pinkSogg
Super Knochen
Die Hündin einer lieben Freundin wird von Mimi ständig gemobbt. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit, fährt Mimi auf die Hündin hin und ist wirklich richtig bösartig ihr gegenüber. Ich erkenne im Verhalten der andren Hündin keinerlei Provokation. Ganz im Gegenteil, die Hündin beschwichtigt, weicht aus, erstarrt sobald Mimi sich nähert.
Heute haben wir uns getroffen, weil wir irgendwo doch noch die Hoffnung haben, dass es ein Auskommen gibt. Mimi ist zwar ein Gfrast, aber ich WEIß dass es nicht so sein muss. Und ich weiß, dass Mimi es einfach lustig findet, ein Opfer zu haben. Wir wollen also dagegen antrainieren. Haben uns an einer schwachfrequentierten Stelle getroffen und außer Ignoranz und zeitweiliges (wenn auch weniger schlimmes) Mobbing von Mimi gab es quasi keinen Kontakt.
Nach 20 Minuten wollten wir - um uns Stress zu sparen - umkehren und ich habe Mimi einen Maulkorb verpasst.
Nachdem Mimi sich ein bissl im Schnee gerieben hat (wohl um den Maulkorb abzustreifen) hat die andre Hündin versucht sich anzunähern. Mimi hat sie gewähren lassen, nur etwas schräg gekuckt aber keinerlei Zeichen von Aggression gezeigt - auch die andre Hündin hat sich ihrerseits selbstbewusst präsentiert.
Langer rede kurzer Sinn: Die Hunde haben plötzlich richtig nett gespielt. Die andre Hündin hat zwar nach wie vor (trotz Mimi's Beißkorb) eine sehr devote Rolle eingenommen, aber es hat etwas "gleichberechtigter" gewirkt. Die Hunde waren recht entspannt (ich will ob dieses kleinen Erfolgs keine voreiligen Schlüsse ziehen) und es war wirklich erholsam die andre Hündin so unbefangen und Mimi so ... ka.. schaumgebremst und achtsam zu erleben.
Nun wäre es natürlich schön, den Maulkorb irgendwann weglassen zu können.
Meint ihr, dass Mimis Verhalten an den Maulkorb gebunden ist? Wird ein langsames wegreduzieren des Maulkorbs (richtig angewandt) etwas nutzen? War das heute nur ein Zufallserlebnis? Vermenschliche ich da gerade etwas oder hat die andre Hündin tatsächlich geschlussfolgert, dass ihr durch den Maulkorb keine Gefahr droht?
Ich finde das ganze sehr interessant - Mimi war (vermutlich aufgrund der selbstbewussteren Haltung der andren Hündin) wesentlich "netter".
Heute haben wir uns getroffen, weil wir irgendwo doch noch die Hoffnung haben, dass es ein Auskommen gibt. Mimi ist zwar ein Gfrast, aber ich WEIß dass es nicht so sein muss. Und ich weiß, dass Mimi es einfach lustig findet, ein Opfer zu haben. Wir wollen also dagegen antrainieren. Haben uns an einer schwachfrequentierten Stelle getroffen und außer Ignoranz und zeitweiliges (wenn auch weniger schlimmes) Mobbing von Mimi gab es quasi keinen Kontakt.
Nach 20 Minuten wollten wir - um uns Stress zu sparen - umkehren und ich habe Mimi einen Maulkorb verpasst.
Nachdem Mimi sich ein bissl im Schnee gerieben hat (wohl um den Maulkorb abzustreifen) hat die andre Hündin versucht sich anzunähern. Mimi hat sie gewähren lassen, nur etwas schräg gekuckt aber keinerlei Zeichen von Aggression gezeigt - auch die andre Hündin hat sich ihrerseits selbstbewusst präsentiert.
Langer rede kurzer Sinn: Die Hunde haben plötzlich richtig nett gespielt. Die andre Hündin hat zwar nach wie vor (trotz Mimi's Beißkorb) eine sehr devote Rolle eingenommen, aber es hat etwas "gleichberechtigter" gewirkt. Die Hunde waren recht entspannt (ich will ob dieses kleinen Erfolgs keine voreiligen Schlüsse ziehen) und es war wirklich erholsam die andre Hündin so unbefangen und Mimi so ... ka.. schaumgebremst und achtsam zu erleben.
Nun wäre es natürlich schön, den Maulkorb irgendwann weglassen zu können.
Meint ihr, dass Mimis Verhalten an den Maulkorb gebunden ist? Wird ein langsames wegreduzieren des Maulkorbs (richtig angewandt) etwas nutzen? War das heute nur ein Zufallserlebnis? Vermenschliche ich da gerade etwas oder hat die andre Hündin tatsächlich geschlussfolgert, dass ihr durch den Maulkorb keine Gefahr droht?
Ich finde das ganze sehr interessant - Mimi war (vermutlich aufgrund der selbstbewussteren Haltung der andren Hündin) wesentlich "netter".