Was haltet ihr davon?

Mir ist es dabei weniger um den inhalt als viel mehr um die Aufmachung gegangen...sorry, wenn das falsch rübergekommen ist. Ich finde auch, das Rücksicht groß geschrieben werden sollte, und, wie Rosa Luxenburg schon sagt, die Freiheit des einen hört da auf, wo die des anderen beginnt.
Schon klar. ich gestehe auch jedem seine Angst zu.
Dennoch ist dieser Artikel, oder als was auch immer man das bezeichnen sollte, in meinen Augen einseitig aufgebaut und ungenügend recherchiert.
Wenn weniger informierte das lesen und glauben ist das in meinen Augen kein Schritt in Richtung "nicht jeder Kampfhund ist eine Killermaschine".
Ich würde alle bitten, sich über mein voriges Posting Gedanken zu machen und ihre Meinung dazu zu sagen.
Besonders die Sache mit den Studien würde mich brennend interessieren.

Zu Deinem 4. Punkt, findest Du, ich hab gemotzt, Amanda??

Danke jedenfalls für Deine Sachlichkeit :cool: . Find ich gut.

Liebe Grüße,
Speervogel :)
 
Weil ihr auch die Angst mancher Leute vor Hunden angesprochen habt. Ich habe vollstes Verständnis dafür und nehme sehr wohl Rücksicht auf ängstliche Leute. Wenn man z.B in der Kindheit schlechte Erfahrungen mit Hunden gemacht hat, ist es schwer die Angst abzulegen.
Aber ich glaube nicht, dass die Leute, die auf einen Hundeführer zugehen und ihn vor dem Hund anschreien und anstänkern wirklich Angst vor dem Hund haben (ich bin selbst oft überrascht wie ruhig mein Hund in solchen Situationen bleibt)!!
Mir würde sowas nie im Leben einfallen, und ich habe keine Angst vor Hunden. Die Leute, die ich kenne und die Angst vor Hunden haben, meiden uns eher und wenn ich z.B. merke, dass sie im Stiegenhaus sind, warte ich halt noch eine Minute, statt gleich auf sie zuzustürmen ;)
Außerdem ist es eher so, dass ängstliche Leute vor allen Hunden, oder in vielen Fällen vor größeren Hunden Angst haben, dass sich die Angst nur auf SOKAs bezieht, kann ich mir nicht vorstellen.
Ich glaube solche Leute sind eher frustriert und wenn ich meinen Hund an der Leine habe und er (manchmal sogar mit Beißi) fuss an einer Hausmauer entlang geht, weiß ich nicht, wie man sich daran stören kann. :confused:


Lg
 
Quaxi schrieb:
Weil ihr auch die Angst mancher Leute vor Hunden angesprochen habt. Ich habe vollstes Verständnis dafür und nehme sehr wohl Rücksicht auf ängstliche Leute. Wenn man z.B in der Kindheit schlechte Erfahrungen mit Hunden gemacht hat, ist es schwer die Angst abzulegen.

Stimmt. Deswegen gestehe ich auch jedem seine Angst zu. Ich zwinge niemandem meine Gesellschaft oder die eines Hundes auf.

Quaxi schrieb:
Aber ich glaube nicht, dass die Leute, die auf einen Hundeführer zugehen und ihn vor dem Hund anschreien und anstänkern wirklich Angst vor dem Hund haben (ich bin selbst oft überrascht wie ruhig mein Hund in solchen Situationen bleibt)!!
Mir würde sowas nie im Leben einfallen, und ich habe keine Angst vor Hunden.


:eek: :eek: :eek: :mad: :eek:
Wer macht denn sowas? Und warum wird da rumgeschrien?
Gibts echt Leute, die schreiend auf eine Person mit Hund zugerannt kommen, weil sie "angst" haben??
(Nochmal, ich akzeptiere Ängste andrer Leute. Diese "angst" ist hier nur betont, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass sich Angst so äußert...)
 
Speervogel schrieb:
Mir ist es dabei weniger um den inhalt als viel mehr um die Aufmachung gegangen...sorry, wenn das falsch rübergekommen ist. Ich finde auch, das Rücksicht groß geschrieben werden sollte, und, wie Rosa Luxenburg schon sagt, die Freiheit des einen hört da auf, wo die des anderen beginnt.
Schon klar. ich gestehe auch jedem seine Angst zu.
Dennoch ist dieser Artikel, oder als was auch immer man das bezeichnen sollte, in meinen Augen einseitig aufgebaut und ungenügend recherchiert.
Wenn weniger informierte das lesen und glauben ist das in meinen Augen kein Schritt in Richtung "nicht jeder Kampfhund ist eine Killermaschine".
Ich würde alle bitten, sich über mein voriges Posting Gedanken zu machen und ihre Meinung dazu zu sagen.
Besonders die Sache mit den Studien würde mich brennend interessieren.

Zu Deinem 4. Punkt, findest Du, ich hab gemotzt, Amanda??

Danke jedenfalls für Deine Sachlichkeit :cool: . Find ich gut.

Liebe Grüße,
Speervogel :)

Hallo Speervogel,
na ja der "Zwergenaufstand" hat mich halt ein bissl gestört, aber was solls, ist ja nicht so tragisch.

Ich habe jetzt z.B. mit einer Mieterin gesprochen, die NICHT in unserer Wohnanlage wohnt, die hat eine Wohnung, hier ist eine andere Genossenschaft zuständig und die verbieten sehr wohl "Kampfhunde", auch hier gibts eine Liste dazu von den Dobis angefangen, bis zum Rotti und Bullis, Pittis, Staffs etc. etc. Und diese Genossenschaft geht rigoros gegen Mieter vor, die sich nicht an diese Auflagen halten. Da kanns schon sein, lt. Aussage dieser Mieterin, dass 3x eine Verwarnung kommt und dann wird "delogiert".
Finde ich auch nicht ganz in Ordnung, den wiederum Schäferhunde, Mischlingshunde (in der Grösse eines Rottis) dürfen gehalten werden.
Das ist meiner Meinung nach unkorrekt und nicht in Ordnung.

Aber da habens unserer Mieter besser, wir mögen alle UNSERE Haushunde Stella, Sunny, Pepi und wir haben gott sei dank wegen der Hunde absolut keinen Stress!!!!

Schönen Abend
wünscht Amanda
 
der_murkser schrieb:
aufgrund mannigfaltiger antworten, von leuten die mein posting falsch verstanden haben hier die richtigstellung!!!! ursprungszitat siehe oben!!! es ist nicht mein zitat, war von mir zynisch gemeint!!
mein hund hat den kampfgeist von einem meerschweinchen und ich will ihn nicht gefährlicher darstellen als er ist!(hab´ich auch nicht nötig)

Ich entschuldige mich bei dir für mein Posting. Nur du solltest schon richtig zitieren bitte :)
Trotzdem hatten wir solch eine Diskussion schon mal. Oder eine ähnliche. Werde mal suchen, ob das mit dir war.
Wenn nicht dann .. SORRY....
 
Hm, scheint als würde der Rassismus nie ein Ende nehmen...
Wie schon so oft erwähnt...ich wäre ja für eine Herrchen/Frauchen-Prüfung noch bevor ein Hund angeschafft wird. Und beim Hund halt die Verordnung, dass jeder einen Wesenstest machen muss und zumindest den Grundgehorsam unbedingt können sollt. Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, sollte jeder wohnen dürfen, wo er will.
Vielleicht würde das mehr Ärger ersparen...und viel Leid, seitens der Tiere.
 
Amanda schrieb:
5. Ich habe es in meinen Beiträgen schon geschrieben, ich habe eine befreundete Kollegin, die hat 3 Dobermänner und 2 Pitbulls, war auch vorerst etwas ängstlich, ich war daran interessiert diese Angst abzubauen und heute habe ich sowas von einer Freude, wenn ich die Rasselbande sehe und bei ihnen bin. Aber bitte, das kann man doch nicht von jeden Menschen vorausetzen.

Ich appelliere nochmals an Hunde- und Nichthundehalter, miteinander nicht gegeneinander zu liebe unserer Hunde.

Gruss AManda



4.
Hallo, das erinnert mich an meine Schwester. Auch sie war etwas Ängstlich, bzw hatte richtig Angst vor meiner Bonny. Aber sie ist offen auf sie zu. Und Heute? Heute dackelt sie hinter ihr her wenn wir dort sind und schmusst auf dem Sofa mit ihr.

Miteinander - Stimmt. Ich handhabe das so:. Wenn uns beim Laufen jemand , egal was oder wer , entgegenkommt, dann hat Bonny herzukommen und sich neben mich zu setzen bis der jenige vorbei ist. Und wenn ich nicht weit genug sehen kann wegen einer Kurve oder so, dann kommt sie halt so lang an die Leine. Es ist so einfach eigentlich, aber selbst das sehen manche Hundehalter nicht ein.
Man sollte die Angst anderer Menschen einfach akzeptieren...
 
Sorry, vielleicht bin ich da egoistisch, aber ich seh nicht ein, warum ich andere Mieter fragen soll, ob sie mit meinem Hund einverstanden sind. Ich frag höchstens den Vermieter oder die Wohnbaugesellschaft, aber ich geh sicher nicht durch's Haus und frage andere, ob sie einverstanden sind.

Was haben denn die bitteschön mit meinem Hund zu tun? Viel mehr, als dass man sich im Treppenhaus begegnet, kann wohl nicht sein und das wird auch diejenigen noch dapacken, die wirklich Angst vor Hunden haben. Ansonsten ist das MEINE Wohnung und in MEINER Wohnung geht das niemanden was an, ob ich einen Hund hab, oder nicht (außer er bellt, jault oder belästigt andere). Ich lasse mir auch von Personen, die NICHTS mit meinem Hund zu tun haben, die Hundehaltung nicht verbieten. Wenn der Vermieter, Genossenschaft oder wer auch immer von Anfang an nicht einverstanden ist, okay, aber ansonsten...
Jetzt stell dir mal vor du wohnst irgendwo, wo dich bestimmte Leute nicht leiden können. Na dann viel Spaß, da wird der Traum vom Hund ewig ein Traum bleiben.

Ich denke, wenn man Rücksicht nimmt, dann geht das niemanden was an, wer in meiner Wohnung wohnt. Schließlich kann ich meinem Nachbar auch nicht verbieten, dass er sich Spinnen hält, obwohl ich Spinnen nicht mag und mich vor ihnen fürchte.
 
Hallo!

Ja stimmt, wirklich gerecht ist so eine Unterschriftenliste nicht, denn wie Schnuffelchen richtig sagt: wenn Dich jemand nicht mag, dann wird er Dir wohl Steine in den Weg legen wo es nur geht. :mad:

Leider ist es aber so (ich kann jetzt nur von Österreich sprechen), dass es den Vermietern, Genossenschaften und Hauseigentümern freisteht eine solche Liste zu fordern. Ich erinnere mich da nur an unsere Nachbarn in der vorherigen Wohnung: diese wollten lediglich ihren Balkon in einen Wintergarten umwandeln, sprich Fenster machen ... die Genossenschaft war auch einverstanden, WENN alle Mieter aus dem gesamten Häuserblock :eek: zustimmen!

Hier ging es aber wirkich um eine Lappalie von der gerade einmal 4 Parteien (die hatten Blick auf diesen Balkon) direkt betroffen waren. Trotzdem mussten sie knappe 50 Unterschriften einholen. Von der Anwesenheit eines Hundes sind dann doch schon wieder mehr betroffen ....

Bitte jetzt nicht falsch verstehen, ich bin in keinem Fall für solche Unternehmungen und geschweige denn für eine Rasseliste :mad: ich wollte damit eigentlich nur aufzeigen, dass es einem immer und überall schwer gemacht wir :o
 
Schnuffelchen schrieb:
Sorry, vielleicht bin ich da egoistisch, aber ich seh nicht ein, warum ich andere Mieter fragen soll, ob sie mit meinem Hund einverstanden sind. Ich frag höchstens den Vermieter oder die Wohnbaugesellschaft, aber ich geh sicher nicht durch's Haus und frage andere, ob sie einverstanden sind.

Was haben denn die bitteschön mit meinem Hund zu tun? Viel mehr, als dass man sich im Treppenhaus begegnet, kann wohl nicht sein und das wird auch diejenigen noch dapacken, die wirklich Angst vor Hunden haben. Ansonsten ist das MEINE Wohnung und in MEINER Wohnung geht das niemanden was an, ob ich einen Hund hab, oder nicht (außer er bellt, jault oder belästigt andere). Ich lasse mir auch von Personen, die NICHTS mit meinem Hund zu tun haben, die Hundehaltung nicht verbieten. Wenn der Vermieter, Genossenschaft oder wer auch immer von Anfang an nicht einverstanden ist, okay, aber ansonsten...
Jetzt stell dir mal vor du wohnst irgendwo, wo dich bestimmte Leute nicht leiden können. Na dann viel Spaß, da wird der Traum vom Hund ewig ein Traum bleiben.

Ich denke, wenn man Rücksicht nimmt, dann geht das niemanden was an, wer in meiner Wohnung wohnt. Schließlich kann ich meinem Nachbar auch nicht verbieten, dass er sich Spinnen hält, obwohl ich Spinnen nicht mag und mich vor ihnen fürchte.

Guten Morgen, es ist ganz einfach unsere Wohnungsgenossenschaft wollte sich mit diesen "Problem" nicht auseinandersetzen, deshalb gab sie das in Form einer Unterschriftenliste an die Mieter weiter.
Es ist einfach so, man kann die Angst der Menschen vor Pittis, Bullis, Staffs und überhaupt vor Hunden nicht wegdiskutieren, die ist da.
Auch in unserem Haus waren vor ein paar Jahren Mieter, die einfach panische Anst vor Hunden hatten (inzwischen sind die ausgezogen), hier hat eben dann der Mieter (Rotti und Schäfermischling)(der leider auch ausgezogen ist, habe es ja in meinen o.a. Beitrag schon erwähnt) speziell mit diesen Leuten gesprochen, diskutiert und die haben dann auch unterschrieben. Der Rotti-Mieter hat dann auch mit den Mietern gemeinsam versucht, die Angst etwas abzubauen, indem er ganz langsam die Hunde an diese Leute herangeführt hat - und siehe da, es geklappt.

Und wie gesagt, auch ich hatte ein ungutes Gefühl, ich habe daran gearbeitet, mir haben auch meine Kolleginnen geholfen und heute habe ich sehr viel weniger Angst.

Schönen Tag
Amanda
 
Amanda schrieb:
Guten Morgen, es ist ganz einfach unsere Wohnungsgenossenschaft wollte sich mit diesen "Problem" nicht auseinandersetzen, deshalb gab sie das in Form einer Unterschriftenliste an die Mieter weiter.
Es ist einfach so, man kann die Angst der Menschen vor Pittis, Bullis, Staffs und überhaupt vor Hunden nicht wegdiskutieren, die ist da.
Auch in unserem Haus waren vor ein paar Jahren Mieter, die einfach panische Anst vor Hunden hatten (inzwischen sind die ausgezogen), hier hat eben dann der Mieter (Rotti und Schäfermischling)(der leider auch ausgezogen ist, habe es ja in meinen o.a. Beitrag schon erwähnt) speziell mit diesen Leuten gesprochen, diskutiert und die haben dann auch unterschrieben. Der Rotti-Mieter hat dann auch mit den Mietern gemeinsam versucht, die Angst etwas abzubauen, indem er ganz langsam die Hunde an diese Leute herangeführt hat - und siehe da, es geklappt.

Und wie gesagt, auch ich hatte ein ungutes Gefühl, ich habe daran gearbeitet, mir haben auch meine Kolleginnen geholfen und heute habe ich sehr viel weniger Angst.

Schönen Tag
Amanda
Ich finde es wirklcih toll, dass dieses System bei euch so gut funktioniert! Auch kann ich verstehen warum der Vermieter diese Regelung gewählt hat!
Ich frage mich jedoch ob es überall so gut funktionieren würde!

Lg
 
Ich glaube nicht, dass es überall so funktionieren würde. Wenn ich mir da nur an ein paar Geschichten denke, wie an die von tierfreunde, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass das klappt.
Ich glaub, die würden dir höchstens einen Vogel zeigen, wenn du mit der Bitte ankämst, dir einen Hund zu holen.

Ich sehe ja ein, wenn man Angst hat, aber ich verstehe nicht, warum diese Angst Begründund dafür sein sollte, dass man keinen Hund halten darf. Ich denke, jeder Hundephobiker trifft auf der Straße mehr Hunde als bei sich im Treppenhaus und das kann ja nicht so schlimm sein. Ich lass meinen Hund generell nicht zu Fremden auch nicht im Treppenhaus und ich wär stinkesauer, wenn mein Hund nicht hätte hier einziehen dürfen, nur weil sich fünf Mieter aus dem obersten Stock vor ihm fürchten.
 
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