Salzburg: Frau wurde von vier Hunden angefallen

Es ist doch immer so - eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Deshalb über die nicht vorhandene Zivilcourage zu resümieren erübrigt sich eben darum.

Die Opfer haben immer lebenslänglich - egal ob Hundebiß oder Vergewaltigung. Dagegen nehmen sich die Verurteilungen der Verantwortlichen immer wie ein Hohn aus.

Trotzdem - auch wenn die ganze Sache - egal wie auch immer zustande gekommen - sehr schlimm ist (jeder Hundebiß ist einer zuviel), bin ich doch als Mehrfach-Rotti-Besitzer froh, denn gerade wir werden doch immer in der Öffentlichkeit als unverantwortliche Killerhundehalter dargestellt und der Rex ist doch gaaaaanz harmlos. Daß die Statistiken eine andere Sprache sprechen, ist der breiten Masse und auch den Gesetzgebern schnurz.

lg
 
@etta

sicherlich haben die opfer immer lebenslänglich, doch !!! manche !!! opfer sind selbst schuld und haben es nicht anders verdient.

ein alkolenker, der einen unfall verursacht und einen körperteil verliert ist selber schuld.

und man weiß ja bis jetzt noch nicht inwiefern die frau schuld trägt ??
vielleicht hat sie die hunde geschlagen oder misshandelt ??
vielleicht war sie an der "ausbildung" beteiligt und die hunde wollten es ihr heimzahlen ??

was ich hier im forum gelesen habe gibt es ja hunde"freunde" die gerne heftigere methoden anwenden um einen hund zu erziehen. denen würde es ehrlich gesagt auch nicht schaden, wenn sich der eine oder andere hund mal wehrt. und auch wenn es hart klingt, ich hätte kein mitleid.

man denke nur an die geschichte mit nelson (von irish). hätte ich den jenigen auf frische tat ertrapt, dann säße ich jetzt im gefängnis. wenn es ein solches monster mal erwischt, hätte ich noch weniger mitleid.

natürlich weiß man bei der frau nix, und darum schreibe ich weder gut noch böse über sie. ich verurteile sie nicht, nehme sie aber auch nicht in schutz. ich wünsche ihr lediglich gute besserung.

lg
 
@Akela1

Sicher- so gesehen (Rache der Hunde :rolleyes: )hat sie selber Schuld. Aber da ich immer nur das beste annehme, gehe ich mal davon aus, daß für sie die Unschuldsvermutung gilt. Ich nehme es auch deshalb ab, weil ich einige von sehr brutalen Menschen ausgebildeten Hunde (besonders Schäfer) kenne, die in der eigenen Familie absolut gefährlich sind, weil meist die anderen Familienmitglieder nicht die Brutalität aufbringen sich gegen den Hund zu stellen. Eben Frauen, Kinder oder ältere, gebrechlichere Familienmitglieder und die sind dann die Opfer.

lg
 
agilitytrainer schrieb:
darum bin ich nicht dafür dass die Schutzarbeit auch immer so verniedlicht wird und nur als "Sport" abgetan wird.....man sieht ja die Resultate :mad:
so etwas sollte sich z. B. Paige oder Gee zu Herzen nehmen
von dieser Meinung geh ich nicht runter :D

@helene:
ich möchte hier mal klarstellen, dass polizeihunde auf MANNschutz ausgebildet werden, unsere hunde jedoch auf SPORTschutz. und ja, den schutz den ich mache, ist BEUTEorientiert, da kann der helfer schreien was er will, wenn die beute = schutzärmel am boden liegt, geht sie nicht hin - außer zum begrüßen und da beißt sie nicht ...
schau doch mal bitte, wieviele beißunfälle durch hunde verursacht werden, die eine öpo gemacht haben. würd sagen, dass ist ein minimaler prozentanteil.

und bevor wir hier über hund und halter urteilen, sollte man sich doch zuerst erkundigen, ob die berichte wirklich stimmen. ich kann mir nicht vorstellen, dass man als schwerverletzte noch selber ins auto springen (!!) kann, dass ein einziger mann vier schäferhunde, die im "blutrausch" sind, einfach so verjagen kann ...
dass der halter die hunde nicht angemeldet hat, ist eine andere geschichte, aber es gibt sicher auch in wien genug leute davon ...

der armen frau wünsche ich auf jeden fall alles gute und dass sie die op's gut übersteht!!!
 
Liebe Angela!

auf die Gefahr hin, jetzt noch ein paar Feinde mehr zu haben, muss ich dir da wiedersprechen
auch der Sport-Schutz fördert die Aggressionen beim Hund....vielleicht hast du auch deswegen immer wieder Probleme in deinem Rudel :(

99% der Beißunfälle passieren in den Familien .....es sind fast immer die Halter die,die Hauptschuld tragen -aus Unverständnis und Überheblichkeit den Hunden gegenüber -egal welcher Rasse sie angehören....

ich kann nicht verstehen- wenn ich einen Mali habe, warum MUSS ich dann Schutz machen, nur weil die da auch Weltmeister sind, in dieser Sparte? es gibt doch genug andere "Berufe" wo sich auch diese sehr triebigen Hunde austoben könnten....wenn ich mich nicht irre, hat man sie auch früher zum Hüten eingesetzt, kann ich mir aber schwer vorstellen...so wie die jetzt sind

also sei nicht böse, aber ich finde wenn es schon sein muss, Hunde zum Beissen, wo auch immer, zu animieren, dann nur bei der Polizei, wo sie als Waffe benützt werden , und wie man sieht liegt es sehr wohl an der harten Ausbildung dieser Hunde- wenn sie dann eines Tages durchdrehen.....
 
schaut doch einmal nach im Hunde-Sport-Forum was da Schnofl geschrieben hat......bei den Beißunfällen in den Familien- beissen die Hunde meistens ins Gesicht komisch wieso trainiert man sie dann auf Füße und Arme zu beissen? es ist überhaupt sehr wiedersprüchlich geschrieben der Hund ist nervig und ausgegliechen zugleich???

ich habe vor 30 Jahren (AGI gibt es erst ca 15 Jahre in Österreich)auch Schutz trainiert; mit meiner damaligen Schäferhündin......aber heute soll ja alles ganz anders sein- wers glaubt :mad:
 
Liebe Helene,
niemals würde ich böse sein wenn jemand anderer Meinung ist als ich!

Du meinst also, dass Kira (die keinen Schutz macht) Shaki nicht leiden kann, weil sie (Shaki) schon Schutz macht???? Aber natürlich erst, als Atos kam, obwohl Shaki schon davor Schutz gemacht hat. Und warum beißt Shaki dann nicht auf mich oder sonst einen Menschen, sondern ausschließlich Hunde, obwohl wir doch äußerst selten einen Hund im Schutzanzug haben?

Übrigens gibts bei den Agi-Hunden sicher öfters Beißereien als bei Schutzhunden, frag doch mal Ulli ...

Soll ich mir mal alle Beiträge durchlesen, wo ein Hund einen anderen gebissen hat? Ich bezweifle, dass das alles ÖPO-Hunde waren!

Es kommt auf den Hund und nicht auf den Sport an ...
 
Lies mal in der ÖPO nach --> ein Hund, der auf etwas anderes zielt als auf den Schutzärmel wird disqualifiziert. Ich kann mir daher nicht vorstellen, dass ein ÖPO-Hund auf etwas anderes als den Schutzärmel trainiert wird ...
 
http://www.salzburg.com/sn/salzburg/artikel/948024.html

16. Juni 2004

Neuerliche Diskussion um Leinenzwang

14. Juni 2004

Thalgau: Hunde liefen frei und hatten keinen Maulkorb

THALGAU(SN). Nach dem Angriff von vier Hunden eines Polizisten auf seine Lebensgefährtin in Thalgau (die SN berichteten) flammt die Diskussion um den Leinenzwang erneut auf.

In Thalgau müssen Hunde an die Leine. Die Tiere liefen trotzdem frei und hatten keinen Maulkorb.

Landesweit gelten in Gemeinden unterschiedliche Regelungen. Als Ansatz für die Lösung von Konflikten rund um freilaufende Hunde galt lange Zeit das für die Stadt Salzburg geplante „Zwei-Zonen-Modell“. Demnach soll in der inneren Stadtzone absoluter Leinenzwang herrschen. In einer zweiten Zone sollten Hunde von „Hundeführerschein“-Besitzern ihre Vierbeiner frei laufen lassen können.

Das Modell ist vorerst aber am Widerstand der städtischen Landwirte gescheitert. Sie befürchten die Verunreinigungen ihrer Wiesen und Felder.
 
http://www.salzburg.com/sn/04/06/15/artikel/947858.html

16. Juni 2004

Wirbel um Hundeattacke

15. Juni 2004

Der Angriff von freilaufenden Hunden eines Polizisten auf eine Frau in Thalgau sorgt weiter für Aufregung. In Thalgau gilt Leinenzwang.
CHRISTIAN RESCHTHOMAS HÖDLMOSERthalgau (SN). "In Thalgau herrscht helle Aufregung wegen des Unfalls am Donnerstag", sagt Bürgermeister Martin Greisberger (ÖVP). Wie die SN berichteten, war am Donnerstag eine Frau laut Augenzeugen von vier wild gewordenen Hunden angefallen und schwer verletzt worden. Die Hunde gehören Anton G., einem Salzburger Polizisten. Bei dem Opfer handelt es sich um die Freundin des Beamten.

In Salzburg ist jetzt die Diskussion um freilaufende Hunde und Leinenzwang erneut aufgeflammt. In Salzburg dürfen die Gemeinden selbst entscheiden, ob Hunde frei laufen dürfen. Entsprechend unterschiedlich sind die Regelungen.

Im Gebiet der Stadt Salzburg herrscht absolute Leinen- oder Maulkorbpflicht im gesamten Stadtgebiet (siehe Kasten). Die Zahl der Hundebisse in Salzburg ist zwar seit Jahren rückläufig. 2003 wurden in der Landeshauptstadt nur noch 47 Bisse gemeldet. 1997 waren es 152. Die Dunkelziffer sei jedoch hoch, sagen Veterinäre.

In St. Johann im Pongau werden nur einzelne Hundehalter per Bescheid zu Leine oder Maulkorb verpflichtet, und zwar dann, wenn ihre Vierbeiner durch schlechtes Benehmen aufgefallen sind. In Zell am See und Hallein werden Leinen, nicht aber Maulkörbe verlangt.

In der Landesveterinärdirektion ortet man Defizite vor allem bei der Qualifikation der Hundehalter. "Heute braucht man sogar zum Fahrradfahren einen Führerschein. Einen großen Hund kann aber jeder kaufen. Deshalb passieren auch immer wieder derart schwere Unfälle", sagt ein Mitarbeiter.

In Thalgau besteht seit 2001 Leinenpflicht. Die Hunde des Polizisten liefen trotzdem frei und hatten keinen Maulkorb. "Gegen diese Verordnung ist eindeutig verstoßen worden", sagt Greisberger. Die Tiere waren nicht bei der Gemeinde gemeldet.

Die Polizei prüft jetzt, ob Anton G. gegen dienstrechtliche Vorschriften verstoßen hat. G. habe neben seinem Beruf als Polizist eine Nebenbeschäftigung als Hunde-Abrichter, sagt Hermann Krenn, Personalleiter der Sicherheitswache. "Wir prüfen, ob das zusammenpasst."

G. war ursprünglich Beamter in der Polizei-Diensthundestaffel. Doch seine Arbeitsmethoden stießen bei Kollegen auf Widerspruch. Im Juni 2001 wurde er zur Flughafenpolizei versetzt. "Die Kollegen waren nicht einverstanden, wie G. die Hunde abgerichtet hat. Seine Methoden sind umstritten", sagt Krenn.

In Thalgau löste indes die Informationspolitik der Gendarmerie Verwunderung aus: Medien, Bürgermeister und selbst Gendarmerie-Pressestelle sind vom Thalgauer Posten nicht, wie sonst üblich, informiert worden. Greisberger: "Jetzt glauben die Leute, dass die Gendarmerie die Sache absichtlich unter der Decke gehalten hat, weil die Hunde einem Polizisten gehören." Reinhard Sperl vom Bezirksgendarmeriekommando weist das zurück: "Es wird ganz korrekt bei der Staatsanwaltschaft Anzeige erstattet werden. "
 
PeCi schrieb:
Liebe Helene,
niemals würde ich böse sein wenn jemand anderer Meinung ist als ich!

Du meinst also, dass Kira (die keinen Schutz macht) Shaki nicht leiden kann, weil sie (Shaki) schon Schutz macht???? Aber natürlich erst, als Atos kam, obwohl Shaki schon davor Schutz gemacht hat. Und warum beißt Shaki dann nicht auf mich oder sonst einen Menschen, sondern ausschließlich Hunde, obwohl wir doch äußerst selten einen Hund im Schutzanzug haben?

Übrigens gibts bei den Agi-Hunden sicher öfters Beißereien als bei Schutzhunden, frag doch mal Ulli ...

Soll ich mir mal alle Beiträge durchlesen, wo ein Hund einen anderen gebissen hat? Ich bezweifle, dass das alles ÖPO-Hunde waren!

Es kommt auf den Hund und nicht auf den Sport an ...

und auf jeden Fall auch wie ein Hund gehalten/erzogen/dressiert u.u.und....wird
ich hatte auch immer Glück? mit meinen Hunden -auch wenn es kurzfristig 4 waren, es gab NIE Raufereien auch nicht außerhalb
das Letztemal als Anton von einem Hund in die Rute gebissen wurde- da ist der einfach (mit einem Schmerzens_Schrei)weitergelaufen

tut mir leid, war ja nur eine Annahme es könnte auch mit "dem Sport" zusammenhängen - die Streitereien unter deinen Hunden....

aber hier geht es ja darum WARUM die Schäferhunde die Frau angefallen haben.....und der speziellen (meist sehr schmerzhaften für den Hund)Ausbildung der Polizeihunde.....
und nicht, wieviele Agi-Hunde Raufer sind :rolleyes:
noch einmal zur allgemeinen Verwirrung
Biggy hat gefragt wie hier das Beissen auf die Füße trainiert wird......das ist natürlich was anderes was du machst
also nix für ungut
 
akela1 schrieb:
und man weiß ja bis jetzt noch nicht inwiefern die frau schuld trägt ??
vielleicht hat sie die hunde geschlagen oder misshandelt ??
vielleicht war sie an der "ausbildung" beteiligt und die hunde wollten es ihr heimzahlen ??

Hier kann ich mal einhaken. Ich kenne den Hundebesitzer und die Frau persönlich. Ich kenne auch einen Teil der Hunde.
Der Frau die Schuld zuzuweisen halte ich für völlig an den Haaren herbeigezogen.
Es ist aus meiner Sicht auch völlig daneben jetzt die Diskussion über Anleinpflicht aufgrund dieses Vorfalles neu aufflammen zu lassen. Wenn Dich der eigene Hund beißt, dann nützt es doch nichts, wenn er angeleint ist. Ist doch völliger Unsinn.
So wie ich diese Hunde kenne, würden die auch nicht irgendwelche unbeteiligten personen, die sich einfach in der Nähe aufhalten anfallen. Das machen die nicht. Soweit kenne ich sie.
Es sind übrigens Malinois, nur um mal die Rassenzugehörigkeit zu klären.

Was ich mir, ohne dabeigewesen zu sein, vorstellen könnte its, dass vielleicht die Hunde untereinander zum raufen angefangen haben und die Frau dazwischengegangen ist.

Ich weiß von einem Hund, dass er zivil gearbeitet wurde um als Diensthund eingesetzt werden zu können. Ich kann mir gut vorstellen, dass es eben dieser Hund war, der die Frau angegriffen hat.
Deshalb würde ich einen Zusammenhang der Attacke mit einer Sportschutzausbildung absolut ausschließen.

Ich habe selber eine Malinoishündin, die sämtliche Stufen der Schutzhundeausbildung durchlaufen hat. Sie wurde auch am Vollschutzanzug gearbeitet und durfte dort auch in Beine beissen und überall hin, wo der Figurant durch den Anzug geschützt war.

Ich würde meine Seele verwetten, dass niemand hier es schaffen würde durch eine alltägliche Situation, meinen Hund zu einem irrtümlichen oder gar absichtlichen Biss zu veranlassen.
Jeden, der das ausprobieren möchte bitte ich gerne Wetten mit der Quote 10:1 an.

Ich könnte mir auch nichts vorstellen, was meine Frau meinem Hund tun könnte, dass er sie beissen würde.

Solche Beissunfälle sind seriös sicher nicht mit einer vernünftig gestallteten Schutzhundeausbildung in Zusammenhang zu bringen.

Es kommt immer darauf an, wie ein Hund veranlagt ist. Es gibt Hunde, die sind von sich aus misstrauischer und lassen sich nicht von Fremden anfassen. Es gibt Hunde, die lassen sich nicht leicht von jemanden ein Kommando erteilen. Diese Hunde werden durch Schutzhundesport nicht gefährlicher, sondern eher berechenbarer und beherrschbarer.

Es gibt Hunde, die sind absolut freundlich und zugänglich (meine Kira ist so ein Hund). Die werden auch durch Schutzhundesport nicht gefährlich.

Deshalb halte ich die Diskussion, ob denn nun die Schutzhundeausbildung Schuld an dem Vorfall war für unnötig, da nicht zielführend.

Grüße
Helmut
 
Es gibt in jeder Hundesportart schwarze Schafe, genauso wie nicht jeder Hundebesitzer, der keinen Hundesport betreibt, korrekt zu seinem Vierbeiner ist. Der Salzburger Fall zeigt mal wieder, dass eine falsche Ausbildung nach hinten losgeht ...
Es wundert mich sowieso oft, warum sich Hunde nicht schon viel früher wehren ...
 
PeCi schrieb:
Es wundert mich sowieso oft, warum sich Hunde nicht schon viel früher wehren ...


....das wundert mich auch! wieviele hunde werden von ihren besitzern mies behandelt und folgen ihnen trotzdem treu und brav wie ein schaf :( ...sind unterwürfig und demütig das es aussenstehenden schon fast peinlich ist!! ich könnt kotzen.....der hund soll partner und freund sein----nicht werkzeug oder sache an der man seine wut und eigene unbedarf/-fähigkeit abreagieren kann.

leider, leider gibt es im hundesport und bei der spezial-ausbildung (zu was auch immer!) noch vielzuviele schwarze schafe. (in meinen augen SCHWACHMATEN, die menschlich absolute nieten sind!!)

in diesem sinne
 
birgitt schrieb:
....das wundert mich auch! wieviele hunde werden von ihren besitzern mies behandelt und folgen ihnen trotzdem treu und brav wie ein schaf

Bei mir folgen die Schafe schon besser als die Hunde ;) (kleiner Scherz am Rande) ...
 
agilitytrainer schrieb:
aber hier geht es ja darum WARUM die Schäferhunde die Frau angefallen haben.....und der speziellen (meist sehr schmerzhaften für den Hund)Ausbildung der Polizeihunde.....

hallo,
wer lesen kann, ist klar im vorteil. die hunde sind KEINE polizeihunde sondern PRIVAThunde. der halter ist POLIZIST.
lg
 
@malinois

du schreibst du kennst die betroffenen persönlich.
so wie du die situation einschätzt, liege ich doch eh nicht so falsch.

ein bisserl verwirrt bin ich aber schon, im ersten absatz schreibst du, dass du nur einen teil der hunde kennst -- 2 vielleicht, das ist dann die hälfte.

im nächsten absatz kennst du aber alle hunde schon so gut, dass du vollkommen ausschließen kannst, dass irgendeiner dieser hunde sowas macht.

??? :confused: ???

Was ich mir, ohne dabeigewesen zu sein, vorstellen könnte its, dass vielleicht die Hunde untereinander zum raufen angefangen haben und die Frau dazwischengegangen ist.

angenommen deine vermutung stimmt, dann ist die frau meiner meinung nach selbst schuld. ich bin ein sehr mutiger mensch, und wenn es schwierigkeiten gibt bin ich die erste, die eingreift; aber wenn 4 hunde raufen überlege ich mir 2mal ob ich als einzelperson eingreife, schon alleine aus dem grund, weil hunde nicht gleich zum raufen aufhören, wenn man dazwischen geht. ich hab oft genug erlebt, dass ein besitzer den hund am halsband wegzieht und der gegnerische hund auf den weggezogenen nochmal hinfahrt. die frau hat 2 hände und es sind 4 hunde. das geht pysikalisch schon gar nicht gut. also war es leichtsinn - defakto selbst schuld.

was die sache mit dem leinenzwang angeht. auch wenn der eigene hund in der eigenen wohnung den eigenen besitzer beißt, so können die nachbarn berechtigt angst haben. du musst das mal mit anderen augen sehen: viele leute haben keinen hund oder haben mit hunden einfach nichts am hut, dann hört man das der nachbar vom EIGENEN hund gebissen wurde. wenn du eine mutter mit kind bist dann bekommst du angst um die kinder. du traust dich dann nicht die kinder alleine im garten spielen zu lassen, den was wenn der nachbarshund über den zaun springt ? was wenn deine kinder zur schule gehen und dir kommt der nachbar mit dem UNANGELEINTEN hund entgegen ? wenn der nicht mal davor zurück schreckt familienmitglieder (menschen die er gut kennt) zu beissen, dann hat er vielleicht noch weniger skrupel den kindern gegenüber,....

ich halte auch nichts von ewigen leinenzwang überall, das ist keine lösung. aber den leuten die angst vorzuwerfen finde ich unmenschlich.

@alle die den schutz so verteidigen:

es ist euch hoffentlich klar, dass wenn man bei dem hund die gewisse reizschwelle überschreitet er vielleicht besser einschätzbar wird (aber auch nur für den besitzer der mit dem hund arbeitet), weil man die kontrolle über den hund hat und er den befehl des loslassens gelernt hat, jedoch bewirkt diese grenzüberschreitung auch, dass der hund weniger hemmungen hat zuzubeissen als einer, der in seinem leben noch nie dafür gelobt wurde.
für den hund ist das ganze sport oder spiel, das mögt ihr nehmen wie ihr wollt. aber der hund wird automatisch gleichzeitig auch zur gefahr.
alles positive bringt auch übel mit sich und umgekehrt. sie hat nicht nur gute seiten die schutzausbildung.
den hat ein hund einmal gelernt, dass es in ordnung ist einen menschen zu beissen, dann liegt es am besitzer schlimmeres zu verhindern. und viele beissunfälle in den letzten jahren haben die leute einem SCHUTZHUND zu verdanken.

lg
 
es gibt übrigens noch ein gutes beispiel:

als kinder haben wir gelernt nicht mit einer waffe auf leute zu ziehlen. (damals waren es noch spritzpistolen und diese aus plastik, die geknallt haben wenn man den abzug gedrückt hat)
heute spielt so gut wie jedes kind computerspiele, die darauf abziehlen das kind zum töten von menschen zu animieren. und siehe da unsere kinder werden immer agressiver. sie haben keinen respekt vor leben oder tod. es wird schon in der schule gemobt was das zeug hällt,...

alle vorkommnisse haben einen ursprung. so ist das auch beim hund. wird ein hund mit gewalt erzogen, dann schluckt er die nicht, sondern läßt sie woanders ab. tut er das nicht, dann staut es sich auf, bis der hund eines tages explodiert.

lg
 
claro schrieb:
hallo,
wer lesen kann, ist klar im vorteil. die hunde sind KEINE polizeihunde sondern PRIVAThunde. der halter ist POLIZIST.
lg

Hi claro
Nix für ungut, aber agilitytrainer hat zeitlich VOR malinois geschrieben (agilitytrainer um 16:12, malinois um 16:26)- konnte also die Klarstellung durch ihn nicht vorher wissen!

Und meinst du nicht auch, dass der Polizist schon Erziehungsmethoden haben wird, die er von seinen früheren Diensthunden gewöhnt ist?
Viel Unterschied in der Erziehung wird da wohl nicht sein!

Aber weg von der Schutzhundediskussion (kann ich nämlich nicht beurteilen, da ich mich aus Überzeugung nicht damit beschäftige):
Der ganze Fall kommt mir persönlich höchst suspekt vor. Ein "Gesetzeshüter", der seine Hunde nichtmal offiziell angemeldet hat; Nachbarn, die sich eh schon immer vor den frei herumlaufenden Hunden gefürchtet haben, aber dann doch nichts gesagt haben; ein schlimmer Beißunfall, der vertuscht werden sollte......

Und ausbaden müssen die G'schicht wieder alle Hundehalter; man braucht nur mal beim ORF /Salzburg lesen, besonders die Meldungen in den ORF Meinungsforen - da läuft's dir kalt den Rücken runter!
Und die Gemeindepolitiker und Landespolitiker rufen schon zum frohen Vernadern auf; plötzlich kommen Statistiken von gebissenen Postboten und Rauchfangkehrern auf, die jetzt fleissig in der Gemeinde melden, wenn ihnen Hunde oder deren Halter komisch vorkommen´- Klasse, dem Denunziantentum ist Tür und Tor geöffnet!

helga
 
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