Guten Morgen!
Es ist zwar noch früh aber ich muss euch unbedingt erzählen wies gestern gelaufen ist.
Um halb 5 hab ich beim Tierarzt die Bestätigung der Trächtigkeit geholt. Er hat auch dazu geschrieben wie weit sie ca. ist, also wann der Tag der Empfängnis ca. gewesen sein muss. Mit dieser Bestätigung und mit dem Schutzvertrag bin ich dann zur Pflegefamilie gedüst. Der Vater war nicht daheim, nur die Mutter mit den Kindern. Hab mit der Bestätigung vor ihnen herumgefuchtelt und dann hab ich etwas getan wovon ihr mir eigentlich abgeraten habt:

Ich hab gesagt, was sie wohl glaub dass passieren wird wenn ich mit den beiden Unterlagen zu einem Anwalt gehe! Und siehe da, plötzlich war alles kein Problem mehr, wir sind doch alle erwachsen und können und solche Sachen ruhig ausreden, selbstverständlich nehmen sie die Hündin wieder zurück und ich kann sie wieder nehmen wenn die Welpen an gute Plätze weitervermittelt worden sind!

Ich hab dann gesagt dass ich eigentlich nur die Kosten oder zumindest einen Teil davon rückerstattet haben will. Nein nein, meinte sie, das wär kein Problem, ich soll die Hündin gleich dalassn. Ich hab gesagt ich hör wohl nicht recht! Zuerst machen sie Theater dass es nicht ihre Schuld sei, dass sie nichts von der Trächtigkeit wissen und jetzt plötzlich ist alles kein Problem und sie nehmen die Hündin samt Nachwuchs wieder zurück?

Ihre Kinder haben natürlich gejubelt und sich schon gefreut dass der Hund wieder bei ihnen ist, aber ich hab gleich gesagt dass ich die Hündin behalten will. Sie meinte dann ich hätte die Wahl, entweder ich nehm die Hündin und muss auch alleine für die Kosten der Welpenaufzucht aufkommen oder ich überlasse sie ihnen und habe keine Scherereien. Toll.
Dann kam der Vater der Familie dazu, (ich war insgesamt 4 Stunden dort!) und sagte dass sie eh schon Erfahrung in der Welpenaufzucht hätten, da sie schon mal Welpen aus dem Tierheim aufgezogen hätten. Das kann natürlich stimmen - oder auch nicht.

Sie meinten dann auch, dass das Tierheim besser nichts von dem Vorfall erfahren sollte, warum auch immer.
Mir kommt die Sache sehr spanisch vor, und möchte dieser Familie den Hund eigentlich nicht zurückgeben, ich finds aber auch eine Frechheit von ihnen mich vor diese Wahl zu stellen.
Was würdet ihr machen?
Ich hab gestern noch lange mit meinem Mann darüber diskutiert, er weiß auch nicht was das beste wäre.