Was versteht Ihr unter Bezug und Kommunkikation ...

Ta-maja

Super Knochen
Hallöchen,

mich würde interessieren, was ihr unter Bezug zum Hund und
Kommunikation mit dem Hund versteht und wie wichtig es Euch ist und wie ihr dies aufbaut.
 
Mit Bezug meinst du Beziehung? Ich versuche, eine Antwort zu geben. Wenn ich einen neuen Hund habe, egal, ob Welpe oder älteres Tier, kümmere ich mich um ihn. Das heißt, ich bereite sein Futter, gehe mit ihm raus, ermögliche wenn möglich Kontakte zu anderen Hunden. Ich spiele mit ihm, schmuse mit ihm und vor allen Dingen bin ich fair zum Hund. Tut er etwas Unerwünschtes, wobei ich ihn auf frischer Tat ertappe, gibts ein *NEIN*, ohne zu brüllen. IdR reicht das, daß der Hund sein Vorhaben unterbricht. Ich spreche mit freundlicher Stimme zu ihm, das ist ganz wichtig. So wächst gegenseitiges Vertrauen. Wichtig ist, daß ich für den Hund eindeutig mit meiner Stimme und meiner Körpersprache und meinen Kommandos bin.

Für mich ist ganz wichtig, daß meine Hunde zu mir kommen, mich zu einem Spiel oder zum Rumkaspern oder schmusen auffordern, sich einfach das trauen. Wie gesagt, es beruht auf Gegenseitigkeit.

Habe ich einen ängstlichen Hund, muß ich die o.g.Dinge einhalten. Zusätzlich orientiere ich mich am Hund und seinen Fähigkeiten, d.h., hat er Angst vor anderen Hunden, schütze ich ihn, indem ich beispielsweise bei einer Begegnung splitte oder den Abstand zum anderen Hund vergrößere. So kann ich meinem Hund zumindest etwas Sicherheit geben. Gleichzeitig lernt er, auf Mama oder Papa ist Verlass. Auch das fördert die Bindung und das Vertrauen. Beides sollte aber auf Gegenseitigkeit beruhen. Letztlich ist es ein Prozess, den ichals Mensch durch mein Verhalten dem Hund gegenüber positiv oder negativ beeinflussen kann.

Zur Kommunikation: Natürlich spreche ich mit meinem Hund. Kommandos sind kurz, eindeutig, immer dieselben für dieselbe Sache und vor allem freundlich. Die Beschwichtigungssignale kann ich in einer guten Hundeschule lernen oder über geeignete Literatur mir aneignen.

Ich hoffe, ich habe ein bißchen deine Frage beantworten können. Ansonsten, frag einfach weiter.

GlG Jutta
 
Mit Bezug meinst du Beziehung? Ich versuche, eine Antwort zu geben. Wenn ich einen neuen Hund habe, egal, ob Welpe oder älteres Tier, kümmere ich mich um ihn. Das heißt, ich bereite sein Futter, gehe mit ihm raus, ermögliche wenn möglich Kontakte zu anderen Hunden. Ich spiele mit ihm, schmuse mit ihm und vor allen Dingen bin ich fair zum Hund. Tut er etwas Unerwünschtes, wobei ich ihn auf frischer Tat ertappe, gibts ein *NEIN*, ohne zu brüllen. IdR reicht das, daß der Hund sein Vorhaben unterbricht. Ich spreche mit freundlicher Stimme zu ihm, das ist ganz wichtig. So wächst gegenseitiges Vertrauen. Wichtig ist, daß ich für den Hund eindeutig mit meiner Stimme und meiner Körpersprache und meinen Kommandos bin.

Für mich ist ganz wichtig, daß meine Hunde zu mir kommen, mich zu einem Spiel oder zum Rumkaspern oder schmusen auffordern, sich einfach das trauen. Wie gesagt, es beruht auf Gegenseitigkeit.

Habe ich einen ängstlichen Hund, muß ich die o.g.Dinge einhalten. Zusätzlich orientiere ich mich am Hund und seinen Fähigkeiten, d.h., hat er Angst vor anderen Hunden, schütze ich ihn, indem ich beispielsweise bei einer Begegnung splitte oder den Abstand zum anderen Hund vergrößere. So kann ich meinem Hund zumindest etwas Sicherheit geben. Gleichzeitig lernt er, auf Mama oder Papa ist Verlass. Auch das fördert die Bindung und das Vertrauen. Beides sollte aber auf Gegenseitigkeit beruhen. Letztlich ist es ein Prozess, den ichals Mensch durch mein Verhalten dem Hund gegenüber positiv oder negativ beeinflussen kann.

Zur Kommunikation: Natürlich spreche ich mit meinem Hund. Kommandos sind kurz, eindeutig, immer dieselben für dieselbe Sache und vor allem freundlich. Die Beschwichtigungssignale kann ich in einer guten Hundeschule lernen oder über geeignete Literatur mir aneignen.

Ich hoffe, ich habe ein bißchen deine Frage beantworten können. Ansonsten, frag einfach weiter.

GlG Jutta

Genau um das ist es mir gegangen. Danke. Vielleicht melden sich noch andere Foris zu Wort. Finde das dies ein interessantes Thema ist, da doch sehr viele Leute heute leider keine Beziehung zum eigenen Hund haben und auch nicht kommunizieren. Viele denken sich einfach: 3x täglich Gassi und 1x täglich Futter macht die "Super-Hund-Halter-Beziehung".:rolleyes:
 
Für mich sind meine Hunde wie meine Kinder, übrigens auch die Katzen, :)
genauso werden sie auch in die Familie integriert, konsequent und liebevoll,
kuscheln, reden, streicheln, spielen gehört für mich sowieso dazu..ohne geht gar nix...

Kommuniziert wird mit Körpbersprache und Worten, gefestigt wird mit Futter und Lob....
 
Ich kommuniziere mit meinem Hund eigentlich immer, egal ob ich mit ihm hin und wieder rede, wenn ich ihn lobe (egal ob mit Leckerli oder Spielzeug), oder auch über die Körpersprache.
Lucky weis genau wann ich nur aufs Klo gehe, wenn ich raus gehe mit ihm oder zum Essen in die Küche. Er erkennt sofort an meiner Körperhaltung, gehweise und an meiner Stimme was als nächstes kommt. Wiederum sehe ich es bei ihm genauso.
Hysterisches Bellen wenn ich die Leine in die Hand nehme.
Tiefes Bellen und knurren wenn er jemanden warnimmt der zu uns kommt.
Springen und wie verrückt wedeln wenn ich zu seinem Ball gehe (bevor ich ihn ihm gebe.)
Der Bezug zu mir wurde von anfang an schon aufgebaut, als ich ihn heim hollte, ich ihm zeigte wo er hin darf und wo nicht. Er zu mir schmußen kommt und noch vielles mehr.
 
:) Beziehung drückt sich für mich vorangig durch die Nonverbale Kommunikation aus -

Wenn meine in einem Rudel läuft und spielt, dann kommt sie so ca. alle 2 Minuten raus, schaut kurz bei mir vorbei (egal ob ich ihr zusehe oder nicht) dückt sich kurz und leicht an meinen oberschenkel ----- und weg ist sie wieder.

Oder wenn sie vorausläuft, bei jeder Weggabelung bleibt sie stehen blickt zurück zu mir - ich hebe dann den jeweiligen Arm in welche Richtung wir gehen...und sie nimmt den Weg ....welchen Arm ich gehoben habe.

Das sind Dinge dich mich total Happy machen :)

LG
 
@Kischa

So ist es bei uns auch. Aber umgekehrt mache ich das auch mit meinen Hunden, ich zeige ihnen etwas im Gras, wir machen ein Spiel etc. Die Gegenseitigkeit ist wichtig, davon lebt die Mensch-Hund-Beziehung, genau wie die Mensch-Mensch-Beziehung.

GlG Jutta
 
WIR haben die Kommunikation über 3 jahre aufgebaut. Sprachlich und körperlich. Mittlerweile sind wir so weit, dass wir übe Augenkontakt und Körpersprache kommunizieren können und sehr wenig über die Sprache. Sprich menschliche Sprache. Ich hab gelernt, ihre Körpersprache zu deuten, sie hat gelernt, meine Körpersprache und Laute zu deuten. für mich unglaublich wichtig, für die Mensch-Hund Beziehung. Und sie funktioniet so gut, wie ich es niemals zu hoffen wagte. Kyliefratz, nun 3,5 jahre jung, reagiert auf Blickkontakt, Körperkontakt und Sprache.
Den Sturschädel musste ich lange lernen zu deuten, umgekehrt wohl genauso, doch nun haben wir einander gefunden und ich bin unendlich glücklich darüber.
lg Heidi
 
Bezug würde ich mit Liebe übersetzen die man vom Hund bekommt und die man dem Hund gibt - das ist normalerweise das beste und verlässlichste Band zwischen zwei Lebewesen und daraus ergibt sich die Kommunikation - letztere ist ja nur Mittel zum Zweck - d.h. man generiert eine "Sprache" die dazu führt dass man mit seinem Hund die wesentlichen Dinge "besprechen" kann - das wird vermutlich eine Mischung aus Lauten, Körpersprache, und Austausch auf mentaler Ebene sein - jedenfalls bei Snuffels und mir ist es so.
 
:) Beziehung drückt sich für mich vorangig durch die Nonverbale Kommunikation aus -

Wenn meine in einem Rudel läuft und spielt, dann kommt sie so ca. alle 2 Minuten raus, schaut kurz bei mir vorbei (egal ob ich ihr zusehe oder nicht) dückt sich kurz und leicht an meinen oberschenkel ----- und weg ist sie wieder.

Oder wenn sie vorausläuft, bei jeder Weggabelung bleibt sie stehen blickt zurück zu mir - ich hebe dann den jeweiligen Arm in welche Richtung wir gehen...und sie nimmt den Weg ....welchen Arm ich gehoben habe.

Das sind Dinge dich mich total Happy machen :)

LG

so ists bei uns auch und damit weiß ich, dass die bindung passt und sie sich auf mich verlässt, was mir sehr viel bedeutet!
 
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