warum ein "JA" zum HFS

PitbullXena

Super Knochen
nachdem ich gestern 2 echt interessante unterhaltungen gehabt habe, würde ich auch hier gerne darüber diskutieren! nein, es soll nicht der 1000ste thread zum thema hfs werden, er soll vielmehr die überlegungen der Ja-Stimmer aufzeigen, die ich durchaus verstehe :o

1. Gespräch mit einem freund von mir, er kennt und mag xena, hat aber selbst keinen hund.
er hat mit ja gestimmt aus folgenden gründen:
es gibt genug vollidioten, die mit einem solchen hund herumlaufen. die sollte man erwischen. sein guter glaube: mittels verpflichtungen wird man diese menschen auch erwischen.
in der diskussion stellte er dann aber schnell fest: ups, falsch gedacht :o auch dass man ja auf andere rassen ausweichen könnte hat er nicht bedacht. er wusste auch nichts von abnahmen und davon dass die tierheime eh schon übergehen :(
er war einer derjenigen die heute anders stimmen würde.
bekritelt wurde von ihm dass die bevölkerung viel zu wenige infos erhalten hat. klar, jemand der sich seit jahren mit dem thema beschäftigt, der hat ahnung davon...er hatte diese ahnung nicht. er wusste auch nicht was in deutschland abging etc...das stimmte ihn traurig, er wurde richtig wütend auf sich dass er mit einem ja gestimmt hat :(

diskussion nr. 2: "zugereister" wiener aus dem bgld :D, ich kenne ihn kaum, er kennt meinen hund nicht und hat selbst keinen hund
er hat mit ja gestimmt weil:
er NICHT der meinung ist dass die bööösen kampfhunde das problem sind...nein, er meinte er hat mit ja gestimmt damit sich etwas ändert! allgemein ;) in sachen diskriminierung und dass es nur sokas betreffen soll...da hätte er mit einem nein gestimmt! aber er hatte eben angst dass, wenn ein nein rausgekommen wäre, sich einfach gar nix geändert hätte...
seine einstellung (ziemlich radikal): hunde gehören nicht in die stadt, weil man ihnen schwer gerecht werden kann...ausnahme: hunde die gefordert werden (hundesport, rettungshunde, polizeihunde, etc..)
weiterer punkt: er will nicht als nicht-HH andauernd mit freilaufenden hunden und dem leidigen kotproblem zwangsbeglückt werden.
zunächst meinte er allgemein dass ihn hunde in der stadt stören...meine frage dazu: stört dich auch ein hund der immer an der leine geführt wird und einen maulkorb trägt und von dem die hinterlassenschaften weggeräumt werden?
antwort: NEIN!
kurz gesagt: er sieht das hauptproblem bei verantwortungslosen HH, die ihren hund ohne rücksicht frei laufen lassen, den kot nicht wegräumen etc...; ebenso sieht er ein problem bei hunden die überhaupt nicht gefordert werden! darum sein ja...

das hat mich nachdenklich gestimmt...weil ich es nachvollziehen kann...ehrlich!

mich würde eure meinung dazu interessieren :)

lg nina und co
 
Also meine persönliche Meinung darüber:

Die Idee des freiwilligen Hundeführscheines finde ich gut und sinnvoll, da es für die Hundehalter ein Ansporn sein soll etwas über seinen Hund zu lernen. Da kenne ich einige Hundehalter, die seit Jahren einen Hund haben aber überhaupt nichts darüber wissen.

Der HFS der Volksbefragung in Wien ist allerdings eine versteckte Rassenliste, so wir wir sie aus Deutschland und den Niederlanden sowie NÖ kennen, welche diskriminierend und wissenschaftlich nicht haltbar ist.

Und dieser HFS wird nichts ändern.

Zu Punkt 1: Die "Vollidioten" werden eine andere Hunderasse nehmen und den Hund ins Tierheim geben, aussetzen oder töten. In spätestens einen Jahr haben diese Vollidioten einen Mali oder Schäferhund aus gutem bewährten billigen Ost-Import.

Zu Punkt 2: Das Problem liegt sicherlich an den rücksichtslosen Hundehaltern die ihren Hund, welcher dertutnix heisst, wohinsch**n lassen und einfach weitergehen. Das ist aber kein Rasseproblem, sondern ein soziologisches. So ein Halter macht dann den HFS, bedankt sich artig und lasst den Hund auf das Auto des Richters brunzen.

Und das Schlimmste daran ist, daß viele Leute welche für Ja gestimmt haben nicht einmal eine Ahnung darüber haben was das wirklich bedeutet.

lg,

Martin
 
Also meine persönliche Meinung darüber:

Die Idee des freiwilligen Hundeführscheines finde ich gut und sinnvoll, da es für die Hundehalter ein Ansporn sein soll etwas über seinen Hund zu lernen. Da kenne ich einige Hundehalter, die seit Jahren einen Hund haben aber überhaupt nichts darüber wissen.
sehe ich auch so...nur im ernst: würden solche HH den schein machen wo er doch freiwillig ist? :o

Der HFS der Volksbefragung in Wien ist allerdings eine versteckte Rassenliste, so wir wir sie aus Deutschland und den Niederlanden sowie NÖ kennen, welche diskriminierend und wissenschaftlich nicht haltbar ist.
hab ich ihnen auch gesagt


Zu Punkt 1: Die "Vollidioten" werden eine andere Hunderasse nehmen und den Hund ins Tierheim geben, aussetzen oder töten. In spätestens einen Jahr haben diese Vollidioten einen Mali oder Schäferhund aus gutem bewährten billigen Ost-Import.
das war ihm dann auch klar nachdem wir einige minuten geredet haben...nur eben leider nicht VOR der befragung :( weil er es einfach nicht wusste...

Zu Punkt 2: Das Problem liegt sicherlich an den rücksichtslosen Hundehaltern die ihren Hund, welcher dertutnix heisst, wohinsch**n lassen und einfach weitergehen. Das ist aber kein Rasseproblem, sondern ein soziologisches. So ein Halter macht dann den HFS, bedankt sich artig und lasst den Hund auf das Auto des Richters brunzen.
auch das waren meine ausführungen ;)
dennoch habe ich es doch sehr interessant gefunden dass es auch von nicht-HH nicht als rassebezogenes problem gesehen wird, trotz meinungsmache durch die medien! und dass es in wahrheit wohl doch um die "tut-nix-hört-nix"-HH geht und nicht um die bösen, asozialen, arbeitslosen Sokahalter

Und das Schlimmste daran ist, daß viele Leute welche für Ja gestimmt haben nicht einmal eine Ahnung darüber haben was das wirklich bedeutet.
da hast du leider recht! naja, wenigstens 2 ja-stimmer haben jetzt mehr ahnung als vorher :o

lg


Martin[/QUOTE]
 
sehe ich auch so...nur im ernst: würden solche HH den schein machen wo er doch freiwillig ist? :o

Ich denke, man kann hier immer nur mit Motivation wirklich etwas bewirken. Motivation wäre z.B. eine lebenslange Befreiung von der Hundesteuer nach abgelegtem HFS.
Aber die Verpflichtung aller halte ich für sinnlos, da sich nichts ändern wird (na gut, vielleicht melden einige ihre Hunde auch noch ab), andererseits jede Menge Leid dadurch verursacht werden könnte (Abnahme des Hundes)...
 
Ich denke, man kann hier immer nur mit Motivation wirklich etwas bewirken. Motivation wäre z.B. eine lebenslange Befreiung von der Hundesteuer nach abgelegtem HFS.
Aber die Verpflichtung aller halte ich für sinnlos, da sich nichts ändern wird (na gut, vielleicht melden einige ihre Hunde auch noch ab), andererseits jede Menge Leid dadurch verursacht werden könnte (Abnahme des Hundes)...

auch das sehe ich genauso :o
nur glaube ich nicht dass ein freiwilliger HFS auch nur einen ahnungslosen HH dazu bringt sich mit dem hund auseinanderzusetzen...
auch beim verpflichtenden HFS seh ich das so: ein paar fragen auswendig lernen und gut ists :rolleyes: :(
 
Ich kann diese Argumente auch alle wirklich sehr gut nachvollziehen und stell auch immer wieder fest, dass ich mit Nicht-Hundehaltern so gut wie nie anecke (aber ich wohn auch weder mitten in Wien noch hab ich eine der verschrienen Rassen), mit Hundehaltern dafür umso öfters, tw. wundert mich der Groll auf uns Hundehalter wirklich nicht (wenn gleich das Beleidigungen, Handgreiflichkeiten und Akte gegen die Tiere selbst natürlich in keinster Weise rechtfertigt).

Gut fände ich, wenn man bereits VOR der Anschaffung eines Hundes einen Sachkundetest (den des freiwilligen Wiener HFS finde ich erstaunlich gut) ablegen müsste. Einen freiwilligen praktischen Teil (ebenfalls nach Modell des jetzigen Wr. HFS wo es um verantwortungsvolles agieren des HFs und gute Behandlung des Tieres geht), bei dem die Leute mit (hunde)lebenslanger Befreuung der Hundesteuer geködert werden, fänd ich ebenfalls super - da´s das leider sicher nicht spielen wird, könnt ich mich auch mit einem verpflichtenden Praxisteil anfreunden, sofern es auch hier NUR um verantwortungsvolles handeln, sein Tier kennen und gut behandeln geht und keine Konsequenzen wie Abnahme o.ä. hat, sondern als "Bestandsaufnahme" mit ev. Verbesserungsvorschlägen behandelt wird, so dass Hunde mit Vergangenheit oder kreativem Verhalten nicht benachteiligt sind, sondern lediglich verantwortungs- & rücksichtslose Hundehalter.

Die Volksbefragung war doch von vornherein eine Farce und die Fragen so gestellt, dass sie bereits von vorneherein eine bestimmte Antwort implizieren sollen und das ist ja auch ganz wunderbar geglückt...
 
ja xena, viele leute fielen drauf rein, dachten so, wie 1 und 2.
was redete ich mir den mund fusselig.... manche konnte ich vielleicht überzeugen, manche glaubten mir nicht und der großteil hatte 0 interesse.

das "ja" sollte nicht die hund treffen, sondern unfähige, unwillige, unmögliche hhs. denn da waren sich alle einig, dass net der hund schuld ist, sondern der hh. der großteil hatte schon verstanden, dass net der hund geprüft werden soll, sondern der hh. nur, die konsequenzen waren zu kurzsichtig gedacht. dass es mit der zeit alle treffen könnte, glaubte niemand, selbst wenn, hätten sie kein problem. warum, weil niemand erkannte, dass JEDER gassigeher dann nen schein haben muss, auch die nachbarin, die kurz runtergeht mit hundi, wenn man selbst grad verhindert ist (krank oä.) der mißmut ob der 0 information war anschließend groß, der wird riesig werden, wenn bemerkt wird, was tatsächlich gespielt wurde/wird.
 
ich finde es sollte in wien einen verpflichtenden HFS geben. eine freundin und ich haben letztens drüber diskutiert wie man dem nachgehen könnte. eigentlich wäre es ganz "einfach". über TÄ. jeder hund muss in seinem leben einmal zum TA. und dort werden die daten von besitzer und hund aufgenommen (auch wenn er nicht gechipt ist) und auf diese datenbank sollte die gemeinde wien zugreifen können. (oder umgekehrt) ein besitzer hat ein jahr lang zeit den HFS abzulegen (somit wäre auch genug zeit um an problemen zu arbeiten) bei nicht bestehen von hundesseiten aus, sollte man nochmals eine frist von 6 monaten bekommen.

ich finde den HFS deshalb gut, weil theoretische fragen dabei sind. 2/3 der HH in wien könnte diese nicht mal beantworten, weil einfach das interesse an verhalten, erziehung, ernährung etc fehlt.
allerdings finde ich sollte bei der anmeldung eine gewisse gebühr erhoben werden (zb 30,-) + 1 woche theoretischen teil wo eben die HH nicht die fragen etc auswendig lernen sonder eine kleinigkeit über verhalten, erziehung etc.

das es eine motivation bzw belohnung für den HFS gibt,finde ich als zusätzliches "zuckerl".

*wunschdenkenende*
 
Ich als Nicht-Wiener, wäre auch für einen generellen HFS. Nicht für auserwählte Rassen, sondern für alle Hundehalter in allen Bundesländern.
Grad im Vorfeld ein verpflichtender Kurs wäre wirklich sinnvoll.
Warum?

Beispiel:
Eine Bekannte von mir hat zu Weihnachten einen Hinterhof-Weimi geschenkt bekommen. Der hübsche Kerl ist nun 4 Monate, ist stundenlang auf Achse, wird ständig mitgeschleppt, hat kaum die Möglichkeit sich auszuruhen, geschweige denn, dass die HH weiß, dass sie einen (gar nicht mal so einfachen) Jagdhund an der Leine hat. Gewünscht hat sie sich einen Weimi, weil er so eine tolle Farbe hat...

Was früher oder später aus dem Weimi wird (Gespräche helfen nicht, weil die Eltern hatten schon einen Hund und sie weiß, wie man mit Hunden umgeht...:rolleyes:) kann man sich eh schon denken.

Und eben solche Hundebesitzer gibts noch und nöcher.. und vielleicht kann man mit einem HFS wenigstens einen kleinen Bruchteil dieser .. ähm... Idioten rausfiltern...
 
Ich als Nicht-Wiener, wäre auch für einen generellen HFS. Nicht für auserwählte Rassen, sondern für alle Hundehalter in allen Bundesländern.
Grad im Vorfeld ein verpflichtender Kurs wäre wirklich sinnvoll.
Warum?
Und eben solche Hundebesitzer gibts noch und nöcher.. und vielleicht kann man mit einem HFS wenigstens einen kleinen Bruchteil dieser .. ähm... Idioten rausfiltern...

In OÖ hast du den Sachkundenachweis, der aus 2 Stunden Theorie besteht - meines Erachtens zu wenig aber immerhin ein Anfang. Und dieser Sachkundenachweis gilt für alle und nicht nur für best. Rassen.

Wie gesagt, es müsste ein Gesamtkonzept geben, dass Züchter, Tierheime, etc. mit einbindet in die Verantwortung, wer bekommt einen Hund und wie stellt man sicher, dass es dem Hund gut geht. Der HFS ist dafür aber zu wenig und auch nicht weder für best. noch für alle Rassen ein Anfang. Der Ansatz, dass das Verhalten Halter/Hund im Vordergrund steht, finde ich gut, aber schon im theoretischen Teil gehen die richtigen Antworten auseinander. Z.b. Frage 12, wo gefragt wird, wie reagiert der Halter richtig, wenn ein Zwillingskinderwagen kommt, den der Hund nicht kennt und sich fürchtet. Richtige Antwort: Hund ignorieren und weitergehen. Kann ich bei meinem vergessen, der geht mir keinen Schritt mehr (allgemein gesprochen, wenn er sich vor was fürchtet und das kommt auf uns zu). Einzige Chance: ihn neben mir absitzen zu lassen und auch fragen, ob man näher kommen dürfte, damit Hund eben Fremdobjekt kennenlernt. Laut Test aber falsche Antworten.
Deshalb wäre für mich ein theoretischer Teil, in dem Fragen und Themengebiete aufgearbeitet werden, aber bitte doch keine Prüfung, wo eigentlich nur gezeigt wird, ob jemand Antworten auswendig lernen kann.
 
Ich hab bei meinen Diskussionen vor der Volksbefragung ähnliche Erfahrungen gemacht ...

Ich glaube dass ein HfS alleine nichts bewirken kann - ftc - hat das sehr schön rübergebracht warum...

Ich glaube dass es, will man wirklich bestehende Probleme lösen ein Gesamtkonzept braucht...

Man muss zuerst mal den "Hinterhof austrocknen" - d.h. Vermehrer stoppen, Welpenverkauf in Tierhandlungen und auf Internetseiten verbieten, Hopperlas bestrafen, Importhunde restriktiv behandeln,alle unangemeldeten Hunde zur Anmeldung bringen

Wenn man das mal hat - dann eine Art Personalausweis für den Hund schaffen mit Chipnummer und Herkunft des Hundes

Parallel dazu bei jedem neu angeschafften Hund Sachkundenachweis vor Anschaffung - nur mit dem Nachweis gibts einen Hund

Hundekot auf 100€ raufsetzen und kotrollieren und strafen was das Zeug hält

Paralel kann man einen HfS für alle HH einführen - der aber an den HH gebunden wird - nicht an den Hund.

Wird ein Hund auffällig - dann ab zum Wesenstest (gibts ja jetzt schon)

Aufklärung was das Zeug hält

Via Hundesteuer Hundeausbildung fördern - wer seinen Hund zB zum Therapiehund oder Rettungshund ausbildet und gemeinnützige Arbeit mit dem Hund leistet von der Steuer befreien und mehr Freiheiten was Leinenpflicht anlangt usw...

Würde man ein brauchbares Maßnahmenpacket schnüren das einen guten Mix aus Srafe und Motivation enthält - dann würde das mM was bewirken und verändern ...
 
deine punkte finde ich super, bis auf diesen punkt hier. WO soll man in der STADT mehr freiheiten bez leinenpflicht machen?

Im dichtverbauten Gebiet nicht - das bringt nix - der Hund könnte da sowieso nicht laufen und durch den Verkehr ist er gefährdet - ausserdem da sehe ich ein wenn andere Menschen sich belästigt fühlen. Aber Stadtgebiet ist ja nicht gleich Stadtgebiet - da wo Platz, keine Menschen oder Kinder und kein Verkehr ist... zB Prater, Schwarzenbergpark usw... da tun es eh die meisten - aber eben illegal - wobei da ist die Polizei auch so vernünftig nicht einzugreifen...

Bei Menschenansammlungen oder verbauter Innenstadtbereich bringt es ja nix. Wobei meine Erfahrung auch da ist - wenn Du einen unangeleinten Hunde ohne Mauli bei Fuss hast macht das den Leuten weniger Angst als ein mit Leine BG und Beisskorb gesicherter Hund. Als ich nur Senior hatte hab ich das oft gemacht - war ein gutes Training für Snuffel - Fuss bei Frauchen in der Stadt - aus der Zeit hab ich nur Erinnerung an ausgesprochen positive Resonanzen von der Umwelt. Viele wollten dann Snuffel streicheln und nachdem er das mag und dan sofort Pfote gibt weil er was zu essen haben will hab ich das auch zugelassen ...
 
Ich glaube dass es, will man wirklich bestehende Probleme lösen ein Gesamtkonzept braucht...

Man muss zuerst mal den "Hinterhof austrocknen" - d.h. Vermehrer stoppen, Welpenverkauf in Tierhandlungen und auf Internetseiten verbieten, Hopperlas bestrafen, Importhunde restriktiv behandeln,alle unangemeldeten Hunde zur Anmeldung bringen

Wenn man das mal hat - dann eine Art Personalausweis für den Hund schaffen mit Chipnummer und Herkunft des Hundes

Parallel dazu bei jedem neu angeschafften Hund Sachkundenachweis vor Anschaffung - nur mit dem Nachweis gibts einen Hund

Hundekot auf 100€ raufsetzen und kotrollieren und strafen was das Zeug hält

Gerade das willkürliche Vermehren von Hunden im Wohnzimmer oder in Puppy Mills ist ein riesiges Problem. Leute mit wenig Ahnung holen sich einen Hund, der den denkbar schlechtesten Start ins Leben hatte - eine Kombination die enormes Problempotential birgt.

Um gerade den Ost-Importen Einhalt zu gebieten, müssten aber alle Länder, die besonder massiv betroffen sind (gerade in Österreich und Deutschland ist ja die Zahl der Hunde, die als reiner Konsumartikel produziert wurden besonders hoch (und niemand hat mehr Kontrolle darüber, welche Linien da verpaart wurden, da werden Elterntiere nicht mehr auf Wesensfestigkeit geprüft, da wird nur noch geliefert, was der Kunde wünscht, zu Dumpingpreisen und als Überraschungspaket) zusammen arbeiten. Denn leider lässt sich Hundehandel den Handelsabkommen der EU wegen nicht einfach verbieten. Das können Länder nicht für sich selbst entscheiden, sondern das müsste Eu-weit einheitlich geregelt werden.

Freier Warenverkehr beinhaltet aber auch Welpenhandel, völlig egal, dass damit Gerationen von unter Umständen schwer kranken und verhaltensauffälligen Hunden "in den Handel" kommen - und zwar quer durch alle Rassen.

Eine der wichtigsten Maßnahmen die Hundesituation in Wien zu entspannen, kann Österreich leider gar nicht selbst entscheiden...
 
Doch Mitzi ... der Handel kann nicht untersagt werden - aber die Haltung solcher Hunde so teuer gemacht werden dass es uninteressant wird sie zu kaufen. Sagen wir ein Rassehund aus Österreich kostet zwischen 500€ und 1500€ - je nach Rasse und Züchter - ein Importhunf zwischen 50€ und 250€ - es wäre nicht so schwer für diese Hunde quasi eine Art Strafsteuer aufzubrummen - dann wärs uninteressant. Du kannst auch beschränken WER in Österreich Hunde verkaufen darf ... Möglichkeiten gäbe es schon.
 
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