„Rettet die Donauinsel“

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AW: Rettet die Donauinsel

ich darf mich mal selber zitieren... eine Unterschriftenaktion gab es schon lange vor der FPÖ-Kampagne! Die FPÖ nützt halt die Gelegenheit....

ich hab auch schon mehrmals gefragt, warum der Artikel vom 13. Juni 2008 jetzt erst gepostet wurde.

Genauso wie das Press-Release (?) darunter erst vom 10.09.2008 ist. Und es wird auch nicht ausdrücklich auf den Wunsch den Hundebesitzern zu helfen hingewiesen, sondern es soll "gegen diese unfaire SPÖ-Politik "Pro Grillexzesse & contra Vierbeiner" protestiert werden". 2 bis 3 mal wird kurzerhand ein "Hundverbotszone auflassen" eingestreut - der Rest handelt von den lärmenden Zuwanderern, grillenden Muslimen und den armen einheimschen Menschen zweiter Klasse". Witzigerweise werden auch nur die "einheimischen" Hundebesitzer schickaniert und gemaßregelt. Mich wundert ehrlich, dass nicht noch der Zusatz steht "weil die Nicht-Einheimischen haben eh alle Sokas mit denen sie in unseren Parks Hundekämpfe veranstalten und die traut sich keiner anreden" :rolleyes:

Das is nix anderes als der normale Wahlkampf der FPÖ mit dem Zusatz, dass die Marketingleute bei denen wohl auch die herrschende Gacki-Sackerl contra Hund Stimmung in Wien mitbekommen haben. Das ist einfach keine ehrliche "die armen Wiener Hunde"-Aktion sondern eine "Die san schuld"-Aktion. Und das sind mir persönlich einfach die falschen Hintergründe (abgsehen davon, dass man ja schön immer von "möglichst stressfrei fürn Hund halten" redet und dann trotzdem mit dem Hund mitten durch das grillende Schlaraffenland latschen möchte..weil ...es geht ja ums Prinzip :rolleyes:)
 
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Das ganze Problem ist meiener Meinung nach das, dass dieser Artikel kurz vor der Wahl hier auftaucht, wo man mehr oder weniger dazu überredet wird: Unterstützts die FPÖ wenn ihr was für eure Hunde tun wollt...oder besser gesagt eure Rechte durchsetzen wollt, denn schuld sind ja die Ausländer...
Sorry, aber das interpretiert ihr rein. Keiner kann euch vorschreiben, welche Konsequenzen ihr daraus zieht.
 
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Amy, ich stell sie auch nicht als die Helden der Hunde hin, ich meine nur, wie Juka, dass es diese Unterschriftenliste schon länger gibt und man das deshalb nicht direkt mit der Wahl in Verbindung bringen sollte. Ich bin ein freier und mündiger Bürger und kann selbst entscheiden wen ich wähle oder nicht wähle; ich entscheide nicht aufgrund einer einzigen Petition.

Warum hat denn von hier niemand so eine Petition gestartet? Es sind doch genügend Wiener hier. Es hat jeder zugesehen und sich darüber aufgeregt, dass ein Hundeverbot kommt, aber unternommen hat man nichts - und dann, wenn es eine Petition gibt, dann meutert man über die Partei, die sie rausgebracht hat. *kopfschüttel* Das ist das was ich nicht verstehe.

Mir persönlich könnte es egal sein, ich brauche keine Donauinsel um mit meinen Hunden spazieren zu gehen. Ich mach die Haustüre auf und stehe im Grünen, wo es den Leuten egal ist, ob die Hunde mit oder ohne Leine und mit oder ohne Maulkorb rennen.
Aber ich habe mich schon damals dafür eingesetzt, dass die diversen Kampfhundeverordnungen in Österreich wieder aufgehoben werden und auch damals als es in Deutschland heiß her ging war ich wieder mit dabei und gerade erst letztens wieder bei der Schweiz, nicht zu vergessen Belgien. Und deshalb werde ich auch den Mund nicht halten, wenn es wieder Österreich betrifft - egal ob ich direkt betroffen bin oder nicht.

Uni, natürlich bin auch dafür, dass in der Donauinsel kein Hundeverbot herrscht, und wenn es eine Hundehalter-Petition wäre, würde ich auch natürlich unterschreiben, aber ja, weil es von der FPÖ kommt, unterstütze ich das auf keinen Fall, auch weil sie dauernd gegen die Multi-Kultis (Leute, wie ich) propagieren. :o;)

Ich lasse anderen Multi-Kulti-Leuten sicher nicht die Schuld in die Schuhe schieben. Hier kann ich auch auslegen, dass es in kleinen Schritten beginnt, erst sind es die Türken, wie lang dauert es, bis die Schuld Leuten wie mir (also echten Multi-Kultis :D) in die Schuhe geschoben wird?

Mir geht es auch nicht darum, dass der Georg den Thread eröffnet hat, den ich für einen sehr guten Trainer halte, oder dass alle FPÖ-Wähler Buh-Leute sind, aber ICH persönlich kann es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, dass das Hunde-Elend den Ausländern (bzw. den Multi-Kultis und somit indirekt mir :D) in die Schuhe geschoben wird. ;)

Ich glaube, wegen der Partei wird gemeutert, weil es der Partei nicht wirklich um die Hunde geht, sondern nur um sich selbst :confused: (Zumindest sehe ich es so :o). Ich finde, in diesem Fall wird den Hundebesitzern ein Leckerlie offen hingelegt, und es wird nur darauf gewartet, dass sich die Meute auf das Angebot stürzt (mmn) :o:D. Es wird also ein heikles Thema, für den Selbstzweck "missbraucht".

(Und ehrlich gesagt, hab ich das mit dem Hundeverbot auch gar nicht mitbekommen, dann sind wir ja schon zu zweit :D)
 
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Ist nicht wichtiger was wer tut, als wer was tut? Ich schaffe es zu unterschreiben ohne die FPÖ zu wählen ja sogar ohne mit ihr zu sympathisieren und wenn die KPÖ mal zufällig meine Interessen vertritt werde ich auch unterschreiben und bin deshalb keine Kommunistin.
 
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Ist nicht wichtiger was wer tut, als wer was tut? Ich schaffe es zu unterschreiben ohne die FPÖ zu wählen ja sogar ohne mit ihr zu sympathisieren und wenn die KPÖ mal zufällig meine Interessen vertritt werde ich auch unterschreiben und bin deshalb keine Kommunistin.

Jeder wie er will und was er für richtig hält :)

Mich stört eben an der Sache, dass die Hundeverbot-Geschichte ein scheinheiliges Mittel zum Zweck ist, um wieder mal die Ausländer die Schuld zu geben :( Und das will und kann ich nicht unterstützen. :o
 
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Wenn ich gegen das Hundeverbot bin, bin ich jetzt automatisch ausländerfeindlich? Das wird ja immer besser

Sagt ja niemand, dass du das bist? Ich hab mich auf die Partei bezogen. :confused:
Nochmal: Es ist von der Partei ein scheinheiliges Mittel zum Zweck (finde ich) ;)

Wie gesagt: Es kann ja eh jede/r unterschreiben, was er/sie will, wann er/sie will und wie er/sie will. ;) Jedenfalls würde ich sicher nicht ;)
 
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Wenn ich gegen das Hundeverbot bin, bin ich jetzt automatisch ausländerfeindlich? Das wird ja immer besser

Magdi, ich glaube haette die FPOE ihre Haende nicht im Spiel, wuerde keiner hier zoegern zu unterschreiben. Es geht lediglich darum, dass diese Partei diese Petition fuer seine eigene Zwecke missbraucht. Und durch so eine Petition wird das Hundeverbot garantiert nicht aufgehoben. Da bin ich mir 100 prozentig sicher. Die Hunde werden in diesem Fall nichts davon haben. Nach dem Wahlkampf wird das Thema von der FPOE sang und klanglos wieder verschwinden.
 
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Magdi, ich glaube haette die FPOE ihre Haende nicht im Spiel, wuerde keiner hier zoegern zu unterschreiben. Es geht lediglich darum, dass diese Partei diese Petition fuer seine eigene Zwecke missbraucht. Und durch so eine Petition wird das Hundeverbot garantiert nicht aufgehoben. Da bin ich mir 100 prozentig sicher. Die Hunde werden in diesem Fall nichts davon haben. Nach dem Wahlkampf wird das Thema von der FPOE sang und klanglos wieder verschwinden.

DANKE Dani :)
Das wurmt mich eben :o
 
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Bitte diese Pedition ist doch nicht "nur" pro Hund! Diese Pedition ist stimmungmache und hetzerei gegen Ausländer. Wobei ich noch immer gerne wüsste woher man immer weiß, dass man es mit einem Ausländer zu tun hat. Soviel ich weiß ist jemand Österreicher sobald er die österreichische Staatsbürgerschaft erhalten hat.

Das ist doch alles Hirngeblubse und hat mit Tierliebe/schutz aber rein gar nichts zu tun.

Wer sowas unterschreibt ist entweder fehlinfomiert, nicht fähig zu differenzieren oder einfach nur mit einer rechten Gesinnung bestraft.
 
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Wer sowas unterschreibt ist entweder fehlinfomiert, nicht fähig zu differenzieren oder einfach nur mit einer rechten Gesinnung bestraft.

na Gottseidank bist du diejenige die richtig Informiert ist, die fähig ist zu differenzieren. Sag mal, kotzt du dich nicht selber an, so überheblich wie du bist:mad:
 
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Georg, was den Zusammenhalt der HBs betrifft, so kann ich dir Recht geben. Ich muss allerdings gestehen, da ich nie auf die Donauinsel gehe, ich bislang nicht ueber diese Problematik bescheid wusste! Insofern bin ich sicher auch nicht genuegend informiert, was bislang geschehen ist usw.

Ich wuerde keine Minute zoegern, wenn es z.B. eine Iniative geben wuerde, oder gegeben haette, die unparteiisch agiert haette. Leider hat die FPOE (korregiere mich bitte, wenn ich mich irre) diese Angelegenheit fuer ihre eigenen Zwecke missbraucht. Und ich bin eigentlich ueberzeugt, dass es den Hundebesitzern in diesem Fall nichts bringen wird mit Hilfe der FPOE sich gegen dieses Verbot zu wehren. Im Gegenteil, die Fronten (wie bereits jemand geschrieben hat) werden sich verhaerten und man laeuft Gefahr, dass es letztendlich nicht mehr um mehr Rechte fuer unsere Hunde geht, sondern dieses Anliegen eben dermassen von der FPOE fuer deren eigene Zwecke missbraucht wird, dass die Hunde wieder einmal auf der Strecke bleiben.

Die Loesung? Ich muss gestehen, ich habe keine parat, wie gesagt, eine ueberparteiliche Buergerinitiative die einen vernuenftigen und sachlichen Standpunkt vertritt und sich nicht in Punkto Auslaenderthema uebers Ohr ziehen laesst, sowas haette vielleicht Chance und koennte Sympathiepunkte sammeln. Es soll zum Sachthema gemacht werden, d.h. mit einem klaren Standpunkt und eine Einladung an die andere "Front" sich an einer gemeinsamen Loesung zu beteiligen. Denn die "Schuldigen" sind die Politiker, die das so ohne weiters genehmigt haben. Es haette sehr wohl noch andere Moeglichkeiten gegeben.

Ich geh auch nicht mit meinen Hunden auf die Donauinsel. ;) Die Schuld den Politikern in die Schuhe zu schieben, finde ich falsch, denn weder grillen die Politiker auf der Insel, noch gehen sie mit den Hunden dort spazieren. Schuld an dem Konflikt sind die div. engstirnigen Benutzer (inkl. Hundlern) welche sich nicht gegenseitig tolerieren wollen.

Das Politiker - gleich welcher Partei - gerne zu Gunsten der Wählerstimmen div. anlasspolitische Erlässe durchsetzen, kennen wir ja aus der Vergangenheit.


Ich verstehe das FPÖ-Problem nicht....

Mit eurer elektronischen Unterschrift dieser Petition hat die FPÖ doch keine einzige Wählerstimme und keinen einzigen Sitz im Parlament mehr!


Das liegt dann immer noch an euch, am Tag der Wahl das Kreuz an der richtigen Stelle zu machen oder auf der richtigen Linie den richtigen Namen einzusetzen!

JEDE Partei springt gerne auf irgend welche Medienzüge auf! Wenn die Aktivität der FPÖ der Petition hilft, mehr Unterschriften zu erhalten, dann hat diese Partei endlich mal etwas Gutes getan!

In so einem Fall in der Schweiz wäre es mir so was von völlig egal, welche Partei sich da auf einen fahrenden Zug aufsetzt! Ich würde sie unterschreiben und bei der nächsten Wahl immer noch meine eigene Meinung haben!!!!

Mir wäre es auch völlig egal, ob schweizerische oder ausländische Muslime, Christen oder andere, nicht religiöse Gruppen ein Hundeverbot wollen bzw. durchgesetzt haben! Ich würde versuchen, dagegen anzugehen! Und wenn ich meine Meinung mit einer einzelnen Unterschrift (egal ob online oder persönlich) kund tun könnte, dann würde ich das auch machen!


Die Rechnung - falls die FPÖ eine solche überhaupt macht - geht erst am Wahltag auf - oder eben auch nicht!

Mit der Unterschrift auf dieser Petition wählt ihr keine FPÖ-Vertreter in irgend ein Amt!
Biggy

Leider verstehen das hier einige User eben nicht. :rolleyes:

Bitte diese Pedition ist doch nicht "nur" pro Hund! Diese Pedition ist stimmungmache und hetzerei gegen Ausländer. Wobei ich noch immer gerne wüsste woher man immer weiß, dass man es mit einem Ausländer zu tun hat. Soviel ich weiß ist jemand Österreicher sobald er die österreichische Staatsbürgerschaft erhalten hat.

Das ist doch alles Hirngeblubse und hat mit Tierliebe/schutz aber rein gar nichts zu tun.

Wer sowas unterschreibt ist entweder fehlinfomiert, nicht fähig zu differenzieren oder einfach nur mit einer rechten Gesinnung bestraft.

Wenn du eine Volksverhetzung in den Pressebericht bzw. Petition hineininterpretierst ist das wohl alleine dein Problem. S.Freud würde bei dir wohl eine anschwellende Paranoia diagnostizieren. ;)

Wenn ich deinen Ausführungen bezüglich der Staatsbürgerschaft folge, wäre ich spätestens nach erlangen der Chinesischen Staatsbürgerschaft plötzlich ein Chinese? :rolleyes:

Glaublich könnte ich maximal ein gebürtiger Österreicher mit chinesischer Staatsbürgerschaft sein. ;):cool:

Mit deiner letzten Behauptung - welche ich als Volksverhetzung ansehe - unterstellst du JEDEN aktiv für unsere Staatsbürgerschaftsrechte eintretenden Hundebesitzer ein Rechter zu sein? Ich glaub du solltest diesen Satz noch mal überdenken. :cool:
 
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Georg, ned boese sein, aber da tust du Senfer unrecht, er kann sicher fuer sich selbst sprechen, aber ich kann dir versichern, dass beide Senfers keine Erbsenhirne haben:)
 
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Ich geh auch nicht mit meinen Hunden auf die Donauinsel. ;) Die Schuld den Politikern in die Schuhe zu schieben, finde ich falsch, denn weder grillen die Politiker auf der Insel, noch gehen sie mit den Hunden dort spazieren. Schuld an dem Konflikt sind die div. engstirnigen Benutzer (inkl. Hundlern) welche sich nicht gegenseitig tolerieren wollen.

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Da bin ich nicht ganz deiner Meinung, bzw. letzlich (natuerlich sind unkooperative HBs und Donausinselbesucher ohne Hund schuld, dass es ueberhaupt soweit gekommen ist) denke ich sehr wohl, dass man den betreffenden Politiker, in diesem Fall die Fr. U. Simma (wenn ich mich nicht irre) fuer diesen Ausgang verantwortlich machen kann! Bevor so ein Verbot ausgesprochen wurde, was wurde von ihrer (bzw. der zustaendigen behoerdlichen Stelle) unternommen um die beiden Parteien (Pro Hund versus na wer denn jetzt wirklich?) an einen Tisch zu bringen? Eine Mediation waere eine Moeglichkeit gewesen, ein Kompromiss, sowie von Kurenai vorgeschlagen, waere ebenfalls eine Moeglichkeit gewesen. Ein Verbot sollte eigentlich nur als letzte Moeglichkeit gesehen werden. Vielleicht wurden all diese Schritte des gemeinsamen Dialogs unternommen und ich bin darueber nicht informiert......Wenn dem aber nicht so ist, dann bleibe ich bei meiner Meinung, d.h. die Verantwortung fuer das Hundeverbot schiebe ich sehr wohl auf Fr. Sima u. Co.
 
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