perfekte Hundehalter

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Danke :-) .... hat uns nämlich unser Trainer mal gesagt .... dh ja dann eigentlich das die PERFEKTEN, die immer mit den Hunden zusammen sind, den Hunden nix gutes tun oder????? Um endlich wieder zum Thema zurück zu kommen *lol*
 
Andrea J schrieb:
Ja, kenne diese Studie auch, die beste Zeit für einen Hund ist zwischen 4 und
6 Stunden.
Da haben sie am wenigsten Stress.
Hunde die länger als 8 Stunden alleine sind haben einen erhöhten Stresspegel und bei Hunden, die nie alleine sind, ist der Pegel am höchsten,
laut Studie.
So genau hab ich die Zahlen auch nicht mehr im Kopf.

Deshalb haben ja Hunde von Diensthundeführer oft das Problem der "gesteigerten Erregbarkeit", da die Ruhemöglichkeiten (Streifenfahrt bzw.Streifengang, Einsätze etc.) naturgemäss eingeschränkt sind.

Sticha G.
 
GuardianAngel schrieb:
Danke :-) .... hat uns nämlich unser Trainer mal gesagt .... dh ja dann eigentlich das die PERFEKTEN, die immer mit den Hunden zusammen sind, den Hunden nix gutes tun oder????? Um endlich wieder zum Thema zurück zu kommen *lol*

kommt auf den hund an und zb. die situation, manche hunde wählen den ständigen kontakt, andere gehen zb. in ein anderes zimmer. und die tatsache, dass der hund ruhezeiten braucht, bedeutet wiederum nicht, dass man den hund "ihm-zuliebe" ständig allein einsperren soll.
 
angel schrieb:
@ johanna: mein herzliches und aufrichtiges beileid! :(

zum eigentlichen thema:

ich bin die absolut perfekte nicht-perfekte hundehalterin. :)

ich bin nämlich ganz offen und ehrlich gesagt den grossteil des tages damit völlig ausgelastet, unsere brötchen zu verdienen. somit sind meine hunde DEFINITIV länger als 6 stunden am tag alleine, war noch nie anders seit meinem schulabschluss. und ich hatte noch nie keine hunde seit meinem schulabschluss.
ich weiss nicht, wie es so viele hier schaffen nur halbtags oder gar nicht arbeiten zu gehen und mir ist es eigentlich auch egal, denn fakt ist: ich gehe arbeiten um mir meinen nicht übertriebenen lebensstandard finanzieren zu können, ich gehe noch dazu gerne arbeiten und ich vergesse auch nicht ganz, dass ich irgendwann einmal auf eine pension angewiesen sein werde, die ich mir durch das arbeitengehen finanziert habe.

ich vergesse auch nicht, dass haus und garten geld kosten, leben geld kostet und hunde geld kosten. und das oft nicht zu knapp, wie jeder bestätigen können wird, der schon mal sehr alte oder schwer kranke vierbeiner hatte.

insofern verbringe ich garantiert keine 4 - 5 stunden pro tag mit gassigehen, sport und spiel und finde das auch absolut ok. um nicht zu sagen, ein schlechtes gewissen ist nichtmal im ansatz vorhanden.

ich bin auch so egoistisch und gebe es offen und ehrlich zu, dass es tage gibt, an denen meine hunde einfach mit unserem garten zum gassigehen vorlieb nehmen müssen, weil mein job, meine zweibeinige familie/freunde, einkaufen-gehen und co vom tag nicht mehr viel übrig lassen und ich mein leben durch die vierbeiner als bereichert und nicht belastet ansehen will.

hab ich den eindruck, dass ich besser auf meine hunde verzichten sollte? nein, nicht wirklich.
nicht im geringsten.

um nicht zu sagen, ich bin wiederholungstäter, denn ich gehe davon aus den grossteil meines lebens (hoffentlich) in vollbeschäftigung zu verbringen und trotzdem hunde an meiner seite zu haben.


in diesem sinne grüßt


die unperfekte

*DANKE* Button gedrückt :) :)

(hab zwar Hund zuliebe meine Arbeitszeiten reduziert bzw. arbeite ich mehr von zuhause aus ;) )
 
Ich stimme Eva zu, es ist nicht einfach hier im Forum zu den nicht perfekten Hundehaltern zu gehören.
Bei mir stehen die Hunde nicht an erster Stelle. Ich finde es sehr problematisch einen Hund mit Macken, wie meiner sie hat, mit meinen sonstigen Interessen und Aufgaben zu vereinbaren.Man darf aber, selbst in der größten Verzweiflung, eine Abgabe nicht einmal andenken, ohne als gewissenlose und verantwortungslose Person dazustehen.
 
angel schrieb:
zum eigentlichen thema:

ich bin die absolut perfekte nicht-perfekte hundehalterin. :)

ich bin nämlich ganz offen und ehrlich gesagt den grossteil des tages damit völlig ausgelastet, unsere brötchen zu verdienen. somit sind meine hunde DEFINITIV länger als 6 stunden am tag alleine, war noch nie anders seit meinem schulabschluss. und ich hatte noch nie keine hunde seit meinem schulabschluss.
ich weiss nicht, wie es so viele hier schaffen nur halbtags oder gar nicht arbeiten zu gehen und mir ist es eigentlich auch egal, denn fakt ist: ich gehe arbeiten um mir meinen nicht übertriebenen lebensstandard finanzieren zu können, ich gehe noch dazu gerne arbeiten und ich vergesse auch nicht ganz, dass ich irgendwann einmal auf eine pension angewiesen sein werde, die ich mir durch das arbeitengehen finanziert habe.

ich vergesse auch nicht, dass haus und garten geld kosten, leben geld kostet und hunde geld kosten. und das oft nicht zu knapp, wie jeder bestätigen können wird, der schon mal sehr alte oder schwer kranke vierbeiner hatte.

insofern verbringe ich garantiert keine 4 - 5 stunden pro tag mit gassigehen, sport und spiel und finde das auch absolut ok. um nicht zu sagen, ein schlechtes gewissen ist nichtmal im ansatz vorhanden.

ich bin auch so egoistisch und gebe es offen und ehrlich zu, dass es tage gibt, an denen meine hunde einfach mit unserem garten zum gassigehen vorlieb nehmen müssen, weil mein job, meine zweibeinige familie/freunde, einkaufen-gehen und co vom tag nicht mehr viel übrig lassen und ich mein leben durch die vierbeiner als bereichert und nicht belastet ansehen will.

hab ich den eindruck, dass ich besser auf meine hunde verzichten sollte? nein, nicht wirklich.
nicht im geringsten.

um nicht zu sagen, ich bin wiederholungstäter, denn ich gehe davon aus den grossteil meines lebens (hoffentlich) in vollbeschäftigung zu verbringen und trotzdem hunde an meiner seite zu haben.


in diesem sinne grüßt


die unperfekte

Super ausgedrückt und ich schließe mich dir voll an, denn auch ich gehöre zur selben Gruppe Hundehalter!

DANKE!
 
Urlaub (also einen Grossen) gabs noch nicht...aber dann auch ohne Hunde da solch einer weiter weg geplant ist u. ich keinen der 3 Fliegen antun möchte (wüsste auch nicht wie die 2 Jüngeren darauf reagieren würden)

Würde ich auch keinem Hund antun. Hat schon jemand einmal erlebt, wie sie die Tiere im Flugzeug verfrahcten? Na Danke!
Lg Petra22
 
Camilla2005 schrieb:
Offensichtlich gibt es in diesem Forum (FAST) nur perfekte Hundehalter :

Ihre Hunde werden 2-3 Stunden ausgelastet ( wer schrieb das so schön, wenns um ein Wuff-Treffen geht, kommts aber darauf an, ob das Wetter schön ist :D )

Zusätzlich werden die Hunde noch zu Hause mindestens 1-2 Stunden gefördert und gefordert

Ihre Hunde gehen natürlich in die beste Hundeschule von allen, aber auf jeden Fall in eine Hundeschule

Die Hunde kriegen das beste Hundefutter überhaupt, ganz einig sind sich die perfekten Hundehalter noch nicht ob das jetzt barf ist oder auch eine Trofu-Sorte (wo sich aber die Herrlis und Fraulis die Köpfe einschlagen, welches das beste für den Liebling ist)

Die Häufchen von diesen Hunden werden egal wo sie sind, natürlich pflichtbewusst entsorgt

Die Hunde pinkeln natürlich nur Bäume an, niemals eine Mauer oder gar ein Auto :eek:

Die Hunde gehen mindestens 4 wenn nicht 5-6 mal Gassi !

Natürlich ausschließlich mit Leine oder MK oder am besten mit beidem !

Die Hunde müssen wenn überhaupt nur mal kurz 1-2 Stunden pro Woche alleine bleiben und das schon mit absolut schlechtem Gewissen

Urlaub ohne Hund kommt ja sowieso nicht in Frage :D

Schicksalsschläge kommen in den Leben der Fori-Hunde überhaupt nicht vor, egal was im Umfeld von Frauli/Herrli passiert, sie bleiben immer die Nummer eins !

im besten Fall ist Frauli/Herrli natürlich auch noch Vegetarier oder Veganer

und wenn Hund Glück hat muss er nicht selbst auch noch vegetarisch oder vegan leben


aja und wenn Frauli Herrli diese Ansprüche nicht erfüllen kann, abgeben darf er/sie den Hund natürlich auch NIEMALS !

diese Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit !


Und Chester und Sophia sind froh dass sie keine typischen Fori-Hunde sind ! :D

:D :D :D super beitrag!!!!
 
Kann Euch ja dann sagen, wie Snoopy Flugzeug reagiert *gg* Ich böse Hundehalterin tu ihm nämlich einen Köln Flug an .. allerdings in der Kabine, bei mir :-)
 
GuardianAngel schrieb:
Kann Euch ja dann sagen, wie Snoopy Flugzeug reagiert *gg* Ich böse Hundehalterin tu ihm nämlich einen Köln Flug an .. allerdings in der Kabine, bei mir :-)


du pöse hundehalterin du :D

ne ohne scherz...in der kabine gehts ja ......aber bei unseren 3 monstern gibts da kein mitnehmen in die kabine mehr ;)
 
Blue2002 schrieb:
Sehr schön geschrieben, Bonsai - genau so sehe ich das auch. :)

An alle, die sich wegen Akela's Posting jetzt so aufregen - bitte lest es euch nochmal genau durch. Ich fand nix schlimmes daran - und auch ich habe bereits die Erfahrung des Verlustes eines geliebten Menschen machen müssen. Man hat 1000 andere Sachen im Kopf, aber deswegen verändert sich doch der "Wert" meines Hundes nicht dabei!

Nein, der wert des Hundes ändert sich nicht, aber man tut ja ohnehin alles nur in Trance wenn so etwas passiert und in den ersten Wochen oder sogar Monaten hat man sicher viel um die Ohren, aber deshalb vergißt man seinen Hund ja nicht!!! Man kann aber auch alles übertreiben!
Lg Petra22
 
Hallöchen!

Also ich muss Camilla2005 recht geben.

Wo kommen denn all die Hundehaufen her, wenn wir immer und überall brav wegräumen?

Ich gebe zu, dass ich nicht immer die Haufen meiner Hunde beseitige. Es kann vorkommen, dass ich mal kein Sackerl bei der Hand habe, meine Finger eingefroren sind, ich einfach bepackt bin und keine Hand frei habe usw. Ich hab zwar dann ein schlechtes Gewissen, kommt aber wie gesagt auch mal vor...

Wenn alle ihre Hund ach so eifrig anleinen, wenn angeleinte Hunde entgegen kommen, absetzen lassen, wenn sich Kinder nähern, bei Spielplätzen die Leine zücken, usw.... warum wurde dann meine Hündin schon 3 mal von einem freilaufenden Hund gebissen, warum werden Kinder von Hunden angebellt oder angesprungen?

Ich oute mich hiermit offiziell als nicht perfekt!

Meine Hündin ist ängstlich bzw. würde sie auch schnappen, wenn sie nicht ausweichen kann. Trotzdem wage ich es, mit ihr fast immer frei zu gehen. Ich lasse sie nicht immer absitzen, wenn uns Kinder begegnen, Beißkorb hat sie nur in den Öffis oben. Ich habe sie nun seit fast 13 Jahren und kann sie meiner Meinung nach so gut einschätzen, dass ich weiß, wann ich wie handeln muss. Natürlich kann aber IMMER etwas passieren.
Ich weiß, dass mich dafür viele verurteilen, aber wenn ich IMMER so verantwortungsvoll handeln würde, wie viele es hier von mir verlangen, dann hätte ich und auch meine Hunde wohl kaum ein angenehmes Leben. Cindy müsste bei jedem Kind absitzen, immer an der Leine gehen, am besten noch mit Beißkorb :rolleyes: Und ich würde vor lauter Acht geben, Leckerlies zücken, Leine halten im Stress sein...

Ich bin darauf bedacht, dass meine Hunde keine Gefahr für andere darstellen und bis jetzt ist noch nie etwas Schlimmes passiert. Cindy hat 2 mal jemanden auf der Straße geschnappt und da haben die "Opfer" sofort zugegeben, dass sie selbst schuld sind. Das sind dann jene, wo die Situation so aussieht:
:"Mahhhh is die süüüüß, die muss ich einfach streicheln!!!
:"Nein, bitte nicht, die mag das nicht und schnappt, wenns ihr zu viel wird!"
:"Aber gehhhhh, MICH hat noch NIEEE ein Hund gebissen, ich hab ja selbst einen!"
Tja, wer nicht hören will, muss fühlen!:p

Ich gestehe weiters, dass meine Hunde nicht täglich 2 Stunden rauskommen. Anfangs (vor allem als ich Jack als Welpe bekam) gab es für mich auch nichts Wichtigeres als Hundsi hier, Hundsi da. Hundeschule 3 mal die Woche, Kunststücke beibringen, neue Leckerlies kaufen, neue Leine, usw. Inzwischen bin auch ich drauf gekommen, dass es für mich noch anderes gibt, als meine Tiere. Bitte nicht falsch verstehen, aber ich gehe genau so gerne fort, wie ich mit den Hundsis spazieren gehe. Ich verbringe meine Zeit gerne mit Freunden (und nicht bei allen sind meine Hunde erwünscht, somit müssen sie zu Hause bleiben...) und arbeiten bin ich nun mal auch ein paar Stunden die Woche.

Wenn ich hier manchmal lese, wieviel Zeit manche User mit ihren Hunden verbringen, dann frage ich mich, ob da noch soziale Kontakte zu Menschen auch bestehen. Die Treffen mit anderen Wuff-Usern mal ausgelassen :D

Ich kenne viele Hunde in meiner Umgebung die ganz sicher nicht sonderlich viel Anspruch von ihren Besitzern bekommen. Die gehen 3 mal am Tag ihren Häuserblock und ab und an dürfen sie halt mal auf irgendeiner Grünfläche ein bissi rumhupfen. 9 Stunden Alleinsein ist eine Selbstverständlichkeit und am Wochenende muss man dann einkaufen, fortgehen, usw, da kann Hundsi leider auch nicht mit.

Solche Fälle gehen mir total gegen den Strich und mir tun die Hunde natürlich wahnsinnig leid, aber komischer Weise leben auch diese Hunde, sind freundlich, wirken nicht totunglücklich und kommen damit klar. Wie gesagt, ich könnte es nicht, aber da merkt man deutlich: hier im Forum leben viele Leute nur für ihre Tiere und draußen in der realen Welt gibts nun mal auch Menschen, für das Tier einfach da ist und irgendwie mitlebt.

Wenn ich hier lese, welche Gedanken sich manche User über den Hund machen, dann muss ich schmunzeln :) Ich werde von meinen Freunden, Familie, usw. manchmal schon schräg angeschaut, weil ich mir so viel mit meinen Tieren antue, aber was hier manchmal abgeht...:rolleyes:

Na ja, ich wollte einfach nur mal los werden, dass wir alle nicht perfekt sind und es kann immer etwas passieren.

Ich finde der Thread von Babsi S. hat gezeigt, dass man nicht immer alles vorhersehen kann. Wenn nur jeder so verantwortungsvoll handeln würde, wie Babsi es getan hat (Hund an der Leine, wurde abgesetzt und mit Leckerlie abgelenkt), dann hätten wir weniger Probleme mit Hunden, die unerzogen herumlaufen. Ich sehe ehrlich gesagt nie jemanden, der seinen Hund absetzen lässt oder Leckerlies mit sich trägt...:rolleyes:

Ich habe meine Hunde, weil sie mein Leben bereichern und ich einfach ein totaler Tiernarr bin, aber wenns mal so weit kommt, dass ich nur noch mit Hundsi spazieren bin, in die Hundeschule gehe, zu Hause brav trainiere, usw, dann würd ich mir schon Gedanken machen...

lg Cony
 
Danke Eva, für diesen Beitrag!

Du hast das gesagt, was in vielen Forie-Köpfen schon lange vorgeht und was man sich immer wieder untereinander bei Treffen sagt.

Ich selbst wollte mir immer den perfekten Hund heranziehen! Er soll nie ziehen, zu allen lieb und nett sein, einen Gehorsam haben, dass es einen umhaut und alleine bleiben sollte er auch bitteschön, wie jeder normale Hund. :rolleyes:

Ich will nicht sagen, dass er vollkommen verkorkst worden ist, aber ich musste erfahren, dass ein Hund keineswegs ein einfach erziehbarer Wurstverwerter ist, sondern eine eigene Persönlichkeit. Und diese macht mir mitunter zu schaffen, das gebe ich auch zu.
Was ich machen kann ist, es trotzdem so gut es geht zu händeln, aber perfekt werden wir wohl nie werden!

So und jetzt muss ich eine schnelle Runde drehen, weil gleich eine Freundin zum Lernen kommt! ;)
 
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