Jaja, unser Freund und Helfer - aber nicht bei zugelaufenen Tieren!

wenn mein hund verloren geht würde ich polizei, tierheime, tierärzte in der umgebung anrufen um zu fragen, ob sie gefunden wurde...
 
hi,

muss gleich nochmals meinen senf dazu geben! :p weiß zwar nicht wo "die grüne mark" ist, aber anscheinend wohnst du nicht so abgelegen wie ich - und bei euch haben gemeinde und tierheime rund um die uhr, auch an sonntagen offen. wie könntest du dich ansonsten mit denen an einem sonntag nachmittag in verbindung setzen. noch dazu wo das nächste th bei uns über 50 km entfernt ist. außerdem bin ich kein tierasyl wo ich einfach mal so einen hund unterbringen kann, bis die nächste behörde offen hat - man weiß ja im ersten moment auch nicht ob das tier nicht eine krankheit hat.

sorry, soll jetzt kein angriff sein, aber hätten wir - besser gesagt meine bekannte - den hund weiterhin auf der straße laufen lassen sollen, nur damit wir nicht eigenmächtig handeln müssen? :confused:

lg evelyn


Also ich wohne nicht in der Großstadt, unser nächstes Tierheim wäre mindestens 50km entfernt und ich kenne sehr wohl die Problematik mit Tierfunden am Wochenende oder in der Nacht.
Allerdings ist das wiederum das Problem der Gemeinden, denn diese sind - wie schon mehrfach erwähnt - für das Fundwesen zuständig.
Mir ist schon klar, daß nicht jeder die Möglichkeit hat einen fremden Hund bei sich unterzubringen.
Aber es ist auch nicht Aufgabengebiet der Polizei, denn was sollen die Polizisten mit einem Fundhund am Wochenende machen? Auch eine Polizeistation ist kein Tierasyl.

Das ist ein reines politisches bzw. gesetzliches Problem;). Ich würde eher dem Bürgermeister den Vorwurf machen, denn er ist zuständig für diese Angenden und er sollte sich im Hinblick auf das Fundwesen bei Tieren den Kopf zerbrechen und eine 24 Stunden Anlaufstelle zur Verfügung stellen.
 
Da fällt mir ein, als vor über 10 Jahren mal meine damalige Stute plus 2 weitere Pferde weggelaufen sind (nahe der Autobahn, bei Sulz im Wienerwald..also schon stark befahrene Bundesstraßen, Autobahn, etc..). Haben wir auch bei der Polizei versucht eine Meldung zu machen - denen war das sowas von egal ob 3 Pferde herumirren und event. einen großen Autounfall, etc.. verursachen.:rolleyes:

Wir sind vor ein paar Jahren im Gütenbachtal spazierengegangen, kommt plötzlich eine ganze Herde Pferde auf uns zu, wildes Hufgedonner, im schnellen Galopp, bergab durch den Wald Richtung Breitenfurterstrasse.
Der Wald reicht dort bis an bzw sogar über die Strasse, sprich man sieht so ein Pferd, das im schnellen Lauf aus dem Wald kommt, erst dann, wenn es schon mitten auf der Straße ist. MMn eine extrem gefährliche Situation.......daher habe ich sofort ( noch im Wald vom Handy aus ) die Polizei, sogar das richtige Wachzimmer ( Liesing ) informiert - keine Reaktion, gar nix!:eek::mad::eek:

Die Gruppe Ausbrecher kam uns dann wieder entgegen, hat offensichtlich umgedreht und war wieder auf dem Heimweg ( vielleicht Laab im Walde, keine Ahnung ).
 
Aber es ist auch nicht Aufgabengebiet der Polizei, denn was sollen die Polizisten mit einem Fundhund am Wochenende machen? Auch eine Polizeistation ist kein Tierasyl.

Das ist ein reines politisches bzw. gesetzliches Problem;)..


Na was jetzt.......???:confused:

Ist nicht die Polizei dafür da, daß die gesetze eingehalten werden.......:confused:

Also in unserer Stadt regelt das die Polizei........:cool:
 
Das kann nicht so stimmen, weil gewisse Gesetze z.B. durch Magistratsbedienstete wahrgenommen werden und die Exekutive maximal als Hilfsorgan urgiert. Und das ist auch in deiner Stadt so, weil bundesweit!
 
Das kann nicht so stimmen, weil gewisse Gesetze z.B. durch Magistratsbedienstete wahrgenommen werden und die Exekutive maximal als Hilfsorgan urgiert. Und das ist auch in deiner Stadt so, weil bundesweit!

Nur hab ich erst vor kurzem wegen einem Herrenlosen Hund, bei uns in der Strasse, die Polizei verständigt und die haben das prompt erledigt.

Die haben den Besitzer ausfindig gemacht und das Tier zurück gebracht. Mit der Androhung sollte der Hund noch mal allein herum laufen, dann gibts eine Anzeige.................:cool:

Kommt halt auf den Beamten an.
Macht er nur das was er muss, oder ist er "WIRKLICH" ein "FREUND UND HELFER".............;)
 
Jaja, die Zuständigkeiten sind immer ein großes Problem … die Bürokratie lässt grüßen :rolleyes:. Wäre ja schrecklich wenn jemand gar zuviel machen würde oder etwas wofür er/sie nicht zuständig ist. Wenn ein Bürger Hilfe welcher Art auch immer braucht, dann ruft er halt die Polizei und wenn die nicht zuständig ist, dann sollte gerade bei Fundtieren schon JEDE Dienststelle eine ordentliche Auskunft geben können, noch dazu wo bei herum irrenden Tieren „Gefahr im Verzug“ (Verkehrsunfälle ..) sozusagen besteht … den Hund wieder auslassen *kopfschüttel*. Hier in LINZ (oder in allen Großstädten?) ruft man – wenn man´s weiß – die Berufsfeuerwehr. Ob am Land die Freiwilligen kommen oder die nötige Routine haben ist halt fraglich. Weiters haben wir eine super Tierrettung die erstens sofort kommt und zweitens auch alles macht (Hunde auch einfängt usw.) .. nur leider kämpfen solche Vereine auch ums Überleben und daher gibt es anscheinend kein österreichweites Netz .. schade, dass man sich alles mögliche und Unnötige leistet, aber keine ordentliche Tierrettung.
 
Jaja, die Zuständigkeiten sind immer ein großes Problem … die Bürokratie lässt grüßen :rolleyes:. Wäre ja schrecklich wenn jemand gar zuviel machen würde oder etwas wofür er/sie nicht zuständig ist. Wenn ein Bürger Hilfe welcher Art auch immer braucht, dann ruft er halt die Polizei und wenn die nicht zuständig ist, dann sollte gerade bei Fundtieren schon JEDE Dienststelle eine ordentliche Auskunft geben können, noch dazu wo bei herum irrenden Tieren „Gefahr im Verzug“ (Verkehrsunfälle ..) sozusagen besteht … den Hund wieder auslassen *kopfschüttel*. Hier in LINZ (oder in allen Großstädten?) ruft man – wenn man´s weiß – die Berufsfeuerwehr. Ob am Land die Freiwilligen kommen oder die nötige Routine haben ist halt fraglich. Weiters haben wir eine super Tierrettung die erstens sofort kommt und zweitens auch alles macht (Hunde auch einfängt usw.) .. nur leider kämpfen solche Vereine auch ums Überleben und daher gibt es anscheinend kein österreichweites Netz .. schade, dass man sich alles mögliche und Unnötige leistet, aber keine ordentliche Tierrettung.

tierrettung haben wir auch, die kommen wenn z.b. ein hund schon längere zeit in einer wohnung allein eingeschlossen ist.........:mad:

einen hundefänger gibts da dann auch noch der kommt eben dann wenn wegen dem tier wirklich gefahr im verzug ist...............:mad:

ich hatte mit beiden schon zu tun.
obwohl ich war diejenige die angerufen hat.........;)
 
Na was jetzt.......???:confused:

Ist nicht die Polizei dafür da, daß die gesetze eingehalten werden.......:confused:

Also in unserer Stadt regelt das die Polizei........:cool:

Da irrst du dich gewaltig.;)

Es gibt Unmengen an Gesetzen, wo die Polizei absolut nicht zuständig ist.
Nur um mal einige Wenige aufzuzählen:
Es gibt das Meldewesen, das Fundwesen, das Passwesen, das Baurecht, u.s.w.....
Gesetze sind unterschiedlich aufgeteilt. Manche sind Bundessache, manche Ländersache und manche Gemeindesache. Daher ist jedes für sich einem eigenen Resort untergeordnet.
Ebenso gibt es Aufgabengebiete, welche der Polizei zugeordnet sind. Wenn du auf einer Bundesstrasse, z.B. falsch parkst, dann bekommt dein Geld der Bund, auf einer Landesstrasse das Land u.s.w....obwohl es vom selben Polizisten eingehoben wurde. Auch ist es so, daß die Strafbeträge in den jeweiligen Ländern und Gemeinden mit unter sehr unterschiedlich sind.

Du kannst dich z.B. nicht an einem Sonntag in einer Gemeinde anmelden gehen. Du kannst auch einen ganz normalen Fund, z.B. Geldbörse mit Geld etc., nicht abgeben. Da leider Tiere auch zu diesem Fundwesen gehören, wäre es Sache der Gemeinde, einen sg. Bereitschaftsdienst einzurichten. Denn in weiterer Folge ist auch die Gemeinde für die Verwahrung des Hundes zuständig. Sprich, sie ist verpflichtet für diesen Fundhund - ist dann Ausmachungssache - einen gewissen Geldbetrag für eine gewisse Zeit an ein örtlich zuständiges Tierheim zu bezahlen, so er dort untergebracht werden muss.
Allerdings hat auch ein Finder seine Pflichten. Und wenn jemand eine gefundene Sache ansich nimmt, dann ist er momentaner Verwahrer und hat dafür zu sorgen, daß er den Fund meldet und ihn entweder an die Behörde übergibt oder den Fund ordnungsgemäß verwahrt. D.h. man darf z.B. die gefundene Sache noch nicht selbst für eigene Zwecke verwenden. Falls sich ein Verlustträger meldet, ihn wieder zurück zu geben. Und! Man hat auch das Recht auf Finderlohn. Auch dieser ist bei Geldfunden z.B. gesetzlich geregelt, wieviel Prozent man erhält.
Natürlich ist es einfacher ein Fahrrad zu finden, als einen Hund.:D
Trotzdem unterliegen diese Angelegenheiten alle der Gemeinde - Bürgermeister - und der hat dafür Sorge zu tragen.
Die Polizei ist nur für einen geringen Teil an Gesetzen zuständig, daher kann man zwar dort anrufen, nur wenn man dann eben eine Auskunft erhält - welche wahrscheinlich nicht befriedigend ist - dann darf man da auch nicht den Fehler suchen.
Weil, z.B. wie würdest du denken, wenn du jetzt dringend die Polizei brauchst, in einer Angelgenheit wo sie 100%tig zuständig sind, und du erhältst die Auskunft, dass jetzt keiner kommen kann, weil sie bei einem gefunden Hund sind. Z.B. Autounfall, jemand dreht durch und rennt mit Messer herum, Raubüberfall etc., ...

Nur hab ich erst vor kurzem wegen einem Herrenlosen Hund, bei uns in der Strasse, die Polizei verständigt und die haben das prompt erledigt.

Die haben den Besitzer ausfindig gemacht und das Tier zurück gebracht. Mit der Androhung sollte der Hund noch mal allein herum laufen, dann gibts eine Anzeige.................:cool:

Kommt halt auf den Beamten an.
Macht er nur das was er muss, oder ist er "WIRKLICH" ein "FREUND UND HELFER".............;)
Wenn grad Zeit ist und man den Besitzer ausforschen kann, wirds ja nicht so ein arges Problem sein.
Aber das war ja in deinem geschilderten Fall nicht so.

Zudem gibts den "Freund und Helfer" schon lange nicht mehr - das nennt sich jetzt " Sicherheit und Hilfe";)
 
Wenn grad Zeit ist und man den Besitzer ausforschen kann, wirds ja nicht so ein arges Problem sein.
Aber das war ja in deinem geschilderten Fall nicht so.

Zudem gibts den "Freund und Helfer" schon lange nicht mehr - das nennt sich jetzt " Sicherheit und Hilfe";)

Ich werd mal ganz auf blöd tun... am sonntag in einem (sorry nicht bös gemeint - wohn selbst in einem solchen!) Kaff glaub ich nicht dass die Polizei da überrannt wird!

Ich muss ehrlich zugeben, ich wüsste so auf die schnelle nicht wer der richtige Ansprechpartner für so einen Fall ist! Ich würd auch entweder die Polizei oder die Tierrettung anrufen (die hat bei uns eine Notfallnummer).

Aber man lernt immer dazu! Also jetzt weiß ich, wenn ich einen herrenlosen Hund auffinde gehe ich zum Bürgermeister und sollte mir mein Hund abhanden kommen (was hoffentlich NIE vorkommen wird) ruf ich die Gemeinde an!
 
Ich verstehe schon, dass die Polizei nicht unbedingt für herrenlos aufgefundene Hunde zuständig ist ( es sei denn, diese stellen eine akute Gefährdung dar ).

Zumindest freundlich Auskunft geben, das sollten sie halt können.

Aber für potentiell sehr gefährliche Situationen sollten sie sich finde ich halt schon interessieren...?

Am WE und besonders am Land ist man echt ziemlich aufgeschmissen:confused:.

Aber man darf dabei nicht vergessen: wer helfen will, ist dafür halt auch irgendwie selber zuständig. Sprich, wenn ich einen Hund "einfange", dann liegt es zuerst mal in meiner Verantwortung, was weiter geschieht. Wenn man die nicht übernehmen kann, dann, so hart es auch ist, muss man halt darauf verzichten, den Hund einzufangen.
 
Ich werd mal ganz auf blöd tun... am sonntag in einem (sorry nicht bös gemeint - wohn selbst in einem solchen!) Kaff glaub ich nicht dass die Polizei da überrannt wird!

Ich muss ehrlich zugeben, ich wüsste so auf die schnelle nicht wer der richtige Ansprechpartner für so einen Fall ist! Ich würd auch entweder die Polizei oder die Tierrettung anrufen (die hat bei uns eine Notfallnummer).

Aber man lernt immer dazu! Also jetzt weiß ich, wenn ich einen herrenlosen Hund auffinde gehe ich zum Bürgermeister und sollte mir mein Hund abhanden kommen (was hoffentlich NIE vorkommen wird) ruf ich die Gemeinde an!

Das kann man alles nicht so pauschal sagen. Bei der Polizei ist es größten Teils so, dass man vorher nicht weiß, was auf einen an einem Arbeitstag zukommt. Kann von Garnichts bis Mord und Todschlag sein.
Und auch wenn jetzt grad nichts zu tun ist und man fährt zum Fundhund, heißt das noch lange nicht, daß es in den nächsten 5 Minuten auch noch so ist. Könnte die Polizei hellsehen, würde wahrscheinlich nichts mehr passieren und alle Polizisten wären arbeitslos:cool:
Und es spielt sich weiter:
Wenn der Bürgermeister nicht erreichbar ist und kein Tierheim zur Stelle, was soll die Polizei dann mit dem Hund tun? Keine Inspektion hat einen Zwinger für die Verwahrung von Hunden. Wer nimmt dann den Hund oder versorgt ihn? Der Polizist? Welcher, der, der ihn übernommen hat, der Postenkommandant? Wie oder wer soll den Hund transportieren? Kaum ein Polizeiauto ist auf Hundetransport ausgerichtet.
Natürlich gibts immer wieder hundefreundliche Polizisten, die sich so einer Angelegenheit annehmen. Nur ihre Pflicht ist es nicht und der Job bzw. ihr eigentliches Aufgabengebiet geht nun mal vor.;)

Aber man darf dabei nicht vergessen: wer helfen will, ist dafür halt auch irgendwie selber zuständig. Sprich, wenn ich einen Hund "einfange", dann liegt es zuerst mal in meiner Verantwortung, was weiter geschieht. Wenn man die nicht übernehmen kann, dann, so hart es auch ist, muss man halt darauf verzichten, den Hund einzufangen.

Genau so ist es!
Und das ist der Wille des Gesetzgebers, sprich unserer Politiker die diese Gesetze gemacht haben:rolleyes:
 
Also ich verstehe, dass ein Polizist nicht losstürmt und den Hund zu sich nímmt! Nur - auch wenn es nicht in seinen Zuständigkeitsbereich fällt - eine detailierte Auskunft über Möglichkeiten und den Namen und die Telefonnummer des "Finders" zu notieren wäre wohl nicht zu viel verlangt oder!? Dass der Polizeidienst ein anstrengender und meist unterschätzter Beruf ist weiß ich sehr wohl von Bekannten die diesen Beruf ausüben! Nur den Fall aufnehmen und den "Finder" über Möglichkeiten zu informieren dauert 10 Minuten und mM nach kann man sich diese Zeit schon nehmen! Aber egal...
 
Also als ich Blacky gefunden habe und mit ihr zur Polizei gegangen bin, meinten die, ich soll sie einfach bei ihnen anbinden :rolleyes:

Immerhin haben sie sich meinen Namen und Nummer aufgeschrieben... obwohl ich nicht mehr sicher war, ob das bevor oder nachdem ich gesagt habe, dass ich sie mit zu mir nehme.
 
Also ich verstehe, dass ein Polizist nicht losstürmt und den Hund zu sich nímmt! Nur - auch wenn es nicht in seinen Zuständigkeitsbereich fällt - eine detailierte Auskunft über Möglichkeiten und den Namen und die Telefonnummer des "Finders" zu notieren wäre wohl nicht zu viel verlangt oder!? Dass der Polizeidienst ein anstrengender und meist unterschätzter Beruf ist weiß ich sehr wohl von Bekannten die diesen Beruf ausüben! Nur den Fall aufnehmen und den "Finder" über Möglichkeiten zu informieren dauert 10 Minuten und mM nach kann man sich diese Zeit schon nehmen! Aber egal...

Hi danke, genau das ist auch meine Meinung. Das hab ich eben so überhaupt nicht verstanden - denn am Sonntag kann man sich ja bei uns wirklich nur an die Polizei wenden, und wenn die dan nichtmal die Daten notieren? Hab ja nicht verlangt das sie jetzt mit dem Hund Gassi gehen und Kunststücke üben! :D

*ironiean* Ist ein "verlorenes" Kind dann auch eine Fundsache und muss bei der Gemeinde gemeldet werden oder darf ich da schon die Polizei anrufen? ;) Einer Bekannten hier im Dorf ist das Kind aus dem Kindergarten weggelaufen (und die Tanten haben es nicht mal bemerkt :eek:) und wurde von Touristen aufgegriffen, als es sich auf dem Heimweg befand (2 km entfernt). *ironieaus*

LG Evelyn
 
Also ich verstehe, dass ein Polizist nicht losstürmt und den Hund zu sich nímmt! Nur - auch wenn es nicht in seinen Zuständigkeitsbereich fällt - eine detailierte Auskunft über Möglichkeiten und den Namen und die Telefonnummer des "Finders" zu notieren wäre wohl nicht zu viel verlangt oder!? Dass der Polizeidienst ein anstrengender und meist unterschätzter Beruf ist weiß ich sehr wohl von Bekannten die diesen Beruf ausüben! Nur den Fall aufnehmen und den "Finder" über Möglichkeiten zu informieren dauert 10 Minuten und mM nach kann man sich diese Zeit schon nehmen! Aber egal...

Also in einem 24 Stunden Schichtbetrieb, wo einige Menschen arbeiten, ist es sinnlos auf einem Zettel etwas zu notieren. Denn, der Nächste kommt her und wirft ihn weg. Würde man alle Informationen, welche so tagtägliche einlangen, sammeln, befänden wir uns im Zeitalter von ca. 1950;). Es geht schlichtweg nicht. Es macht auch keinen Sinn, wenn ein Polizist von dem Fund weiß und die anderen Kollegen nicht. Das Zeitalter der Zettelwirtschaft ist - man glaubt es kaum - auch bei der Polizei längst vergessene Sache. PC, E-Mail u.s.w. haben auch hier Einzug genommen.

Wie schon erklärt, gibt es immer wieder Polizisten, welche sehr tierliebend sind, und diese werden sich die 10 Minuten Zeit nehmen. Nur man kann nicht von allen verlangen, daß sie sich für etwas Zeit nehmen, was sie im Grunde nichts angeht und es spätestens nach Dienstschluss vergessen ist.

*ironiean* Ist ein "verlorenes" Kind dann auch eine Fundsache und muss bei der Gemeinde gemeldet werden oder darf ich da schon die Polizei anrufen? ;) Einer Bekannten hier im Dorf ist das Kind aus dem Kindergarten weggelaufen (und die Tanten haben es nicht mal bemerkt :eek:) und wurde von Touristen aufgegriffen, als es sich auf dem Heimweg befand (2 km entfernt). *ironieaus*

LG Evelyn

Man merkt, daß wir uns hier in einem Tierforum befinden....Ein verlorenes Kind als "Fundsache" anzusehen ist schon etwas krass. ;)
 
Also ich kann ja alle Meinungen hier gut verstehen, hab ja selbst eniges erlebt. Hab in der Großstadt Wien auch schon einige Hunde gefunden, wusste net wohin damit. Auch mein erstes Ziel war die Wachstube. Rief auch die Tierrettung an, das TH, etc. wochentags. Am Wochendende blieb mir nur die Wachstube. Doch bei mir im 13. sind sie äußerst zuvorkommend. Die kennen auch einige Hunde, die regelmäßig "verloren" gehen. Aber über diese Wachstube bin ich sowieso begeistert, weil sie immer hilfsbereit sind. Die bei meiner Arbeit, im 9,, da ists unterschiedlich, je nachdem, auf wen man trifft. ;) Mittlerweile kenn ich sie alle, sie auch mich:D Ich bin jedenfalls zufrieden, hab immer Hilfe, wenn ich welche benötige und auch Helfer, wenn manche am Posten net so wollen. Dann werd ich kurz raus gebeten und es wird auch geholfen.
Ich kann mich bisher echt net beschweren.
lg Heidi
 
:eek:
ich glaubs gar nicht, dass innsbruck stadt in der hinsicht fortschrittlicher ist als das liebe land...

als feli mal weggelaufen ist, hat er bei einer polizistin unterm schreibtisch auf mich gewartet und extrawurstsemmal essen dürfen.

als die hündin einer freundin abgepascht ist, hat die polizei alles aufgenommen, fragen gestellt, und viel glück gewünscht, als ich dann wieder angerufen hab um "entwarnung" zu geben, habens sich regelrecht mitgefreut...

:confused:

zuständigkeit hin oder her, es liegt in der verantwortung eines dienstleisters, der eben für öffentliches sorge trägt, sich auch um soetwas zu kümmern.

und blöd gesagt. wenn mein hund wegrennt, ruf ich die polizei&th an und sag ihnen das, wenn ich nen hund find ruf ich die polizei&th an und sag ihnen das.


find das irgendwie normal... :o
dort wurde ich noch immer geholfen :o



komisch. na wenigstens is das hundal wieder zu haus :)
 
Man merkt, daß wir uns hier in einem Tierforum befinden....Ein verlorenes Kind als "Fundsache" anzusehen ist schon etwas krass. ;)

Deshalb hab ich ja auch unter IRONIE geschrieben! :D Immerhin ist ein Kind ja auch ein Lebewesen (ja ich weiß Tiere sind keine Lebewesen lt. Gesetz) und untersteht somit ja auch als erstes der Gemeinde! Mir ist durchaus bewusst das man Tiere nicht mit Menschen vergleichen darf/soll/kann (wie auch immer)!
 
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