Salzburg: Frau wurde von vier Hunden angefallen

UlRieke

Super Knochen
http://www.salzburg.com/sn/04/06/14/artikel/946186.html

Frau wurde von vier Hunden angefallen

14. Juni 2004

Eine Frau wird von den Hunden ihres Freundes angefallen und schwer verletzt. Der Besitzer spricht von einem unglücklichen Zufall.

CHRISTIAN RESCHTHALGAU (SN). Ein Vorfall, bei dem eine Frau von vier Hunden angefallen wurde, sorgt in Thalgauberg Tage danach noch für Aufregung. "Es war am Donnerstag. Die wild gewordenen Tiere hätten die Frau fast bei lebendigem Leib zerrissen", erzählte ein schockierter Augenzeuge aus Thalgau am Sonntag den SN.

Die Hunde gehören dem Lebensgefährten des Opfers, Anton G. Er ist Polizist in der Stadt Salzburg. Hände und Füße der Frau seien schwerst verwundet gewesen, so der Zeuge. "Sie hat panisch geschrien, da ist im letzten Moment ein Mann mit einem Jeep gekommen und hat diese Bestien verscheucht."

"Ich habe die verzweifelten Schreie gehört, bin sofort ins Auto gesprungen, um die Viecher zu überfahren", erzählt der Mann, dem ein nahe liegender Bauernhof gehört. "Ich habe die Schäferhunde erschreckt, und in letzter Sekunde ist die Schwerverletzte in den Wagen gesprungen". Im Auto bringt der Mann die Verletzte zu seinem Haus. Hier leisten Nachbarn erste Hilfe. Ein Arzt fordert den Rettungshubschrauber an. Das Opfer wird ins UKH geflogen.

Einer der Ersthelfer ist Franz Huttegger, Justizwachebeamter aus Salzburg. "Keiner der Hunde war angeleint oder hatte einen Beißkorb. Die haben sich in einem Blutrausch auf die Frau gestürzt, ein Wahnsinn."

Die Nachbarschaft wird alarmiert, keiner soll sein Haus verlassen - die Hunde laufen mittlerweile seit einer halben Stunde frei herum. Dann erst kommt Besitzer Anton G. aus dem Dienst und fängt die Tiere ein.

"Alles völliger Unsinn", sagt G. Nur eines der Tiere habe seine Freundin angegriffen - "und das auch nur, weil sie sich falsch verhalten hat." Seine Hunde seien überaus sozial und perfekt abgerichtet. Deshalb müsse man sie auch nicht einschläfern.

Der Retter der Frau widerspricht heftig. "Nachher hat mir der Besitzer gesagt, wenn ich nicht gekommen wäre, hätten die Tiere seine Freundin zerrissen." Schon vorher hätten die Hunde zugebissen, erzählt man in der Nachbarschaft. Nun herrscht bei Vielen Angst.

Die Lebensgefährtin des Hundebesitzers muss länger im Unfallkrankenhaus bleiben. Ihr stehen mehrere Operationen, Haut- und Gewebetransplantationen bevor. Im Unfallkrankenhaus ist von "schwersten Weichteilzerstörungen" die Rede.

Der spektakuläre Hundeangriff wurde von der Gendarmerie nicht an die Medien gemeldet. Erst am Sonntag informierten verunsicherte Nachbarn die SN. "Wir wissen von dem Vorfall nichts", heißt es bei der Salzburger Sicherheitsdirektion. Die Pressestelle der Gendarmerie gibt an, vom zuständigen Thalgauer Postenkommandanten nicht verständigt worden zu sein.
 
http://salzburg.orf.at/oesterreich.orf?read=detail&channel=5&id=325279

15.06.2004

Frau von Hunden schwer verletzt

In Thalgau-Berg (Flachgau) ist eine Frau von den Hunden ihres Lebensgefährten angefallen worden. Weder der Sprengelarzt noch die Gemeinde wurden von der Gendarmerie informiert.

Landwirt eilte zu Hilfe

Der Vorfall passierte bereits am vergangenen Donnerstag, wurde aber erst jetzt bekannt. Der Landwirt Anton Pichler war durch Hilferufe eines Spaziergängers am Donnerstag auf den Vorfall aufmerksam geworden und eilte der Frau zu Hilfe:

"Die Frau lag blutverschmiert am Boden"

"Ich bin vom Traktor gesprungen und mit dem Auto zu dieser Frau gefahren. Sie lag blutverschmiert am Boden. Um sie war ein Knäuel von vier Hunden, von denen zwei noch herumgesprungen sind. Die Frau ist zu mir ins Auto gestiegen und dann sind wir sofort zur Erstversorgung gefahren."

Opfer zur Behandlung im UKH

Nach Berichten von anderen Augenzeugen soll der Kampf fünf Minuten gedauert haben. Die Frau ist so schwer verletzt, dass im Salzburger Unfallkrankenhaus Haut und Gewebe transplantiert werden müssen.

Der Thalgauer Bürgermeister Martin Greisberger erfuhr von dem Vorfall erst am Freitag von Anrainern:

Bürgermeister: "Hunde nicht gemeldet"

"Das ist schon bemerkenswert. Inzwischen ist da auch noch mehr aufgekommen, was in den vergangenen Wochen und Monaten passiert ist. Eine ordnungsgemäße Abrichtung dieser Hunde hat es offenbar nicht gegeben und die Bürger hatten Angst. Überdies sind die Hunde in der Gemeinde nicht gemeldet. Wir werden dahingehend Anzeige erstatten."

Hundehalter ist ein Polizist aus Salzburg

Hundehalter ist ein Polizist aus der Stadt Salzburg. Die Rasse ist laut Bürgermeister Greisberger unbekannt. Warum die Gendarmerie die Gemeinde nicht verständigt hat, ist derzeit noch unklar.

Ob dem Polizisten ein Disziplinarverfahren droht, müsse erst geklärt werden, sagt Heinz Kitzmantel von der Salzburger Polizeidirektion:

Polizeisprecher: "Müssen erst prüfen"

"Für uns ist das kein besonders dringender Fall. In einigen Tagen werden wir den Akt zur Verfügung haben und dann prüfen, ob wir weitere Maßnahmen setzen müssen. Zu bedenken ist auch, dass der Vorfall außerhalb unseres Wirkungsbereiches passiert ist. Der Beamte war nicht im Dienst, es war kein Polizeihund beteiligt und immerhin ist die Freundin des Beamten verletzt worden."

Martin Greisberger, der Bürgermeister von Thalgau (ÖVP) kündigt eine genaue Untersuchung der Hundeattacke an.
 
Hm na ja, was soll man dazu noch sagen? Der Bericht ist wieder äußerst einseitig und die Panik die jetzt herrscht, völlig übertrieben!

Mir tut es natürlich Leid für die Frau, aber nur, weil wieder mal einer nciht fähig war, wurde der Hundehass weiter angeheizt. Der Frau wünsche ich von Herzem alles Gute und gute Besserung!
 
Es geht weiter:

Gemeinde Thalgau zeigt Hundehalter an
Die Gemeinde Thalgau (Flachgau) wird nun jenen Polizisten anzeigen, dessen Schäferhunde seine eigene Lebensgefährtin schwer verletzt haben.


"Verstoß gegen Hundeverordnung"
Die Anzeige der Gemeinde erfolge wegen des Verstoßes gegen die Hundeverordnung und die Meldepflicht, sagt der Thalgauer Bürgermeister Martin Greißberger. Der Ortschef kündigte an, den ehemaligen Polizeihundeführer in Zukunft penibel im Auge zu behalten.

Außerdem müsse geklärt werden, ob das Grundstück des Polizisten auf dem Thalgauberg überhaupt zum Abrichten von Hunden geeignet ist, sagt Greisberger:

"Bürger berichten, dass es schon öfter Probleme gab"
"Aufgrund dieses Vorfalles haben mich inzwischen etwa zehn Bürger angerufen und mir berichtet, dass sie in diesem Gebiet in den vergangenen Wochen und Monaten schon des öfteren derartige Erlebnisse hatten. Und es wurde mir auch berichtet, dass es da schon öfter zu Schwierigkeiten gekommen ist, wenn Hunde nicht an der Leine waren."

Quelle: http://salzburg.orf.at/oesterreich.orf?read=detail&channel=5&id=325519
 
Was soll ich sagen?

Natürlich wird nicht groß Rummel gemacht es sind 4 Hunde eines Polizisten :mad:
Wehe dir, es wären unsere Hunde gewesen oder "Kampfhunde" die hätten sie in der Luft auseinander genommen oder gleich in den Teer genagelt :mad: :( :mad:

*kopfschüttel*
 
Nachtrag: Der Frau wünsche ich Gute Besserung und der Hundehalter hat in meinen Augen auf ganzer Línie versagt.
 
Schnuffelchen schrieb:
Hm na ja, was soll man dazu noch sagen? Der Bericht ist wieder äußerst einseitig und die Panik die jetzt herrscht, völlig übertrieben!

Mir tut es natürlich Leid für die Frau, aber nur, weil wieder mal einer nciht fähig war, wurde der Hundehass weiter angeheizt. Der Frau wünsche ich von Herzem alles Gute und gute Besserung!

Bitte nicht gleich böse sein, aber hier darfst du NICHTS verniedlichen....
da ist nichts übertrieben....Schuld hat wieder einmal der Besitzer....wenn man aufmerksam liest - ein Polizei-Hundeführer..... :mad: erinnere dich doch an die Methoden die noch immer erlaubt sind in der "Erziehung" dieser Hunde
darum bin ich nicht dafür dass die Schutzarbeit auch immer so verniedlicht wird und nur als "Sport" abgetan wird.....man sieht ja die Resultate :mad:
so etwas sollte sich z. B. Paige oder Gee zu Herzen nehmen
von dieser Meinung geh ich nicht runter :D
 
Am meisten gehen mir die lieben Mitbürger auf die Nerven (egal was es betrifft) die dann im nachhinein eh schon immer alles gewusst haben !

Der Frau natürlich auch gute Besserung !

Ich hab nicht rausgekriegt wo das ganze passiert ist ? Hab ichs überlesen ?
Am eigenen Grundstück oder gar in der eigenen Wohnung ist seltenst ein Hund angeleint oder mit Maulkorb versehen !

lg, Eva
 
EvaJ schrieb:
Am meisten gehen mir die lieben Mitbürger auf die Nerven (egal was es betrifft) die dann im nachhinein eh schon immer alles gewusst haben !

lg, Eva


Ja,ja, so wie ich....die auch immer schon alles weiß, aber schon vorher :D

ein Beispiel: in meiner Nachbarschaft hat sich ein Gastwirt 3 Labi-Welpen
vom Tiermarkt aus der Tschechei geholt- das "Stück" um 100.-Euro :mad:
die Frau hat keine Ahnung von Hunden-wäre ja nicht so schlimm- man wächst ja mit den Aufgaben wenn man sich drum kümmert- wird sie aber nicht :( weil, die hat ja ER gekauft 2 davon für seine Söhne ein Drogensüchtiger und ein schwer verhaltensgestörtes Kind
(wochentags im Heim)
man kann nur hoffen er verkauft sie mit Gewinn weiter an gute??? Plätze oder sie sind krank und .... mich zerreißt es fast....was willst du da tun :confused: da sind die Probleme schon vorprogrammiert oder siehst du das anders?
 
hoppala : da haben wir uns mißverstanden Helene, das sind dann eher Prophezeiungen die eintreffen (das hab ich auch oft, da kann man wirklich nix machen - solange nix passiert ... ) ich meine die, die dann im nachhinein plötzlich erzählen, der Hund hat schon x- mal gebissen und so weiter und so fort aber ich wollt mich ja nicht einmischen ! Bei Kindesmißbrauch etc..... hat man das unentwegt, mir wär das zutiefst peinlich mich dann noch vor eine Kamera zu stellen und zu erklären: ICH HABS IMMER GEWUSST ABER UNTERNOMMEN HAB ICH NIX !

Du weisst jetzt was ich meine ?


LG; Eva
 
Verniedlichen? HÄ? Jetzt kenn ich mich gar nimmer aus. Hab ja geschrieben "nur weil mal wieder einer nicht fähig war..." Ich kann nicht sagen, was war, ich war nicht dabei, aber kann mir kaum vorstellen, dass Hunde von sich aus zu wilden Bestien werden :rolleyes:
 
:(
Schnuffelchen schrieb:
Verniedlichen? HÄ? Jetzt kenn ich mich gar nimmer aus. Hab ja geschrieben "nur weil mal wieder einer nicht fähig war..." Ich kann nicht sagen, was war, ich war nicht dabei, aber kann mir kaum vorstellen, dass Hunde von sich aus zu wilden Bestien werden :rolleyes:

für mich hat sich das anders gelesen...
ich meinte ja auch- es liegt an der Haltung, Dressur , was weiß ich... der Hunde... dadurch sind sind so geworden....und da ist sicher nichts aufgebauscht- wenn die Frau im Krankenhaus liegt :(
 
Nein, ich sage ja, die Frau tut mir sehr Leid, aber durch diese Berichterstattung, ohne jegliche Hintergrundinformation (was hat der Halter mit den Hunden aufgeführt) wird wieder ein neues Kapitel in Richtung Hundehass geschrieben. Denn es liest sich so, als hätten die vier Hunde schlicht und einfach Lust auf Blut gehabt.
 
Schnuffelchen schrieb:
Nein, ich sage ja, die Frau tut mir sehr Leid, aber durch diese Berichterstattung, ohne jegliche Hintergrundinformation (was hat der Halter mit den Hunden aufgeführt) wird wieder ein neues Kapitel in Richtung Hundehass geschrieben. Denn es liest sich so, als hätten die vier Hunde schlicht und einfach Lust auf Blut gehabt.

na, jetzt habe ich es kapiert,wie du es gemeint hast ;) dann sind wir uns ja eh einig :)
 
@nando: du hast genau die richtige wortwahl getroffen!

ich bin immer wieder erschüttert, wenn derart heftige unfälle passieren.
aber ich muß trotz allem ganz ehrlich sagen, dass ich froh darüber bin dass es keine rassen waren die ich vertrete.

ich hoffe, dass dieser vorfall bis nach tirol vordringt-und dann endlich gesehen wird(poltisch) dass der rex auch böse sein kann.

die frau, tut mir wirklich leid. körperlicher und seelischer schmerz... :(

der besitzer regt mich total auf-wollte die ganze geschichte irgendwie untern teppich kehren und alles verharmlosen. :mad: :mad:

naja, wünsche dem opfer alles gute und hoffe, dass sie sich schnell wieder erholt.
dem polizisten wünsche ich ein lebenslanges hundehalterverbot.

mary
 
Möchte auch was dazu sagen:
Ich finde auch, daß sich der Polizist falsch verhalten hat. Sowohl bei der Hundehaltung und dann die Geschichte auch noch unter den Teppich kehren wollen !
Das ist typisch ! :mad:
Mir tut die Frau auch sehr leid - was kann die dafür ! Ich hoffe, daß es ihr bald wieder besser geht. Aber den Schock zu überwinden wird sicher eine lange Zeit dauern !
 
Hm..., wer wagt es denn ( mal ehrlich! ) seinen Nachbarn, der zudem Polizist ist und angeblich ein Hundeausbilder ( selbst wenn der von seinen Kollegen wegen seiner Art Hundeerziehung wenig gerühmt wird ) anzuzeigen, wenn er seine Hunde, die zudem noch nicht einmal bei der Gemeinde angemeldet waren!!!, ohne Maulkorb und Leine auf des Nachbarn Wiese toben läßt!?
Das dieser Vorfall nicht sogleich von seinen Kollegen gemeldet wurde, kommt nun auch noch der Verdacht auf, Polizisten schützen sich darin gegenseitig - echt schwierige Situation!

:(
 
ich traue mich nicht irgendwen zu verurteilen, die geschichte ist noch zu lückenhaft.

tatsache ist, wenn er als polizist seine hunde nicht anmeldet, dann ist er selber schuld und hat die strafe verdient.

ich weiß nicht, ob mir die frau leid tut, weil ich nicht weiß warum die hunde sie verletzt haben. könnte ja sein, dass sie es provoziert hat oder der fehler bei ihr lagen in irgendeiner form. trotzdem wünsche ich ihr gute besserung.

die nachbarn, die plötzlich meinen die hunde wären schon öfter ungut aufgefallen,.... - da schließe ich mich vorigen meinungen an.
jahrelang werden kinder missbraucht, und dann kommt die tat ans tageslicht und die nachbarn meinen sie hätten es schon lange vermutet oder gar gewußt,-

meiner meinung nach sind leute (nachbarn) die solche aussagen machen mit schuld. sie hätten schlimmeres verhindern können. haben sie aber nicht, also ist das für mich genauso schlimm, wie wenn man es selber tut.

ich freue mich weder, dass die rasse schäferhund betroffen ist, noch freue ich mich, dass die rasse soka nicht betroffen ist.
jeder hundebiss ist einer zu viel.
und im endefekt baden es alle hunde aus ob rasse oder mischling. der böse ist der hund und nicht die rasse, weil ja viele laien nicht mal die diversen rassen erkennen und einfach jeden hund, der vom aussehen irgendwie ins schena passt verurteilen.

traurige sache, was da schon wieder passiert ist. noch trauriger, dass die eigenen kollegen (polizeibeamten) in schutz genommen werden. letztes jahr hat ein polizist seine stieftochter vergewaltigt über jahre, er hat 1 jahr gefängnis bekommen und ist bald wieder frei. wie sich wohl die stieftochter fühlt, wenn er wieder draussen ist ???

das ist nicht fair, denn offensichtlich sind vor dem gesetz doch nicht alle GLEICH !!!!

lg
 
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