LOL nein, hab das auf niemanden einzelnen bezogen.
Aber nachdem ich da die paar Seiten gelesen hab, hab ich mir gedacht
"Jössas Inge, Du könntest auch schon Oma sein und zwischen den Zeilen ist zu lesen, dass Dir die jungen Leute jetzt das Recht absprechen, Hunde zu haben, weilst ja bald sterben könntest"![]()
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Um auf das Grundsätzliche einzugehen:
Ich bin dagegen, jemanden mit einem Tier zwangs-zu-beglücken.
Der Grund liegt aber nicht im Alter der Person, sondern lediglich an der Bereitschaft dieser Person Verantwortung für ein Tier zu übernehmen, was ja auch bedeuten kann, auf einiges verzichten zu müssen.
Z. B. auf Geld, weil Tiere eben auch Geld kosten, auf eine gewisse Unabhängigkeit, weil ein Hund eben nicht lange alleine bleibt, etc. etc
Und diese Entscheidung - ob ich das will oder nicht - das mag ich selber treffen.
Ich persönlich hatte immer geregelt, wer auf meine Tiere schaut, wenn ich auf Urlaub fahre oder wenn ich ins Krankenhaus muss. Und wenn mir was passiert ist auch geregelt, was mit meinen Tieren geschieht.
Fürs Sterben gibt es nämlich kein vorgeschriebenes Mindestalter, das kann jedem jederzeit und überall passieren.
Und bei der Regelung dieser Angelegenheiten sind naturgemäß ältere Menschen meist (!) vorsorglicher als junge Menschen.
Aber die Entscheidung das Leben mit einem Tier zu teilen, das soll meiner Meinung nach immer der Mensch selbst treffen.
Inge
Inge, mein Einwand bezog sich v.a. auf diesen Fall, natuerlich spreche ich (wie denn auch) aelteren Menschen nicht das Recht auf einen Hund ab.....aber man sollte es sehr wohl auch kritisch hinterfragen und es ist von vielen Faktoren abhaengig. Natuerlich kann jedem immer etwas unabhaengig vom Alter etwas passieren. Ich sehe es jedoch so oft im Tierheim, wo wirklich viele, auch junge Hunde, sitzen, die nach dem Tod des etwas betagten HH oder Einlieferung ins Krankenhaus, im Tierheim sitzen. Und das ist nicht schoen, im Gegenteil. Auch wollen viele aeltere Leute eben einen jungen Hund.....aber das ist ein anderes Thema....
Meine Mutter ist 65 hat 3 Hunde (keine Minihunde), ist dreimal agiler und jung geblieben als ich mit meinen 40+. Wenn sie auf Urlaub faehrt oder auch ins Krankenhaus muss, dann ist dafuer gesorgt, den Hunden geht es daweil gut. Aber wenn ihr wirklich etwas passiert, dann haben wir ein Problem.....deshalb so einfach ist es fuer viele alleinstehende Menschen nicht.
Und ich stimme mit dir ueberein, von Zwangsbeglueckung halte ich nichts. Ein Hund muss vom potentiellen HH gewollt sein und nicht "nur" dazu dienen als Lockvogel fuer mehr Bewegung etc. herzuhalten.....da gibt es andere Moeglichkeiten, vom Besuch eines Therapiehundes (kostet 25 Euro pro Besuch) bishin zur Patenschaft eines sehr alten Hundes im Tierheim oder einfach die Oma selbst mehr besuchen und ausfuehren.
Um das ging es mir eigentlich und es war eben auf diesen hier geschilderten Fall bezogen.
Also Inge, keine Sorge.....


