Hunde und Muslime

Die Siedlung in der ich wohne, wird von außerhalb oft spaßhalber "Türkenbelagerung" genannt (:rolleyes:), das einzige wirkliche Hundeproblem habe ich aber eigentlich nur mit meinem Erzfeind, irgendein Wannabe-Hausmeister, der auf meiner Stiege wohnt, der echt im ärgsten Wiener-Slang jedes mal bei jedem Hund: "Heaaast, do is scho wieda a Köööter, der dü gooonze Anlage zuuscheißt" schreit. :rolleyes::D
 
ich meine diese leute sollten sich halt ein land aussuchen das hundefrei sein sollte. ich umgebe mich lieber mit so schmutzigen tieren ,als ....... :rolleyes::rolleyes:
 
die trapp family muss aber auch mit :D:D

Bitte ich weiss, dass es OT ist, aber die Trapp Familie hat mich sogar in den tiefsten Bush Westafrikas verfolgt! Wir waren oft eingeladen in irgendeinem Dorf wirklich im Niemandsland, keine Elektrizitaet usw., das ist normal auf die Frage woher wir kommen, we come from Austria.....Austria? Where is that? Aehm, the sound of Music? Aah, yes beautiful country, nice music!

Jeder, buchstaeblich jeder, der irgendwann mal Zugang zu einem Videorekorder hatte, kennt the sound of music:D:D

Ich hasse the sound of music!:p:D:D
 
Also ich finde man sollte nicht alle Muslime über einen Kamm scheren. Auch dort gibt es ausgesprochen nette. Die Tochter einer Freundin hat einen muslimischen Freund. Der war Feuer und Flamme, dass er mit meinem Perro spazieren gehen durfte. Auch der Lebensgefährte einer anderen Freundin ist nicht von hier sondern aus dem Iran. Der verwöhnt seine Schäferhündin mehr als gut ist. Dass für die meisten Muslime Hunde nicht in ihren Wohnraum gehören, ist halt so. Und dass für bestimmte ethnische Gruppen ein Hund in erster Linie Gebrauchstier ist, die auch ordentlich, wenn auch anders behandelt werden, werden wir alle miteinander nicht ändern.
Ich kenne eine nette alte Dame, die z.B nicht versteht, dass ein Pferd fernab vom Besitzer in irgendeiner Box darauf warten muss bewegt zu werden. Ich will keine Lawine lostreten, aber wir sollten zuerst einmal vor unserer eigenen Tür kehren, bevor....

liebe Grüsse


 
Meine Güte, es muss doch nicht jeder Mensch Hunde lieben. :rolleyes: Reicht doch, wenn sie sie in Ruhe lassen. Mir sind Menschen lieber, die Hunde als schmutzig bezeichnen und sie meiden als diejenigen, die sie zuhause halten und misshandeln.

Wenn ich von Geburt an eingetrichtert bekomme dass Hunde "krank" machen, ja dann werde ich mich auch davon fernhalten.
 
...Ich will keine Lawine lostreten, aber wir sollten zuerst einmal vor unserer eigenen Tür kehren, bevor....

Genau. Auch bei uns wurden ja schließlich Dieben mal die Hände abgehackt, wurden Ketzer,Hexen und vom Teufel besessene Tiere ertränkt, verbrannt oder aufs Rad geflochten, Frauen mit einem Keuschheitsgürtel bestückt, usw. ... Ist zwar alles schon ein paar hundert Jahre her, aber immerhin, unsere mittelalterlichen Vorfahren waren auch mal nicht viel anders drauf :D Und ja, auch unsere geliebten Hunde genossen in unserer Kultur leider nicht immer diese hohe Wertschätzung, die ihnen einfach zustehen muß, denn auch Gott selbst soll einen Deutschen Schäferhund als besten Freund haben, hat mir ein (evangelischer) Engel verraten :cool:
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke Black Sammy (hab noch nicht kapiert wie ich ein Zitat einfüge), dass Du mir zustimmst. Ich glaube wir sollten so ein Thema nicht dazu verwenden andere ethnische Gruppen schlecht zu machen. Sie sind nun mal da. Und wenn wir andere von oben behandeln haben wir auch keine Möglichkeit mehr, Pobleme zu lösen, weil uns dann gar keiner mehr zuhört. Hass schüren finde ich immer schlecht
 
ich meine diese leute sollten sich halt ein land aussuchen das hundefrei sein sollte. ich umgebe mich lieber mit so schmutzigen tieren ,als ....... :rolleyes::rolleyes:
Ja dann zieh doch wohin, wo es keine ...... gibt und leb nicht in Simmering! Die Möglichkeit hast du ja. Simmering is der falsche Ort, um darauf zu hoffen, nur schmutzige Tiere aber keine ...... zu treffen!
 
Meine Güte, es muss doch nicht jeder Mensch Hunde lieben. :rolleyes: Reicht doch, wenn sie sie in Ruhe lassen. Mir sind Menschen lieber, die Hunde als schmutzig bezeichnen und sie meiden als diejenigen, die sie zuhause halten und misshandeln.

Wenn ich von Geburt an eingetrichtert bekomme dass Hunde "krank" machen, ja dann werde ich mich auch davon fernhalten.

Stimme dir voll zu.
 
Hallo,

ich habe da auch einen interessanten Link zum Thema gefunden:

http://www.gutefrage.net/frage/sind-hunde-im-koran-verboten

Ich persönlich glaube, daß die Beantwortung der Frage weniger vom Koran, als vom Kulturkreis der Muslime abhängt. Der Islam wurde über Jahrhunderte von verschiedenen Strömungen aus unterschiedlichen Gebieten geprägt und die Auslegung des Koran wurde dahingehend teilweise "angepasst".

Bei der Sure 18 ( http://www.islam-deutschland.info/kblog/18_1-59.php ) gibt es auch viel Interpretations Spielraum. Einerseits kommt der Hund gut weg, da er die Schlafenden bewacht (= Hund als Nutztier) andererseits betreten Engel kein Haus in dem ein Hund schläft, da er als unrein gilt...

Bei arabischen Nomadenstämmen wird der Hund als Wach und Herdenhund eingesetzt und geschätzt. Auch als Jagdhund steht er hoch im Wert.

Streunende Hunde werden allerdings als Gefahr angesehen, da sie Krankheiten (Tollwut) und Parasiten (Bandwürmer, Flöhe...) übertragen.

Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, daß Muslime Hunden gegenüber eher distanziert bis ängstlich sind.


lg,

Martin
 
Als Mohammed einem kranken Sklaven diente, fragte der letztere: „Hat mein Herr dich geschickt, damit du dich um mich kümmerst?“

„Ja,“, sagte Mohammed, „der Herr aller Herren hat mich geschickt, um dir zu dienen.“

Eines Tages näherte sich ein sterbender Hund einem Anhänger Mohammeds. Der Mann hatte keine Möglichkeit, Wasser für den Hund zu beschaffen, denn Brunnen in der Wüste trocknen schnell aus. Da bemerkte er in der Nähe einen kleinen Teich mit schlammigem Wasser. Er zerriss sein Hemd, tränkte es mit dem Wasser, nahm den Hund auf den Schoß und befeuchtete sein Maul mit dem nassen Tuch. Ein anderer Araber, der dies sah, ging zu dem Propheten und sagte: „Einer deiner Anhänger hat ein dreckiges Tier, einen Hund, berührt, und daher sollte es ihm nicht erlaubt werden, hierher zurückzukommen.“

Mohammed fragte: „Was hat er mit dem Hund gemacht?“

„Ich weiß nicht, aber ich habe gesehen, wie er sein Maul mit einem zerrissenen Stück Stoff befeuchtet hat, dass er in schlammiges Wasser getaucht hatte.“, antwortete der Mann.

„Er ist ein besserer Muslim als du es bist, denn er ist gut zu Tieren.“, sagte der Prophet.

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Also wenn des so im Koran steht, hat der schonmal einige Pluspunkte verdient. In den Bibelgeschichten und dem neuen Testament hab ich so ein Statement schmerzlich vermisst.
 
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