Einzelhundehaltung vs. Mehrhundehaltung

akela1 schrieb:
@pitzelpatz

keiner will hier was verallgemeinern, im gegenteil - ich habe dazu aufgerufen, dass mir jeder seine geschichte und erfahrungen erzählt.
Missverständiss??
Ich habe ja auch nicht behauptet das hier irgendjemand verallgemeinert, sondern es auf den dialog mit Gothik bezogen, in dem es mir um die allgemeine Hundeansicht ging, in der meiner meinung nach noch immer vieles mit dem verhalten von Wölfen verglichen wird. (man sehe sich nur einige hundebücher an!)

trotzdem hast du mir noch nix von deiner hundehaltung erzählt.
Doch unten kurz angeschnitten.
Ginger ist definitiv kein Hund der sich an artgenossen bindet, sie ist viel zu menschenbezogen.
Sie spielt kaum mit anderen, obwohl wir täglich in hundezonen sind und sie genug kontakt mit anderen hat.
Sie verbringt ihre Zeit damit am boden zu schnüffeln und stockerl rumzutragen,erdlöcher zu buddeln.
Ab und zu gibt es ausnahmen, wie z.B Enya von Flummi.
Aber das lag wohl daran das klein enya einfach nicht aufgegeben hat ginger zum mitspielen zu animieren. aber selbst da waren ihre Artgenossen-Phasen von kurzer dauer,und man merkt auch keinen unterschied als enya wieder weg war.

Deshalb glaube ich das dieses Rudelbedürfniss von hund zu hund unterschiedlich ist. Es wird sicher von vielen Faktoren bestimmt, wie z.B Rasse und Wesen.

Lg,Nina
 
akela1 schrieb:
@agilitytrainer

ich hoffe deine :o worte gelten nicht mir und dem dazugehörigen posting.
ich habe nämlich von anfang an geschrieben, dass ich mich davon distanziere hund mit wolf zu vergleichen.

und jeder gutbelesene hundebesitzer weiß, dass es zwischen wolf und hund mehr unterschiede gibt, als nur dieses 1% welches genetisch bedingt ist.

ich bin froh, dass mir mal einer erzählt, wie das mit der persönlichen hundehaltung so ist. leider blicke ich bei dir nicht ganz durch also nochmal langsam:

du hattest einen einzelhund (anton)
wie er 6jahre alt war kam ein zweiter dazu ? (fanny)

dann ist anton gestorben und es am daisy dazu ??

ist das richtig ?

lg



Fanny (Papillon)war ein Pflegehund -war 2j.- Züchterin im Spital verstorben...
da war DA/Anton 6 jährig
Daisy = BRDC kam mit 7 mon. zuerst als mein Pflegehund dazu, da war Anton schon 8 Jahre und er ist voriges Jahr mit fast 11 Jahren gestorben
Dino/Osiris aus dem Tierhof-Gass-D kam im Okt.2003 zu uns
er wird am 26. 5. 1 Jahr :D
ist jetzt verständlicher hoffentlich :)

Foto vom vorigen Jahr
 
Zuletzt bearbeitet:
@nora

deine antwort finde ich besonders amysant.ggg :p

du hast also zur zeit nur einen hund ?
wie tust du dir mit einem einzelnen ?
hast du das gefühl, er oder sie fühlt sich einsam, mußt du dich viel mit ihr beschäftigen ??


das mit der reaktion auf den zweithund warte mal ab.

meine akela war wie aramis dazugekommen ist gerada mal 1,5 jahre alt und andere artgenossen durchaus gewohnt.
da ich ja früher gesittet habe und "geübt" konnte ich doch nicht die kontakte kappen nur weil ich einen eigenen hund hatte. das ist wie mit kindern, die hunde lieben einen weiterhin und vermissen einen (und ich hätte sie auch vermißt). darum ist akela ständig in gesellschaft anderer hunde gewesen. aber halt nur auf zeit. irgendwann musste halt ein besucherhund wieder nach hause, das war nur eine frage der zeit. doch aramis ist geblieben.

es ist ja nicht so, als ob akela es nicht erlebt hätte in gesellschaft zu "wohnen".

aber irgenwann checkt ein hund ob der zweite bleibt und dann kommt erst die reaktion auf die aktion.
ich bin so der typ mensch, der wenn er sich ein tier angeschafft hat, dann geb ich es nimma her. ich wüßte nicht was ich gemacht hätte, wenn sich die beiden übewrhaupt nicht verstehen. vermutlich einem familienmitglied den zweithund auf´s auge gedrückt und ihm oft zu mir genommen, bis es fix nichts mehr macht oder sowas. aber darüber muss ich mir den kopf ja nicht zerbrechen.
und das akela so reagiert, konnte ich nicht ahnen, denn vorhersehbar war das nicht. aber es war ja nach wenigen tagen eh alles in butter.

lg
 
@pitzelpatz

danke für den hinweis, du hast so viel über den vergleich hund und wolf geschrieben, da hab ich den satz über ginger überlesen. ;)

hast du zu ginger schon mal einen pflegehund dazugehabt ?
von einem freund über den urlaub oder so ?

wenn ja wie reagiert ginger da ?

wie ist das mit einem einzelhund für dich ? fühlst du dich flexibler oder wie ist dass wenn du alleine mit ihr unterwegs bist und keine anderen hunde triffst, ist ginger dann gelangweilt ?

lg
 
Also bei meinen Hunden ist es irgendwie eigenartig und ganz schlau werde ich nicht aus ihnen. Ich würde aber mal behaupten, die einzige, die wirklich ein Rudel braucht ist meine Hündin Bonita. Sie fühlt sich wohl als Omega-Hund und hat gerne die Gesellschaft der anderen beiden Hunde. Meine Hündin Enana und mein Rüde Rodos würden sich durchaus als Einzelhund sauwohl fühlen, weil beide unheimlich auf mich fixiert sind.

Auch wenn sie sich innerhalb des Rudels nicht wirklich als Rudel benehmen, es gibt kein kuscheln, nur selten miteinander spielen und so, so treten sie eigentlich nach außen hin schon als Rudel auf, nicht um gemeinsam andere zu mobben, aber Rodos verteidigt z.B. seine Mädels durch Gekeife, wenn ein anderer Rüde kommt. Das ist aber auch kein aggressives Verhalten, sondern eher ein meckerndes :).

Ich denke aber dennoch, dass es ihnen im Großen und Ganzen gut tut im Rudel zu leben, da sie außer ihrer Beziehung zu mir, doch auch eine innerartliche Beziehung untereinander haben, welche ich eigentlich für wesentlich natürlicher und ehrlicher halte. Enana z.B. wirkt mir gegenüber immer so richtig schleimerisch einschmeichelnd und macht alles um mir zu gefallen und zu den anderen Hunden im Rudel ist sie eigentlich so, wie sie wahrscheinlich wirklich ist, eine kleine Bißgurn und der absolute Egoist.

Dennoch ist das Leben mit meinen Hunden außerordentlich friedlich, Auseinandersetzungen gibt es wirklich nur selten, es dürfte jeder seinen Platz haben, mit dem er gut leben kann und zufrieden ist und dadurch hat sich ein harmonisches Miteinander ergeben.

lg
Bonsai
 
@akela
das mit dem anfreunden nicht dulden war nicht auf dich bezogen sondern allgemein! ich denke, dass viele leute das wirklich unterschätzen, wenn sie sich einen weiteren hund dazuholen!! und dann vielleicht noch meinen, gestützt auf rudelführerbalbalba, der ersthund MUSS den anderen akzeptieren! aber was das für stress für BEIDE hunde ist wird da oft nicht bedacht! ich finde sowas eine bodenlose frechheit beiden hunden gegenüber und eine ausgeburt von egoismus!! wer von uns würde schon sein leben mit jemandem verbringen wollen, den er nicht leiden kann?

zu deinen fragen, wies meinem loki alleine geht ist schwer zu sagen! wenn mal besuch da ist, z.b die hündin meiner eltern, gefällt ihm das schon sehr!! er ist dann ziemlich entspannt und wirklich gut drauf! aber ab und zu hab ich auch das gefühl, dass er froh ist, wenn wir wieder alleine sind! und da wir doch noch das eine oder andere problem haben und loki sehr viel aufmerksamkeit (nicht nur in form von zuwendung sondern auch auf spaziergängen u.s.w) braucht, werden wir sicher mit dem zweithund noch warten! und dann, vorallem auch mit viel geduld (obwohl das bei solchen sachen nicht wirklich meine stärke ist), den richten aussuchen! einen echten kumpel für loki halt! deswegen wird es auch mit ziemlicher sicherheit ein erwachsener hund werden!
 
als ich meine 2 bekam waren sie auch einzelhunde. die große hatte vorher sehr wenig sozialkontakte. was man merkt das sie jetzt auch mit keinen anderen hunden spielt. außer mit der chipsy - mit der kleinen hat sie sich von anfang an verstanden. im gegenteil - die kleine darf sie sekkieren bis aufs blut. die kleine wird immer beschützt. die zwei sind ein richtig gutes team.
trotzdem brauchen sie den menschen im rudel. und es wird eifrig um die gunst des fraudis oder herrlis gebuhlt.
ich glaube das ein hund nicht unbedingt einen zweiten braucht, denke aber das es für jedes hundeleben eine bereicherung ist einen artgenossen zu haben. denn selbst wenn der mensch nicht da ist - allein sind die hunde trotzdem nie.

lg
bärii + cora + chipsy
 
@bonsai

das hast du schön geschrieben.
ich empfinde das auch irgendwie so. der hund wir meistens sehr vermenschlicht. ich mach das auch. aramis hat seinen teddybären und seine eigene decke, mit der er jede nacht zugedeckt werden will. wenn einer meiner hundsis krank ist gehe ich nicht arbeiten sondern bleibe bei meinem hund zuhause der mich braucht, dann schlaf ich beim hund im bett und verwöhn sie mit tee und suppe. ein bisserl wie bei einem kind.

aber so viel wir unsere hunde auch bemuttern und uns kümmern, es gibt sachen, die können wir einem hund nicht bieten glaube ich. da rede ich nicht einmal von kommunikation (manche hunderassen sind so entstellt, da ist es wenig schlimm, dass der mensch keinen schwanz zum gefühle deuten hat)
aber ich glaube dass es einem hund gut tut zu wissen, wo er hingehört und was er ist.
man braucht nur als beispiel nehmen, was hundebesitzer hier im forum posten: mein hund macht das, macht eurer das auch ??

wie ist das mit hunden ?
vielleicht denkt sich der hund auch ist das normal wenn ich so mache,...
und wenn ein hund mit eiinem anderen zusammen lebt, dann tut er oft dinge, die er alleine nicht machen würde. ein hund knurrt zum beispiel ungern sein herrchen an (wegen dem respekt) wärend ein hund gerne mal den artgenossen anknurrt um ihn von der futterschussel wegzuhalten, oder um ein spielzeug zu rangeln.

ein hund kann auch mit einem hund ganz anders spielen als mit einem menschen. und sein wir mal ehrlich, wer wirft sich schon mit seinem hund auf den boden zum ketschen ?
wer rennt wie wild um einen busch ?
wer lässt den hund auch mal zuzwicken um ihm das gefühl von überlegenheit zu geben ???
der zweite hund macht sowas.


meine auffassung.

lg
 
akela1 schrieb:
@agilitytrainer

das heißt defakto du hast jetzt einen einzelhund oder hast du fanny noch ??


ich habe es eh erklärt weiter oben ...
nach wie vor 3 Hunde Daisy,Osiris siehe Foto li. und Fanny - die aber sehr viel in letzter Zeit bei meinem Freund ist - wird auch als Besuchshund eingesetzt- ab Montag wird sie wieder längere Zeit bei uns sein, die verträgt sich mit dem jungen Dalmatiner gar nicht....aber Osiris ist Kummer mit Damen gewöhnt, obwohl ihm Daisy fast alles erlaubt....
ich werde nie vergessen
- der Dalmi- Micha kann es dir bestätigen- er hat mir den Dino -Osiris gebracht aus Deutschland :)
Daisy hat den Kleinen schon in den ersten Minuten richtig "gestreichelt" und dann mit ihm sanft gespielt :) sie sind bis heute ein tolles Paar- sind im Wesen, Art sehr ähnlich :D wobei er nicht so "angerührt" wie sie
 
@agilitytrainer

das heißt du hast hauptsächlich 2 hunde bei dir wohnen ?

wie machst du das mit liebe austeilen ??
gibt es da eifersucht ?


lg
 
akela1 ein hund kann auch mit einem hund ganz anders spielen als mit einem menschen. und sein wir mal ehrlich schrieb:
Hi Akela,
also ich habe solche Sachen mit Aky gemacht :D Jetzt nicht mehr denn dann stürzen sich zwei auf mich und das ist mir dann zuviel :D

Also meine Kleine. Lea habe ich seit ca. 4 Monaten. Nach fast 3 Jahren "Einzelkind" bekam Aky Gesellschaft. Ich wollte immer einen Zweithund, aber wollte auch warten bis Aky von der Erziehung her soweit ist. Auch wenn ihn Lea des öfteren nervt ist er traurig wenn sie nicht da ist. Aky war als Einzelhund sicher nicht unglücklich, aber ich finde jetzt wirkt er auch zuhause entspannter. Die zwei kuscheln, spielen, trinken und fressen miteinander. Auch als Mensch lernt man bei zwei Hunden irrsinnig viel dazu von der Kommunikation untereinander. Ich finde es irrsinnig wichtig das die Chemie zwischen den Hunden stimmt, denn umso entspannter läuft es zuhause ab. Wir hatten voriges Jahr eine Hündin ausgesucht, die sich leider mti Aky aufgrund Eifersucht ihrerseits nicht verstand. Als ich bei den beiden mal dazwischen gehen mußte um gröberes zu verhindern, erwischet Aky mich. Die Zahnabdrücke sind heute noch zu sehen und werden mir als Erinnerung ewig bleiben :D .

LG
Martina
 
bei mir und meinen wuffis ist das folgendermaßen :

akela ist mein erster eigener hund und daher auch mein ein und alles. aramis und mein mann (freund) sind zeitgleich in mein leben getreten. mit der zeit hat mein mann zu aramis eine besondere beziehung aufgebaut, also hab ich aramis`impfpass auf meinen mann austellen lassen. damit quasi jeder einen hund hat. damals war aramis noch ein welpe und der charakter war noch nicht so stark erkennbar wie jetzt. mittlerweile ist akela der liebling meines mannes geworden und aramis ist mein schützling. wenn wir mit den hunden unterwegs sind dann hat mein mann akela und ich aramis an der leine.
akela ist eher ein gescheiter selbstständiger hund, sie ist sehr folgsam und unkompliziert, dass mag mein mann gerne. er kann sich immer 100%ig darauf verlassen, dass akela dicht hinter ihm ist und dass sie in der straßenbahn unter den sitzen verschwindet, auch bei besprechungen verhält sich akela als wäre sie nicht da. und das ist für sie selbstverständlich. und wenn sie pflundert (kakt) dann nie auf den gehsteig (auch nicht wenn sie durchfall hat). wenn man mit ihr unterwegs ist, dann gibts nie zwischenfälle und peinlichkeiten.
aramis ist da ganz anders, bei ihm kannst schon mal mitten in der innenstadt vorkommen, dass er da hin pflundert und man muss vor 100 leuten den sche... aufheben. er ist auch nicht wirklich mutig. wenn ihn ein dackel anfahrt und verbellt, dann läuft er los. und das sieht ziehmlich doof aus, wenn ein 50mal größerer hund davon läuft aus angst.
er ist auch sehr unbeweglich und kann sich nicht unter einem tisch oder sessel zusammenrollen. und wenn anfangs schon, dann breitet er sich aus spätestens wenn er eingeschlafen ist, meistens gibts dann noch ein blähungskonzert.

aber das ist halt mein aramis er ist ein loperl aber sehr gutmütig. er rauft nie, knurrt aber wehrt sich nicht, darauf kann man sich verlassen.

können halt nicht alle hunde so unkompliziert sein wie akela.

ich liebe beide gleich, obwohl ich offen zugeben muss, dass ich mich mehr um aramis kümmere, weil akela von meinem mann sehr versorgt wird. und da gleiche ich das aus indem ich aramis mehr aufmerksamkeit schenke.

akela macht das nichts, weil sie eh meinen mann hat.

lg
 
Was ich bei meinen z.B. gut beobachten konnte: Enana liebt es eine Beute zu haben, die sie verteidigen kann. Gestern Abend haben alle ein hartes Stück Brot bekommen zum knabbern und Enana hat einen Teil davon gefressen und den Rest dann eisern bewacht. Jeder Hund, der vorbeiging wurde vorsichtshalber angeknurrt, ganz tief, damit er es auch Ernst nimmt, sogar ins Bett hätte das Brot mitkommen sollen. Erst als ich es an mich nahm und auf das Nachtkästchen gelegt und ihr versichert habe, dass sie es morgen wieder bekommt, war sie zufrieden. Normalerweise liegt sie völlig versteckt unter meiner Decke, gestern jedoch hat sie den Kopf draußen lassen um das Stück Brot im Auge zu behalten :D.

Das bewachen scheint ihr wirklich ernst zu sein und Spaß zu machen, aber nur gegen andere Hunde. Wenn ich hingehe und die Beute nehme, sagt sie kein Wort, also denke ich mir, das ist so ein Fall, wo sie z.B. wirklich lange beschäftigt sein kann, nur aus dem Grund, weil eben auch andere Hunde da sind. Mit mir hätte sie da keinen Spaß, weil sich mich in dem Fall nicht als zum Hunde-Rudel gehörig sieht. Das hat auch nichts damit zu tun, dass ich der Rudelführer bin, denn innerhalb des Rudels ist das eigentlich Rodos und den knurrt sie sehr wohl auch an, ich bin einfach ein Mensch und kein Artgenosse, ich bin ihre Vertrauensperson, ihre "Mama", ihr Spielpartner, aber ich bin kein Hund und deswegen kommuniziert sie mit mir anders als mit Ihresgleichen. Denk ich mir halt mal :).

lg
Bonsai
 
@filou


ich habe das mit akela auch gemacht (auf den boden ketschen und fangen spielen, sie auch ab und zu gewinnen lassen), ich finde das auch wichtig, weil der hund dann lernt wie weit er beim menschen gehen kann.
doch ehrlichgesagt habe ich in meinen jahren, die ich schon mit hunden zu tun habe kein einziges mal gesehen, dass das jemand mit seinem hund macht. und wie ich das damals gemacht habe, war ich noch jünger, da bin ich mir dabei nicht blöd vorgekommen und die leute haben auch nicht so blöd reagiert. mittlerweile bin ich eine erwachsene frau und wenn ich plötzlich mit den hunden am boden herum kugel, dann halten mich passanten für verrückt.(im eigenen garten mach ich es immer noch)
das spielen in der hundezone beschränkt sich auf ballspielen und spazieren gehen. ab und an fangen spielen und seilziehen.

und das machen auch die meisten hundebesitzer mit ihrem hund.
wenn man jung ist, dann kann man noch eher mit dem hund toben, aber wie machen es alte leute.
wäre es nicht ethisch vertretbar, sie hätten einen zweiten hund ??


lg
 
akela1 schrieb:
@agilitytrainer

das heißt du hast hauptsächlich 2 hunde bei dir wohnen ?

wie machst du das mit liebe austeilen ??
gibt es da eifersucht ?


lg

Ja!

ganz ehrlich - darüber habe ich noch nicht nachgedacht.....

ich kenne das Gefühl der Eifersucht :rolleyes: aber das war in meiner Jugend :D ich denke die Hunde sind meistens so wie wir- trotz ihrer eigenen
Persönlichkeit....man sucht und findet auch den richtigen Hund der zu einem passt- "Wie der Herr, so das Gescherr" der Spruch stimmt meistens...

es gibt bei uns keine Eifersucht!

beim vorigen Dalmatiner hat Daisy immer unter dem Bett geschlafen- Anton im Bett.....jetzt kommt sie öfter auch ins Bett und liegt lieber oben- ist ihr aber zu warm- daher glaube ich, sie will schon die Führung behalten über Osiris.....es gibt keine Streitigkeiten auch nicht ums Futter....ich bevorzuge keinen speziell wobei der Dalmi viel verschmuster ist....sie kommt seltener sich Streicheleinheiten abzuholen
am Hundplatz ist das schon schwieriger weil ich ja nicht gleichzeitig mit beiden laufen kann....Anton war da immer ganz ruhig wenn er warten musste
Osiris führt sich wie ein Wahsinniger auf :o :(
aber nur wenn ich mit ihr laufe....ob das was mit Eifersucht zu tun hat? glaube ich nicht....er will halt mitlaufen -denke ich- ;)
 
@akela
Also ich habe es mit Aky immer zuhause gemacht, das war sein größter Spaß. Draussen nur auf einer Wiese bei uns in der Nähe, da sind aber meistens keine anderen Leute. In der Hundezone oder auf einer Hundewiese würde ich es nicht machen, denn käme ein anderer Hund auf die Idee zu mir zu kommen wenn ich am Boden liege würde Aky ausrasten. Er hat auch eine Zeitlang gebraucht bis er Lea soweit vertraute, daß ich mich auf den Boden legen konnte ohne das ich aufpassen mußte, daß die Kleine von ihm ihr Fett abkriegt.
Aber ob andere Leute denken ich bin verrückt wenn ich mit meinem Hund spiele ist mir ziemlich egal. Achja, vom Alter her bin ich auch bereits erwachsen :D

Lg
Martina

PS: welcher Hunde ist wer??? Aky ist der große Schwarze und Lea die braune Kleine
 
@bonsai

meine rede!!!

ein hund sieht seinen menschen als oberhaupt und würde nie so weit gehen wie bei einem anderen hund. und wir sind zwar die ersatzmamis und papis aber eben keine artgenossen. akela macht es auch einen riesenspaß einen teil des futters aufzuheben und wenn aramis alles aufgefressen hat es vor ihm zu verteidigen. das würde sie bei mir nie machen.

oder wenn jemand an die türe geht, dann bellen sie beide lautstark und ermutigen sich gegenseitig. ich habe nie mit akela gebellt, darum ist das schnell wieder verstummt. mit aramis zusammen bellt sie länger und intensiver.

oder wenn ein einsatzfahrzeug bei uns vorbei fährt: da keult akela lauthals und aramis steigt ein. das macht beiden irre spaß.

lg
 
akela1 schrieb:
@filou




und das machen auch die meisten hundebesitzer mit ihrem hund.
wenn man jung ist, dann kann man noch eher mit dem hund toben, aber wie machen es alte leute.
wäre es nicht ethisch vertretbar, sie hätten einen zweiten hund ??


lg


Danke, dass du das angesprochen hast, auch das war meine Überlegung, wieder einen Spielgefährten für Daisy zu haben, die war so traurig nach Anton's Tod- wollte nicht einmal mehr "Balli spielen" d. h. ich hätte mit ihr nicht einmal Flyball machen können ( falls ich "Fußkrank" werden sollte)
Fanny ist einfach mit ihren 3-4 kg/27cm kein geeigneter Spielpartner für Daisy (50cm/20kg)
wenn ich einmal nicht mehr so laufen kann- man weiß ja nie- so können die Beiden sich wenigstens austoben, wobei ja die geistige Beschäftigung für Hunde genauso wichtig ist....erinnerst du dich vielleicht an den Border-Collie beim Gottschalk vor 2-3 Jahren der aus glaub 78 Spielzeugen immer das richige brachte....da war aber der Hund krank eine Zeit lang...egal er wurde beschäftigt...kann ich aber mit meinen "terrischen" Hunden schwer machen :confused: :p
 
@agilitytrainer

akela ist auch eher eine, die warten kann wärend ich mit aramis ball spiele. wenn aramis dann warten muss, ist er sehr ungeduldig aber ich lege wert darauf, dass auch akela ihre chance bekommt mit mir ball zu spielen. bei akela ist es nämlich so, wenn ich den ball werfe und aramis läuft auch dann läuft akela gar nicht weiter sondern überläßt aramis den ball. aramis weiß dass er beio akela narrenfreiheit hat und würde ihr den ball schon abspenstig machen. wenn ein anderer hund mitläuft, dann läuft wiederum aramis nicht dem ball nach, weil er angst hat er müsste um den ball rangeln und das traut er sich nur bei akela. akela in so einer situation will erst recht dem fremden hund den ball abspenstig machen.

komisch oder ?

was das schmusen angeht so zeigt es aramis wesentlich deutlicher wenn er schmusen will, und er ist nicht so schnell zu übersehen. und wenn man eine dogge hat die einen auf den schoss kraxelt um reingeschmust zu werden dann ist es schwer da dagegen zu wirken oder sich aus dem staub zu machen.

akela hingegen geht eher zu leuten schmusen, bei denen sie weiß dass sie länger bedient sein wird. weil wenn man bei ihr mal anfängt und kurz unterbricht dann wird sie sehr intensiv.
ggg :p

aber jeden tag in der früh dürfen beide hunde zu uns ins bett und dann wird eine halbe stunde gruppen geschmust.
lg
 
Oben