Also jetzt möchte ich mich auch mal wieder einmischen, da ich denke, das mein Beitrag unter anderem doch für etwas Aufregung gesorgt hat. Hier möchte ich auch mal sagen, das ich absolut nicht vom Georg Sticha seinen Hundeschulen gesprochen habe, da ich weder Ihn noch die Schulen kenne.
Als ersters möchte ich mal sagen an dieser Stelle: Hut ab vor allen Trainern die in HS Ehrenamtlich arbeiten und sich die Zeit nehme für die Hunde. Ich trau mich mal zu behaupten, das fast 98 % der Trainer Ehrenamtlich arbeiten und dafür absolut kein Geld bekommen. Hier sei mal von meiner Seite ein Großer Dank an diese Trainer gesprochen. Die meisten Hundeschulen die ich kenne (und das sind doch einige) kommen mit dem Geld, das sie erhalten gerade mal über die Runde um die Fixkosten und die laufenden Kosten zu decken. Viele Dinge wie Reparaturen an den Geräten, Zäunen etc. wird oft von ganz lieben Mitgliedern des Vereins (ich sag immer den guten Engeln) oder den Trainern selbst gemacht, da dafür absolut das Geld fehlt. Kaum ein Verein kann es sich leisten einen Gärtner zu engagieren, der Ihnen den Rasen mäht oder wenn mal das Klo verstopft ist, kann sich auch kaum ein Verein einen Installateur leisten, der das repariert. Wir in unserem Verein haben nichtmal ein Vereinshaus, da das Geld für den Bau dieses Hauses fehlt und der Vorstand es als wichtiger erachtet das Geld in die HS zu stecken als in den Bau eines Hauses. Ich würde meiner und auch vieler HS nie unterstellen, das sie das alles für Geld machen, denn das würde nicht stimmen. Ich selber arbeite als Controller in einem Unternehmen, habe also Finanztechnisch einige Ahnung und kann durchaus beurteilen, wie es dort abläuft.
Ich kenne aber auch Hundeschulen, bei denen es anders ausschaut (und hier sind bitte die 2 % von den Trainern gemeint, die für Geld arbeiten). Hier möchte ich aber absolut keine Namen nennen, nur soviel sei gesagt, das es sich um keine Hundeschulen handelt deren Trainer hier vertreten sind. Es geht es absolut nur ums Geld. Es wird kaum in die Repartur von den Geräten investiert, von Neuanschaffung rede ich erst gar nicht. Der Platz selber ist nur vergammelt. Wenn man als Hundehalter dort Hilfe erwartet, dann ist man verlassen, den sobald die Fragen nichts mit dem was gerade am Platz unterrichtet wird zu tun hat, erhält man keine Antwort, ja man wird sogar noch angeschnautzt, das es mit dem Training nichts zu tun hat und man dies gefälligst unterlassen soll. Abgesehen davon, das die Trainer sowieso keine Ahnung haben. Kaum ist die Stunde vorbei, sind die Trainer weg und man steht alleine am Platz. Fortbildungskurse für die Trainer finden absolut nicht statt und man hat auch so den Eindruck, als würden die Trainer auch nicht wirklich von sich aus etwas in diese Richtung machen. Gerade in diesen HS habe ich die Erfahrung gemacht, das sehr oft noch nach alten Methoden gearbeitet wird.
Ich möchte auch mal an dieser Stelle sagen, das ich auch absolut kein Problem damit habe, für die HS entsprechend viel Geld zu zahlen. Hier muß aber genauso wie im normalen Leben das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmen. Wenn es ein wirklich guter Trainer ist, der mir und auch meinem Hund sympatisch ist, würde ich alles Geld der Welt zahlen (um es jetzt mal trastisch auszudrücken) um bei Ihm trainieren zu können. Von mir aus, kann auch der Trainer bzw. die HS damit Gewinn machen, aber es muß einfach von der Chemie stimmen und man muß merken, das es nicht nur ums Geld geht, sondern in erster Linie um das Tier.