Jack am WB
Nun seit Brandy-Snap sind Jack und ich WB Geher.
Letztens hatten wir das Glück das wieder einmal viele Hunde unterwegs waren.
Eines muss ich sagen, weil ja die meisten Leute Angst vor Dobis haben, Jack ist ein cooler Hund.
Bei fremden Hunden und Leuten total freundlich und sehr sozial, kann man nix sagen.
Ich hatte ja kurzzeitig das Prob' das Jack anfing mit anderen Hunden zu raufen, allerdings ein "ernstes" Raufen, warum das jetzt nicht mehr so ist ?
War eigentlich ganz einfach, nach ein paar Experimenten wußte ich es, sobald Bully dabei ist wird Jack ein "Kampf" Hund, so ein richtiger Rüpel, weil er
a) denkt er muss Bully schützen
b) Bully ohne seiner Erlaubniss nicht spielen läßt
c) der Chef is und man nur mit ihm spielen darf
Sind jetzt natürlich Interpretationen, die aber eigentlich erklären warum Jack so ist.
Also gehen Jack und ich numehr allein am WB, denn dann ist er wieder der soziale Dobi der alles und Jeden begrüssen will und nur spielen im Kopf hat.
Zum Halti
Es ist echt super, meine neue Ausrüstung ist eine 8m Flexleine und ein Halti, siehe da Jack kann Fuss gehen und ist kein notorischer Zieher.
Noch etwas konnte ich beobachten, Jack fühlt sich ohne Druck am Halsband viel wohler, er geht lockerer und nimmt gelegentlich Befehle an, was bis davor fast ein Ding der Unmöglichkeit war.
Des Weitern experimentiere ich bereits seit einigen Tagen mit einer neuen Erziehung in Sachen folgen an der Leine.
Ich dachte mir mit Pferden komm' ich super aus, da gibts nie Prob's was mach ich da anders ?
Ich lobe jedes erwünschte Verhalten um mehr Motivation zu schaffen, wie gesagt beim Pferd hat es bis jetzt immer funktioniert, auch bei "harten" Brocken ging meine Erziehung (die jetzt zu erklären zu umfassend wäre) immer auf, nun teste ich das an Jack.
Zwischen Ergebniss, Jack liebt mich, er ist total motiviert und wartet manchmal sogar am nächsten Befehl, er versucht seine Übung korrekt zu machen und achtet sogar darauf warum er jetzt nimmer gelobt wird.
Also spielen, Leckerli brachten nicht den Erfolg, denn ich mit meiner Stimme zusammenbrachte, außerdem bin ich auch entspannter wenn Jack mich nicht dauernd "nervt", wobei wir wieder bei der richtigen Körpersprache sind, je lockerer ich desto lockerer Jack, nur der Weg dorthin war schwer, scheint allerdings kurz vor der Lösung zu sein.
Ich hab's endlich geschafft den "Trick" bei dem Hund zu finden, jetzt muss ich nur noch darauf acht geben ihn nicht zu überforden und wieder einmal Geduld, Geduld und nochmals Geduld.
Es fällt mir nicht mehr so schwer, da ich nun endlich einige große Erfolge habe, also das ich doch nicht so ein Loser bin was Hund betrifft.
Wenn Jack mir gehorcht ist er sicher einer der besten Hunde die ich jemals hatte.
Greetings vom motivierten Jack und der motivierten Petra