Ernährung - Kriterium bei Züchterwahl?

pinkSogg

Super Knochen
Da die Ernährung von Anfang an ein Thema für die Wahl des zweiten Hundes sein wird (auch wenn ich befürchte, dass ich wieder bei meiner Züchterin lande :D ) wollte ich hier nur mal die Site herzeigen, auf der man barfende Hundezüchter findet (leider nur auf Deutschland bezogen):

http://www.barf-fuer-hunde.de/barfendezuechter-a-67.html

Aber wer weiß, vielleicht schließen sich die Österreicher bei entsprechendem Andrang an? :)

Wie wichtig ist für euch die Ernährung bei der Wahl des Züchters?
 
Mir ist es nur insofern wichtig, dass nicht mit Pedigree, Chappi und co gefüttert wird.
Da ich aber selber auch nicht barfe, tu ich mir leichter, selbst wenn ich es tun würde, würde ich danach sicher keinen Züchter wählen, da gibt es doch wichtigeres - für MICH- denn die Ernährung kann ich dann immernoch umstellen, vorallem füttern die meisten Züchter Welpen soweso viel Rindfleischtartar und wenig TroFu.
 
Also für mich ist die Ernährung der Hunde beim Züchter schon auf die ein oder andere Art wichtig. Ob der Züchter jetzt barft oder Fertigfutter (Trocken- bzw. Nassfutter) füttert ist mir nicht so wichtig. Also ich würde nie eine Züchter ablehen, weil ich selber barfe und der Züchter aber Trockenfutter gibt. Allerdings muß der Züchter wenn Fertigfutter gefüttert wird, doch hochwertiges verwenden und mir nicht erklären wie gut und toll royal canin und eukanuba ist und auch noch die hunde damit füttert nur weil er vielleicht damit gesponsert wird.

das wäre dann für mich absolut ein grund einen züchter abzulehnen, denn dies würde zeigen, das der züchter nicht wirklich eine ahnung von hunden bzw. deren ernährung hat und würde ihn in meinen Augen als Züchter disqualifizieren..
 
Ein guter Züchter wird in der Welpen-Aufbauphase sowieso relativ viel Frischfleisch füttern und vorher haben die Welpis sowieso die Milch von der Mama. Ich denke wenn man als Züchter Werbung macht dass man BARFT ist das ein guter Marketing-Gag aber nicht sehr viel mehr ...
 
Aber vielleicht regt das Barfen der Züchter auch die Welpenbesitzer dazu an, mehr über die Ernährung ihres Welpen nachzudenken und eventuell haben einige dadurch eher den Mut dazu, den Welpen von Anfang an zu barfen, als wenn der Züchter ein bestimmtes Fertigfutter empfiehlt und auch noch dazusagt, dass man zumindest am Anfang dieses Futter füttern soll, weil es der Welpe gewöhnt ist. Auch ist der Züchter dann wahrscheinlich eher ein guter Ansprechpartner für Fütterungsfragen, wenn er selber barft.
Barfen oder nicht Barfen ist zwar sicher nicht das erste Kriterium bei mir für die Züchterwahl, aber bei 2 gleichwertigen Züchtern, würd ich dem Barfenden auf jeden Fall den Vorzug geben.
 
Aber vielleicht regt das Barfen der Züchter auch die Welpenbesitzer dazu an, mehr über die Ernährung ihres Welpen nachzudenken und eventuell haben einige dadurch eher den Mut dazu, den Welpen von Anfang an zu barfen, als wenn der Züchter ein bestimmtes Fertigfutter empfiehlt und auch noch dazusagt, dass man zumindest am Anfang dieses Futter füttern soll, weil es der Welpe gewöhnt ist. Auch ist der Züchter dann wahrscheinlich eher ein guter Ansprechpartner für Fütterungsfragen, wenn er selber barft.
Barfen oder nicht Barfen ist zwar sicher nicht das erste Kriterium bei mir für die Züchterwahl, aber bei 2 gleichwertigen Züchtern, würd ich dem Barfenden auf jeden Fall den Vorzug geben.

Ich züchte und barfe... aber ich schreib das weder auf meine Homepage noch sonst wo hin. Das erfahren Interessenten früh genug und in fast allen Fällen hab ich sie davon überzeugen können selber zu barfen od. zumindest hochwertige Futtermittel zu kaufen. Was einen aber meist einen Strich durch die Rechnung macht ist dann der Tierarzt der die letzte der Teilimpfung übernimmt (meist ja schon bei den neuen Besitzern). Da hatte ich scohn 2x dann panische Anrufe, weil die Leuten von ihren Tierärzten wirklich zur Sau gemacht wurden (die eine hat am Telefon sogar fast geweint...). Leicht ist es dann wirklich nicht sie nochmal davon zu überzeugen, weil wem sollen sie jetzt glauben - dem Tierarzt der studiert hat, oder dem Züchter?!

Seit ich barfe bin ich noch nicht in die Verlegenheit gekommen mir wirklich darüber Gedanken zu machen was der zukünftige Welpe bei seinem Züchter zu fressen bekommen hat. Aber ich denke einen gewissen Ausschlag würde es bei mir schon machen (aber als Züchter muß man soundso auf noch viel mehr Dinge rücksicht bei der Wahl eines Welpen nehmen, die für einen "08/15" Besitzer zwar interessant, aber weniger von bedeutung sind). Von der Züchterin meines Importrüden hab ich das barfen damals übernommen (wo er noch nichtmal geplant war...) und seitdem hatte ich ja noch keine fremden "Neuzugänge".

Wie aber auch richtig geschrieben wurde, fast alle Züchter (auch die, die nur Fertigfutter füttern) füttern in einer gewissen Phase frisches Rinder-Tartar u. co. Hab selber Bücher von Züchtern von 1959 bis heute..und lustiger weise empfehlen alle den Welpen sowas zu füttern. Zwar jetzt kein "Barf" wie wir es kennen, aber schon das es eben wichtig ist das die Welpen u. Mutterhündin zumindest frisches Fleisch bekommen. Auch wenn sie sonst der Meinung sind das Fertigfutter die beste Lösung ist (den Widerspruch find ich immer am lustigsten).
 
Ich würd sicher auch nicht auf dieser genannten Seite schauen und nur von dort einen Züchter wählen, sondern ich würde mich bei den Züchtern, die aus anderen Gründen in die engere Wahl kommen, über die Ernährung ihrer Hunde informieren.
Denn, wenn sich jemand über die Ernährung seiner Hunde viele Gendanken macht, dann liegt ihm meistens auch die Gesundheit seiner Hunde sehr am Herzen. Und solche Menschen machen sich meist überhaupt mehr Gedanken über verschiedene Dinge, als jemand, der es sich möglichst einfach macht (Fertigfutter --> da is alles drin, was der Hund braucht, da brauch ich mich nicht um eine ausgewogene Ernährung kümmern :rolleyes:)
Und: die Ernährung der trächtigen und säugenden Hündin hat sicher auch Einfluss auf die Welpen. Wenn die Mutter oder die werdende Mutter viele Schadstoffe aufnimmt, oder wenn die Futterzusammensetzung sehr getreidelastig ist, hat das sicher Auswirkungen auf die Welpen.
Wie gesagt, Barf oder nicht Barf, ist sicher nicht das Wichtigste bei der Züchterwahl, aber ganz unwichtig ist es auch nicht.
Nur, ob man da extra Werbung machen muss oder nicht...keine Ahnung.
Andererseits: vielleicht wünschen sich diese Züchter Welpenbesitzer die barfen, weil ihnen die Gesundheit ihrer Welpen auch in Zukunft wichtig ist und sie inserieren deshalb auf solchen Seiten, um Welpen"käufer" zu finden, denen sie nicht zum Barfen raten müssen und versuchen müssen, sie zu überzeugen (was dann oft eh nicht funktioniert), sondern, wo sie davon ausgehen können, dass die bezüglich Fütterung die gleichen Ansichten vertreten. Also so gesehen finde ich das gar nicht blöd. Und wenn ich sowas aus Marketingzwecken mache, dann nicht auf einer Barfseite, weil wenn ich nur Abnehmer suche, dann finde ich die auf anderen Wegen leichter.
 
Ich bin ja eigentlich sehr penibel was die Ernährung angeht, aber ich muss ehrlich sagen, es gibt da noch gute 10 andere Kriterien die mir viel wichtiger sind als die Ernährung der Welpen.

Ich hab 6 Monate intensiv (und das heißt bei mir mehrere Stunden pro Tag :o ) nach meinem Welpen gesucht, Züchterseiten durchforstet, Pedigrees analysiert, Nachzuchten und nahe Verwandtschaft der potentiellen Eltern angeguckt (speziell wie deren HD/ED/OCD Befunde ausfielen), den Züchtern und Deckrüdenbesitzern Löcher in den Bauch gefragt was die Aufzucht und Haltung/Wesen der Elterntiere anbelangt usw.

Rohfütterung wäre ein Pluspunkt, aber wohl eher kein Entscheidungskriterium. Und schlussendlich wird er ja nur 3-4 Wochen so ernährt. Ich hab Eshetu dann mit 8 Wochen umgestellt und gut wars. Die 15kg Trockenfutter die ich von der Züchterin mitbekommen hab hat das Tierheim gekriegt :)

lg Nina
 
Nett wäre es, Barf oder gutes Trofu, aber Entscheidungskriterium ist es genauso wenig wie ein Bällchenbad :D
 
Natürlich ist das nicht mein einziges kriterium. Meine Züchterin barft ja auch nicht und hat auch nicht vor dies zu tun. Aber trotzdem finde ich es ganz nett, wenn einem nicht nur die tollen Rabatte, die man fallweise bei einigen Futtersorten kriegt, wenn man Züchter ist, ins Auge stechen sondern sich der Züchter augenscheinlich auch darüber gedanken macht.

Das soll auch kein "Barf kontra nicht-barf" Thread werden. Ich hab den Link nur gepostet weil ich da heute drübergestolpert bin.
 
aber ich habs mir grad nochmal überlegt, also ein Pedigree-fütternder Züchter würd schon durchs Raster fallen :cool:

lg Nina
 
Ein guter Züchter wird in der Welpen-Aufbauphase sowieso relativ viel Frischfleisch füttern und vorher haben die Welpis sowieso die Milch von der Mama. Ich denke wenn man als Züchter Werbung macht dass man BARFT ist das ein guter Marketing-Gag aber nicht sehr viel mehr ...

Wie kommst du zu der Annahme??? Ich hab auf meiner HP in der Haltung ebenfalls die Empfehlung zum BARF indirekt ausgesprochen. Zumindest schreib ich es auf meine HP, weil ich es tu. Und ich werde es auch meinen Welpeninteressenten empfehlen und tu dies bereits. Das dient aber nicht zum Marketing, sondern weil ich es als bestes erachte!

Ich kenne umgekehrt Züchter, die nur an barfende Menschen verkaufen! Also die andere Seite.

Für mich ist es kein Kriterium, allerdings Pedigree und Co. - no way!!! Auf der Käufer so wie auf der Züchterseite!
 
Ich sag ja auch nicht, dass ich es machen würde. Keine Ahnung, wie die das machen. Sind da aber, so wie sie tun, recht rigoros!! :rolleyes:
 
Meine Welpen haben sowohl etwas höherwertiges Trofu ( wobei ich aber bei den Welpen darauf achte, dass es etwas ist, was man auch offline zu kaufen bekommt - nicht jeder bestellt über das Internet. Empfehlen tu' ich dann aber das, was ich auch selber gerade für gut befinde ) als auch BARF bekommen.
Das auch ziemlich gemischt, also verschiedene Fleischsorten, verschiedenes Obst / Gemüse.
So hatte eigentlich keiner der späteren Besitzer ein Problem mit der Fütterung.
 
Ich sag ja auch nicht, dass ich es machen würde. Keine Ahnung, wie die das machen. Sind da aber, so wie sie tun, recht rigoros!! :rolleyes:

jeder wie er meint.
man sollte als züchter jedoch nicht vergessen, dass man die welpen ABGIBT.
sicher versucht man die besten plätze zu bekommen, aber irgendwo wären für mich als "käufer" grenzen.
 
also was der welpe kriegt, bevor er zu mir kommt, ist mir jetzt nicht egal, aber ich würde es sicher nicht als auswahlkriterium heranziehen. wichtiger sind mir das wesen der elterntiere u die gesundheit.

ich hab auch ein happydog-starterpaket mitgekriegt u es in den mistkübel verfrachtet.

zu hause gabs dann barf für welpi....

lg
 
Also als Auswahlkriterium zählt es bei mir persönlich nicht unbedingt, aber wenn der Züchter so füttert, wie ich es mir vorstelle, freut man sich natürlich noch zusätzlich.
Wenn sonst alles noch passt ;)
 
Nein ist für mich kein Kriterium.. Da zählen andre Dinge viel viel mehr.

Ich würde auch meinen Welpen NICHT barfen. ich kenne mich dafür zu wenig aus, das ist mir persönlich zu gefährlich.

Momentan kann ich aus platzgründen nicht barfen, vielleicht ändert sich das mal..
 
Da die Ernährung von Anfang an ein Thema für die Wahl des zweiten Hundes sein wird (auch wenn ich befürchte, dass ich wieder bei meiner Züchterin lande :D ) wollte ich hier nur mal die Site herzeigen, auf der man barfende Hundezüchter findet (leider nur auf Deutschland bezogen):

http://www.barf-fuer-hunde.de/barfendezuechter-a-67.html

Aber wer weiß, vielleicht schließen sich die Österreicher bei entsprechendem Andrang an? :)

Wie wichtig ist für euch die Ernährung bei der Wahl des Züchters?

ich such ja schon länger nach dem richtigen zweithundezüchter - damit ich dann net erst zum suchen anfang, wenns mal soweit ist.

es ist sicher nicht das allerwichtigste..aber ja: ich schau schon, wie die hunde ernährt werden und ein barf-züchter hat bei mir vor einem anderen sonst gleichwertigem vorrang. btw..in der schweiz sind irre viele züchter, die barfen. ist mir beim durchforsten aufgefallen.

lg
 
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