hallo,
und wenns noch so abgedroschen klingt: geduld, geduold und nochmals geduld.
er ist erst so kurz bei euch, ich hab dir ja schon geschrieben, wie lang zusammenführungen u.u. dauern können.
es können monate oder auch jahre draus werden - wenn du bereit bist, den kampf durchzustehen, wird alles gut.wenn nicht, wüsch ich dem kleinen kerl das allerbeste!
alles liebe, eine an die gute wendung glaubende, uli
Hallo!
Das Problem ist nur ich kann den armen Kerl doch nicht über Monate hinweg ausgrenzen und seperieren.
Er braucht so viel Liebe und Fürsorge und ich renn den ganzen Tag hin und her damit er sich nicht vernachläßigt fühlt - dennoch fängt er an zu schreien wenn ich wieder zu meinen Katzen ins Wohnzimmer geh.
Ich glaub auch dass er eifersüchtig ist auf meine Katzen.
Klar er gibt dann nach ein paar Minuten eh wieder auf, aber ich denke es tut ihm schon weh dass er nicht immer bei uns sein kann.
Anfangs hat er immer so gegen 1 Uhr morgens ein Konzert gegeben und wenn ich dann zu ihm ging war er sofort ruhig und hat sofort geschnurrt und wollte geknuddelt werden - er ist nicht gern ganz allein.
Ich denke er war ja ein Freigänger und jetzt hat er nur 2 Räume wobei ich das Bad eh nicht dazu zählen kann da er dort nur auf Katzenklo geht und sonst eh nur im Vorraum ist.
Als er noch so schwach war passte das perfekt, aber jetzt wo er wieder fit ist denke ich dass es ihm sicher zu klein ist oder wird.
Man kennt es ihm nicht an - ich mein weder dass er ne Pinkelkatze ist noch dass er uns gegenüber anders seinen Unmut zeigt, trotzdem denke ich er würd schon gern mehr Platz haben.
Ich gebs ehrlich zu ich hab damals eher schnell handeln müssen, da er in einem so schlechten Zustand war und mir war das wichtigste dass er überlebt, naja und die kleine Wunden die er hatte hab ich auch auf die Mißhandlung geschoben - ich dachte auch er lebt dort mit so vielen Katzen zusammen, dass meine 2 Katzen für ihn kein Problem sind noch dazu sind meine superverträglich und spielen auch mit einem (auch kastrierten) Kater aus der Nachbarschaft - ohne dass es dabei zu Streit oder Kämpfen kommt.
Ich dachte es wird eher das Problem ihn an uns und andere Menschen zu gewöhnen.
Weißt du ich hab mir jetzt ne Menge spez. Katzenbücher gekauft und auch eins wos um den "Mehrkatzenhaushalt" geht und da steht auch drin dass die Situation (da er so agressiv ist) bei meinen Katzen Angstreaktionen und Phobien auslösen kann und auch für ihn ist es ein unsagbarer Stress in seiner Situation wieder ständig mir Katzen in Kontakt zu kommen.
Ich will Felix einfach nicht aus Egismus behalten und mein Freund und ich glauben mittlerweile beide er wär glücklicher wenn er seine Menschen für sich hat und sich nicht mehr vor anderen Katzen fürchten muss - nur sprechen wirs nicht so direkt aus weils uns beiden weh tut.
Also über Monate hinweg kann ich ihn nicht von meinen Katzen trennen - das wär nicht fair ihm gegenüber.
Hab meine Tierärtin gestern angerufen und sie meint schon, da wenn er jetzt trotz täglicher Zusammenführung noch immer so reagiert, es wohl wirklich für ihn besser wäre einen wunderschönen Einzelplatz für ihn zu finden - sie meinte ein Wohnungsplatz und ohne kleine Kinder wär für ihn am besten.
Sie hat gesagt, dass er einfach psychisch schon so viel ertragen musste und wir ihn nicht weiterhin mit meinen Katzen überfordern und stressen sollten, weil es sein kann dass er sich nie mit ihnen verträgt - weil er einfach nicht normal reagieren kann.
Würde es eine Garantie geben dass es mal soweit kommt dass wir ihn bei meinen Katzen lassen können ohne Angst haben zu müssen dass er sie verletzt und angreift würd ich es durchziehn, aber unötig will ich ihn, uns und unsere Katzen auch nicht stressen.
Naja mei Freund und ich haben gesagt, dass wir es jetzt im Urlaub einfach noch versuchen und sie da ja auch untertags öfter zusammenrbingen können und wenns nicht besser wird - müssen wir eine für uns sehr schwere und traurige Entscheidung treffen.
Denn ich muss in seinem Sinne handeln und ich habs ihm ja versprochen dass er ein wunderschönes Leben führen kann und nie mehr leiden muss.
Liebe Grüsse, Dani.