Undefinierbare Symptome

Gekühlt ( zB in einem sauberen Marmeladenglas mit Deckel) hält sich die Probe bis zu 48 Stunden.
Trotzdem kannst du es ja am Montag noch mal auffüllen.
Je mehr, desto besser, aber ich glaube ab 100 ml ist es sicher genug. Wahrscheinlich auch schon weniger. Bei Menschen sagt man, 20 ml tun es auch schon?

Du wartest einfach, bis sie anfängt zu pieseln und dann kommt der Becher drunter😉
Da muss ich schon sehr hintertückisch sein. Sie ist zwar manchmal bissl blöd, aber dumm ist sie nicht. Und schnell auch. Ich versuche mein Bestes.
Marmeladeglas hab ich schon bereit.
Wenn sie sich beobachtet fühlt, blockt sie ab. Typisch huskymäßig möchte sie selbst ihren Ausweg haben. Das ist trotz der langen Zeit zusammen und trotz ihres Vertrauens zu uns immer noch so.
 
Auch bei Aaron gibt es diesen Verdacht auf Cushing. Nur - diese Hunde sollten eigentlich einen Hängebauch haben und besonders viel fressen. Was bei uns gerade das Gegenteil ist. Veränderungen am Fell haben.
Die Blutwerte - Leberwerte - waren auch stark erhöht. Auch bei diesen Harnproben gab es eine Erhöhung. Aber noch nicht so, dass man eindeutig sagen konnte - Cushing. Normal waren sie aber nicht. Bei Aaron ist es jedoch so, dass das Phenobarbital, welches er jahrelang erhielt, genau auf diese Werte wirkt, also Leberwerte extrem erhöht und auch der Harntest nicht wirklich aussagekräftig ist.
Seit Karsivan geht es ihm besser.

Und ja - eine Nebenniere ist mehr als doppelt so groß, wie die zweite. Aber kein Tumor. Sichtlich auch kein Tumor der Hypophyse.
Wenn sich dieser Verdacht bestätigen würde, hätten wir wenigstens einen Ansatz zur Behandlung.
 
Also - sind nur Möglichkeiten, weil ich's so halt schon erlebt hab.

Ich hab‘s einmal vor Jahren bei meiner verstorbenen Hündin erlebt, dass sie sich plötzlich „seltsam“ verhalten hat - etwas ängstlich, ständig hinter mir herlaufend, in der Nacht immer wieder aufstehen und nur in der Gegend rumschauen , plötzlich auch weniger bewegungsfreudig etc. Die Ursache waren damals Herzrhythmusstörungen, sie hat ein Medikament bekommen, auf das sie zum Glück sehr gut angesprochen hat und damit noch mehrere Jahre gelebt (war aber erst so ca. 8 wie das aufgetreten ist).

Und der Simba hat sich vor ein paar Wochen so seltsam benommen, dass ich zuerst dachte er wird jetzt dement. Er war ganz offensichtlich geistig „nicht ganz auf der Platte“ und hat sich auch immer wieder gekratzt - war „ruhelos“, immer wieder aufgestanden um sich wo anders hinzulegen etc. Dann hat er auch in die Wohnung gepinkelt und wie mir ein paar Tage später aufgefallen ist, dass sein Harn nicht klar ist, bin ich natürlich gleich zum TA. Seit die Blasenentzündung wieder ausgeheilt ist, ist er auch im Kopf „wieder klar“.

Was Du von Deiner Hündin schilderst, würde mich nicht an Schmerzen, aber an „nicht wohl fühlen“ denken lassen.

Auf jeden Fall wünsch ich der Hundedame baldige Besserung.

Liebe Grüße, Conny
 
Danke Conny!
Lonnie kratzt sich nicht selbst, sondern am Boden, im Bett (wo sie normalerweise nie reinspringt), an allen möglichen Gegenständen ....
Entzündungswerte wurden im Blutbild nicht festgestellt.
Gestern war sie etwas ruhiger, aber heute trappelt sie schon wieder so ruhelos herum. Dabei haben wir heute Nachmittag eine kleine Geburtstagsfeier für unseren Sohn. Es ist ein runder, den kann ich nicht einfach absagen. Aber nach 1 Stunde schmeiß ich alle wieder raus. Hoffentlich benimmt sie sich währenddessen halbwegs .... Notfalls geht meine Tochter mit ihr eine Runde spazieren.

Naja, für morgen haben wir einen Termin in der Tierklinik zum Ultraschall. Harnprobe ist mir heute leider nicht gelungen. Sobald ich mit ihr in den Garten rausgehe, interessiert sie sich nur für mich und das, was ich in der Hand halte und macht nicht. Sie kann immer noch sehr lange durchhalten. Später dann beim Spazierengehen markiert sie wie ein Rüde, da kommt nie viel auf einmal. Außerdem sollte es ja der Morgenurin sein.
Morgen werde ich es noch einmal probieren, indem ich halt die Terassentür zumache und mit ihr an der Leine rausgehe ins Grüne. Wird sie sich auch wundern, wenn wir schon um 1/2 7 Uhr Gassi gehen, aber ich versuche es halt.
Sonst nehmen wir eben diesen Termin wahr, Harnprobe kann ich jederzeit bringen, wenn es denn doch einmal gelingt.
 
Vielleicht kann der TA auch über einen Katheter eine Probe nehmen? Bei Socke wurde das dieses Frühjahr während seiner Bauchspeichelentzündung gemacht, ging relativ gut und ohne Betäubung. Allerdings ist er auf dem Untersuchungstisch auch immer extrem ruhig und lässt fast alles mit sich machen - dafür ist er hinterher immer tagelang beleidigt mit allen Anwesenden,.
 
Da zweifle ich sehr, ob das geht. Bei der Osteopathie ist sie ja ruhig und entspannt, aber wenn etwas geschieht, was sie nicht so kennt, gerät sie in Panik und hält nicht still. Je älter sie wird, desto mehr. Die Panik beginnt ja schon beim Rasieren. Ohne Beruhigungsmittel wird es eh nicht gehen.
Beleidigt ist sie allerdings hinterher überhaupt nicht.
Aber ich verlasse mich jetzt darauf, dass die schon wissen, was sie tun. Vielleicht erkennt man ja schon am Ultraschall, was los ist.
Hoffentlich ist da nichts am Gehirn, davon war nicht die Rede und man geht nicht davon aus, aber ich habe schon 2 Hunde mit Hirntumor verloren.
Wenn es beim Ultraschall keinen Befund gibt, werde ich auf jeden Fall bitten, auch ein CT vom Schädel zu machen.
Falls es die Nebenniere ist, was ich hoffe, kann man Medikamente geben, um ihr das Leben zu erleichtern.
Habe Cushing nochmals nachgelesen. Die Lebenserwartung ist demnach dann doch noch ca. 5 Jahre. Bei 12 Jahren Alter und Lebenserwartung dieser Rasse von ca. 15 Jahren gäbe mir das etwas Hoffnung.

Ach ... jetzt hab ich schon meinen kranken Mann zu Hause, der sich - hoffentlich - langsam wieder zurückkämpft ... und dann ist unser Hund auch noch so krank ... momentan ist das Leben überhaupt nicht schön!
 
Alles Gute, für Mann und Hund - und vor allem auch für dich!
Vergiss nicht, dir hin und wieder eine Auszeit zu gönnen. Mit Familie oder Heimhelfer zuhause, auch mal einen kleinen Ausflug machen oder was immer dir gut tut!😇
 
Ach Eva, ich drück dich mal ganz fest. Ich wünsche dir, dass alles sich wieder fügt.
Alles Gute, für Mann und Hund - und vor allem auch für dich!
Vergiss nicht, dir hin und wieder eine Auszeit zu gönnen. Mit Familie oder Heimhelfer zuhause, auch mal einen kleinen Ausflug machen oder was immer dir gut tut!😇
Danke euch. Das bedeutet mir sehr viel. Bei meinen Kindern möchte ich mich nicht so ausheulen.
Auszeit habe ich halt jetzt nur, wenn die Krankenschwester vom Hilfswerk da ist. Das bedeutet z.B, schnell mal selbst einkaufen zu gehen. Aber wenn Lonnie jetzt so drauf ist, geht das eben auch nicht.
Ich hoffe sehr, dass sich diese Situation bald ändern wird. Bis dahin muss ich eben durchhalten.
Momentan habe ich gerade "frei", weil Herrli ruht ... lonna mich trotzdem sekkiert, aber ein bisschen Erholung immerhin
 
Ich weiß ja nicht, ob das jeder TA macht und es auch bei einem Hund möglich ist, aber bei meinem Kater wurde der Harn immer durch Punktion von außen genommen. Hat auch den Vorteil, dass keine Keime dazu gekommen sind. ALLES GUTE!!
 
Eva, also ich glaube nicht, dass es ein Gehirntumor oder Ähnliches ist. Wenn es denn wirklich Cushing wäre, wär zwar ein Tumor der Hypophyse möglich, aber der ist in der Regel klein und gutartig. Und hier kann man mit Vetoryl gut behandeln. Aaron hat keinen Gehirntumor, nichts im Gehirn. Trotzdem verhält er sich so seltsam beim Fressen - frisst fast nichts. Wenn ich ihm etwas ins Maul stecke, kann es sein, dass er kaut. Und dann draufkommt, dass man doch ein wenig fressen kann. Allerdings leider nur Fleisch - Hühnerleber geht fast immer. Da er Chlostridien hat, Darmprobleme, habe ich gestern beschlossen, Enteroferment, welches ich normal über's Futter gab, mit der Spritze ins Maul zu spritzen. Funktioniert. Hoffe, dass sich die Chlostridien dann verabschieden. Vielleicht hat das auch eine Wirkung auf's Gehirn?

Trinkt Ioanna mehr als sonst? Wär auch ein Anzeichen von Cushing. Aber sonst eher Hängebauch, Fellveränderung, Heißhunger. Das wär das typische Cushing-Bild.
Gönn dir selbst ein wenig Ruhe. Du brauchst es. Zum Ausweinen und zur Unterstützung sind wir hier da! ❤
 
Spontanharn kann ein guter erster Anhaltspunkt sein. Zum Ausschluss eines Cushings eignet er sich unter diesen Bedingungen jedenfalls nicht. Die Cortisol Werte im Harn können bis zu 2 Wochen nach einem Tierarztbesuch erhöht sein.
 
Trinkt Ioanna mehr als sonst? Wär auch ein Anzeichen von Cushing. Aber sonst eher Hängebauch, Fellveränderung, Heißhunger. Das wär das typische Cushing-Bild.
Gönn dir selbst ein wenig Ruhe. Du brauchst es. Zum Ausweinen und zur Unterstützung sind wir hier da! ❤
Ja, sie trinkt schon mehr als sonst, aber sie hechelt auch sehr viel. Hängebauch sieht man nicht bei dem Fell, sie hat allerdings auch abgenommen, obwohl sie brav frisst.
Danke jedenfalls für dein Mitgefühl. 😘
Spontanharn kann ein guter erster Anhaltspunkt sein. Zum Ausschluss eines Cushings eignet er sich unter diesen Bedingungen jedenfalls nicht. Die Cortisol Werte im Harn können bis zu 2 Wochen nach einem Tierarztbesuch erhöht sein.
Wie meinst du das genau? Verstehe ich das richtig, dass die Cortisolwerte wegen der Aufregung beim Tierarztbesuch erhöht sein können und deshalb nichts aussagen?
Allerdings - da es mir gestern und heute nicht gelungen ist, eine Harnprobe zu bekommen - haben sie in der Tierklinik gesagt, dass ohne Harnanalyse die Diagnostik nicht vollständig ist. Ultraschall der Nieren hatte auf der einen Seite keinen Befund, die andere Seite war dann nicht mehr möglich ....
Meine Hündin hatte ohnehin schon immer ihre Ängste, aber jetzt ist die Panik so stark, dass ab einem gewissen Punkt nichts mehr möglich ist. Gehorsam ist auch auf einmal ein Fremdwort.
Warum man bei der Blutanalyse den Cortisolwert nicht geprüft hat, weiß ich jetzt nicht. Die Blutabnahme war eh schon sehr schwierig. Jetzt noch einmal?
Wenn alle Untersuchungen nichts ergeben, könnte es ein Tumor in der Hypophyse sein, wie Brigitte schon gemeint hat. Dazu braucht es ein MRT.

Sollte es wirklich die Hirnanhangdrüse sein, weiß ich nicht, ob ich ihr da eine OP antun will....
 
Sydney hat schon einmal was zum Thema Cushing geschrieben. ACTH Test (Bluttest, wo dann auch einmal eine Spritze gegeben wird und nochmals Blut abgenommen wird) ist auch eine Möglichkeit, um die Diagnose Cushing einzugrenzen. Niere spielt bei Cushing keine Rolle, nur die Nebenniere, die, wenn ich mich nicht irre, oberhalb der Niere liegt. Cortisol ist ein Stresshormon, darum ist der Wert nur bedingt aussagekräftig.
Tumor auf der Hirnanhangdrüse - wird normal eh nicht operiert (nur beim Menschen). Bei der Nebenniere schon.
Aaron hatte ja nur ein Ganzkörper CT. Ob es wirklich speziell ein MRT braucht, um einen Tumor der Hypophyse auszuschließen, weiß ich nicht. Auf jeden Fall hat Dr. Schnötzinger in der Tierklinik Schwanenstadt nix gesehen.
Das Hecheln kenne ich. Allerdings nur in der Nacht. Tritt nur sehr sporadisch auf, dauert da dann aber ein paar Stunden. Aaron ist hier durch nichts zu beruhigen. Habe gehört, dass die Nebenniere in der Nacht so richtig zu arbeiten anfangen - das könnte bei uns schon passen.

Beim letzten Mal war ich mit Aaron um Mitternacht draußen. Lacki machen. Danach hat er nur mehr kurz gehechelt, hat sich hingelegt und ruhig geschlafen. Bin auch ratlos, was da läuft.
 
Ja natürlich haben sie die Nebenniere auch angeschaut wegen dieses Verdachts, aber die andere Seite war durch keine Beruhigung mehr möglich.
Mit unserem Haustierarzt war ich heute auch schon in Kontakt, der aber auch kein MRT hat. Bliebe nur die Vet Med Uni in Wien.
Er tippt eher auf seelische Probleme wegen der Umstände momentan. Das kann ich aber nicht glauben, obwohl ich das zuvor auch in Betracht gezogen habe.
Dieser Hund hat von Anfang an immer alles mitgemacht, was vielleicht so mach anderem ein Problem sein könnte. Urlaub, Fährschiff, Taverne, Büro, ... Bei den Spaziergängen Radfahrer, e-Bikefahrer, Steckengeher ... Jetzt sollte es auf einmal ein Problem sein, dass Herrli im Rollstuhl sitzt und mit dem Rollator geht?
Er hatte dann einen Patienten, ruft mich aber dann nochmals zurück.
 
Zur Zeit schläft sie ganz ruhig in Herrlis Zimmer. Hab ihm ein Zimmer herrichten müssen, wo ein Krankenbett Platz hat, also nicht mehr bei mir im Ehebett. Könnte es wirklich das sein, was sie so durcheinanderbringt? Aber das nach mehr als 14 Tagen?
 
Du arme, die Ungewissheit macht es ja auch nicht gerade besser.
Ich weiß nicht wo du wohnst, aber die Tierklinik Perchtoldsdorf macht auch MRT, vielleicht ist das näher. Ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen das es psychisch ist, denn natürlich ist die Situation komisch, aber daran gewöhnt sie sich doch. Vor allem weil ja ihre Bezugspersonen da sind.
Alles Liebe und viel Kraft, vielleicht nehmt ihr ja mal beide CBD Tropfen
 
Wozu ein MRT? Es ist ja überhaupt nicht gesagt, dass überhaupt ein Cushing vorliegt... Bitte lass dich nicht vom Internet kirre machen
MRT hat die Tierklinik als nächsten Schritt gesagt. Ich lese zwar im Internet nach, mache mich aber davon nicht abhängig. Da es sonst keine auffälligen Befunde gab, haben sie eben ein MRT vorgeschlagen, um das weiter abklären zu können. Und eben den Harnbefund, wo mir die Probe bis dato nicht gelungen ist.
 
Du arme, die Ungewissheit macht es ja auch nicht gerade besser.
Ich weiß nicht wo du wohnst, aber die Tierklinik Perchtoldsdorf macht auch MRT, vielleicht ist das näher. Ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen das es psychisch ist, denn natürlich ist die Situation komisch, aber daran gewöhnt sie sich doch. Vor allem weil ja ihre Bezugspersonen da sind.
Alles Liebe und viel Kraft, vielleicht nehmt ihr ja mal beide CBD Tropfen
Haha, hab mir auch schon gedacht, ich sollte die tropfen auch selber nehmen, aber da ist die Dosierung für mich wahrscheinlich zu schwach ....
 
Oben