Warum Hündinnen läufig werden lassen?

die gina ist doch schon fünf, oder????
die wird doch nicht erst mit drei läufig geworden sein:confused::confused:
 
ich hab meine vorige Hündin mit 7 Monaten und Leni mit 6 Monaten kastrieren lassen (das war so früh, weil sie gebissen wurde, operiert werden mußte und ich ihr eine zweite Narkose ersparen wollte).

Es wird immer verschiedene Meinungen geben , auch unter den TAs.
Ich denke jeder sollte es für sich selbst entscheiden .

LG Biggi
 
Laudatio_Amore schrieb:
Also, dadurch, dass Shiva immer wieder scheinträchtig wird und sich alles entzündet, denke ich, eine medizinische Indikation liegt vor.

Ok, in dem Fall ja, würde ich dann auch machen:( .

Bei mir wären es übrigens 30 Tage :eek: Shiva lässt nämlich immer gleich jeden ran...:rolleyes:

Was aber nicht gleichbedeutend ist mit 30 Tage fruchtbar;) .
Macht es aber schwerer, stimmt.


...........
Aber ich verstehe dich Cato...doch ist es nicht "egal" (welch böses Wort eigentlich), ob der Hund nun früher oder später kastriert wird? Unabhängig vom gesundheitlichen Aspekt, sondern eher, weil du ja geschrieben hast: "so ein kleines Hunde-Mädchen..."?

Das wurde schon beantwortet, nein, es ist gar nicht egal, finde ich zumindest.
 
@ CATO:

ENDLICH, ENDLICH ist einmal jemand auch meiner Meinung.
Ich habe ja wirklich schon ein schlechtes Gewissen weil ich meine Hündin NICHT kastrieren lasse, man wird ja mit dieser Einstellung gleich als verantwortungslos und potentieller Vermehrer hingestellt.

Warum haben eigentlich die ganzen Kastrationsbefürworter kein schlechtes Gewissen ihren Hündinnen gegenüber?

Nur weil es in Amerika gang und gäbe ist und dort keiner drüber diskutiert, muss man sich doch nicht dem bedenkenlos anschließen.
Was kommt den schon Gscheites aus Amerika?

Lg Barbara
 
Hi, möchte hier auch meinen Senf dazu geben.
Ich denke, wer seinen Hund liebt, macht sich das nicht so einfach und denkt schon vorher nach.
Ich bin ein aktueller Fall. Meine Hündin ist vor einer Woche kastriert worden und ist elf Monate alt. Sie war nie läufig.
Ich habe im Jänner einen Rüden dazugenommen. Da ich ihn als Deckrüden ankören lassen möchte, kommt eine Kastration momentan nicht in Frage, aber was tun, wenn Joy läufig wird. Es gab Familienrat, ich quälte Tierärzte, Züchter und Hundebesitzer bezüglich Erfahrungen. Fazit war, dass es aus medizinischer und gesundheitlicher Hinsicht keine Einwände gab, die Hündin vor der 1. Läufigkeit zu kastrieren. Bei der geistigen/mentalen Entwicklung schieden sich die Geister. Es wurde aber auch das Argument gebracht, dass es nicht die Läufigkeit ist, die die Hündin geistig reifer macht, sondern ein Wurf.
Wie dem auch sei, ich habe mich für die Kastration vor der Läufigkeit entschieden. Joy zur Operation zu bringen war nicht einfach und ich habe mit ihr die Tage mitgelitten und sie gut wie möglich betreut. Nach vier Tagen war sie ganz die alte Joy und es ist überstanden.

Mit meiner vorigen Hündin hatte ich einen ungewollten Wurf (weil sich der Tierarzt weigerte sie nach der 1. Läufigkeit zu kastrieren!) und das Drama, das sich damals abspielte, möchte ich nicht erörtern. Ein unachtsamer Moment (Hunde können in der Läufigkeit sehr erfinderisch sein!) und eine Tragödie nahm seinen Lauf ...

Also bitte niemanden für seine Entscheidungen verurteilen. Es ist eine sehr persönliche Ansichtssache und ich denke, dass jeder versucht, das beste für seinen Hund zu entscheiden.
 
barbara2 schrieb:
@ CATO:

ENDLICH, ENDLICH ist einmal jemand auch meiner Meinung.
Ich habe ja wirklich schon ein schlechtes Gewissen weil ich meine Hündin NICHT kastrieren lasse, man wird ja mit dieser Einstellung gleich als verantwortungslos und potentieller Vermehrer hingestellt.

Warum haben eigentlich die ganzen Kastrationsbefürworter kein schlechtes Gewissen ihren Hündinnen gegenüber?

Nur weil es in Amerika gang und gäbe ist und dort keiner drüber diskutiert, muss man sich doch nicht dem bedenkenlos anschließen.
Was kommt den schon Gscheites aus Amerika?

Lg Barbara

Hallo Barbara,
ich habe meine Hündin zwar kastrieren lassen, bin aber keine Gegnerin von Hundebesitzern, die ihre Hunde nicht kastrieren lassen. Wieso solltest du ein schlechtes Gewissen haben.
Du hast dich dafür entschieden, bin aber sicher, dass du so gut wie möglich dafür sorgst, keinen ungewollten Wurf zu haben.
Aber wie gesagt, Plan ist Plan, Leben ist Leben ... meine vorige Hündin stammt aus einem ungewollten Wurf und sie selbst hatte einen und beide Male kann man niemanden die Schuld geben. Es sind Dinge passiert, die man nicht überdenken konnte. An die man denkt, die verhindert man sowieso.
Ich verurteile dich nicht.
Ich denke es ist wichtig, dass jeder Hundebesitzer genug Verantwortungsbewusstsein für seine/n Hund/e hat und nicht leichtfertig irgendwelche Entscheidungen trifft bzw. nicht trifft.
Nichts für ungut ;)
 
Cato schrieb:
Tut mir leid, ich kann mich gerade mal so - ungern - mit dem Gedanken anfreunden, daß manche Leute ihre Hündinnen einfach so - vorbeugend, weil es halt einfacher ist - kastrieren, ohne besondere medizinische Indikation, mit dem Argument, daß viele einfach zu dämlich sind, um ein Hundeleben lang 2 x im Jahr vielleicht 10 Tage lang gut auf ihre Hündin aufzupassen.

Daß man das aber auch quasi kleinen ( Hunde- ) Mädchen schon antut, die noch gar nicht ausgewachsen sind, das finde ich einfach zu traurig, und nur weil ein Mensch vielleicht nicht viele Unterschiede erkennt und die Amis es tun....:( :( :( - das sind keine Argumente, echt nicht.

kommt auch immer auf den hund an. bei der fanny war es so: erste läufigkeit 5 wochen!! sie hat vom ersten bis zum letzten tag geblutet wie ein schwein, trotz hoserl hab ich den ganzen tag nix anderes gemacht als hinterhergewischt, es sah aus als ob ein schwein geschlachtet wurde. es war sommer und hat daher ganz fürchterlich gestunken, egal wo der hund sich nur hingesetzt hat:o

dann, als es vorbei war, ist sie scheinträchtig geworden, bekam milch, vertrug die galastop-tropfen gegen die milch nicht und hat alles vollgekotzt tagelang. dann haben wir die tropfen nicht mehr gegeben, sie war irsinnig arm, sie wollte jeden kleinen hund mitnehmen, ist total ausgezuckt wenn auf der anderen strassenseite ein kleiner hund war(und bei uns in der nähe gibts fast nur kleine). hundeschule mussten wir abbrechen weil sie dort zwei kleine hunde im kurs hatten und die fanny so gehechtelt hat dass die trainerin uns heimgeschickt hat bevor der hund einen herzinfarkt kriegt.

dazu kam dass sie ständig mit der leila gerauft hat während der läufigkeit, sie war total verändert, ständig musste ich sie trennen. es war sogar so weit dass wir überlegen mussten einen hund wegzugeben weil bei den beissereien sogar schon blut floss!

jetzt ist sie kastriert, wir haben kein blut in der wohnung, keinen scheinträchtigen hund, keine streitereien zwischen den hündinnen:)

die kastration war für sie so schlimm dass sie am nächsten tag schon an der leine gesprungen ist wie ein känguruh. direkt nach der narkose als wir sie abgeholt haben ist sie ins auto gesprungen obwohl wir sie hindern wollten, als wir ausgestiegen sind wollte sie als erstes einen grossen spaziergang zu den feldern antreten:D
ich glaube sie hat nichtmal gemerkt dass sie kastriert worden ist:D

kurz nachdem sie aufgewacht ist aus der narkose hat mich meine TA angerufen:" kommen sie und holen sie den hund, sie randaliert in der ordination!":D :D :p
 
ich denke, niemand braucht sich für seine entscheidung angegriffen fühlen, wenn sie nur durchdacht ist.

da es in der praxis viel zu oft am aufpassen scheitert, bin ich eher fürs kastrieren. hunde, die probleme mit der läufigkeit haben, scheinträchtig sind etc. detto.

und: eine notkastration im alter ist alles andere als lustig, oft gar nicht mehr guten gewissens durchführbar.
junge hunde, die von einem guten tierarzt kastriert wurden, tangiert die op meist nur wenige stunden.
 
KK. schrieb:
ich denke, niemand braucht sich für seine entscheidung angegriffen fühlen, wenn sie nur durchdacht ist.

da es in der praxis viel zu oft am aufpassen scheitert, bin ich eher fürs kastrieren. hunde, die probleme mit der läufigkeit haben, scheinträchtig sind etc. detto.

und: eine notkastration im alter ist alles andere als lustig, oft gar nicht mehr guten gewissens durchführbar.
junge hunde, die von einem guten tierarzt kastriert wurden, tangiert die op meist nur wenige stunden.

Hallo, Du sprichst mir aus der Seele. Ich finde auch, dass jeder seine Meinung und Erfahrung kundtun soll, aber sich nicht angegriffen fühlen soll.
Zum Verurteilen sind leichtfertige Aktionen.
 
also wenn meine hündinnen eine läufigkeit gehabt hätten die 3 wochen dauert, ihr verhalten normal gewesen wäre, keine scheinträchtigkeit und vaginitis hätte ich sie sicher nicht kastrieren lassen. denn zwei mal drei wochen pro jahr aufpassen kann ich wohl;)
 
warriorsoul schrieb:
Hallo Barbara,
Wieso solltest du ein schlechtes Gewissen haben.
will ja eigentlich gar kein schlechtes Gewissen haben, aber es wird von jedem (nicht nur hier im Forum....) angenommen, dass man selbstverständlich seine Hündin kastrieren läßt.
Besonders von den Rüdenbesitzern wird dies verlangt.

Du hast dich dafür entschieden, bin aber sicher, dass du so gut wie möglich dafür sorgst, keinen ungewollten Wurf zu haben.

Ja natürlich sorge ich dafür, will ja auf keinen Fall Babies haben, weil die dann alle bei mir bleiben müßten. ;)
Ich habe bei der Läufigkeit alle Rüdenbesitzer in der Gegend angerufen und Bescheid gesagt, Garten ist hochgenug eingezäunt und ich bin zum Spazierengehen immer mit dem Auto ein Stück von zu Hause weggefahren.
Es stand kein einziger Rüde vor der Tür. Hoffe, dass wir die nächste Läufigkeit auch so gut meistern.

Aber wie gesagt, Plan ist Plan, Leben ist Leben ... meine vorige Hündin stammt aus einem ungewollten Wurf und sie selbst hatte einen und beide Male kann man niemanden die Schuld geben. Es sind Dinge passiert, die man nicht überdenken konnte. An die man denkt, die verhindert man sowieso.

Das macht das Leben aber doch auch schön, dass man nicht alles planen kann. Bin aber trotzdem der Meinung, dass mein Weiberl und ich auf dem richtigen Weg sind.

Ich verurteile dich nicht.

Habe ich auch nicht so aufgefasst.

Ich denke es ist wichtig, dass jeder Hundebesitzer genug Verantwortungsbewusstsein für seine/n Hund/e hat und nicht leichtfertig irgendwelche Entscheidungen trifft bzw. nicht trifft.

Sehe ich genau so.
Und jeder muß für sich die Entscheidung treffen.
Mein Bauch sagt nein, ich habe mich wirklich eingehend mit der Kastration beschäftigt, 3 Tierärzte mit Fragen gelöchert, viele Hündinnenbesitzer und Züchter befragt. Die Mehrzahl und alle Tierärzte waren dafür und trotzdem kann ich mich nicht dazu durchringen.
Hier gehts um ein Lebewesen und ich kann da leider nicht rationell entscheiden, sondern verlasse mich auf mein Gefühl.
Es ist so schwer zu beschreiben, aber wenn ich sie sehe und mir dann vorstelle, dass ich sie zur Operation bringe und sie sich überhaupt nicht helfen kann, was ich mir ihr so anstelle, dann bekomme ich gleich einen Knödel in der Magengegend. Ich habe mich bewußt für eine Hündin entschieden und sie soll eine Hündin bleiben dürfen.
Selbstverständlich würde ich keine Minute zögern, wenn eine medizinische Indikation dafür vorliegen würde.
QUOTE]

LG Barbara
 
Zitat: "Es ist so schwer zu beschreiben, aber wenn ich sie sehe und mir dann vorstelle, dass ich sie zur Operation bringe und sie sich überhaupt nicht helfen kann, was ich mir ihr so anstelle, dann bekomme ich gleich einen Knödel in der Magengegend."

@ Barbara
Brauchst nicht beschreiben, kenne ich!!!;)
Mir ist es ja auch nicht leicht gefallen. Habe auch geheult und der TA hat mich sanft aber bestimmt aus dem OP gebracht.
Aber wie gesagt, es ist vorbei und nach vier Tagen war sie ganz die alte. Schlimm und übermütig :) mit jeder Menge Blödsinn im Kopf. Gott sei Dank!
 
Hallo!

Ich bin seit heute ganz Neu hier und hab schon bemerkt, hier handelt es sich wohl um ein heißes Thema. Da ich nur in der Arbeit das Internet zur Verfügung habe, hab ich leider keine Zeit alles genau zu lesen.

Aber ich hab mich auch schon mit dieser Frage beschäftigt: Ich hab eine Rehpinscherlady und sie ist jetzt 9 Monate alt. Mein Tierarzt hat mir auch dazu geraten die Kleien vor der ersten Läufigkeit kastrieren zu lassen um das Krebsrisiko zu senken. Lt neuesten Studien ist das Krebsrisiko bei kleinen Hunden angeblich sogar größer.

Ich weiß wirklich nicht was ich tun soll, ich will net das ich sie in ihrer Entwicklung "störe" und will aber auch net das sie dann ewig ein Baby bleibt (hab schon gelesen das sich Hunde nicht mehr entwickeln und "kindisch" bleiben?!).

Werd jetzt auch noch versuchen alle Kommentare zu lesen und hoffe das jemand doch eine kurze Antwort für mich hat. Und nochwas, ich wills net tun weils die Amis tun sondern weil ich es verhindern will das meine Kleine ungewollt Mama wird und ich dann viell sogar als Vermehrerin dastehe!

Vlg Daniela und Clio
 
ich möchte gerne die frage beantworten, die das thema stellt:

WARUM HÜNDINNEN LÄUFIG WERDEN LASSEN ?

ganz einfach, weil das der natürliche lauf der dinge ist. ;)


ich bin eine klare kastratonsgegnerin, wenn es um die kastration als routineeingriff geht um sich das leben zu erleichtern. :mad:

wer sich eine hündin nimmt, der muss damit rechnen, dass sie läufig wird.
wer sich einen hund nimmt, der muss halt darauf schauen, dass nix passiert, was nicht passieren soll.

ob das jetzt ein hoppala-wurf ist oder das zubeissen auf kinder,... egal.


ich persönlich habe seit fast 8 jahren eine eigene unkastrierte hündin. für mich hat sich nie die frage gestellt ob oder wann sie kastriert wird, es sei denn es wäre eine gesundheitliche angelegenheit geworden.

ich möchte bitte festhalten, dass JEDE operation ein risiko birgt. ich kenne fälle wo bei "routine-kastrationen" (die im normalfall nicht länger als 30 minuten dauern) tiere verstorben sind, aus den verschiedensten gründen.

und was diese krebsminimierungs-studie angeht:

ich hab sie vor jahren gelesen und halte nix davon, keine ahnung warum sich die so durchsetzt. :rolleyes:
laut dieser studie minimiert man das krebsrisiko bei hündinnen vor der ersten läufigkeit um ca. 50%, nach der ersten läufigkeit nur noch um 5% und danach gleich null !!

abgesehen davon weist die studie gewisse lücken auf; geht z.b. aus der studie nicht hervor ob die versuchshündinnen auf genetische vorbelastung gestestet wurden, ob z.b. vererbter krebs vorliegt.

leider wird diese studie gerne als ausrede von hündinnenbesitzern hergenommen, um eine kastration ohne gesundheitliche vorliegen begründen zu können. - wer gibt schon gerne zu aus bequemlichkeit seinen hund kastrieren zu lassen ???


für mich stellen sich eigentlich eher die fragen:

-warum nehmen sich die leute hündinnen, wenn sie mit der läufigkeit nix zu tun haben wollen - um diese dann kastrieren zu lassen ?
-warum nehmen sich die leute hunderassen mit schlappohren oder langen schwänzen - um diese dann kupieren zu lassen ?
-warum nehmen sich die leute überhaupt hunde, wenn sie das tier wie es nunmal geschaffen wurde dann operativ umkrempelt ???


ich denke hunde sind wie sie nunmal sind, mit allem was dazu gehört und was sie letztendlich auch ausmacht. natürlich gibt es unterschiede zwischen rüden und hündinnen, aber unterm strich:

wenn ich ein tier operativ verändern muss oder will damit es mir nachher mehr zusagt oder ich besser/leichter damit zurecht komme, dann frage ich mich ob ich mich wirklich für das richtige haustier entschieden habe. :(

klingt vielleicht hart, aber ich gebe offen und ehrlich zu, dass ich z.b. für vögel und pferde absolut nicht die passenden rahmenbedingungen bieten kann und mir aus diesem grund solche haustiere nicht anschaffen würde. warum beim thema "hund" immer alles so anders gesehen und gehandhabt wird verstehe ich einfach nicht.

lg
 
KK. schrieb:
... und: eine notkastration im alter ist alles andere als lustig, oft gar nicht mehr guten gewissens durchführbar.
...
Und weil ich so etwas schon miterleben musste, lasse ich alle meine Hündinnen nach der 2.Läufigkeit kastrieren. Nicht aus Bequemlichkeit, sondern um dem Hund im Alter so etwas zu ersparen.
Meine beiden ersten Hündinnen hatten bis zum Alter von 10 Jahren niemals Probleme mit der Läufigkeit, wurden daher auch nicht kastriert.
Dann plötzlich bekamen sie Mammatumoren. Die eine ist trotz OP an einem Adenosarkom verstorben, die andere hat zwar die Tumoren überlebt, wäre kurz darauf aber beinahe an einer Pyometra (eitrige Gebärmutter) elend krepiert.
Es ist tatsächlich kein Vergnügen, einen fast 11jährigen Hund mit hohem Fieber und in denkbar schlechtem Allgemeinzustand notoperieren lassen zu müssen. In so einem Zustand ist das OP-Risiko nämlich so gut wie gar nicht mehr abzuschätzen.
 
Ich bin bei Hündinnen eine Kastrationsbefürworterin:)

Unsere Hündinnen wurden bis jetzt immer nach der 2. Läufigkeit kastriert und unsere Mogli bereits nach der ersten mit 15 Monaten.

Auch wenn es nicht stimmen sollte, das das Krebsrisiko höher ist, so möchte ich meiner Hündin nicht zweimal im Jahr die Läufigkeit und die ev. anschließende Scheinträchtigkeit zumuten.

So kann Mogli problemlos zu jeder Veranstaltung mit, sie hat ein super sorgenfreies Hundeleben und "passieren" kann auch nichts!:)
 
noch ein aspekt: wenn jugendliche auch mit der hündin spazieren gehen sollen/wollen, halte ich eine kastration für sicherer - auch wenn das unter "bequemlichkeit" fällt. weder eine ältere dame, noch eine jugendliche wird einen rüden so schnell von der hündin runterbekommen.

akela, ich würde mich liebend gern darauf verlassen, dass jeder die läufigkeit seiner hündin im griff hat und dass die hündin damit gut zurechtkommt (auch nicht immer der fall). aber da hier theorie und praxis zu weit auseinanderklaffen, ist es mir lieber, die leute lassen ihre hunde kastrieren.

vielleicht würde sich manche hündin für eine kastration entscheiden ... soll auch frauen geben, die aus div. gründen auf die regel verzichten können ;-).
 
dazu kann ich nur sagen:

was mit einem hund wird, wenn er mal älter wird kann man nie wissen.

wenn eine junge hündin schon probleme mit schwerer scheinträchtigkeit o.ä. hat, dann kann man davon ausgehen, dass sowas mit dem alter zunimmt.
in so einem fall wäre eine kastration eine überlegung wert.

aber man kann einem hund ja nicht sicherheitshalber alles mögliche wegoperieren, damit er im alter keine probleme damit hat. (z.b. zähne,..)

den gründen:

-falls jugendliche oder alte leute mit dem hund spazieren gehen,...
&
-weil ich meinen hund dann zu jeder veranstaltung mithin nehmen kann,...

kann ich nix abgewinnen.


ich kann ja auch nicht sagen: ein hund hat einen freibiss, weil das frauli zu jung oder zu alt ist, eine jederzeitige beherrschung des hundes zu gewährleisten. :rolleyes:


meine meinung nach hat ein hundehalter (egal welchen geschlechtes, welches alter,..) dafür sorge zu tragen, dass nix passiert. und ginge es nach mir dann ohne operative hilfsmittel. - auch wenn das dann bedeuten würde, dass nur noch jeder 2te wirklich einen hund hält. ;)

lg
 
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