Fußball spielen will. Im Schneesturm - sie verkühlt sich dabei nicht, nur ich.
Deswegen kann sie nächste Woche gleich Tollwut auffrischen gehen. Ich vermute einen neuen Dachs

im Garten und leichter impft man die Hunde als so einen Grimbart. (Aber entwurmen werd ich ihn.)
Wenn ich mir jetzt so anschaue, was diese ganze roh ernährten, möglichst chemiefrei gehaltenenen, schlampig geimpften Hunde in diesem Forum für Probleme haben, von Dauer-Parasitenbefall bis zu angeblichen Poly-Allergie, dann muss ich wohl irgendwas richtig machen.
selten gibt es zuchttiere die alleine gehalten werden, wenn dann sind es mehrere teure zuchttiere, daher also sind impfschäden wieder weniger unwirtschaftlich wie eine seuche im bestand.
Aha. Und du bist mit deinem Hund selbstredend auf weitester Flur ganz alleine, nicht etwa auf Hundewiesen oder gar Hundezonen reduziert, wo sich mehr verschiedene Hunde drängen als Sauen im Bio-Schweinestall?
(Gewerbliche Schweineställe werden deutlich öfter gereinigt als die Hundezonen der Stadt Wien.)
und gerade bei seltenen tieren ist es noch klüger eher impfschäden in kauf zu nehmen als den tod vom gesamtbestand, wo die seltenen tiere mit einem schlag futsch sind, während man aus impfschäden lernen kann und andere wirkstoffe künftig verwenden etc...
Ein Zoo hat nicht den Gesamtbestand, sondern nur wenige Stück. Diese Tiere können Publikumsmagnete darstellen und für den Zoo schwer oder gar nicht ersetzlich sein.
Hätte ein Schweinebauer nach aufgrund der Impfungen einen Ferkelverlust von 1%, ohne Impfungen aber nur einen Ferkelverlust von 0,5%, dann würde kein Schweinebauer dieser Erde seine Tiere impfen.
Denn jedes lebende Tier bedeutet einen Anteil am Deckungsbeitrag.
Tatsache ist, dass die Betriebe heute mit regelmäßigen Impfungen der Zuchttiere bessere Ergebnisse erzielen als ihre Urgroßväter zu Dr. Herriots Zeiten.
Selbstverständlich sind Impfungen nicht nötig, wenn auf großer Fläche wenige Tiere leben und wenn der Tod eines Einzeltieres an einer Erkrankung irrelevant ist. So wie es in der Natur der Fall ist.
Dies ist aber bei Hausschweinen ebenso wenig der Fall wie bei Haushunden. Man hat viele Tiere auf wenig Fläche und jedes einzelne zählt.