wer kann mir tipps geben.?

Dorli2001

Profi Knochen
Hallo,

ich würde mich gerne kurz vorstellen,

ich bin 33 , lebe in wien.

wir haben seit 1 monat eine dackelmixhündin aus den TSH.

sie ist super brav, folgt aufs wort, hat sich super an unsere katzen gewöhnt, ( und die an sie :) ) kinderlieb usw usw, also alles an guten eigenschaften die man sich nur denken kann.

dazu muss ich sagen das wir die mittlerweile 8 ten !! besitzer sind, für mich unbegreiflich- sie ist soo brav.

und sie hat viel angst, ein lautes wort, eine schnelle bewegung und sie liegt flach am boden.

beim anleinen, beim geschirr raufgeben beim -zu ihr hingehen - und sie geht sofort in deckung.

wenn ich sie stattdessen zu mir rufe statt hinzugehen, schleift ihr bauch am boden und sie kriecht zu mir.

das sie noch kein vertrauen aufbauen konnte in der kurzen zeit ist klar, ( wie mach ich das am besten?)

es ist aber auch schon viel besser geworden.! sie ist aktiv, springt um uns herum folgt uns wie ein schatten.

mein "problem" :

sie spielt nicht. gar nicht. NULL.

keine ballspiele, keine zerrspiele,
keine denkspiele ( entweder durchschaut sie sie nicht oder es ist ihr wurscht)
zb durchsichtiges plastikgeschirr - drunter ein leckerlie.

kurzes schnuppern, ende aus.

die katzen haben es sich dann geholt. :D

meine frage ist nun, WIE kann ich sie beschäftigen?

wir gehen viel mit ihr raus, sie ist auch oft im garten.

so, damit es nicht zu lange wird,hör ich jetzt auf *g*

vielleicht hat ja wer tipps und tricks für mich.

und vielleicht weiß wer was es kostet wenn ich mich irgendwann mit ihr für "agility" einschreibe. die hundeschule meinte nur ich soll mal vorbeikommen hat mir aber keine preise genannt.

danke und lg

:)
sabine
 
Ich glaube dass sie zur Zeit genug zu tun hat um sich an ihr neues zu Hause zu gewöhnen.
Ich würd jetzt in erster Linie nur drauf schauen, dass ihr Bindung aufbaut, sie ihre Ängste abbauen kann und sie nicht überfordert.
 
Lass die Hübsche (alle Dackel sind hübsch) erstmal richtig ankommen. Spielen ist wahrscheinlich erstmal das kleinste Problem. Ich denke, sie wird im Moment noch genug damit zu tun haben, die neuen Eindrücke zu sortieren.
Das ist sicherlich genug geistige Beschäftigung.
Aus der Hand füttern, beim Rufen selbst "klein machen", nicht von oben streicheln - ber das machst du sicherlich auch - und vorallem nicht bedauern oder beschwichtigen, wenn sie angeschlichen kommt - das ist nix schlimmes, sondern ganz normal.........
 
Hallo,

ich würde mich gerne kurz vorstellen,

ich bin 33 , lebe in wien.

wir haben seit 1 monat eine dackelmixhündin aus den TSH.

sie ist super brav, folgt aufs wort, hat sich super an unsere katzen gewöhnt, ( und die an sie :) ) kinderlieb usw usw, also alles an guten eigenschaften die man sich nur denken kann.

dazu muss ich sagen das wir die mittlerweile 8 ten !! besitzer sind, für mich unbegreiflich- sie ist soo brav.

und sie hat viel angst, ein lautes wort, eine schnelle bewegung und sie liegt flach am boden.

beim anleinen, beim geschirr raufgeben beim -zu ihr hingehen - und sie geht sofort in deckung.

wenn ich sie stattdessen zu mir rufe statt hinzugehen, schleift ihr bauch am boden und sie kriecht zu mir.

das sie noch kein vertrauen aufbauen konnte in der kurzen zeit ist klar, ( wie mach ich das am besten?)

es ist aber auch schon viel besser geworden.! sie ist aktiv, springt um uns herum folgt uns wie ein schatten.

mein "problem" :

sie spielt nicht. gar nicht. NULL.

keine ballspiele, keine zerrspiele,
keine denkspiele ( entweder durchschaut sie sie nicht oder es ist ihr wurscht)
zb durchsichtiges plastikgeschirr - drunter ein leckerlie.

kurzes schnuppern, ende aus.

die katzen haben es sich dann geholt. :D

meine frage ist nun, WIE kann ich sie beschäftigen?

wir gehen viel mit ihr raus, sie ist auch oft im garten.

so, damit es nicht zu lange wird,hör ich jetzt auf *g*

vielleicht hat ja wer tipps und tricks für mich.

und vielleicht weiß wer was es kostet wenn ich mich irgendwann mit ihr für "agility" einschreibe. die hundeschule meinte nur ich soll mal vorbeikommen hat mir aber keine preise genannt.

danke und lg

:)
sabine


Hast du den Hund vom Wiener Tierschutzverein?

Zum Spielen, sie muss nicht spielen, meine Huendin kannte das auch nicht und die von meiner Mutter ebensowenig. Das sollte wahrlich kein Problem darstellen. Ich wuerde mit ihr Nasenarbeit machen, sie Leckerlis suchen lassen, das kann man in der Wohnung auch gut machen. Es lastet sie kopfmaessig aus ..........

1 Monat ist keine lange Zeit.......schliesse mich den anderen Usern vor mir an.......
Ansonsten gilt, viel viel Geduld und ein ruhiger Umgang.........:)
 
kleiner als mein dackel, das schaffe ich wirklich nicht:D

sie ist eh sehr anhänglich, SEHR anhänglich *g* nicht umsonst hat sie den spitznamen "shadow" *g*

bereits nach ein paar tagen benahm sie sich als wenn sie schon immer bei uns gewesen wäre!

ich würd sie nur gerne beschäftigen, damit ihr nicht fad ist wenn wir gerade nicht da sind.

was sie in letzter zeit macht ist, leckerlis hinterher rennen, aber einen ball oder gar ein steckerl, fehlanzeige.

hab ihr auch einen kong besorgt und mit leckerli gefüllt, schnuppern -einmal ablecken-ende.
 
Hast du den Hund vom Wiener Tierschutzverein?

Zum Spielen, sie muss nicht spielen, meine Huendin kannte das auch nicht und die von meiner Mutter ebensowenig. Das sollte wahrlich kein Problem darstellen. Ich wuerde mit ihr Nasenarbeit machen, sie Leckerlis suchen lassen, das kann man in der Wohnung auch gut machen. Es lastet sie kopfmaessig aus ..........

1 Monat ist keine lange Zeit.......
Ansonsten gilt, viel viel Geduld und ein ruhiger Umgang.........:)

ja wiener TSH.

sie MUSS nicht spielen, aber ich habe das gefühl sie WÜRDE gerne, wenn sie wüsste WIE.

ja ich werde das mal probieren.

danke euch erstmal für die anregungen.

vielleicht ist ja 1 monat doch noch nicht genug zeit, egal wie sehr sie schon an uns hängt.das trübt wahrscheinlich unsere sicht ;)
 
@dorli: Mach dir und dem Hunderl keinen Stress! Es ist bei Tierheimhunden oft so, dass sie eine zeitlang brauchen um aufzutauen, das ist ganz normal. Es ist auch häufig so, dass Hunde in neuen Situationen, die für sie auch Stress bedeuten, einfach kein Interesse an Futter (z.b. Kong, Leckerchen suchen) haben. Das gibt sich aber mit der Zeit! Auch mein Dackelmix ist ein Angsthaserl aus dem Tierheim! Er hatte die ersten Wochen Angst vor ALLEM, wollte nicht spielen (obwohl noch fast ein Welpe), hat in Stresssituationen kein Futter genommen...Wir haben das so gelöst, dass es statt Futter einfach überschwängliches Lob und Streicheln gab, gerufen wurde er nur im Hockerln und sobald er gekommen ist, gabs großes Kuscheln. So haben wir sehr schnell Vertrauen aufgebaut und das Herkommen super geübt. Unser Jamie ist zwar noch immer keiner, der durch besonderen Mut glänzt, aber heute ist er ein richtig frecher, fröhlicher Wirbelwind!
Ich wünsch euch viel Glück mit eurem Dackelchen! Alles Liebe!
Alice
 
hallo
wie alt ist denn die hündin ?!
bei den vielen vorbesitzern, hat sie sicher auch eingiges miterlebt
und wenn sie am bauch daherkrochen kommt sagt das ja auch einiges.
ich glaub das dauert einfach seine zeit bis sie merkt, das sie nicht wieder weg muß und vertrauen aufbaut...
 
ich danke euch für die anregungen,

sie ist 6 jahre alt.
und was ich weiß wurde sie in ihrem 1sten lebensjahr ziemlich schlecht behandelt.

dann kam sie hochträchtig in eine auffangstation, dann wurde sie vermittelt, dann wurde sie innerhalb der familie hin und her geschoben, bis sie schliesslich im tierheim gelandet ist, und nach 5 tagen haben wir sie geholt.:)
 
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ich würde mich gerne kurz vorstellen,

ich bin 33 , lebe in wien.

wir haben seit 1 monat eine dackelmixhündin aus den TSH.

sie ist super brav, folgt aufs wort, hat sich super an unsere katzen gewöhnt, ( und die an sie :) ) kinderlieb usw usw, also alles an guten eigenschaften die man sich nur denken kann.

dazu muss ich sagen das wir die mittlerweile 8 ten !! besitzer sind, für mich unbegreiflich- sie ist soo brav.

und sie hat viel angst, ein lautes wort, eine schnelle bewegung und sie liegt flach am boden.

beim anleinen, beim geschirr raufgeben beim -zu ihr hingehen - und sie geht sofort in deckung.

wenn ich sie stattdessen zu mir rufe statt hinzugehen, schleift ihr bauch am boden und sie kriecht zu mir.

das sie noch kein vertrauen aufbauen konnte in der kurzen zeit ist klar, ( wie mach ich das am besten?)

es ist aber auch schon viel besser geworden.! sie ist aktiv, springt um uns herum folgt uns wie ein schatten.

mein "problem" :

sie spielt nicht. gar nicht. NULL.

keine ballspiele, keine zerrspiele,
keine denkspiele ( entweder durchschaut sie sie nicht oder es ist ihr wurscht)
zb durchsichtiges plastikgeschirr - drunter ein leckerlie.

kurzes schnuppern, ende aus.

die katzen haben es sich dann geholt. :D

meine frage ist nun, WIE kann ich sie beschäftigen?

wir gehen viel mit ihr raus, sie ist auch oft im garten.

so, damit es nicht zu lange wird,hör ich jetzt auf *g*

vielleicht hat ja wer tipps und tricks für mich.

und vielleicht weiß wer was es kostet wenn ich mich irgendwann mit ihr für "agility" einschreibe. die hundeschule meinte nur ich soll mal vorbeikommen hat mir aber keine preise genannt.

danke und lg

:)
sabine

Lass IHR Zeit und lass DIR Zeit. Sowas hatte ich vor 4,5 Jahren. Angst vor allem, aber nie aggressiv.

Wie sieht denn ihr Tagesablauf uas, wie ist sie draussen, hat sie nur vor Menschen Angst oder auch vor Dingen und Geräuschen. Wie ist sie mit Artgenossen?

Meiner hatte z.B. Panik vor Halsband und Leine .Hab eine Moxonleine genommen, Schlinge auf den Boden, Fleisch in die Mitte. Täglich x mal. Als ihm das vertraut war, Schlinge hochgehalten, Fleisch nahe dran. Ewig geübt, bis er ohne Angst den Kopf durchsteckte um an Fleisch zu gelangen. Das nur als Beispiel. Lein sie nur an, indem Du Dich möglichst klein und flach machst, immer was feines dafür geben.

Meiner hat sich ewig nicht anfassen lassen, aber weggelaufen ist er auch nie.

Bei jeder Art von Bechäftigung bewegt ein Mensch zumindest die Arme, vielleicht macht ihr das Angst.

Ich gucke mal in meinen "Tagebüchern", was ich so gemacht hab, wenns Dus wissen willst.
 


Lass IHR Zeit und lass DIR Zeit. Sowas hatte ich vor 4,5 Jahren. Angst vor allem, aber nie aggressiv.

Wie sieht denn ihr Tagesablauf uas, wie ist sie draussen, hat sie nur vor Menschen Angst oder auch vor Dingen und Geräuschen. Wie ist sie mit Artgenossen?

vormittags ist sie zuhause, da bin ich arbeiten, da schläft sie die meiste zeit oder beobachtet die meerschweindeln.:D hundekino quasi.
aqressiv ist sie niemals.andere hunde geht sie nur an wenn sie als erstes angegangen wird, ansonsten verträgt sie sich mit allen.

Meiner hatte z.B. Panik vor Halsband und Leine .Hab eine Moxonleine genommen, Schlinge auf den Boden, Fleisch in die Mitte. Täglich x mal. Als ihm das vertraut war, Schlinge hochgehalten, Fleisch nahe dran. Ewig geübt, bis er ohne Angst den Kopf durchsteckte um an Fleisch zu gelangen. Das nur als Beispiel. Lein sie nur an, indem Du Dich möglichst klein und flach machst, immer was feines dafür geben. dazu müsste ich mich dauernd am boden legen....auch auf der strasse, weil ich sie auch frei laufen lassen, sie folgt aufs wort und kommt sogar wenn ich ihren namen nur flüstere !!

Meiner hat sich ewig nicht anfassen lassen, aber weggelaufen ist er auch nie.doch sie ist sehr ! kuschelbedürftig, am liebsten auf unserer schoß *g*

Bei jeder Art von Bechäftigung bewegt ein Mensch zumindest die Arme, vielleicht macht ihr das Angst.

Ich gucke mal in meinen "Tagebüchern", was ich so gemacht hab, wenns Dus wissen willst.
ja bitte, vielleicht kann ich das eine oder andere für uns umsetzen.

danke und lg
 
:):) Da hast Du ja schon eine Menge Vorteile. Bei meinem kein Anfassen möglich, er schrie vor Angst, Panik vor jedem Hundezwergerl (bei 67cm Schulterhöhe).

Ja, ich hab meinen auch in der Einschicht ohne Leine gehen lasse, kam nie näher als 1m, ging aber auch nie weiter als 2m weg. Bin zwecks Anleinen immer am Boden gekrochen:o. Ein Jahr flüstern und säuseln.

Du brauchst endlos viel Geduld, kannst ihr aber eine Menge Sicherheit durch das Kuscheln geben, sei froh drüber. So jetzt lese ich nach und schick Dir morgen eine PN.
 
:):) Da hast Du ja schon eine Menge Vorteile. Bei meinem kein Anfassen möglich, er schrie vor Angst, Panik vor jedem Hundezwergerl (bei 67cm Schulterhöhe).

Ja, ich hab meinen auch in der Einschicht ohne Leine gehen lasse, kam nie näher als 1m, ging aber auch nie weiter als 2m weg. Bin zwecks Anleinen immer am Boden gekrochen:o. Ein Jahr flüstern und säuseln.

Du brauchst endlos viel Geduld, kannst ihr aber eine Menge Sicherheit durch das Kuscheln geben, sei froh drüber. So jetzt lese ich nach und schick Dir morgen eine PN.

der arme,

ja ok danke:)
 
Hallo!

Ich kann mich auch nur anschließen!
Die Kleine wird einfach noch ein bisschen Zeit brauchen um wirklich Vertrauen zu fassen!

Vielleicht kannst du aber mit dem für ein bisschen Abwechslung sorgen:
http://www.zooplus.de/shop/hunde/hu...beschaeftigung/beschaeftigungsspielzeug/52894

Meine beiden sind ganz verrückt sobald sie den Ball nur sehen. Wenn sie könnten würden sie einen Salto schlagen :D (okok, die sind da vielleicht ein Maßstab *g*)

Da kannst du ganz leckere Dinge einfüllen wie Käsestücken, Wurststücken und so ziemlich alle Leckerlis die es auf dem Markt gibt.

Einen Versuch ist es wert ;)

Wobei sie ja mit dem Hundekino schon wirklich exklusive Beschäftigung hat :D
Meine beiden würden sich sowas glaub ich zu Weihnachten wünschen, wenn sie wüssten, dass es sowas gibt ;)

Liebe Grüße
 
Hallo, Sabine!

Bevor ich noch ein paar Anmerkungen zu Deinen Fragen gebe, hätte ich erstmal eine kurze Frage:
ich bin 33 , lebe in wien.
Wo in Wien lebst Du denn? :)

dazu muss ich sagen das wir die mittlerweile 8 ten !! besitzer sind, für mich unbegreiflich- sie ist soo brav.
Zum einen ist anzunehmen, daß Deine Hündin bei 7 Vorbesitzern schon einiges Negatives erlebt hat, zum anderen ist aber auch anzunehmen, daß Angst vielleicht nicht ihr einziges Problem ist - denn sonst hätten sie wohl nicht alle 7 Vorbesitzer wieder weggegeben. :o

Es dauert einige Zeit (oft Monate), bis solche Hunde mit "Vorgeschichte" in ihrem neuen Zuhause vollständig "ankommen" (psychisch und emotional). Dabei ist es meist so, daß sich deren Verhalten immer weiter verändert und oft auch unangenehmere Verhaltensweisen erst dann gezeigt werden, wenn die Hunde wirklich angekommen sind.

mein "problem" :

sie spielt nicht. gar nicht. NULL.
Im Grunde ist das kein Problem. Das Spielen ist zudem eine Verhaltensweise, die nur dann gezeigt wird, wenn ein Lebewesen entspannt und guter Dinge ist. Laß ihr einfach noch Zeit.

keine ballspiele, keine zerrspiele,
Auf aufregende Spiele würde ich definitiv verzichten, sie führen zu erhöhter Ausschüttung von Streßhormonen, was sich wiederum auch verstärkend auf ihre Unsicherheiten auswirken kann.

keine denkspiele ( entweder durchschaut sie sie nicht oder es ist ihr wurscht) zb durchsichtiges plastikgeschirr - drunter ein leckerlie. kurzes schnuppern, ende aus.
Hunde lernen auch durch Beobachtung. Wenn Du ihr also zeigst, wie etwas geht, kann sie es möglicherweise bald ebenfalls. ;)

vielleicht hat ja wer tipps und tricks für mich.
Ich habe beim Training mit ängstlichen Hunden sehr gute Erfahrungen mit dem Clicker gemacht. Da kann man ängstliche und berührungeempfindliche Hunde auch sehr gut auf Distanz bestärken, damit sie sich nicht ausgerechnet dann vor einem fürchten, wenn sie eigentlich gelobt/bestärkt werden sollen.

und vielleicht weiß wer was es kostet wenn ich mich irgendwann mit ihr für "agility" einschreibe. die hundeschule meinte nur ich soll mal vorbeikommen hat mir aber keine preise genannt.
Agility ist tasächlich hervorragend geeignet, einem Hund mehr Selbstbewußtsein zu geben und auch die Beziehung zum Hundeführer zu stärken. Allerdings würde ich mit einem Angsthund keinesfalls einen normalen Agilitykurs in einem 08/15 Hundeverein aufsuchen. Das würde Deine Hündin mit großer Wahrscheinlichkeit sehr stressen und überfordern. Hier wäre erstmals Einzeltraining bei einem Trainer anzuraten, der über viel Erfahrung mit solchen Hunden hat und in weiterer Folge eventuell Training in einer ruhigen und entspannt arbeitenden Kleingruppe.

LG, Andy
 
Hallo!

Ich kann mich auch nur anschließen!
Die Kleine wird einfach noch ein bisschen Zeit brauchen um wirklich Vertrauen zu fassen!

Vielleicht kannst du aber mit dem für ein bisschen Abwechslung sorgen:
http://www.zooplus.de/shop/hunde/hu...beschaeftigung/beschaeftigungsspielzeug/52894

Meine beiden sind ganz verrückt sobald sie den Ball nur sehen. Wenn sie könnten würden sie einen Salto schlagen :D (okok, die sind da vielleicht ein Maßstab *g*)

Da kannst du ganz leckere Dinge einfüllen wie Käsestücken, Wurststücken und so ziemlich alle Leckerlis die es auf dem Markt gibt.

Einen Versuch ist es wert ;)

Wobei sie ja mit dem Hundekino schon wirklich exklusive Beschäftigung hat :D
Meine beiden würden sich sowas glaub ich zu Weihnachten wünschen, wenn sie wüssten, dass es sowas gibt ;)

Liebe Grüße

ich habe so ein spielzeug, sie sieht es nichtmal mit dem A.... an :D.

egal was für leckerlies drin sind, sie kann damit nix anfangen. ich habs ihr hundertmal gezeigt, die leckerlies rausgeschüttelt nix nada.
aber danke *g*
und das hundekino ist zwar für sie toll, aber für uns etwas nervig wenn sie wie ein haftelmacher aufpasst ob sich was bewegt.
sie unterbricht sogar ihr fressen wenn dort was fiepst oder raschelt.*g*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo, Sabine!

Bevor ich noch ein paar Anmerkungen zu Deinen Fragen gebe, hätte ich erstmal eine kurze Frage:

Wo in Wien lebst Du denn? :)
im 21sten.


Zum einen ist anzunehmen, daß Deine Hündin bei 7 Vorbesitzern schon einiges Negatives erlebt hat, zum anderen ist aber auch anzunehmen, daß Angst vielleicht nicht ihr einziges Problem ist - denn sonst hätten sie wohl nicht alle 7 Vorbesitzer wieder weggegeben. :o

sie hat sonst kein problem, ihr erstes jahr war sie bei einem jungen pärchen, die haben sie, so wie es aussieht misshandelt.
dann war sie in einem auffanglager wo sie mit 1 jahr 5 junge hatte.
dann wurde sie von einem pärchen genommen wo es ihr sicher gut ging,( mit ihr bin ich in kontakt) dann war die scheidung und der hund wurde innerhalb der familie und freunden hin und her gereicht, bis sie letztendlich für 5 tage im TSH gelandet ist wo wir sie dann geholt haben.


Es dauert einige Zeit (oft Monate), bis solche Hunde mit "Vorgeschichte" in ihrem neuen Zuhause vollständig "ankommen" (psychisch und emotional). Dabei ist es meist so, daß sich deren Verhalten immer weiter verändert und oft auch unangenehmere Verhaltensweisen erst dann gezeigt werden, wenn die Hunde wirklich angekommen sind.

uns gegenüber zeigt sie nurmehr wenig angst, eigentlich nur wenn wir was von ihr "verlangen" komm her, sitz. oder so. oder wenn sie doch mal "ausgeschimpft" ( da reicht aber schon wenn ich nur ein bissl die stimme hebe ) wird. zb, weil sie die katze jagt *g*dann kriecht sie am boden herum.
ansonsten verfolgt sie uns auf schritt und tritt, drausssen hüpft sie um uns herum, "verbellt uns frech" und wartet darauf das wir ihr nachjagen.

das ist aber das einzige "spiel" das sie kennt und macht.



Im Grunde ist das kein Problem. Das Spielen ist zudem eine Verhaltensweise, die nur dann gezeigt wird, wenn ein Lebewesen entspannt und guter Dinge ist. Laß ihr einfach noch Zeit.
ansonsten ist sie schon sehr entspannt, sie liegt bei uns auf der couch schnarcht sich weg und lässt sich am bauch zu tode kraulen :D


Auf aufregende Spiele würde ich definitiv verzichten, sie führen zu erhöhter Ausschüttung von Streßhormonen, was sich wiederum auch verstärkend auf ihre Unsicherheiten auswirken kann.
ich mache diese spiele mit ihr eh nicht, wir waren nur am ausprobieren auf was sie reagiert, WAS für sie ein spiel ist.was sie an spielen kennt.


Hunde lernen auch durch Beobachtung. Wenn Du ihr also zeigst, wie etwas geht, kann sie es möglicherweise bald ebenfalls. ;)


Ich habe beim Training mit ängstlichen Hunden sehr gute Erfahrungen mit dem Clicker gemacht. Da kann man ängstliche und berührungeempfindliche Hunde auch sehr gut auf Distanz bestärken, damit sie sich nicht ausgerechnet dann vor einem fürchten, wenn sie eigentlich gelobt/bestärkt werden sollen.

das mit dem clicker hab ich mir auch schon gedacht..... klingt gut.


Agility ist tasächlich hervorragend geeignet, einem Hund mehr Selbstbewußtsein zu geben und auch die Beziehung zum Hundeführer zu stärken. Allerdings würde ich mit einem Angsthund keinesfalls einen normalen Agilitykurs in einem 08/15 Hundeverein aufsuchen. Das würde Deine Hündin mit großer Wahrscheinlichkeit sehr stressen und überfordern. Hier wäre erstmals Einzeltraining bei einem Trainer anzuraten, der über viel Erfahrung mit solchen Hunden hat und in weiterer Folge eventuell Training in einer ruhigen und entspannt arbeitenden Kleingruppe.

das problem ist ich müsste wissen was es mich kostet, ist nämlich eine geldfrage. wenn ich es mir nicht leisten kann, versuch ich ihr was im eigenen garten zu organisieren.

LG, Andy

ich danke dir und auch allen anderen das ihr euch die zeit nehmt.!
 
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