warum variiert der Umgang mit Problemhunden so, sprich Kontrolle, Polizei etc.

ariisu

Medium Knochen
Also ich wusste jetzt nicht, wie ich das Thema nennen sollte... es geht um Folgendes:

ich habe schon so oft gelesen, das Hunde beschlagnahmt oder gar erschossen wurden weil etwas passiert ist, sie zb jemanden gebissen haben, aber niemanden haben die Hintergründe wirklich interessiert.
Und bei anderen Fällen wird einfach weggeschaut.
Ich habe da ein Beispiel aus (fast ) eigener Erfahrung: der Nachbar meiner Eltern hatte zum 70 Geburtstag einen DSH Welpen geschenkt bekommen.
Dieses fristete fortan sein Leben draussen in einem Zwinger. Meist ging man nur 1 Mal am Tag Gassi mit ihm, wenn überhaupt. Und wenn der alte Herr mit ihm Gassi ging ( wofür sich die Kinder und Enkel die im gleichen Haus wohnen zu fein waren ), konnte er ihn nicht halten und ließ ihn von der Leine los.
Er hat MINDESTENS 5 kleine Hunde richtig fies gebissen. Einer dieser kleinen Hunde war bis zu seinem Lebensende schwer traumatisiert.
Die Konsequenz? Selbst im eigenen Garten Leinenzwang, und ein Elektrozaun, damit er nicht ausbrechen kann. Und natürlich beim Gassigehen Leinenzwang, woran sich der alte Herr selten hielt.
Warum wird so ein Hund nicht beschlagnahmt und kommt in bessere Hände? Wo doch offensichtlich der arme Hund nichts für sein Verhalten konnte...
 
der Hund wird gefüttert, nicht misshandelt, ist sicher verwart...


und das soll ein LEBEN sein? :(

aber wie gesagt, dann versteh ich halt nicht, das bei anderen Punkten gleich überreagiert wird...
allerdings muss ich auch dazu sagen, dass wir in einem Dorf leben mit weniger als 1000 Einwohner...
und diese anderen Fälle wohl alle in der Stadt waren, nehme ich an?
 
und das soll ein LEBEN sein? :(

aber wie gesagt, dann versteh ich halt nicht, das bei anderen Punkten gleich überreagiert wird...
allerdings muss ich auch dazu sagen, dass wir in einem Dorf leben mit weniger als 1000 Einwohner...
und diese anderen Fälle wohl alle in der Stadt waren, nehme ich an?

Da sind wir wieder bei der euthanasie-Frage: Wann ist Leben lebenswert? und wer beurteilt das?
 
und das soll ein LEBEN sein? :(

aber wie gesagt, dann versteh ich halt nicht, das bei anderen Punkten gleich überreagiert wird...
allerdings muss ich auch dazu sagen, dass wir in einem Dorf leben mit weniger als 1000 Einwohner...
und diese anderen Fälle wohl alle in der Stadt waren, nehme ich an?

von welchen Fällen sprichst du.....Hunde die wie der von dir beschreibene DSH gehalten werden, werden eigentlich nicht abgenommen, da eben w.o geschrieben, gefüttert, sicher verwart...., natürlich kommt es immer wieder vor, daß sich Tierschützer für solche Hunde einsetzen, und sie aus ihrem Gefängnis raus holen, aber staatlich glaube ich nicht, daß solche Fälle irgendeinen interessieren....:(
 
Zuletzt bearbeitet:
naja wenn ich es richtig verstanden habe, hat er ja seine Konsequenzen daraus gezogen,....Hund kommt nicht mehr raus, also kann nichts mehr passieren....

....traurig:(


tja, nach höchstens 9 Jahren hat er dann Krebs bekommen und musste eingeschläfert werden, also keine Sorge, es geht ihm jetzt besser, hinter der Regenbogenbrücke :(
 
Ein hund wird dann erschossen, wenn er unmittelbar nach der Tat nicht mehr kontrollierbar ist und eine Gefahr für das Umfeld darstellt.
Wenn Hund A den Nachbarn beißt, man die Polizei ruft und der Hund da schon wieder brav auf der Couch liegt oder bellend im Wohnzimmer steht, wird da keiner mehr die Waffe zücken.

Wenn der Hund schon mehrfach gebissen hat hilft nur eins: immer wieder anzeigen nach einem Vorfall und Halterauflagen einklagen. Werden die Auflagen nicht eingehalten, wieder anzeigen....

Ich habe es zu Tierschutzzeiten zweimal durchgezogen einen Hund wirklich mit Hilfe von Polizei und AmtsVet beschlagnahmen zu lassen, glaub mir, das ist kein Zuckerschlecken und ein sehr langer anstrengender Weg, den man sich im Ernstfall vor allem leisten müssen kann.

in der Regel bleibt meist nur zu hoffen, dass die Besitzer auf Grund der Auflagen und des ganzen Stress igrendwann die Nase voll haben und das Tier von sich aus abgeben.
 
Leider ist es wirklich so das sehr selten der Staat was unternimmt.

Bei uns im 12ten ist Halter mit Dabermann die Hündin ist gegenüber anderen Hunden extrem agressiv und hat auch schon einige Hunde massiv gebissen. Der Hund macht auch vor den Haltern nicht halt und beisst zu. Der Mann ist schon x mal Aktenbekannt und keiner macht was er lässt den Hund über den Zaun der Hundezone springen und nimmt ihr vorher auch noch den Beiskorb ab. Jeder HH im 12ten Bezirk kennt die Hündin aber der Amtstierarzt unternimmt nichts.
 
Leider ist es wirklich so das sehr selten der Staat was unternimmt.

Bei uns im 12ten ist Halter mit Dabermann die Hündin ist gegenüber anderen Hunden extrem agressiv und hat auch schon einige Hunde massiv gebissen. Der Hund macht auch vor den Haltern nicht halt und beisst zu. Der Mann ist schon x mal Aktenbekannt und keiner macht was er lässt den Hund über den Zaun der Hundezone springen und nimmt ihr vorher auch noch den Beiskorb ab. Jeder HH im 12ten Bezirk kennt die Hündin aber der Amtstierarzt unternimmt nichts.

Ich glaub den Typen aus dem 12ten hab ich auch schon gesehen. Aber wenn die Hündin schon öfter Menschen gebissen hat, wundert mich schon das noch nix passiert ist.:confused: :eek:

Bei uns in der Straße gibt es auch eine Dobermann-Hündin die immmer nur im Garten ist und alles verbellt was vorbei geht. Ab und zu kommt sie auch aus. :mad: Spazieren hab ich aber noch nie wenn mit ihr gesehen.
Ist sicher auch kein hundgerechtes Leben, aber der Hund ist gut genährt und wird, glaub ich halt, nicht mißhandelt. Es wird halt nur gar nix mit ihr gemacht. Da kann man relativ wenig dagegen tun. :(
 
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