Was tun wenn man züchten will?

MissSarah

Anfänger Knochen
Ich denke daran meine Tasche Babies bekommen zu lassen, reinrassige.
Jetzt wollte ich mal wissen wie das ist, wo muss ich so etwas melden, muss ich eine Zucht mit Zwingernamen anmelden oder geht das auch ohne?

Wäre sehr nett wenn ihr mir helfen könnt!
Danke!
 
Hi Sarah

Ich denke daran meine Tasche Babies bekommen zu lassen, reinrassige.

D ahast Du einiges an Vorarbeit zu leisten.

Jetzt wollte ich mal wissen wie das ist, wo muss ich so etwas melden, muss ich eine Zucht mit Zwingernamen anmelden oder geht das auch ohne?

Also zuerst Hündin auf sämtliche Erbkrankheiten ´der Rasse untersuchen lassen, ist sie gesund, kommt der nächste Weg.

meldung bei einer Ausstellung, wird sie dort zuchttauglich bewertet kommt der nächste Schritt.

Anmeldung einer Zwingerkarte beim ÖKV.

In der Zwischenzeit solltest Du schon mit dem jeweiligen Rassehundeclub Kontakt aufgenommen haben, diese werden Dir dann bei den weiteren Schritten / Zuchtvorschriften / Deckrüden usw. behilflich sein.

lg Uschi & Rudel
 
Hui, ist ja ganzschön viel arbeiten, bevor man mit der Zucht anfangen kann...
Aber das ist auch ganz gut so, denn sonst würde ja jeder auf die Idee kommen zu züchten (was leider schon viel zu viele tun, also die nicht "seriösen" meinte ich)
 
Hi

Hui, ist ja ganzschön viel arbeiten, bevor man mit der Zucht anfangen kann...
Aber das ist auch ganz gut so, denn sonst würde ja jeder auf die Idee kommen zu züchten (was leider schon viel zu viele tun, also die nicht "seriösen" meinte ich)

*gg* das sind nur die "Grundvorraussetzungen", dazu kommt natürlich noch Weiterbildung über Zucht, Genetik, usw.

Ich bin z.B derzeit dabei einiges über Hömopatie zu lernen, hab da ein interessantes Hundezuchtbuch dazu gelesen.

lg uschi & Rudel
 
bevor du so drauf los "züchtest", solltest du dir mal überlegen, was ist dein zuchtziel ????

einfach so zur gaudi züchten finde ich unverantwortlich.
stell dir mal folgende fragen:

1) gibt es von dieser rasse nicht sowieso schon genug anbieter ???
2) gibt es interessenten ? wenn ja, gibt es auch welche, die sich mit dieser rasse auskennen und verantwortungsbewußt mit dem haustier hund umgehen ? (80% der hundehalter sind nämlich nicht verantwortungsvoll, dass kann man schon an der art und weise des umgangs erkennen)
3) kannst du dir das leisten ??? vergiss nicht, deine hündin braucht spezielles futter vor der geburt der jungen, nach der geburt der jungen. -
es können 10 welpen auch werden, die darfst du vor der 8ten woche nicht weggeben. die brauchen auch ein spezielles futter, müssen gechipt und geimpft, vielleicht sogar entwurmt werden, das kann ganz schön teuer werden. auch wenn du die welpen verkaufst, musst du vorkasse leisten. was wenn deine hündin kaiserschnitt braucht, kannst du dir das leisten ??? wenns in der nacht am wochenende passiert, kann der tierarzt teuer werden. kannst du dir die enormen kosten leisten ???
4) hast du die zeit ??? angenommen die geburt verläuft problemlos, die ersten 3-4 wochen kann sich die hündin alleine um die welpen kümmern, aber ab er 4-5 woche sollte man zufüttern, ab der 6 woche sollte man "abstillen". mit 5 wochen sind hundewelpen schon sehr agil und fangen an zu zerstören und zu verunreinigen (sobald zu zufütterst macht die mutterhündin die hinterlassenschaften nicht mehr weg). hast du 4-5 wochen zeit um den nachwuchs aufzuziehen und zu versorgen ??? wenn es so viele welpen sind, dass es deine hündin nicht alleine schafft, hast du dann 8-9 wochen zeit nachzügler mit der flasche aufzuziehen ??? (alle 2 stunden) ????


blablabla

zucht ist kein kinderspiel, es ist arbeit. und schon alleine der satz :

Ich denke daran meine Tasche Babies bekommen zu lassen

verursacht bei mir eine gänsehaut.

ich hoffe, du hast wenigstens die geringste ahnung von genetik, denn ohne kenntnisse darüber (und das ist in der zucht grundwissen), bezweifle ich das du fähig bist eine auswahl der zuchtrüden zu stellen, auch ein zuchtziel wirst du ohne kenntnisse nicht treffen können. und wenns dir nur darum geht, hundebabies in die welt zu setzen, wo die tierheime eh schon aus allen nähten platzen und menschen hunde, mit denen sie seit jahren zusammenleben beim nächsten urlaub an der autobahn anbinden, oder leute sich jedes jahr einen neuen hund anschaffen und bei nichtgefallen wieder weitergeben, halter ihre tiere vernachlässigen, mit der erziehung überfordert sind, oder sie einfach nur quälen (ich sage nur NELSON oder TELETAKT), dann frage ich mich wirklich ob es sich wirklich lohnt, und ob du ein verantwortungsvoller hundehalter bist.

und eine frage noch zum schluss:

kannst du es verantworten, dass du eines der welpen die du vielleicht in die welt setzen wirst, an eine person (auf die auch nur eines der von mir angeführten dinge zutrifft) abgibst ???

wenn du mit nein geantwortet hast, wünsche ich mal viel glück bei der suche nach den zukünftigen besitzern. viele menschen die wirklich top sind gibt es nicht und die wahrscheinlichkeit alle welpen an gute plätze aufzuteilen sind gering.

und nur so als kleiner tipp:
auch die nettest aussehenden und wirkenden leute können welche von der schlechten hundehaltersorte sein. es gibt keine garantie.

viel glück
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde mich vom Grundsatz her auch so äußern wie Husky und Akela.
Bevor Du Dir wirklich Gedanken über das Decken lassen Deiner Hündin machst solltest Du als erstes mal die Dinge abchecken welche Akela schon erwähnt hat.
Sprich, wieviele Züchter dieser Rasse gibt es, wie stehen die Chancen aus die Welpen an verantwortungsvolle Halter zu vermitteln, hast Du die hohen Kosten der Zucht bedacht, kannst Du eventuell den einen oder anderen Welpen zurücknehmen wenn sich die Haltung bei den Käufern als nicht tragbar erweist (man kann wie schon erwähnt den Leuten ja nur bis vor den Kopf schauen) usw.

Wenn Du nach wirklich reiflicher Überlegung doch zu dem Schluss kommen solltest züchten zu wollen, mach die zuvorderst erstmal über Zucht und Genetik schlau.
Leider ist bei vielen Züchtern das Wissen über Genetik sehr unterentwickelt, was ich für Kathastrophal für die gezüchteten Hunde halte.
Vieles was so einige Züchter diesbezüglich von sich geben gehört schlicht und einfach ins Reich der Mythen und Sagen.
Bitte reihe Dich nicht in diese Gruppe von Menschen ein, denn sie bringen mehr Schaden als Nutzen für die von ihnen gezüchteten Hunde.

Dann gehört noch einiges an Wissen über Gesundheit, Ernährung von Mutterhündin und ihren Welpen dazu.
Denke an die leider oft verbreiteten Erbkrankheiten, lass Deine Hündin gründlich durchchecken.
Ich denke es gehört hierbei auch eine Menge Eigenverantwortung dazu, wenn ich sehe das in eingigen Zuchtverbänden Hunde mit mittlerer HD noch als zuchttauglich gelten. Ich persönlich würde, wenn ich einen Welpen bei einem Züchter kaufen würde, nie dort einen kaufen wo Hunde mit HD zur Zucht kommen. Dies gilt für mich auch für andere feststellbare Erbkrankheiten.

Auf das notwendige Prozedere mit Eintragung, Ausstellung und Zuchtverband ist ja Husky schon eingegangen.

Ach, noch was zu den Kosten. Die Welpen müssen später ja auch noch eingetragen werden, das ist auch kostenpflichtig.
Ich weis nicht welcher Zuchtverband für dich zuständig ist, aber vom ADBA weiß ich, dass für die Welpenregistrierung extra jemand aus den USA kam.

P.S.: Was ist denn Deine Hündin eigentlich für eine Rasse? A.C. weißer Schäferhund oder Weißer Schweizer Schäferhund?
 
Husky schrieb:
Hi



*gg* das sind nur die "Grundvorraussetzungen", dazu kommt natürlich noch Weiterbildung über Zucht, Genetik, usw.

Ich bin z.B derzeit dabei einiges über Hömopatie zu lernen, hab da ein interessantes Hundezuchtbuch dazu gelesen.

lg uschi & Rudel

Bitte verrate mir welches Buch Du da gelesen hast

Vielen Dank
Biene
 
was wird denn mühsam irish ????

die vielen leute mit den blöden ideen über züchten ???
oder sprichst du da etwa eine bestimmte auseinandersetzung mit einer besimmten person an ???

lg
 
Weil ich es nicht mehr hören kann dieses " ich möchte Babies von meinen Hund"

Die Tierheime sind bumvoll. Und seit Beginn der Ferien werden die ach so lieben Hundebabies von Weihnachten,(nicht nur) auf der Autobahn aussgesetzt.

Ich glaube nicht, daß hier jemand ernsthaft eine Zuchtstätte aufmachen will.
 
Darf ich fragen ob Tascha ein Stafford oder Pitbull ist?

Ich war vorhin in der HZ im 15., weil niemand anderer dort war hab ich in den Park daneben rausgeschaut und einen ausländischen Typen mit seinem Pibull gesehen, der mir schon öfter aufgefallen ist. Sein junger Hund musste die ganze Zeit nur neben ihm sitzen, dann ist der Mann aufgestanden und der Hund musste auch gleich aufstehen, dann hat er sich wieder hingesetzt, Hund musste wieder sitzen. Irgendwann kam dann ein zweiter dazu, Hund sprang freudig auf, hat er gleich eine draufbekommen. So ging das eine Weile, mir war schon ganz schlecht. Nachdem ich die ganze Zeit rübergeglotzt hatte und der zweite Typ dann weg war kam er doch tatsächlich in die HZ rein. Seine erste Frage war ob Sally streitsüchtig ist. Als ich verneinte, ließ er seinen los und die beiden begannen gleich superlieb zu spielen und durch die HZ zu rasen. Sein Herrli hat auch freundlich dreingeschaut also bin ich hingegangen und hab ihn angequatscht. Ich hab ihn gefragt warum er seinen Hund schlägt usw. Daraufhin hat er mir alles mögliche erzählt, dass er seinen Hund liebt wie seinen Sohn weil er so schöne Augen hat, er ihn aus Liebe nicht kupieren hat lassen usw. Weiters hat er mir erklärt, welche die Kampfhunderassen sind und dass man diese nicht wie andere Hunderassen behandeln darf weil sie sonst zu dominant werden. Er hat gesagt, dass er seinen Hund auch belohnt aber auch schlägt, damit dieser weiß, dass er nicht der Boss ist, allerdings eh nicht so fest und oft nur mit der Zeitung. Ich habe dann allerhand draufgesagt was mir so an Gegenargumenten eingefallen ist, muss zu meiner Schande aber gestehen, dass sie mir dann irgendwann ausgegangen sind. Schließlich hat er mir noch berichtet, dass etliche seiner Freunde Hunde hätten, aber nur Kampfhunde. Einer davon würde seinen Hund mit Kommandos immer zum Beißen animieren und da wollte er von mir wissen wer dann schuld wäre wenn dieser Hund mit seinem zu raufen beginnt.

Dann kann ich noch von einem anderen berichten, den ich öfter in der HZ im 7. mit seiner Staffordhündin sehe. Die kann auch kaum älter als ein Jahr sein. Einmal war er in der HZ mit ihr, als sie Sally sah hat sie sich hinter der Bank verkrochen. Daraufhin hat er sie hervorgezerrt. Ich hab dann mit dem Mann geredet er hat auf alles "Ja Ja" gesagt, es hat ihn aber nicht interessiert. Als ich gegangen bin hab ich noch gesehen wie sie auf seinen Arm gesprungen ist und reingebissen hat, dass hat er ihr offensichtlich beigebracht. Als ich ein anderes Mal dort war und Sally mit anderen Hunden spielte, setzte er sich mit ihr direkt vor der HZ auf eine Bank. Die Kleine war ganz fertig weil die Hunde vor ihren Augen gespielt haben und sie dort die ganze Zeit sitzen und zuschauen musste.

Dann fällt mir noch ein, als letztes Jahr in Italien auf einem Markt Welpen verkauft wurden. Es waren wieder junge Burschen, die saßen auf einer Bank mit ein paar Mädels. Diese und viele der vorbeikommenden Touristen haben die Hunde angegrapscht und herumgetragen. Ich bin auch hingegangen und habe auf Englisch gefragt was das für Hunde sind. Da er mich nicht verstanden hat hab ich ein paar Hunderassen aufgezählt. Darauf sagte er: Pitbull.

Da gibt es unzählige solche Geschichten, einige von euch wissen sicher auch welche. Man sollte auch bedenken wie viele Vertreter dieser Rassen in Tierschutzhäusern sitzen. Letzte Woche hab ich in einer Zeitung gelesen, dass ein Stafford nach 3 Wochen aus einer Wohnung befreit wurde, weil seine Besitzer auf Urlaub gefahren waren.

Einmal hab ich in der Tierecke einen Kampfhund gesehen, wo folgender Text dabei stand: Wie viele Vertreter seiner Rasse hat dieser Hund noch nicht viel Gutes in seinem Leben erfahren.

Ich würde mir bewusst machen, welche Menschen sich bevorzugt solche Hunde nehmen. Oft sind es Männer, die ihr mangelndes Selbstwertgefühl durch einen "starken Hund" aufwerten wollen. Gerade dort, wo ich vorher gewohnt habe, in einem sogenannten "Gsindelbezirk" gab es massenweise Kampfhunde. Aber als ich mit Sally in der Hundeschule war, ist mir dort wiederum keiner begegnet, das hat auch der Typ von heute gesagt "das braucht er nicht weil es schon sein zweiter Hund ist".
 
Irish schrieb:
Weil ich es nicht mehr hören kann dieses " ich möchte Babies von meinen Hund"

Die Tierheime sind bumvoll. Und seit Beginn der Ferien werden die ach so lieben Hundebabies von Weihnachten,(nicht nur) auf der Autobahn aussgesetzt.

Ich glaube nicht, daß hier jemand ernsthaft eine Zuchtstätte aufmachen will.

da geb ich dir in allen belangen recht :)

aber das "na oida" von dir fand ich trotzdem lustig :D
 
Hi Biene

Bitte verrate mir welches Buch Du da gelesen hast

Handbuch der Hundezucht von Inge Hansen.

Sie züchtet Hovawarts, aber veieles ist auf andere Rassen umsetzbar wie eben die Hömopatie, usw.
lg Uschi & Rudel
 
Zuletzt bearbeitet:
Irish schrieb:
Weil ich es nicht mehr hören kann dieses " ich möchte Babies von meinen Hund"

Die Tierheime sind bumvoll. Und seit Beginn der Ferien werden die ach so lieben Hundebabies von Weihnachten,(nicht nur) auf der Autobahn aussgesetzt.

Ich glaube nicht, daß hier jemand ernsthaft eine Zuchtstätte aufmachen will.

Hallo Irish, bin ganz Deiner Meinung, die TH sind überfüllt und da denken die Leut ans züchten!!! Mir unverständlich.

Aber Menschen waren mir immer schon ein "Rätsel"

Gruss Fedora07
 
akela1 schrieb:
bevor du so drauf los "züchtest", solltest du dir mal überlegen, was ist dein zuchtziel ????

einfach so zur gaudi züchten finde ich unverantwortlich.
stell dir mal folgende fragen:

1) gibt es von dieser rasse nicht sowieso schon genug anbieter

Also AC weiße Schäferhunde gibt es nicht so viele wie beispielsweise Golden oder Deutsche Schäfer!

akela schrieb:
2) gibt es interessenten ? wenn ja, gibt es auch welche, die sich mit dieser rasse auskennen und verantwortungsbewußt mit dem haustier hund umgehen ? (80% der hundehalter sind nämlich nicht verantwortungsvoll, dass kann man schon an der art und weise des umgangs erkennen)

Ja, darum denke ich ja daran, ich habe bereits 5 Interessenten, wovon die meisten bereits mindestens 1 Hund haben (4 davon um genau zu sein) und alle 5 sind aus unserem näheren Bekanntenkreis und ich bin mir eigentlich schon sicher dass sie einen guten Umgang mit Hunden haben bzw. sie artgerecht zu halten! Sonst würde ich es ja nicht machen! Einfach so Babies in die Welt zu setzte - das ist auch nicht MEINE Art! Auch wenn das hier vielleicht so rübergekommen ist!

akela schrieb:
3) kannst du dir das leisten ??? vergiss nicht, deine hündin braucht spezielles futter vor der geburt der jungen, nach der geburt der jungen. -
es können 10 welpen auch werden, die darfst du vor der 8ten woche nicht weggeben. die brauchen auch ein spezielles futter, müssen gechipt und geimpft, vielleicht sogar entwurmt werden, das kann ganz schön teuer werden. auch wenn du die welpen verkaufst, musst du vorkasse leisten. was wenn deine hündin kaiserschnitt braucht, kannst du dir das leisten ??? wenns in der nacht am wochenende passiert, kann der tierarzt teuer werden. kannst du dir die enormen kosten leisten ???

Kurz gesagt: Ja, das kann ich! Das Geld spielt in diesem Fall nicht wirklich eine große Rolle zumal wir nicht gerade schlecht bei Kasse sind, wenn ich das mal so sagen darf!

akela schrieb:
4) hast du die zeit ??? angenommen die geburt verläuft problemlos, die ersten 3-4 wochen kann sich die hündin alleine um die welpen kümmern, aber ab er 4-5 woche sollte man zufüttern, ab der 6 woche sollte man "abstillen". mit 5 wochen sind hundewelpen schon sehr agil und fangen an zu zerstören und zu verunreinigen (sobald zu zufütterst macht die mutterhündin die hinterlassenschaften nicht mehr weg). hast du 4-5 wochen zeit um den nachwuchs aufzuziehen und zu versorgen ??? wenn es so viele welpen sind, dass es deine hündin nicht alleine schafft, hast du dann 8-9 wochen zeit nachzügler mit der flasche aufzuziehen ??? (alle 2 stunden) ????

Ja, habe ich! Da ich Hausfrau bin, und sowieso den ganzen Tag zu Hause, ist das kein Problem. Ich habe schon einmal bei der Aufzucht unserer Nachbarshunde mitgeholfen, habe dort sozusagen im Schichtwechsel "Babygesittet". Waren aber damals Mischlingswelpen darum wusste ich nicht wie das bei Rassehunden abläuft zwecks anmeldung etc.

akela schrieb:
Ich hoffe, du hast wenigstens die geringste ahnung von genetik, denn ohne kenntnisse darüber (und das ist in der zucht grundwissen), bezweifle ich das du fähig bist eine auswahl der zuchtrüden zu stellen, auch ein zuchtziel wirst du ohne kenntnisse nicht treffen können. und wenns dir nur darum geht, hundebabies in die welt zu setzen, wo die tierheime eh schon aus allen nähten platzen und menschen hunde, mit denen sie seit jahren zusammenleben beim nächsten urlaub an der autobahn anbinden, oder leute sich jedes jahr einen neuen hund anschaffen und bei nichtgefallen wieder weitergeben, halter ihre tiere vernachlässigen, mit der erziehung überfordert sind, oder sie einfach nur quälen (ich sage nur NELSON oder TELETAKT), dann frage ich mich wirklich ob es sich wirklich lohnt, und ob du ein verantwortungsvoller hundehalter bist.

Selbstverständlich habe ich vor, mir die neuen Besitzer genau unter die Lupe zu nehmen. Ich habe Hunde seit ich denken kann, ich traue mich zu behaupten dass ich weiß worauf es in der Hundeerziehung ankommt.
Ich würde es auch nie zulassen, dass einer meiner Hunde dann im Tierheim oder irgendwo angebunden an der Autobahn endet! Ich möchte dass die Tiere im Falle des Falles mir zurückgegeben werden. 1 oder 2 möchte ich sowieso behalten. Ich habe ein Haus mit 125 m² und 200 m² Garten/Auslauf zur Verfügung.

akela schrieb:
kannst du es verantworten, dass du eines der welpen die du vielleicht in die welt setzen wirst, an eine person (auf die auch nur eines der von mir angeführten dinge zutrifft) abgibst ???

wenn du mit nein geantwortet hast, wünsche ich mal viel glück bei der suche nach den zukünftigen besitzern. viele menschen die wirklich top sind gibt es nicht und die wahrscheinlichkeit alle welpen an gute plätze aufzuteilen sind gering.

und nur so als kleiner tipp:
auch die nettest aussehenden und wirkenden leute können welche von der schlechten hundehaltersorte sein. es gibt keine garantie.

Dessen bin ich mir durchaus bewusst!

Ich werde mich zunächst mit einem Züchter aus Deutschland in Verbindung setzen, eine entfernte Cousine von mir hat aus dieser Zucht einen Hund und ist ziemlich begeistert von den Züchtern. Werde dort mal anfragen.
Mein TA hat auch bis vor 2 Jahre noch gezüchtet (Staff Bull), ist also auch was die Genetik und die Auswahl des Zuchtrüden betrifft gut beraten.
 
Husky schrieb:
Hi Sarah



D ahast Du einiges an Vorarbeit zu leisten.



Also zuerst Hündin auf sämtliche Erbkrankheiten ´der Rasse untersuchen lassen, ist sie gesund, kommt der nächste Weg.

Ist bereits geschehen!

husky schrieb:
meldung bei einer Ausstellung, wird sie dort zuchttauglich bewertet kommt der nächste Schritt.

War bereits auf einer Ausstellung 2001, Tascha bekam ein V1!

Husky schrieb:
Anmeldung einer Zwingerkarte beim ÖKV.

Ich nehme an dass das zwingend ist! Mache ich das schriftlich? Da wird es wahrscheinlich ein Formular dazu geben?

Husky schrieb:
In der Zwischenzeit solltest Du schon mit dem jeweiligen Rassehundeclub Kontakt aufgenommen haben, diese werden Dir dann bei den weiteren Schritten / Zuchtvorschriften / Deckrüden usw. behilflich sein.

OK, mache ich!
 
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