Warum können manche "Trainer" nicht zu den Fehlern Ihrer Vergangenheit stehen?

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Schote

Super Knochen
Warum können manche "Trainer" nicht zu den Fehlern Ihrer Vergangenheit stehen?

das Thema beschäftigt mich jetzt den ganzen Tag, ich bin absolut kein streitsüchtiger Mensch, und habe eigentlich mit diesem Thema abgeschlossen, aber heute kam es mir wieder hoch, und jetzt habe ich das Bedürfnis mir Luft zu machen,..sorry (ist jetzt auf keine bestimmte Person gerichtet, da es meherer, auch hier im Froum vertretenen Personen betrifft)

Ich denke mir, jeder lernt dazu (sollte zum.), deshalb war ich bis jetzt relativ relaxt, weil ich mir gedacht habe jeder fängt klein an und lernt halt von denen die es bis jetzt gemacht haben, okay, muß nicht gut sein, aber man versucht das gelernt weiter zugeben, eben weil man es vielleicht nicht besser weiß, Leinenruck, Kette usw. war ganz normal, deshalb vermittelt man es weiterhin so.

Ich dachte immer ein Froum ist dafür da, seine Meinung und eben auch sein Erlebtes zu äußern, auch ich tat das in dem ich mir "erlaubt" habe in einem Thread meine Erfahrung kund zu tun, kurz darauf hagelte es schon PN, wenn ich den meinte und was mir einfällt,...hallo es war so, und ich werde es mittlerweile nichts mehr schön reden, warum auch, ich hätte viel mehr auf die PN antworten müssen "wieso fühlst du dich angesprochen?!"

Ich finde es absolut nicht schön, wenn manche Methoden an der Tagesordnung stehen bzw.standen, aber ich denke mir oder hoffe daß manche "Trainer" mit der Zeit umdenken und es von nun an anders praktizieren, aber Leute dann steht dazu was ihr für einen Mist gelehrt habt,...

ich gebe zu ich habe ewig gebraucht um das permanente Leinen rucken sein zu lassen,,...ich wollte es ja selber nicht mehr, aber irgendwie war es dann mit der Zeit schon automatisch drinnen,..meine armen Hunden:o

Ich fand es nicht gerade toll, als ein Bernersennen Hund auf Grund eines "Ruckes" an der Schleppleinen in der Freifolge am Rücken geknallt ist, und was mich noch mehr traurig macht ist, daß dieser besagte Hund nicht einmal 5 Jahre alt geworden ist,...warum? hatte er vielleicht Probleme mit der Luftröhre, ehrlich wenn ja würde es mich nicht wundern.

Oder von mir zu verlangen meine Hund nieder zudögeln, nur weil er nicht so will, wie ich gerade will,..no way!

Es ist ja toll, wenn umgedacht wird, und man diese Methoden nicht mehr so prakteziert, aber abstreiten finde ich feige und schade, weil wie gesagt, jeder entwickelt sich weiter und ich finde das man aber genau so zu seinen Fehlern stehen sollte.

Ein eigentlich lustigste Beispiel habe ich an Hand eines Paares erlebt, beider die ärgsten, ehemaligen eingefleischten SVÖ´ler, haben seit einiger Zeit eine eigene Huschu (habe diese mit den beiden Großen getestet), welche um 180^Grad das Gegenteil von Früher ist, komplett Alternativ, nur Eiei für die Hunde, vielleicht auch nicht ganz das ware, aber es hat ein Umdenken statt gefunden.

Wie gesagt ich finde es nur traurig das Menschen, vorallem sehr junge, welche eigentlich in ihrer "Hundetrainer" Entwicklung noch ganz am Anfang stehen, nicht dazu stehen.

und ich glaube mittlerweile zum. ein weinig Ahung von Hundeerziehung zu haben, ansonsten hätte ich meine 3 nicht auch ohne Schläge und Leinenruck durch sämtliche Prüfungen gebracht.

sorry, wollte ich jetzt los werden.
l.G

Con
 
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AW: Warum können manche "Trainer" nicht zu den Fehlern Ihrer Vergangenheit stehen?

Eine sehr mutiges Statement, alle Achtung! Ich bin neugierig was daraus wird. Ich fand es auch nicht schön wie ich lächerlich gemacht wurde, wie ich meinte, das wichtigste ist seinen Hund zu lieben, wenn man zur Liebe und zum Respekt seines Hundes nicht uneingeschränkt stehen kann , impliziert das ja schon das Leinenrucken wenn nicht schlimmeres, weil Leinenrucken tut jeder manche ganz selten manche ganz oft.
 
AW: Warum können manche "Trainer" nicht zu den Fehlern Ihrer Vergangenheit stehen?

:rolleyes:.. seeehr passend zum Thema!
 
AW: Warum können manche "Trainer" nicht zu den Fehlern Ihrer Vergangenheit stehen?

Eine sehr mutiges Statement, alle Achtung! .

wieso mutig, ich bin kein kleines unmündiges Mädel, die alles schluckt, ich gebe zu ich habe lange geschluckt, aber in wirklichkeit wieso, wozu, muß ich mir nicht gefallen lassen, ich weiß was ich erlebt habe, was für Fehler ich selber auch gemacht habe (aus Unwissenheit) und that´s it!;)

so eine Einstellung erwarte ich mir von manch anderen auch, aber ich weiß, auf diese kann ich lange warten!:cool:
 
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AW: Warum können manche "Trainer" nicht zu den Fehlern Ihrer Vergangenheit stehen?

Und deshalb mutig! ich fürchte nur du wirst bei den Antworten auf Ehrlichkeit und Mut vergeblich warten!
 
AW: Warum können manche "Trainer" nicht zu den Fehlern Ihrer Vergangenheit stehen?

Und deshalb mutig! ich fürchte nur du wirst bei den Antworten auf Ehrlichkeit und Mut vergeblich warten!

traurig, aber ich fürchte du hast recht,...in einem anderen Fredl kam ja auch kein wirkliches Statement!
aber man darf ja bekanntlich die Hoffnung nie aufgeben!;):D
 
AW: Warum können manche "Trainer" nicht zu den Fehlern Ihrer Vergangenheit stehen?

Also Schade das sich mein damaliger Trainer (in Ungarn) hier nicht zu Wort melden kann. Ich bin heute noch sehr entäuscht darüber das ich auf ihn gehört habe. Also ich noch klein war, war der Schäferhund von meiner Mum gerade mal 1 Jahr alt und ein sehr starker Hund - ich konnte sie nur sehr schwer führen. Gut ok,... mir wurde damals ein Stachelhalsband (nach innen) gegeben und musste so den Hund führen. Damals hatte ich keine Ahnung... gottseidank waren das "nur" 2 Stunden, aber dennoch welch Leid ich ihr angetan habe, das ist unverzeilich...:( Aber wie du schon schreibst man lernt aus Fehlern, zum Glück!
Ist schon ca. 9 Jahre her....
 
AW: Warum können manche "Trainer" nicht zu den Fehlern Ihrer Vergangenheit stehen?

@ Schote, also ich hab schon dunkel in Erinnerung, dass dieses Thema des öfteren vorkam (und kommt) und sehr wohl einige meinten, dass sie auch früher anders gearbeitet haben, als heute. Schau dich mal durch. Hmpf, sind so unendlich viele threads dazu, is a bisserl mühsam....
lg Heidi
 
AW: Warum können manche "Trainer" nicht zu den Fehlern Ihrer Vergangenheit stehen?

Mich täte nur interessieren wie die wie heissen sie noch mal? die Nicht Wattebauschwerfer zum Ziel kommen, und dort frage ich mich wie das abläuft ohne jede Unterstellung natürlich .

Ich stehe voll und ganz zum liebevollen gewaltfreien Umgang mit Hunden und frag mich immer was gemeint ist, mit manche Hunde brauchen was anderes weil die so triebig oder stur sind, was brauchen die? keine Liebe keine Gewaltfreiheit? die noch mehr als die *problemlosen* würde ich sagen!
 
AW: Warum können manche "Trainer" nicht zu den Fehlern Ihrer Vergangenheit stehen?

Warum sollte so ein/e Trainer/in umdenken?
Sie/Er ist doch von ihrer/seiner Ausbildungsmethode überzeugt und anscheinend funktioniert sie auch.
Gehts nicht sehr oft "nur" um Prüfungsergebnisse und Punkte?
Ein/e gute/r Trainer/in hebt sich doch oft in den Vordergrund, wenn ihre/seine Schüler eine gewisse Anzahl an Punkten bei der jeweiligen Prüfung erreicht haben.
Wie die Hunde sich dabei fühlen, interessiert doch kaum jemanden.
Da kommt doch lediglich der Ehrgeiz durch.

Würden viele Hundeschulenschüler viel mehr auf das Gefühl und Empfinden ihrer Hunde, und auch die Körpersprache der Hunde, aufmerksam werden, dann würden Punkte und Ehrgeiz in den Hintergrund treten.
 
AW: Warum können manche "Trainer" nicht zu den Fehlern Ihrer Vergangenheit stehen?

@ Schote, also ich hab schon dunkel in Erinnerung, dass dieses Thema des öfteren vorkam (und kommt) und sehr wohl einige meinten, dass sie auch früher anders gearbeitet haben, als heute. Schau dich mal durch. Hmpf, sind so unendlich viele threads dazu, is a bisserl mühsam....
lg Heidi

Hallo Heidi,
ab er nicht von denen, die sich eigentlich zu Wort melden sollten!
lieber schimpft/meckert man per PN;)

ich finde es ja super, wenn Leute zugeben, daß sie früher anders gearbeitent haben als heute, und gerade das würde ich mir auch erwarten, gerade in meinem Fall betrifft es realativ junge Leute (und nicht alt eingesessenen Hundetrainer mit Steinzeitausbildung), von denen ich mir halt schon mehr erwartet hätte,...

einerseits schreiben wie sie jetzt arbeiten, aber auf das "alte" (2 Jahre) nicht einmal eingehen,....

natürlich MEIN Fehler, als ich meine kleine Hündin bekam, und sie nicht wirklich Leinenführig war, ist es mir passiert, daß ich den altbewerten (leider teileweise automatisierten )Leinenruck eingesetzt habe, hallo ich war zwei 30kg Hunde gewohnt, und habe dementsprechend angezogen, nur das meine Hündin nur 9kg hat,....klar das es sie gewürfelt halt, mir hat das sooo leid getan, ist eh nichts passiert GSD, aber trotzdem,....wie gesagt, ich habe echt lange gebraucht, bis ich das bei mir wieder abstellen konnte,..:o:o:o

l.G
Con
 
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AW: Warum können manche "Trainer" nicht zu den Fehlern Ihrer Vergangenheit stehen?

@ Schote: schau mach dir nichts draus, deine Grundeinstellung hat der Hund ja eh gespürt auch wenn der Rucker nicht so ganz toll war! Und ja Wombat hat es auf den Punkt gebracht vielel Trainer arbeiten auf die Punkte bei der Prüfung und da ist sicherlich teilweise noch heute jedes Mittel recht, anders bei Trainer die einfach nur begleitend für Alltagstauglichkeit da sind, die müssen keine Punkteanzahl erreichen, die können auch mit Geduld und Liebe arbeiten.
 
AW: Warum können manche "Trainer" nicht zu den Fehlern Ihrer Vergangenheit stehen?

Warum sollte so ein/e Trainer/in umdenken?
Sie/Er ist doch von ihrer/seiner Ausbildungsmethode überzeugt und anscheinend funktioniert sie auch.
Gehts nicht sehr oft "nur" um Prüfungsergebnisse und Punkte?
Ein/e gute/r Trainer/in hebt sich doch oft in den Vordergrund, wenn ihre/seine Schüler eine gewisse Anzahl an Punkten bei der jeweiligen Prüfung erreicht haben.
Wie die Hunde sich dabei fühlen, interessiert doch kaum jemanden.
Da kommt doch lediglich der Ehrgeiz durch.

Würden viele Hundeschulenschüler viel mehr auf das Gefühl und Empfinden ihrer Hunde, und auch die Körpersprache der Hunde, aufmerksam werden, dann würden Punkte und Ehrgeiz in den Hintergrund treten.


leider muß ich dir Recht geben Andy!

aber der Grund für mein Posting war, daß eben auch erst heute behauptet wurde, daß anders gearbeitet wird, wie genau wissen wir zwar immer noch nicht so richtig, und auf fragen bezüglich der alten Methoden wurde natürlich auch nicht eingegangen!
 
AW: Warum können manche "Trainer" nicht zu den Fehlern Ihrer Vergangenheit stehen?

Meinst du jetzt "nur" Trainer oder die HH allgemein?

Ich denke, JEDER macht Fehler. Am Anfang, beim ersten Hund, noch viele, beim zweiten Hund andere und auch ab dem dritten und den danach folgenden kommt man als HH kaum ohne Fehler in der Erziehung und dem Umgang mit dem eigenen Hund aus!

Warum sollte ein Trainer seine "alten" Fehler, die er ja offensichtlich abgelegt hat, immer wieder erzählen? Warum muss man auf diesen Fehlern herumreiten, wenn sich derjenige geändert hat? - Sehe ich irgendwie nicht ein!

Ich habe in meinem Leben viele Fehler gemacht - nicht nur im Umgang mit meinem Hund! Aber werde ich zum besseren Menschen, wenn ich diese immer wieder erwähne?

Und wenn jemand anderes immer wieder Bemerkungen fallen lässt über die früheren Fehler - da verstehe ich schon, wenn der eine oder andere Trainer wütend wird!

Biggy

Biggy, so wie du es formulierst, wäre es ja auch vollkommen ok, würde mir nie einfallen sowas zu posten!

niemand ist perfekt, und ich bin auch der Meinung, das so ziemlich jeder mal Fehler bei der Erziehung seiner Hunde macht,...

Auschlaggebend für mein Posting war der Haltithread, sowie eine "nette" PN die ich auf Grund eines Postings in einem Hundesportthread bekommen habe,...(welcher mittlerweile gesperrt wurde)

aus diesem Grund ist mir heute ein bisschen der Kragen geplatz:o

l.G
 
@Schote - dass Du kein KampfUser bist geht aus Deinen Postings klar hervor und ich verstehe auch dass Du Dir erwartest dass Menschen zu den Dingen stehen die sie mal getan haben weil es Dich ja auch aktuell betrifft wenn Du noch immer aufpasen musst dass Dir kein Leinenruck passiert.

Diese Auseinandersetzung -Alt versus Neu - wird noch länger nicht vom Tisch sein. Und je mehr Scheu man hat alte Fehler offen auszusprechen umso länger wird es diese Poblematik noch geben. Ich hab auch versucht dieses Thema immer wieder anzusprechen - zwar eher aus der Perspektive der Verbesserung der Diskussion - aber natürlich auch damit man mit alten Vorurteilen aufräumt.

Ich habe vo vielen Jahren mit meinem damaligen DSH die alten Methoden noch recht anschaulich kennengelernt als ich in der HuSchu im Prater gewesen bin. Ich war damals noch ein junger Fratz der sich grundsätzlich nie was sagen ließ und in der HuSchu war ich auch nicht anders. Daher habe ich diese Methoden zwar kennengelernt aber nicht verwendet weil mir mein Bauch auch zu dieser Zeit gesagt hat dass dabei nix rauskommen kann. Wobei ich war auch nie ehrgeizig was Hundesport betrifft und ich hatte keine großartigen Ziele die ich erreichen wollte. Mein Onkel hat mich damals verdonnert dorthin zu gehen und Grund-und Schutzausbildung zu absolvieren weil er gemeint hat ein DSH muss sowas können. Nachdem ich den Hund damals heimlich mit meinem zusammengekratzen Taschengeld aus dem TSH geholt habe konnte ich wenig gegen seinen Wunsch vorbringen wenn ich den Hund behalten wollte - und dass wiederum wollte ich unbedingt.

Mehr noch als damals ist heute meine Überzeugung dass man mit aversiven Methoden in der Hundeerziehung nichts erreicht - d.h. nichts erreicht wenn man einen guten ungebrochenen Hund an der Leine haben will der einem vertraut und der sich gerne führen läßt.

Wenn ich jemanden sehe der Würger, Stachler usw einsetzt oder seinen Hund durch aversive Körpersprache oder Handlungen in eine Art von Gehorsam zwingt tun mir eigentlich beide leid und den betreffenden HF würde ich am liebsten noch zusätzlich verhauen. Der Gebrauch aversiver Mehoden zeigt für mich eigentlich nur die Hilflosigkeit eines HF und seine Unfähigkeit mit einem Tier umzugehen. Denn seien wir uns ehrlich - wer verwendet denn Steinzeitmethoden - mM ein HF der es anders nicht schafft weil er zu unfähig dazu ist

Trotzdem würde ich mich selbst nicht als WBW bezeichnen - Konsequenz, Gehorsam und Unterordnung sind für mich Begriffe die zur Hundeerziehung dazugehören. Ich muss meinem Hund vertrauen können und das kann ich nur wenn ich weiß dass er sich auch in einer Situation wo er alles ganz anders sieht als ich aus Gehorsam unterordnet. Das wiederum erreiche ich aber nicht mit aversiven Methoden sondern indem ich Bindung und Vertrauen zwischen Hund und mir aufbaue und wachsen lasse. Einen Hund richtig lesen zu können und ausreichend Bauchgefühl zu haben setze ich bei einem guten HF voraus - kann er das nicht gehört er für mich in die Gruppe "Verzweifelte HB's am Rande des Nervenzusammenbruchs" und tut mir leid. Liebe ist mM eine Grundvoraussezung in der Hundehaltung die sich von selbst versteht - deswegen finde ich manchmal die Postings von Hundundco etwas nervenzerfetzend. Wenn ein HB aber nur Liebe vorweisen kann und sonst keinen Tau von Hundeerziehung hat gehört er für mich ebenfalls in die Gruppe VHaRdN (siehe oben). Dan hat er für mich auch eine etwas eltsame Einstellung zur Liebe im Allgemeinen - denn wenn ich etwas liebe dann lerne ich es schon deswegen auch kennen. Liebe ist auch Verantwortung und die kann ich für meinen Hund nur dann übernehmen wenn ich auch das nötige Wissen und Können habe ihn zu erziehen.

Bezogen auf die Frage von Schote - ich glaube gerade junge Trainer die noch nicht sehr gefestigt sind und denen eigentlich die Erfahrung fehlt tun sich sehr schwer aus derm Schatten ihrer Meister herauszusteigen. Wenn sie dann einen Meister aus der Steinzeit haben wird es doppelt schwer. Sie haben noch keinen eigenen Weg gefunden und müssen sich trotzdem von den alten Fehlern lösen - das dauert.

Wenn ein solcher Trainer einmal einen Hund ohne aversive Mittel zum Erfolg geführt hat - dann kann er leichter seinen eigenen neuen Weg gehen -aber vorher - v.a. wenn oft noch angestellt in der Steinzeitschule - ist es vielleicht viel verlangt. Das heißt nicht das es richtig ist - aber es ist eben manchal nicht leicht das Richtige zu tun.

Wenn nun hier im Forum oft sehr vehement eine ganz weiche Linie vertreten wird dann macht es das diesen jungen Trainern noch viel schwerer. Ich denke vielen könnte man helfen wenn man sie mit mehr Geduld und mehr Verständnis aufnehmen würde und ihnen dabei hilft sich von der Steinzeit zu lösen - damit wäre allen gedient, den Nerven der User hier, den jungen Trainern und nicht zuletzt den Hunden....;)

Eine sehr mutiges Statement, alle Achtung! Ich bin neugierig was daraus wird. Ich fand es auch nicht schön wie ich lächerlich gemacht wurde, wie ich meinte, das wichtigste ist seinen Hund zu lieben, wenn man zur Liebe und zum Respekt seines Hundes nicht uneingeschränkt stehen kann , impliziert das ja schon das Leinenrucken wenn nicht schlimmeres, weil Leinenrucken tut jeder manche ganz selten manche ganz oft.

Seinen Hund lieben ist eine Grundvoraussetzung zur Hundehaltung und versteht sich mM von selbst. Aber wenn der HB nur Liebe aufweisen kann dann ist es trotzdem ein armer Hund. Vielleicht wird er geliebt - aber wasa fängt der arme Hund damit an wenn ansonsten seine Bedürfnisse nicht befriedigt werden, wenn er nicht verstanden wird, wenn er nicht so erzogen wird dass er die größtmögliche Freiheit genießen kann ohne ständig dem Risiko ausgesetzt zu sein dass er sich oder andere dabei verletzt.

Diese Art von Liebe ist gefährlich - wäre ich ein Hund würde ich inständig hoffen nicht bei einem Besitzer zu landen der Mir außer Liebe nix bieten kann und der mit seiner Liebe jeden Fehler denn er macht entschudigt - denn dann bringt mir als Hund die ganze Liebe nix....
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
AW: Warum können manche "Trainer" nicht zu den Fehlern Ihrer Vergangenheit stehen?

Seinen Hund lieben ist eine Grundvoraussetzung zur Hundehaltung und versteht sich mM von selbst. Aber wenn der HB nur Liebe aufweisen kann dann ist es trotzdem ein armer Hund. Vielleicht wird er geliebt - aber wasa fängt der arme Hund damit an wenn ansonsten seine Bedürfnisse nicht befriedigt werden, wenn er nicht verstanden wird, wenn er nicht so erzogen wird dass er die größtmögliche Freiheit genießen kann ohne ständig dem Risiko ausgesetzt zu sein dass er sich oder andere dabei verletzt.

Diese Art von Liebe ist gefährlich - wäre ich ein Hund würde ich inständig hoffen nicht bei einem Besitzer zu landen der Mir außer Liebe nix bieten kann und der mit seiner Liebe jeden Fehler denn er macht entschudigt - denn dann bringt mir als Hund die ganze Liebe nix....
Danke, Snuffi! :)

Denn Hundehaltung und Erziehung bestehen nicht nur aus Liebe. Seinen Hund, das Wesen des Hundes insgesamt und seine natürlichen und angelernten Verhaltensweisen zu verstehen ist mal Grundvoraussetzung dafür, Hunde überhaupt ehrlich und ernsthaft lieben zu können.

Dazu gehören dann noch vor allem die Fähigkeit, klare Grenzen zu setzen und die Konsequenz, diese auch einzuhalten, Ausdauer, Geduld, Wissen über Ausbildungstechniken, Ernährung usw. die Bereitschaft (auch von seinem Hund selbst) zu lernen und und und...

Ich kenne leider gar zu viele Hunde, die von ihren Besitzern "zu Tode" geliebt werden.
 
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In meiner Familie gab es leider nie wirklich Hunde bzw. Freunde oder Bekannte die mit Ihren Hunden in die Hundeschule gegangen sind. In meiner Jugend kann ich mich überhaupt nur an einen einzigen erinnern, der überhaupt jemals eine HS besucht hat. Ich kann also somit absolut nicht mitreden wie es vor ca. 10 - 20 Jahren in einer HS zugegangen ist, da ich selber niemals dort war.

Was ich aber so mitbekommen haben, war das viele eine HS abgelehnt haben, ganz einfach weil ihnen dort die Ausbildungsmethoden einfach nicht gefallen haben. Keiner meiner Bekannten war ein Freund von Leinenruck und Co. und der Kasernenton (zumindestens was mir erzählt wurde) war auch nicht jedermanns Sache. Dadurch gabs auch nicht sehr viele HS zumindestens im Vergleich zu heute, geschweige denn die Bandbreite von Angebotenen Hundesport. Von der Arbeit mit Leckerlies brauch ich erst gar nicht zu sprechen...Kurzum es war absolut verpöhnt in die HS zu gehen.

Heute ist es schon ein absolutes muß wenn du einen Hund hast (vor allem einen Welpen oder Junghund) mit dem eine HS zu besuchen. Keiner würde heute mehr mit dem Finger auf dich zeigen, wenn du in eine Hundeschule gehst. Ich glaube, das ein Grund hierzu ist, das sich einfach die Ausbildungsmethoden geändert haben. Heute wird in vielen (ich behaupte sogar mal in fast allen) HS mit Leckerlies gearbeitet. Es hat sich die Bandbreite des Hundesports geändert und somit findet jeder irgendwie seinen Lieblingssport. Abgesehen davon, das viele HS mittlerweile weg sind von der Kette und lieber normales HB oder Geschirr sehen. Es wird auch mehr auf die Menschen eingegangen und nicht auf den Hund speziell.

Es gibt durchaus heute auch noch Hundeschulen die nach alten Methoden trainieren. Allerdings werden die auf kurz oder lang definitiv verschwinden. Die Leute sind heute nicht mehr so blöd wie früher und im Zeitalter von Ínternet und Co wird eine Hundeschule heute viel kritischer beobachtet als früher. Ich hatte das Pech genau an solch eine Hundeschule (alte Schule)zu geraten. Nach dem 3 mal bin ich nicht mehr hingegangen, weil ich diese Methode komplet ablehne und wie mir, ist es vielen gegangen. Ich bin davon überzeugt, das genau solch eine Hundeschule irgendwann ohne Mitglieder dastehen wird und dann zusperrt oder umdenken wird..

Ich habe heute auch einen Trainer der sehr lange schon dabei ist und auch die alten Methoden kennt. Diese aber komplet ablehnt, aber auch dazu steht, das er sie mal verwendet hat. Damals hielt man diese Methode für gut und das einzig wahre. Genauso wie wir heute unsere Methoden haben und in 20 Jahren wird man wahrscheinlich wieder über uns lachen und sagen, das war doch ein Blödsinn was wir da machen.

Fazit: Es hat sich die Hundeerziehung einfach weiterentwickelt und sie wird es noch weitertun. Wichtig ist halt nur, das man nicht auf den Stand stehen bleibt, sondern mit der Zeit mitgeht. Was Vergangenheit ist, soll auch vergangenheit bleiben und ob man das jetzt gemacht hat oder nicht ist doch egal, wichtig ist was man heute macht.

Danke, Snuffi! :)

Denn Hundehaltung und Erziehung bestehen nicht nur aus Liebe. Seinen Hund, das Wesen des Hundes insgesamt und seine natürlichen und angelernten Verhaltensweisen zu verstehen ist mal Grundvoraussetzung dafür, Hunde überhaupt ehrlich und ernsthaft lieben zu können.

Dazu gehören dann noch vor allem die Fähigkeit, klare Grenzen zu setzen und die Konsequenz, diese auch einzuhalten, Ausdauer, Geduld, Wissen über Ausbildungstechniken, Ernährung usw. die Bereitschaft (auch von seinem Hund selbst) zu lernen und und und...

Ich kenne leider gar zu viele Hunde, die von ihren Besitzern "zu Tode" geliebt werden.

Danke...Kann nur Beifallklatschen und absolut zustimmen...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
AW: Warum können manche "Trainer" nicht zu den Fehlern Ihrer Vergangenheit stehen?

Danke, Snuffi! :)

Denn Hundehaltung und Erziehung bestehen nicht nur aus Liebe. Seinen Hund, das Wesen des Hundes insgesamt und seine natürlichen und angelernten Verhaltensweisen zu verstehen ist mal Grundvoraussetzung dafür, Hunde überhaupt ehrlich und ernsthaft lieben zu können.

Dazu gehören dann noch vor allem die Fähigkeit, klare Grenzen zu setzen und die Konsequenz, diese auch einzuhalten, Ausdauer, Geduld, Wissen über Ausbildungstechniken, Ernährung usw. die Bereitschaft (auch von seinem Hund selbst) zu lernen und und und...

Ich kenne leider gar zu viele Hunde, die von ihren Besitzern "zu Tode" geliebt werden.

Danke Dir für die perfekte Ergänzung :)

V.a. den letzten Satz kann man gar nicht groß genug schreiben ....
 
AW: Warum können manche "Trainer" nicht zu den Fehlern Ihrer Vergangenheit stehen?

Ich kann nicht behaupten, als Trainerin umgedacht zu haben, wohl aber als einfache Hundebesitzerin. Vor 13 Jahren noch, hab ich die Methoden meiner vorigen Hundeschule zwar mit ungutem Gefühl, da aber auch dort mit Futterbelohnung gearbeitet wurde, als "gegeben" hingenommen. "Oha" hats bei mir erst gemacht, als ich meiner lieben Vicky (auf Anweisung) einen Leinenruck verpasst habe, von dem sie einen Bluterguss davongetragen hat.

Das Perverse dran war ja, dass dieser Leinenruck als "schonende" Methode verkauft wurde und sobald der Hund das macht, was man will, gibts ja eh die Belohnung :rolleyes: "Lieber ein paar mal einen ordentlichen Ruck, als ständiges Leineziehen" wurde argumentiert. Ich bin mit Jagdhunden und Jägern aufgewachsen und dagegen war der Leinenruck tatsächlich eine schonende Methode :o

Als ich in meine jetzige Hundeschule gewechselt bin, hab ich mich plötzlich viiiel wohler gefühlt, mir ist quasi "ein Licht aufgegangen". An Hundeerfahrung hats mir ja nicht gemangelt - nur am wirklichen Verstehen, das war wie ein verschwommenes Bild, das langsam immer klarer wird - und so hab ich langsam aber sicher zu meiner eigenen Methode gefunden. Mittlerweile wäre ich von den Anfängen meiner jetzigen Hundeschule auch nicht mehr begeistert, aber ich habs ja jetzt gottlob in der Hand, Dinge nach meinen Vorstellungen zu ändern. Im Lauf der Zeit bekam ich mehr und mehr die Möglichkeit, meine Vorstellungen umzusetzen und seit 4 Jahren habe ich meine eigenen Kurse.

Jetzt ist mein Bild schon seeehr deutlich zu sehen :)

LG
Ulli
 
AW: Warum können manche "Trainer" nicht zu den Fehlern Ihrer Vergangenheit stehen?

Seinen Hund lieben ist eine Grundvoraussetzung zur Hundehaltung und versteht sich mM von selbst. Aber wenn der HB nur Liebe aufweisen kann dann ist es trotzdem ein armer Hund. Vielleicht wird er geliebt - aber wasa fängt der arme Hund damit an wenn ansonsten seine Bedürfnisse nicht befriedigt werden, wenn er nicht verstanden wird, wenn er nicht so erzogen wird dass er die größtmögliche Freiheit genießen kann ohne ständig dem Risiko ausgesetzt zu sein dass er sich oder andere dabei verletzt.

Diese Art von Liebe ist gefährlich - wäre ich ein Hund würde ich inständig hoffen nicht bei einem Besitzer zu landen der Mir außer Liebe nix bieten kann und der mit seiner Liebe jeden Fehler denn er macht entschudigt - denn dann bringt mir als Hund die ganze Liebe nix....

Allso da hast Du mit Sicherheit , recht . !

@ Schote

Ist echt eine gute Frage . Einige gibt es , die dazu stehen und offen zugeben , was sie alles falsch gemacht haben und dazu auch stehen . Es sind nicht viele , die dies machen . Man hat es nähmlich , in diesem Forum , gern auf der Schaufel ( Vorwürfe ) oder man wird gleich abgestempelt . Is doch sooo !!! Und genau desshalb , werden sich einige Trainer dazu nicht äußern . Die , die es aber dennoch machen , zeigt mir das dieser Mensch , innere Stärke besitzt und Rückgrad hat .
Anderer-seits .
:rolleyes: Es gibt einige , die perfekt auf die Welt gekommen sind und nie Fehler gemacht haben :rolleyes:

Bei Methoden , gehen allerdings die Ansichten auseinander . MMn kann man nicht bei jedem Hund , mit Liebe - Futter und Wattebausch etwas erreichen .

LG . Josef
 
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