Sandler und Hunde

Billy06

Super Knochen
Wir haben gerade in einem anderen Forum die Diskussion, ob Leute, die vom betteln leben, die kein Dach über den Kopf haben, Hunde halben sollten?

Wie denkt ihr darüber?
 
ja sie sollen. bevor ihre hunde hungern. hungern sie lieber selber.

zumindest ist das meine erfahrung. in wien gibts außerdem den kostenlosen tierarzt für solche fälle.
 
Ich glaub genauso viel oder genauso wenig...wie viele andere Leute auch.

Die Hunde sind von vielen solchen Leuten der einzige "Fixpunkt" in ihrem Leben, der einzige Sozialkontakt, das einzige Lebewesen, dass sie ohne Voruteile liebt und dass sie lieben können. Manche würden eher selbst verhungern, als dass sie ihre Hunde hungern lassen.

Andererseits gibt´s sicher welche, die einen Hund, vielleicht sogar immer wieder einen Welpen nur haben, damit sie "besser betteln" können.
 
Wenn's rein ums Geld geht: ja - die einzige richtige Antwort, wenn man weiss, wieviel man beim Schnorren *verdienen* kann (ich sag nur: um ein Vielfaches mehr, als ich als Studentin hab).

Kommt aber auf den Einzelnen an. Bei gar keinem Dach über dem Kopf, sprich keine Notschlafstelle etc, bin ich absolut dagegen, genauso bei Alkohol-etc-Konsum.
 
Wenn's rein ums Geld geht: ja - die einzige richtige Antwort, wenn man weiss, wieviel man beim Schnorren *verdienen* kann (ich sag nur: um ein Vielfaches mehr, als ich als Studentin hab).

Kommt aber auf den Einzelnen an. Bei gar keinem Dach über dem Kopf, sprich keine Notschlafstelle etc, bin ich absolut dagegen, genauso bei Alkohol-etc-Konsum.

Dem schließ ich mich an.
Aber ich denke da ganz egoistisch und sag, dass man zuerst auf sich schauen soll, dass man genug zu essen hat, dass man sein Leben wieder in die richtige Richtung lenkt und erst dann die Verantwortung für ein Lebewesen übernehmen soll/kann.

Dass es in Wien auch einen gratis Tierarzt gibt, wusste ich nicht.
Bei uns gibts das gleub ich nicht und was passiert dann, wenn der HUnd verletzt ist, eine OP benötigt oder sonst was ist?
Ich habs erst vor kurzem beim Billy gesehen, als die Frage nach einer PL OP im Raum stand...
 
Dem schließ ich mich an.
Aber ich denke da ganz egoistisch und sag, dass man zuerst auf sich schauen soll, dass man genug zu essen hat, dass man sein Leben wieder in die richtige Richtung lenkt und erst dann die Verantwortung für ein Lebewesen übernehmen soll/kann.

Genau so sehe ich das auch.


Dass es in Wien auch einen gratis Tierarzt gibt, wusste ich nicht.
Bei uns gibts das gleub ich nicht und was passiert dann, wenn der HUnd verletzt ist, eine OP benötigt oder sonst was ist?
Ich habs erst vor kurzem beim Billy gesehen, als die Frage nach einer PL OP im Raum stand...

Ich kenne nur eine TA im 7., die den Leuten Ratenzahlung anbietet bzw Behandlung zu einem sehr günstigen Preis - auch bei OPs etc. Ich bin auch schon seit Jahren bei ihr, bin aber inzwischen nicht mehr so recht von ihr überzeugt (hat bei meinem Hund nen Faden zu ziehen vergessen und dann war noch was zweites mit einer Ratte von mir, was ich jetzt aber nicht hier ausbreiten möchte, da OT).
 
ja sie sollen. bevor ihre hunde hungern. hungern sie lieber selber.

zumindest ist das meine erfahrung. in wien gibts außerdem den kostenlosen tierarzt für solche fälle.

Mein Tierarzt wollte das auch machen, hat aber von der Kammer eine auf den Deckel bekommen

Das ganze findet man wenn man nach Tierarzt Bauer St.Pölten googelt ins Forum rein da findet ihr es unter SOTA


Bin auch dafür denn manche Sandler sind besser zu ihren Hunden als so manch andere normale Bürger
 
Ich muss sagen, ich hab noch nie einen "Sandler"-Hund gesehen, der unterernährt oder ungepflegt gewesen wäre - soweit ich weiß, bekommen die (fragts mich jetzt nicht woher) auch Gratis-Futter für ihre Hunde.

Und wenn mich so einer anschnorrt, geh ich in den Billa, kauf ein paar Dosen und DAS kann er dann für den Hund haben - die Kohle nur so, sicherlich nicht... aber sogar über die Dosen freuen sie sich wie irre und bedanken sich, auch wenns jetzt mal kein Bier oder so ist...

Allerdings hab ich auch schon einige gesehen, die extrem schiach zu ihren Hunden sind, aber das gibts vom Millionär bis zum Sandler.. überall möglich. Folgen tun diese Hunde aber fast alle aufs Wort - so habs halt ich gesehen.
 
manche sind vielleicht netter, andere wieder garnet.
bin mal mit einem auf der mahi aneinander geraten, der seinen hund fürs gacken auf dem gesteig bestrafen wollt.
soetwas kann ich ja garnet leiden.
am liebsten hätt ich das wuschelige mädel gleich mitgenommen.. und den armen rattler auch, der immer wieder in ihrem fell hängen muss :mad:
 
Und wenn mich so einer anschnorrt, geh ich in den Billa, kauf ein paar Dosen und DAS kann er dann für den Hund haben - die Kohle nur so, sicherlich nicht... aber sogar über die Dosen freuen sie sich wie irre und bedanken sich, auch wenns jetzt mal kein Bier oder so ist...

das hab ich auch schon gemacht,...eine Dose Hundefutter und eine Wurstsemmel für´s Herrli!;)
 
Ich red jetzt nich vom "nett-sein" da glaub ich schon, dass viele Sandler ein sehr gutes Verhältnis zu ihren Hunden haben.
 
Ich red jetzt nich vom "nett-sein" da glaub ich schon, dass viele Sandler ein sehr gutes Verhältnis zu ihren Hunden haben.

Ich glaube Dich zu Verstehen .

Erste Antwort ist Ja . Die Sandler sollen auch Hunde haben .

Jetzt kommt das große ABER :

Sie sollten sich auch an die Gesetze halten . Den Hund auch Versichern

und nicht dauernd und überall frei laufen zu lassen . Egal ob der Hund

jetzt etwas macht oder nicht .

LG . Josef
 
Man muss halt auch bedenken, dass so ein "Strassenhund" keinen Rückzugsort hat, bekommt evtl. nicht zu fixen Zeiten zu fressen oder Schlaf (was ich schon alles recht wichtig finde).
Futter wird genommen, was grad billig ist - mal ganz davon abgesehen, dass es halt Müll ist, schmeckt es auch nach nix (hab mal Chappi gekostet ;)).
Von mir aus kann jeder Sandler einen Hund haben - aber dann soll er/sie sich auch ne Wohnung aufstellen, damit der Hund auch mal Ruhe hat und nicht tagtäglich auf der Mariahü sitzen muss (wohlgemerkt auch im Winter).
Hört sich vl bisschen hart an von mir, aber ich hab da einfach schon zu viel gesehen und erlebt.
 
Man muss halt auch bedenken, dass so ein "Strassenhund" keinen Rückzugsort hat, bekommt evtl. nicht zu fixen Zeiten zu fressen oder Schlaf (was ich schon alles recht wichtig finde).
Futter wird genommen, was grad billig ist - mal ganz davon abgesehen, dass es halt Müll ist, schmeckt es auch nach nix (hab mal Chappi gekostet ;)).
Von mir aus kann jeder Sandler einen Hund haben - aber dann soll er/sie sich auch ne Wohnung aufstellen, damit der Hund auch mal Ruhe hat und nicht tagtäglich auf der Mariahü sitzen muss (wohlgemerkt auch im Winter).
Hört sich vl bisschen hart an von mir, aber ich hab da einfach schon zu viel gesehen und erlebt.

Genau das sind meine Gedanken :)
Dafür werd ich aber hingestellt, wie ein Schwerverbrecher, es wird mir gesagt, dass das weiß Gott wie arg ist und es wird so hingestellt, dass mein zukünftiger (Traum)Job (ich möchte Sozialarbeiterin werden) für mich nicht passt :(, noch dazu, verurteile ich Menschen angeblich :(
 
Ach mach dir nix draus ;)
Du musst das anders sehen - du kannst den Menschen+Vierbeinern dann helfen, eine Wohnung zu finden, die Haltungsbedingungen für den Hund zu verbessern etc

Bei dem Thema Sandler/Obdachlose und Hunde wird oft nur in den Vordergrund gestellt, dass diese angeblich sooo gut zu den Hunden sind, aber leider hängt das von jedem Einzelnen ab und nicht von der "Gruppe der Sandler". Ich hab zB erlebt, dass ein Hund im Vollsuff aus dem 2. Stock geworfen worden ist, schon einige Male, dass sie mit Alk gefüttert wurden, vom Leinenruck ganz zu schweigen. Ungepflegte Hunde, und Hund und Herrchen mit Krätze sind keine Seltenheit. Dazu kommt noch, dass fröhlich durch die Gegend vermehrt wird und die Welpen dann im Bekanntenkreis dann verschenkt werden...und..und..und
 
soviel ich weiß, bekommen "sandler" - jetzt im weitesten sinn - sogar eine finanzielle unterstützung, wenn sie einen hund haben (damit sie ihn haben sprich sich leisten können. sozialkontakt und so...)

die realität sieht dann leider oft so aus, da das geld versoffen wird. ich seh das täglich in meiner umgebung beim billa. die hunde werden an eine bank angebunden, bellen sich die seele aus dem leib und dürfen stundenlang so verharren....herrli und frauli saufen bis zum abwinken....

was sich zuhause abspielt, sei dahin gestellt.

schade, wie immer um die, für die die tiere wirklich ihr ein und alles sind, und die lieber - wurde schon weiter oben gepostet - lieber selber hungern, damits ihrem hund gut geht.
 
Ich bin grundsätzlich dagegen, dass Alkoholiker Hunde halten (ein Hund hat ein Recht auf ein hundegerechtes Leben mit einem verantwortungsvollen Herrli/Frauli ). Die meisten, die auf der Straße leben, sind schwer suchtkrank.
 
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