Tiervergabe . Wie handhabt ihr das?

camellia

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Super Knochen
Ich hätte einige Fragen an die TH und Vereinsmenschen.

Mir erzählen immer wieder Leute, dass sie, als sie ihren Hund aus dem TH holten keine VK hatten . Stimmt das? Wir machen natürlich eine.

Wie macht ihr das, wenn ihr einen Listenhund nach Wien oder NÖ abgebt, und die VK prinzipiell in Ordnung ist mit dem Hundehaltegesetz. D.h. lässt ihr euch dann den HFS nach 3Monaten (6Monaten)vorweisen? Ansonsten wäre der Hund ja illegal in Wien oder NÖ. Und wie kontrolliert ihr, ob der Bewerber eine Vorstrafe wegen Körperverletzung oä. hat, weshalb er ja auch keinen Listenhund halten dürfte.
Wie kann ich eben wissen ob der neue Besitzer die Hundegesetzte einhält.
Wenn der Hund beschlagnahmt werden würde, würde da der Verein als Eigentümer benachrichtigt werden?

Ist mir heute so durch den Kopf gegangen.
 
Ich hätte einige Fragen an die TH und Vereinsmenschen.


bin zwar weder TH noch Vereinsmensch, aber ich hab meinen Hund von Galgo in Not. Das erste treffen war zu Hause bei der Pflegestelle, dort hab ich mir die Welpen angeschaut, am nächsten Tag haben wir uns noch mal zusammen gerufen und die entscheidung besprochen. Ich muss auch sagen, die Pflegestelle war super ehrlich und total freundlich. Ursprünglich hätte ich mich nämlich für einen andren welpen entschlossen gehabt, doch die dame hat mit dann die charaktereigenschaften (die vom welpen bereits bekannt waren) genannt und somit habe ich mich dann für meinen jetztigen entschieden. kurze zeit später ist sie mit dem hund und ihrem erwachsenen sohn? zu mir nach hause gekommen und hat eine vk gemacht. Sie hat den welpen deswegen gleich mitgenommen, weil ich schon einen hund habe und daher auch eine "hundewohnung" hab. die erste zeit hatten wir viel telefonischen kontakt und auch email verkehr. mittlerweile habe ich großteils nur mehr zum verein kontakt, da regelmäßig treffen statt finden.
 
Bin auch kein Verein oder TH, kann aber meine Erfahrung als Hundebesitzer schreiben.
Ich hab mittlerweile meinen zweiten Hund aus dem Tierheim (wobei der Große nicht direkt zu mir kam, sondern dazwischen noch zwei Besitzer hatte) - ich hatte noch nie eine Vorkontrolle und nie eine Nachkontrolle.

Es wurde auch über die Hunde gelogen (vom Alter angefangen bis über die Zeit was die Hunde im Th waren), obwohl das Tierheim in diesen Fällen die Daten und Fakten genau wusste.

Keine Ahnung ob sich das mittlweile geändert hat. Ich find´s nur schade. Und ich wär auch die Letzte die ein Problem mit Kontrollen hätte.
 
Also machen wirklich manche TH od. Vereine keine VK. Ich hab das immer für Gschichtln gehalten, die mir die Bewerber erzählen.

Das Andere interessiert mich deshalb so brennend, weil sich die Listenhunde, wenn die Hundehaltegesetze nicht eingehalten werden ja auf einem potentiell gefährdeten Platz befinden, und ich die Gefahr ja von vornherein minimieren möchte. Oder, wenn sogar ein Grund besteht, dass eigentlich gar keine gehalten werden dürften, den Hunden eine Beschlagnahme droht, was ja unbedingt zu vermeiden ist.
Wie macht ihr das, ohne, dass zu weit in den Privatbereich eines Menschen einzudringen.
 
Also machen wirklich manche TH od. Vereine keine VK. Ich hab das immer für Gschichtln gehalten, die mir die Bewerber erzählen.

Das Andere interessiert mich deshalb so brennend, weil sich die Listenhunde, wenn die Hundehaltegesetze nicht eingehalten werden ja auf einem potentiell gefährdeten Platz befinden, und ich die Gefahr ja von vornherein minimieren möchte. Oder, wenn sogar ein Grund besteht, dass eigentlich gar keine gehalten werden dürften, den Hunden eine Beschlagnahme droht, was ja unbedingt zu vermeiden ist.
Wie macht ihr das, ohne, dass zu weit in den Privatbereich eines Menschen einzudringen.


die frage ist, ob man als th oder verein bei abgabe der listenhunde überhaupt nachfragen darf/kann ob der mögliche neue besitzer vorstrafen und co hat. ich glaube nicht, dass die polizei das so einfach rausrückt
 
die frage ist, ob man als th oder verein bei abgabe der listenhunde überhaupt nachfragen darf/kann ob der mögliche neue besitzer vorstrafen und co hat. ich glaube nicht, dass die polizei das so einfach rausrückt

Ich denke und hoffe auch, dass das für normale Menschen unmöglich ist, auf diesem Weg Informationen zu bekommen.
Aber wie könnte man das machen ohne die Privatsphäre zu verletzten.
Wie machen das andereTH gar nicht? Muss man jetzt damit rechnen den Hund (nach Nichtbestehen des HFS) wieder zurückzubekommen.
 
Dieses polizeiliche Führungszeugnis (heißt das so?) kann man selbst anfordern! Somit sollte es kein Problem darstellen, dieses vorzulegen...
 
was mir gerade eingefallen ist, meinen ersten hund, hab ich auch über eine pflegestelle, wobei ich mir im nachhinein nicht mal mehr sicher war ob es eine pflegestelle war. sie hat 2 zwergpinscher welpen im internet angeboten, auf nachfrage hat sie dann gesagt sie sei eine pflegestelle und wir müssen eine schutzgebühr von € 250 zahlen. sind hingefahren, haben uns den welpen angeschaut, allerdings nciht bei ihr ind er wohnung sondern sie ist hinunter gekommen auf eine große wiese und dort hat sie die 2 welpen laufen lassen. dann haben wir die hündin genommen und die €250 euro gezahlt. sie hat gesagt den schutzbrief hat sie gerade nicht dabei aber ich soll ihr die mail adresse geben und sie schickt ihn mir nach. gesagt getan, kein mail gekommen, auf mehrmalige mails von mir ist nichts zurück gekommen. also weder vk noch nk gehabt und keinen schutzvertrag unterschrieben, also hat sie nicht mal meine daten,...
 
Dieses polizeiliche Führungszeugnis (heißt das so?) kann man selbst anfordern! Somit sollte es kein Problem darstellen, dieses vorzulegen...

ja der hh selber kann es anfordern, aber angenommen es is ein psychopath und weis, dass er keinen listenhund bekommt wenn er vorstrafen hat, glaub nicht, dass er es dann anfordern will ...

somit kann nciht verhindert werden, dass solche leute listenhunde bekommen
 
@sunny
Auch katastrophal wie das abgelaufen ist.
Außerhalb des Hauses finden bei mir auch manchmal Besuche statt, wenn z.B. ein anderer Hund mitkommt, oder um zuerst einmal auf neutralem Boden beiden zu beobachten. Wenn sich im Haus nämlich die anderen Hunde recht aufregen, ist ein neutrales Kennenlernen manchmal nicht möglich.
 
vorab, ich bin nicht im th tätig und vergebe auch keine tiere, aber nachdem ich ja in wien wohne (mit listenhund aus dem th) folgendes:

ich muss nicht mal bei der anmeldung meines listenhundes in wien, ein führungszeugnis (leumundszeugenis, wie auch immer) vorweisen, du unterschreibst lediglich, dass du die paragraphen des gesetzes akzeptierst und "denen entsprichst", du unterschreibst auch NICHT, dass diese einsehen dürfen:rolleyes:, dh rein rechtlich gesehen, dürften sie auch nicht ohne anlass "einsicht nehmen".......dh alle punkte, die ihr anführt werden in wien zumindest sowieso spätestens bei der anmeldung des hundes geklärt;)
 
@sunny
Auch katastrophal wie das abgelaufen ist.
Außerhalb des Hauses finden bei mir auch manchmal Besuche statt, wenn z.B. ein anderer Hund mitkommt, oder um zuerst einmal auf neutralem Boden beiden zu beobachten. Wenn sich im Haus nämlich die anderen Hunde recht aufregen, ist ein neutrales Kennenlernen manchmal nicht möglich.


das treffen außerhalb fand ich auch nicht schlecht bzw hat mich auch nicht irritiert, da es super war die hunde auf ne wieso zu sehen und nicht in einer wohnung, aber jetzt im nachhinein denke ich immer mehr es war entweder eine unseriöse pflegestelle oder ein illegaler welpenhandel. hab aber leider kein neues inserat im internet von der dame gefunden sonst wär ich nochmals hingefahren um das abzuklären.
 
Bei meiner Vergabe schaut es so aus:

Zuerst kommen die Interessenten zu mir nach Hause. Sollte ein Ersthund vorhanden sein, bitte ich darum, den Hund mitzubringen - die Hunde sollen sich ja auch mögen.:);)

Entweder wird eine Vorkontrolle von einem anderen Verein durchgeführt (sollten die Besitzer zb. in Tirol, OÖ oder so wohnen) und dann können die Besitzer (unter Mitnahme von Ausweis und Meldezettel) den Hund abholen kommen.

Wenn es sich um Steiermark, Kärnten, Burgenland, NÖ und Wien handelt, dann bringen wir den Hund ins neue Zuhause und schauen uns alles an.

Nachkontrollen finden bei uns nur bei Gelegenheit statt - soll heißen, wenn ich oder mein Mann in der Nähe sind und Zeit haben, schauen wir vorbei.

Da wir sehr guten Kontakt zu unseren Hundebesitzern haben, egal ob Besuch, Urlaubsbetreuung, Hundetreffen, über Briefe oder Emails und Telefonate, denke ich, dass wir keine regelmässigen NK brauchen.

Das ein Tierheim oder ein Verein keine VK macht, ist für mich bedenklich, auch das es noch immer TH oder Vereine gibt, die unkastrierte Hündinnen vergeben - man weiß nie, was einem neuen Besitzer einfällt und so kann man es wenigstens unterbinden, weitere unerwünschte Hunde zu produzieren - die dann vl. im gleichem Tierheim landen, von wo die Mutterhündin vergeben wurde.

Was den Hundeführschein angeht - ich denke, dass man das sicherlich im Schutzvertrag verankern kann - zb. eine Kopie zu senden, sobald er gemacht wurde. Das ist auf keinen Fall gesetzwidrig.

Da es bei uns in der Steiermark mal Gespräche gab bzgl. Sachkundenachweis (der, soviel ich weiß, noch nicht existiert) gab, denke ich, das ich den dann einsehen darf, wenn sich jemand bei mir einen Hund abholt - weil der ja vor Anschaffung des Hundes gemacht werden muss.

Lg. Nadja

Nachtrag: Natürlich sind bei uns alle Hunde kastriert - ihrem Alter entsprechend. Auch wir haben einen Kastrationsvertrag für Welpinnen - der auch kontrolliert wird. Ich lass mir eine Kopier der Rechnung schicken oder ruf den TA an und lass es mir bestätigen. Da ist meiner Meinung die einzige Möglichkeit weiteren Nachwuchs einzudämmen - Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
was mir gerade eingefallen ist, meinen ersten hund, hab ich auch über eine pflegestelle, wobei ich mir im nachhinein nicht mal mehr sicher war ob es eine pflegestelle war. sie hat 2 zwergpinscher welpen im internet angeboten, auf nachfrage hat sie dann gesagt sie sei eine pflegestelle und wir müssen eine schutzgebühr von € 250 zahlen. sind hingefahren, haben uns den welpen angeschaut, allerdings nciht bei ihr ind er wohnung sondern sie ist hinunter gekommen auf eine große wiese und dort hat sie die 2 welpen laufen lassen. dann haben wir die hündin genommen und die €250 euro gezahlt. sie hat gesagt den schutzbrief hat sie gerade nicht dabei aber ich soll ihr die mail adresse geben und sie schickt ihn mir nach. gesagt getan, kein mail gekommen, auf mehrmalige mails von mir ist nichts zurück gekommen. also weder vk noch nk gehabt und keinen schutzvertrag unterschrieben, also hat sie nicht mal meine daten,...

Ich tippe mal stark auf Hundehändlerin!! Und das Du keine weiteren Inserate gefunden hast, heißt noch lange nicht, das sie es noch immer macht ;)

Lg. Nadja
 
Ich tippe mal stark auf Hundehändlerin!! Und das Du keine weiteren Inserate gefunden hast, heißt noch lange nicht, das sie es noch immer macht ;)

Lg. Nadja


wenn es eine hundehändlerin war, find ich es besonders schlimm, dass sie sich als pflegestelle ausgegeben hat, leider hatte ich damals noch nicht so viel erfahrung mit pflegestellen und vereinen, das ich nachgefragt hab welcher verein es ist für den sie die hunde vermittelt. mir war es nur wichtig, dass ich einem armen hund ein gutes zu hause bieten kann und daher hab ich nciht nach züchter hunden gesucht.
 
Ich bin auch nicht beim WTH tätig, hab auch keine Einsicht in die Vergaberichtlinien.

Bubastis hat auch keine Listenhunde, daher kann ich nur sagen was ich persönlich tun würde.

Ich würd einen Strafregisterauszug vom Interessenten verlangen, wenn er keinen vorlegen will, dann bekommt er den Hund nicht. Privatsphäre hin od. her, es geht ja um einen Listenhund der einen guten Platz sucht und nicht hin und her geschoben werden soll.

Im Schutzvertrag würd ich reinschreiben, dass er nach der gesetzlich vorgegebenen Zeit, den HFS vorlegen muss.

Ob man, bei Abnahme des Hundes, als Verein benachrichtigt wird weiß ich nicht. Vielleicht kann dir da das zuständige Amt etwas sagen.
 
wenn es eine hundehändlerin war, find ich es besonders schlimm, dass sie sich als pflegestelle ausgegeben hat, leider hatte ich damals noch nicht so viel erfahrung mit pflegestellen und vereinen, das ich nachgefragt hab welcher verein es ist für den sie die hunde vermittelt. mir war es nur wichtig, dass ich einem armen hund ein gutes zu hause bieten kann und daher hab ich nciht nach züchter hunden gesucht.

Das Problem ist immer "billiger Rassehund muss es sein" ;)

Das nutzen viele aus und natürlich ist es einfacher solche Hunde als Tierschutzhunde zu deklarieren, da sich dann leichter Menschen finden, die diese Hunde nehmen.

Billig im Ostblock gekauft und hier bei uns verscherbelt. Würde sie für einen Verein Pflegestelle sein, hättest Du einen Schutzvertrag unterschreiben müssen und auch eine Kopie erhalten.

Die hat Dich nach Strich und Faden ausgenommen und verarscht. Tut mir leid, das zu sagen. Ist überhaupt nicht böse gemeint. ;)

Lg. Nadja
 
bei mir läuft das so ab, dass ich mich mit den interessenten an einem neutralen ort und pflegling treffe. sollte schon ein hund vorhanden sein, dann bitte ich die interessenten diesen mitzunehmen.

dan gehen wir gemeinsam spazieren und ich eruzähle so einiges über den hund. natürlich werden die interessenten auch ausgefragt.

sollte nach dem erstgespräch alles passen, dann wird eine vorkontrolle gemacht und der hund geht mal "probewohnen" und danach wird mittels schutzgebühr und schutzvertrag vermittelt. wir haben ein "14 tägiges Rückgaberecht", d.h spollte der hund innerhalb 14 tagen zurück kommen, da irgendewtas nicht paßt, wird die schutzgebühr zurücküberwiesen. ich bleibe nach vermittlung mit den neuen HH in kontakt, um hilfe zu geben, falls benötigt, aber auch um einblick zu haben, wie es dem hund so geht.

nach einiger zeit wird dann eine nachkontrolle durchgeführt zur letzten kontrolle. alle tiere werden bei uns nur kastriert abgegeben, sollte aber ein welpe vermittelt werden, gibt es eine kastrationsauflage im schutzvertrag und das wird selbsverständlich separat kontrolliert, ob das tier auch wirklich kastriert wurde.

übrigens mein amstaff ist aus vösendorf und denm habe ich nun 3 jahre und hatte noch nie eine kontrolle, jedoch bei meiner hündin aus spanien, hatte ich sehrwohl eine VK
 
Ich würd einen Strafregisterauszug vom Interessenten verlangen, wenn er keinen vorlegen will, dann bekommt er den Hund nicht. Privatsphäre hin od. her, es geht ja um einen Listenhund der einen guten Platz sucht und nicht hin und her geschoben werden soll.
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ich zitier jetzt mal dich;)

nicht vergessen, wenn ich einen strafregisterauszug "verlange" kostet das auch noch geld für den neuen besitzer (und zeit brauchts auch), dh er zahlt nicht nur schutzgebühr, sondern leumundszeugnis, ta-kosten, usw. das können sich sicher viele nicht leisten, aber wie gesagt, es reicht sicher aus, eine kopie des hfs oder urkunde zu bringen, da muss ich doch die neuen besitzer nich auch nohc finanzielle zusätzlich belasten, ist aber nur meine meinung.......

und im wth kannst dort den hfs auch machen, damit wissen sie sogar, dass du ihn gemacht hast;)
 
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