Einzelhundehaltung vs. Mehrhundehaltung

@filou

das man mit dem hund zuhause auf dem boden herumrankelt, dass habe ich sowieso angenommen. aber manche sachen kann man zu hause nicht machen zum beispiel um einen busch laufen oder über sachen drüber springen.

auf einer wiese kann man das schon gut und da ist man auch nicht so räumlich begrenzt.
wärend man zuhause besser verstecken spielen kann.

aber viele hund kriegen warscheinlich nicht mal das.

was ich auf der wiese gut mit beiden hunden spielen kann ist hunderugby.
ich werfe einen ball, oder ein stofftier und ein hund erwischt ihn. der andere hund und ich versuchen dann den hund mit der beute zu fangen und ihm das pupperl abzunehmen, dann läuft der der es hat weg und die anderen müssen es ergattern.

wenn man sowas spielt schaut es nicht so blöd aus. :p
lg
 
@agilitytrainer

ich hab irgendwie das gefühl, dass sich ein hundebesitzer in der stadt immer dafür rechtfertigen muss, dass er überhaupt einen hund hat.
wenn man dann gründe angibt wie:
1) ich hab kinder, die brauchen einen spielgefährten und müssen lernen verantwortung zu übernehmen.
2) ich bin alt, familie hab ich keine und ich will nicht alleine sein.
3) ich bin behindert und brauche eine unterstützung und sei es nur seelische.
4) ich habe ein haus und brauche einen wachhund.
5) bla bla bla

was ist wenn man einen hund hat, einfach nur weil es ein haustier ist, mit dem man gut kann und das zu einem passt ?
sowas wird nicht akzeptiert.

warum ?
weil es dieses klischee gibt, dass ein hund aufs land passt und nicht in die stadt.
was viele leute vergessen sind deteils zum beispiel:
ein mobs ist für´s land vollkommen ungeeignet.
was soll der da machen ?
haus bewachen ?
der wird ja von den hühnern gefressen.
meine hunde haben beides und fühlen sich in der stadt wohler, weil ihnen das land nichts bietet, da dürfen sie nicht mit ins restaurant, da gibt es keinen schönen see ind er nähe wo sie schwimmen können, da haben sie bei weitem nicht so viel kontakt zu anderen hunden wie in der stadt,...

warum aber denkt niemand daran ob eine oma ihrem schäferhund auch den auslauf bieten kann den er braucht ?
oder der foxterrier, der immer nurt an der leine 10 mal am tag um den häuserblock spazieren darf, aber ja keinem anderen hund zu nahe kommen darf.
das ist den meisten leuten sch...egal.
nicht das pensionisten keinen hund haben sollten, aber die statistik zeigt, dass die meisten hunde von alten menschen herzkrank sind weil sie zu wenig bewegung haben, aber überfressen sind.

lg
 
akela1 schrieb:
@agilitytrainer

ich hab irgendwie das gefühl, dass sich ein hundebesitzer in der stadt immer dafür rechtfertigen muss, dass er überhaupt einen hund hat.
wenn man dann gründe angibt wie:
1) ich hab kinder, die brauchen einen spielgefährten und müssen lernen verantwortung zu übernehmen.
2) ich bin alt, familie hab ich keine und ich will nicht alleine sein.
3) ich bin behindert und brauche eine unterstützung und sei es nur seelische.
4) ich habe ein haus und brauche einen wachhund.
5) bla bla bla

was ist wenn man einen hund hat, einfach nur weil es ein haustier ist, mit dem man gut kann und das zu einem passt ?
sowas wird nicht akzeptiert.

warum ?
weil es dieses klischee gibt, dass ein hund aufs land passt und nicht in die stadt.
was viele leute vergessen sind deteils zum beispiel:
ein mobs ist für´s land vollkommen ungeeignet.
was soll der da machen ?
haus bewachen ?
der wird ja von den hühnern gefressen.
meine hunde haben beides und fühlen sich in der stadt wohler, weil ihnen das land nichts bietet, da dürfen sie nicht mit ins restaurant, da gibt es keinen schönen see ind er nähe wo sie schwimmen können, da haben sie bei weitem nicht so viel kontakt zu anderen hunden wie in der stadt,...

warum aber denkt niemand daran ob eine oma ihrem schäferhund auch den auslauf bieten kann den er braucht ?
oder der foxterrier, der immer nurt an der leine 10 mal am tag um den häuserblock spazieren darf, aber ja keinem anderen hund zu nahe kommen darf.
das ist den meisten leuten sch...egal.
nicht das pensionisten keinen hund haben sollten, aber die statistik zeigt, dass die meisten hunde von alten menschen herzkrank sind weil sie zu wenig bewegung haben, aber überfressen sind.

lg


da möchte ich dir gerne genauer antworten, fahren aber jetzt zum internen
Agi-Lauf auf die Vet. Med. :D
spät abends oder halt morgen :)
 
ich würde ehrlichgesagt schon gerne mehr äusserungen über dieses thema hören, da ich mir von wenig meinungen kein urteil bilden kann.

lg
 
muss dazu nach sagen, dass mir die idee gekommen ist, weil ich von vielen frettchenbesitzern gehört habe, wie wichtig es ist frettchen in gruppen bzw. zumindest paarweise zu halten. und der einige plausible grund war bisher, dass frettchen gerne mit frettchen spielen. wobei man sich da behelfen kann indem man sich regelmäßig mit anderen frettchenbesitzern und ihren tieren treffen kann.
in amerika ist es gang und gebe, dass man frettchen einzeln hält.

und da man frettchen und hunde sehr gut vergleichen kann würde mich interessieren, warum das bei hunden nicht selbstverständlich ist.

zur hilfe für leute die das nicht wissen:

ein domestiziertes frettchen stammt vom marder (waldiltis) ab. ein raubtier, dass in freier natur nicht sozial in sippen auftritt sondern einzelgänger ist. trotzdem wird bei frettchen wert darauf gelegt sie nicht einzeln zu halten.

da frage ich mich, warum das beim hund nicht so ist ?
wo doch der hund seine abstammung von einem sozialen rudeltier hat, und sicher genauso gerne sein leben mit artgenossen verbringt wie ein frettchen.


hat das beim hund vielleicht etwas mit der größe zu tun ?
doch ist ein frettchen lebhafter als der hund, und das macht es in der menge auch umständlcih wie z.b. 2 große hunde.

was sagt ihr dazu ???
 
Na dann werde ich mich auch mal zu Wort melden.

Ich habe zwei Parson Russell Terrier, weil ICH mich dabei wohler fühle und ich die paarweise Haltung artgerechter finde.

Ich habe kein schlechtes Gewissen mehr, wenn ich mal alleine weg möchte und wenn ich länger vor dem Computer sitze, spielen die Wauzis inzwischen auch miteinander und ich fühle mich besser.

Außerdem machen die Russells süchtig, ich träume schon vom dritten Hund (psst, nicht weitersagen)

Die Arbeit bleibt gleich, ob ich jetzt wegen einem oder zwei Hunden aufwasche, ist egal. Und wem Training oder Erziehungsspiele Spaß machen, der findet bei zwei oder mehr Junghunden ein befriedigendes Aufgabenfeld.

Ich muss aber auch sagen, dass ich mein Leben und meinen Tagesablauf genau auf die Hunde zugeschnitten habe. Der Bewegungsdrang der Tiere hat absolut Vorrang und so bin ich täglich Stunden unterwegs. Bei mir dürfen die Hunde auch richtig Hunde sein, d.h., sie dürfen graben, sich im Dreck wälzen, schwimmen und bellen, soviel sie wollen.

Zuhause gibt es extra Sachen zum Zerreißen, ich verstecke auch Leckerlis in Kartons, umwickel sie mit Papier, verteile leere Klorollen oder Verpackungen, damit sie sich auch da richtig austoben können. Ich veranstalte Suchspiele, sie helfen bei der Hausarbeit und kuscheln selbstverständlich im Bett mit mir.

Für mich ist die Mehrhundehaltung genau das, was ich brauche, und sehr befriedigend.

Lieben Gruß
Mona ;)
 
Ich denke nicht, dass ein Hund alleine arm ist. Auch wenn er Einzelhund ist, so kann man ihm viel Kontakt zu Artgenossen schaffen. Frodo ist "Teilzeitzweithund", das heißt, wenn wir in Salzburg sind, sind sie immer zu zweit. Es gab nie Probleme mit den beiden und sie freuen sich, wenn sie sich gegenseitig haben.

Wenn wir dann aber wieder zurück nach Wien fahren, dann wirkt er nicht so, als ob er jetzt großartig traurig darüber wäre, dass er nun wieder allein ist. Mein Freund und ich sind sozusagen sein "Rudelersatz" und an Erfahrungen mit anderen Hunden fehlt es ihm nun wirklich nicht. Sicher, zwei/drei Hunde fände er auch toll, aber es ist kein Muss.

Unser Hund in seiner heutigen Form lebt schon so lange mit den Menschen zusammen, sodass ich glaube, wir sind zwar keine gleichwertigen Artgenossen, aber dennoch ein würdiger "Ersatz" für sie. Damit meine ich nicht, dass ein Hund GAR keine anderen Hunde braucht, aber ein Hund der genügend Sozialkontakte hat und zu Hause alleine lebt ist meiner Meinung nach immer noch artgerecht gehalten.
 
das freut mich zu hören mona.

hast du beide gleichzeitig angeschafft oder hattest du vorher nur einen ?


wenn vorher nur einen, was hat sich verändert ?
hat sich was verändert ?

lg
 
Ich hatte zuerst Melody mit acht Wochen bekommen und von Anfang an das Problem, dass es fast keine Spielgefährten für sie gab. Die grossen Hunde waren zu grob und die Kleinen bei uns brauchen anscheinend keinen Auslauf.
Als sie drei Monate alt war, dachte ich über einen Zweithund nach, weil sie immer fordernder wurde. Sie saß neben mir und starrte mich an, wenn ich arbeiten musste und klebte an mir, wenn ich nur ein paar Schritte tat. Wenn ich fort ging, lag sie hinter der Wohnungstür und wartete oder zerkaute Schuhe usw.

Als sie fünf Monate alt war, kam Marvin mit 8 Wochen ins Haus und es war schlagartig alles anders. Sie war sofort auf ihn fixiert, kuschelte mit ihm, spielte und tobte und hat seitdem nie wieder etwas zerstört oder zerbissen.

Draußen bin ich unabhängig, muss nicht jedesmal irgendeinem Hund nachlaufen und betteln, ob der mit meinem spielen darf. Ich gehe irgendwo hin, treffen wir andere Hunde ist es gut, wenn nicht, macht es auch nichts, meine sind sich selbst genug und laufen miteinander.

Jetzt freuen sich beide, wenn sie meine Aufmerksamkeit kriegen, Nummer 1 bin nach wie vor ich, aber habe ich keine Zeit, trollen sie sich miteinander und beschäftigen sich alleine.

Training mache ich mit beiden, gezielt üben immer nur ein paar Minuten mit einem, je nach dem, was gerade ansteht.

Viel Glück bei deiner Entscheidung
lg
Mona
 
@schnuffelchen

sozialer kontakt ist gut aber ich bin mir nicht sicher, ob das genug ist. akela hat gewisse sachen nicht gemacht, die sie jetzt schon macht. sie hat sich überhaupt vom wesen sehr verändert - bei ihr ist der mutterinstinkt geweckt worden und sie ist sehr erwachsen geworden und vernünftig. ich glaube, dass das damit zusammenhängt, dass wir aramis als welpen angeschafft haben.

sie ist ruhiger geworden und verteidigt aramis. früher war sie sehr unruhig und auch aggressiv. jetzt ist sie eher sanft nur mag sie es nicht wenn rüden ihr zu sehr auf den pelz rücken, da kann sie schon wild werden.

lg
 
also an der rasse kanns ja nicht liegen, denn so wie du das beschreibst war akela auch und die ist halb schäferhund und halb malamut also vom wesen her genau das gegenteil von einem russel.

danke für den beitrag mona
 
Gothic schrieb:
@Elli.
Denke ich hab mich gerade etwas missverständlich ausgedrückt. Ich meinte nicht der Hund braucht weniger Aufmersamkeit wenn ein zweiter da ist. Sondern es ist weniger aufwendig ihm "regelmäßigen" Sozialkontakt mit anderen Hunden zu ermöglichen als bei einem Einzelhund.
achsooooo :D na das stimmt natürlich :p
 
akela1 schrieb:
@elli buddy

dich hab ich natürlich nicht vergessen. :D

du dürftest als erster ? oder erste ? verstenden haben was ich meinte.

dankesschön ;)
bin eine erste :D ihres zeichens elli, ein weiblicher mensch :D
 
also ich habe einen hund,der mit 3 erwachsenen,einem jugendlichen,2 kleinen kindern und 3 katzen zusammenleben muss.
es gibt keinen weiteren hund und ich muss zugeben,ganz sicher hat mein hund zu wenig kontakt mit artgenossen.da ich mich nicht aufteilen kann,kommt mein hund öfters in den genuss von spielplätzen als der hundewiese.
allerdings wirkt mein hund nicht unglücklich dabei.in den vier monaten,die sie jetzt bei uns ist,hat sie an selbstvertrauen gewonnen und viel von ihrer ängstlichkeit verloren.unter "ihresgleichen" fühlt sie sich lange nicht so wohl wie beim tollen und ballspielen mit "ihren" kindern.auf der hundewiese ist sie unruhig,knurrig und steht mächtig unter stress.in ihrer familie wirkt sie ausgelassen und fröhlich.
scheinbar ist mein hund ein ausgesprochener einzelgänger (auf dem vorplatz geworden?),der sich in seinem "gemischten" rudel sehr wohl fühlt.
 
hallo annas

es könnte ja daran liegen, dass du zu wenig zeit mit dem hund unter ihresgleichen verbringst und sie deshalb so knurrig ist, einfach weil sie den anschluss verpasst hat oder auf grund des geringen aufenthaltes nicht aufbauen kann ?

natürlich ist dein hund in der familie ruhig und gelassen, immerhin hat er vertrauen zu euch und ist froh, wenn seine familie zusammen ist.

aber kannst du wirklich beurteilen, ob dein hund mit der situation glücklich ist ?
und wenn jetzt ja, wie ist das dann nach jahren der "isolation" ?

vielleicht hat dein hund nur noch nicht den geeigneten gefährten gefunden ?

du magst auch nicht jeden und ich auch nicht, aber deshalb sind wir keine einzelgänger sondern haben halt eine auslese an freunden.

lg
 
das verhalten meiner hündin hat sich in relativ kurzer zeit (4 monaten)stark verändert.sie wirkt sicherer,weniger ängstlich und fröhlicher.und wir arbeiten weiter daran,keine frage.aber 4,5 stunden zeit am nachmittag sind halt bald um,wenn du sie auf die bedürfnisse von kids und hund und vielleicht gelegentlich noch auf deine eigenen aufteilst.
dass sie zuwenig zeit unter ihresgleichen verbringt,hab ich schon geschrieben.aber isoliert ist sie nicht,sie trifft täglich hunde.unangeleint ignoriert sie sie und angeleint knurrt sie sie an.aber selbst das ist schon ein erfolg!
aber selbst wenn sie jetzt einen partner finden würde,könnte der nicht bei uns einziehen.
 
mit partner finden hab ich eigentlcih einen spielpartner auf der hunde wiese gemeint.
was mich interessieren würde, habe ich das richtig verstanden:

du hast 2 erwachsene kinder, 1 jugentlichen und jeden tag 4,5 stunden am nachmittag zeit ?
 
akela1 schrieb:
mit partner finden hab ich eigentlcih einen spielpartner auf der hunde wiese gemeint.
was mich interessieren würde, habe ich das richtig verstanden:

du hast 2 erwachsene kinder, 1 jugentlichen und jeden tag 4,5 stunden am nachmittag zeit ?
nein,ich hab einen (erwachsenen?)mann,eine erwachsene tochter,einen jugendlichen sohn,2 kindergartenkinder und bin bis 13 uhr täglich berufstätig.da bleiben für unternehmungen jeglicher art etwa 4-5 stunden am nachmittag und klarerweise die wochenenden.
 
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