Soll ich mich von Escara trennen?

Ich seh das eigentlich so wie Bonsai. Das ist ja praktisch, da werd ich mir morgen auch einen Pflegehund holen, zwei Monate später sagen, dass er jetzt fix bleibt und irgendwann kommt einer daher und will meinen Hund mitnehmen, da sag ich dann einfach, dass es doch nur ein Pflegehund war...ausserdem merk ich dann plötzlich, dass es doch nicht so das Wahre war, also geb ich ihn lieber weiter.

Also was denn nun? Wenn er fix bleibt, ist er fix. Wenn Pflegeplatz, dann such ich einen neuen Besitzer. Jetzt war der Hund ein Jahr bei dir, weil du dich nicht drum gekümmert hast und jetzt muss der Hund leiden. Ich finde, das ist nicht fair.

Aber ich denke, jedem das seine. Viel Glück bei der Entscheidung (die eigentlich eh schon getroffen ist...), und das mein ich ernst. Ich wünsche allen Beteiligten das Beste!
 
So, hoffentlich hab ich jetzt nicht das wichtigeste überlesen. :rolleyes:

Meiner Meinung nach ist es keine so gute Idee den Hund nach einem Jahr noch zu vermitteln. Er hat sich an dich und das Leben mit dir schon gewöhnt, er ist doch ein erwachsener Hund, es wird dauern bis er sich wieder an eine neue Umgebung gewöhnt hat. Und was machst du wenn die Familie jetzt nicht die richtige ist? :confused: Dann wird der arme hundert mal herumgereicht und wofür? Das Ergebnis wird ein völlig verstörter Hund sein. :mad:
 
Zu mir hat letztens eine Dame gesagt, also den Max würd ich gleich nehmen wenn Sie ihn nicht mehr wollen. :eek: Ja denkste. Den geb ich nicht her. Das ist meiner.

LG Anke
 
MoonlightShadow schrieb:
So, hoffentlich hab ich jetzt nicht das wichtigeste überlesen. :rolleyes:

Meiner Meinung nach ist es keine so gute Idee den Hund nach einem Jahr noch zu vermitteln. Er hat sich an dich und das Leben mit dir schon gewöhnt, er ist doch ein erwachsener Hund, es wird dauern bis er sich wieder an eine neue Umgebung gewöhnt hat. Und was machst du wenn die Familie jetzt nicht die richtige ist? :confused: Dann wird der arme hundert mal herumgereicht und wofür? Das Ergebnis wird ein völlig verstörter Hund sein. :mad:


Wenn man Deiner Meinung nach einen Hund nach einem Jahr nicht mehr vermittelen soll, was macht man dann mit Pflegehunden :confused:
Wird im ersten Jahr kein super Platz gefunden muß er bleiben oder wie :confused:
 
Filou schrieb:
Wenn man Deiner Meinung nach einen Hund nach einem Jahr nicht mehr vermittelen soll, was macht man dann mit Pflegehunden :confused:
Wird im ersten Jahr kein super Platz gefunden muß er bleiben oder wie :confused:

Es war doch ihr Hund, nicht? Sie hat doch gesagt dass sie den Hund behalten wollte weil kein Platz gefunden wurde. Also war es ihrer und sie hat sich nicht mehr um die Vermittlung gekümmert. So steht es wortwörtlich in einem Posting von ihr oder hab ich mich verlesen? :o
 
Quinny schrieb:
Zu mir hat letztens eine Dame gesagt, also den Max würd ich gleich nehmen wenn Sie ihn nicht mehr wollen. :eek: Ja denkste. Den geb ich nicht her. Das ist meiner.

LG Anke

na selber schuld wennst dir den sturkopf behältst :D ;)
oder war das etwa ich :rolleyes:
 
MoonlightShadow schrieb:
So steht es wortwörtlich in einem Posting von ihr oder hab ich mich verlesen? :o
Nein, nein, du hast dich nicht verlesen :).

Es ist aber auch ganz einfach. Ganz am Anfang war Escara ein Pflegehund, dann war sie eigentlich nie wirklich ein Pflegehund, dann wurde kein geeigneter Platz gefunden, weil sie eigentlich eh kein Pflegehund mehr war, dann blieb der "Eigentlich-kein-Pflegehund" ein Jahr bei Katrin bis nun endlich ein guter Platz gefunden wurde (auf der Straße!) und nun wurde aus dem Eigentlich-kein-Pflegehund ganz schnell wieder ein Eigentlich-doch-Pflegehund. Ist doch nicht soooo schwer oder? :D :D

lg
Bonsai
 
Bonsai schrieb:
Nein, nein, du hast dich nicht verlesen :).

Es ist aber auch ganz einfach. Ganz am Anfang war Escara ein Pflegehund, dann war sie eigentlich nie wirklich ein Pflegehund, dann wurde kein geeigneter Platz gefunden, weil sie eigentlich eh kein Pflegehund mehr war, dann blieb der "Eigentlich-kein-Pflegehund" ein Jahr bei Katrin bis nun endlich ein guter Platz gefunden wurde (auf der Straße!) und nun wurde aus dem Eigentlich-kein-Pflegehund ganz schnell wieder ein Eigentlich-doch-Pflegehund. Ist doch nicht soooo schwer oder? :D :D

lg
Bonsai

Genau, ist doch logisch! :rolleyes:
 
Ich hatte nur einen Pflegehund und diesen hatte ich genauso lieb wie meinen eigenen mit den einzigen Unterschied, daß Bernie die Nr 1 blieb.
Auch hatte ich eine Bindung zu meinen Pflegehund aufgebaut.

Er war 9 Monate bei mir, danach ergab sich durch Zufall ein Spitzenplatz.
Es tat sehr weh, ihn abzugeben. Trotz der Bindung die wir hatten, war er nach drei Tagen schon ruhiger. Nach einer Woche, war es so als wäre er immer schon bei seinen neuen Herrchen gewesen.
Er war weder verstört, noch wurde er ein Problemhund.
Er freute sich immer riesig wenn er mich sah, aber er wusste genau wo er hingehörte. Zu seinen neuen Herrchen.
 
Irish schrieb:
Ich hatte nur einen Pflegehund und diesen hatte ich genauso lieb wie meinen eigenen mit den einzigen Unterschied, daß Bernie die Nr 1 blieb.
Auch hatte ich eine Bindung zu meinen Pflegehund aufgebaut.

Er war 9 Monate bei mir, danach ergab sich durch Zufall ein Spitzenplatz.
Es tat sehr weh, ihn abzugeben. Trotz der Bindung die wir hatten, war er nach drei Tagen schon ruhiger. Nach einer Woche, war es so als wäre er immer schon bei seinen neuen Herrchen gewesen.
Er war weder verstört, noch wurde er ein Problemhund.
Er freute sich immer riesig wenn er mich sah, aber er wusste genau wo er hingehörte. Zu seinen neuen Herrchen.

Es gibt leider keine Garantie für solch ein schönes Ende. :rolleyes:
 
Das ist richtig. Aber es kommt auch darauf an, wie der Hund bei der Pflegestelle behandelt wurde und wie er weiter behandelt wird.

Und mein süsses Pflegekind hatte eine Menge Macken anfangs.
 
Irish schrieb:
Das ist richtig. Aber es kommt auch darauf an, wie der Hund bei der Pflegestelle behandelt wurde und wie er weiter behandelt wird.

Das stimmt natürlich, dennoch bleibe ich meiner Meinung treu und würde den Hund nach einem Jahr ohne dass etwas vorgefallen ist nicht mehr vermitteln.

Ich selbst habe auch einen Hund zurückgenommen, er lebt zwar erst seit 7 Monaten wieder bei uns, dennoch werde ich ihn nicht mehr weitervermitteln. Er war schon bei 2 Besitzern, ich denke das reicht. :rolleyes:
 
Bonsai schrieb:
Nein, nein, du hast dich nicht verlesen :).

Es ist aber auch ganz einfach. Ganz am Anfang war Escara ein Pflegehund, dann war sie eigentlich nie wirklich ein Pflegehund, dann wurde kein geeigneter Platz gefunden, weil sie eigentlich eh kein Pflegehund mehr war, dann blieb der "Eigentlich-kein-Pflegehund" ein Jahr bei Katrin bis nun endlich ein guter Platz gefunden wurde (auf der Straße!) und nun wurde aus dem Eigentlich-kein-Pflegehund ganz schnell wieder ein Eigentlich-doch-Pflegehund. Ist doch nicht soooo schwer oder? :D :D

lg
Bonsai


und hier die zusammenfassung von unserer ponsßei :D
 
MoonlightShadow schrieb:
Meiner Meinung nach ist es keine so gute Idee den Hund nach einem Jahr noch zu vermitteln. Er hat sich an dich und das Leben mit dir schon gewöhnt, er ist doch ein erwachsener Hund, es wird dauern bis er sich wieder an eine neue Umgebung gewöhnt hat.

Du findest es also besser, wenn ein Hund - man darf ihn ja nicht mehr in Pflege nehmen, weil man gleich in der Luft zerrissen wird, wenn man ihn wieder hergibt - ins TH kommt und dort dann 3 Jahre (unser erster Hund z.b. war 3 Jahre im TH bevor wir ihn genommen haben) ohne wirkliche Betreuung lebt (ist in einem TH natürlich schwer, obwohls unserer richtig gut getroffen hatte).
Mir ist es viel lieber, ich nehme mir einen Pflegehund - für welche Zeit auch immer - und gebe ihn dann in die richtigen Hände ...
 
Das meint hier keiner damit, glaub' ich halt.
Aber was mich an der ganzen Geschichte so stört: Escara hätte vielleicht schon viel früher einen super Platz finden können, wenn sich Katrin nicht dazu entschieden hätte, dass Escara nach ca. einem halben Jahr IHR Hund bleibt. Und jetzt ergibt sich eben eine Möglichkeit und weil's daheim ja nicht so funktioniert wie es Katrin gerne hätte, ist es auf einmal doch "nur" noch ein Pflegehund.
Genau DAS stört mich an der ganzen Sache.

Wünsche Escara alles erdenklich gute und dass sie es in ihrem neuen Zuhause gut erwischt hat.
 
PeCi schrieb:
Du findest es also besser, wenn ein Hund - man darf ihn ja nicht mehr in Pflege nehmen, weil man gleich in der Luft zerrissen wird, wenn man ihn wieder hergibt - ins TH kommt und dort dann 3 Jahre (unser erster Hund z.b. war 3 Jahre im TH bevor wir ihn genommen haben) ohne wirkliche Betreuung lebt (ist in einem TH natürlich schwer, obwohls unserer richtig gut getroffen hatte).
Mir ist es viel lieber, ich nehme mir einen Pflegehund - für welche Zeit auch immer - und gebe ihn dann in die richtigen Hände ...

Von Tierheim ist hier doch gar nicht die Rede! :rolleyes: Entweder ich habe einen Pflegehund, dann such ich auch nach einem Platzerl oder es ist mein eigener und ich suche nicht. Dann geb ich ihn aber auch nicht mehr her. Sorry, ICH kann das nicht nachvollziehen, ICH mach es nicht.
Dieses hin und her, mal Pflegehund mal eigener find ich nicht so galant.

Das muss eh jeder selbst entscheiden und tun, was er für richtig hält.
 
Blue2002 schrieb:
Das meint hier keiner damit, glaub' ich halt.
Aber was mich an der ganzen Geschichte so stört: Escara hätte vielleicht schon viel früher einen super Platz finden können, wenn sich Katrin nicht dazu entschieden hätte, dass Escara nach ca. einem halben Jahr IHR Hund bleibt. Und jetzt ergibt sich eben eine Möglichkeit und weil's daheim ja nicht so funktioniert wie es Katrin gerne hätte, ist es auf einmal doch "nur" noch ein Pflegehund.
Genau DAS stört mich an der ganzen Sache.

Wünsche Escara alles erdenklich gute und dass sie es in ihrem neuen Zuhause gut erwischt hat.

Das ist es auch was mich stört. :rolleyes:
 
An alle die sich noch an dieses Thema erinnern können, Escara geht es sehr gut in ihrem neuen zu Hause, sie ist richtig aufgeblüht. :D Ich glaube das Richtige getan zu haben.
 
:) Ich wollte dir eigentlich den Rat geben sie dort hinzulassen, hast aber eh
schon gemacht wie ich jetzt lese

Ein Hund der sich in einer Hundegruppe nicht wohlfühlt, gehört dort raus.
Er kann sich sonst nicht frei entfalten :)
 
Andrea J schrieb:
:) Ich wollte dir eigentlich den Rat geben sie dort hinzulassen, hast aber eh
schon gemacht wie ich jetzt lese

Ein Hund der sich in einer Hundegruppe nicht wohlfühlt, gehört dort raus.
Er kann sich sonst nicht frei entfalten :)

Dessen war ich mir aber anfänglich nicht so sicher, daher habe ich um Rat gefragt und die Mehrheit war dann dagegen. Aber ich war mir sicher dass sie es dort besser hat als bei mir und wie sich dann herausgestellt hat war es die richtige Entscheidung. Sie fühlt sich dort pudelwohl, sie ist eben ein Einzelhund und tut sich in einer Gruppe schwer. :rolleyes:
 
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