Können Hunde Rassisten sein?

Mein Hund mag Golden Retriever nicht wirklich (zum Glück geht ihre Abneigung nicht soweit, dass sie hysterisch zum Bellen anfängt, wenn sie einen sieht, sie sollen ihr nur nicht zu nahe kommen), dafür liebt sie alles was einem Boxer ähnlich schaut.
 
Chin ist eigentlich kein rassist. Borders sind ihm zum teil ned ganz so willkommen. Das heißt also der chin akzeptiert sie dann nur, ansonsten is er ja gleich bei jedem hund spielen :p
Und berner u. große rassen mag er nicht so sonderlich weil ihm die einfach zu grob sind. Auch verständlich. Die können das auch oft nicht so abschätzen wie viel für den kl. chin noch spielen ist und was wirklich weh tut :o
Aber wie gesagt da gibts keine rauferei oder sowas. Er ignoriert dann oder geht nicht von sich aus hin und fordert zum spielen auf, wie sonst.
 
mein scheißer hasst yorkies, chihuahua, huskies (inkl. ähnlicher mischlinge), fox terrier und alles große langhaarig/wuschelige;
geliebt werden doberfrauen und prizipiell alles das nach weiblich riecht :p
 
unserer mag keine cocker spaniel, aber nur die braunen, mit schwarzen hat er kein problem?! sehr komsich....
sonst bei rüden entscheidet generell die sympathie....
 
Meine Weiße mag alle :) meine Mausi hat Erzfeinde :rolleyes:
die sie auf die Haut nicht leiden kann, aber das ist keine bestimmte Rasse, oder Fellart oder Farbe, sondern das sind bestimmte Hunde.

Sonst sagt man oft, das Weiße Schäfer lieber helle Hunde haben, hab ich
bei meiner nix davon bemerkt, allerdings ist sie von klein an kunterbunt
sozialisiert worden :)
 
Also von "Rassisten" tät ich nicht so sprechen.
Hunde haben oft als Welpe eine ungute Erfahrung mit manchen Rassen gemacht und daher dann diese Abneigung.

Leni wurde mit 6 Monaten von einer Bernhardinerhündin gebissen und meidet daher alle Hunde die so ähnlich aussehen. Da ist die Farbe egal, alles was sehr groß und immens fellig ist (Neufis, Leonberger) wird vorsichtig begrüßt und "bitte nicht zu nah kommen" Geste gemacht.
Und Schäfer hat sie auch nicht so gern, weil ihr mal ein Rüde bisserl weh getan hat. War eh nicht arg, aber ein Welpe vergißt so was nicht. Nur da taut sie schnell auf , wenn sie merkt, das der Schäfer eh nett ist.

Sonst mag sie alle Hunde.

LG Biggi
 
Die größte Rassistin hab sicherlich ich, die mag überhaupt keine Hunde, außer gezwungenermaßen ihren Partner bei uns zu Hause :rolleyes:
 
Camilla2005 schrieb:
Die größte Rassistin hab sicherlich ich, die mag überhaupt keine Hunde, außer gezwungenermaßen ihren Partner bei uns zu Hause :rolleyes:

Das wär mir letztens in der Hundezone gar nicht aufgefallen...aber als Finn reinkam, war sie auch schon draußen.

Hat mich voll gefreut, dass er und Chester sich verstanden haben :)

Generell ist mein Hund eher Sexist als Rassist...alles, was weiblich riecht wird voll verehrt (da läuft ihm das Wasser im Maul zusammen)...alles was männlich ist, wird angepöbelt oder als uninteressant eingestuft. Jaja, mein kleiner Prolo :cool:
 
Ore-sama schrieb:
Komische Frage, ne :D

Das is so, Toya is ja generell ein Macho, der andere Rüden gerne seiner "Besserheit" belehrt, wenn er die Gelegenheit kriegt. Aber bei 2 Rassen is er wirklich agressiv:
Neufundländer und Golden Retriever. Bei Goldies regt er sich fürchterlich auf, nach Neufundländern schnappt er sogar im Vorbeigehen :eek: Das war mir auf der letzten Show in Gent aufgefallen, da stampfte so einer mit Schlabberlätzchen an uns vorbei, schien uns garnicht zu bemerken, da macht Toya "GRRRR!" und HAPS, versucht er, den Neufundländer in den Hintern zu zwicken! What the f... :confused:

Die einzigen Hunde, die Toya kennengelernt hat, eh ich ihn gekriegt hab, waren Akitas und Aussies, und auch bei mir hat er mit den beiden Rassen nie schlechte Erfahrungen gemacht oder so... seltsam. Können Hunde einfach betimmten Rassen gegenüber eine Abneigung haben?

Hunde und Rassismus? Wohl kaum. :rolleyes:

Die Rassismus Definition

Rassismus, weltanschauliche Überzeugung, nach der Menschen anderer Rassen oder ethnischer Gruppen gegenüber der eigenen als minderwertig einzustufen sind. Die rassistische Abqualifizierung wird dabei häufig mit pseudowissenschaftlichen Erkenntnissen über die angebliche biologische und vor allem intellektuelle Überlegenheit der eigenen Rasse zu stützen versucht.
Gepaart mit einem übertriebenen Nationalismus führt er unweigerlich in eine menschenverachtende, gefährliche Ausländerfeindlichkeit.

Das was ihr alle hier beschreibt ist eine Mischung aus Sozialisierung, Erfahrung und rassetypischen Eigenschaften.....
 
nilix mag generell alle hunde, aber besonders entzückt ist sie immer bei kleinen hunden, die liebt sie sehr ;)
 
Fox schrieb:
Hunde und Rassismus? Wohl kaum. :rolleyes:



Das was ihr alle hier beschreibt ist eine Mischung aus Sozialisierung, Erfahrung und rassetypischen Eigenschaften.....

stimmt natürlich! bei einigen der feindbilder kannte er anfangs nur rüden.. hat dann schon automatisch reagiert.. vielleicht geht er ja davon aus, dass alle derart aussehenden hunde männlich sind.. nah genug ran lassen, um zu erschnuppert dass es ein weiberl ist, geht ja nicht mehr.. :p
 
Is doch wurscht, wie man's nennt.. er reagiert auf bestimmte Rassen, basta. Und er hat damit wirklich nie irgendwelche schlechten Erfahrungen machen können.
 
... Snoopy hat nie schlechte Erfahrungen mit Goldis oder Pudel gemacht .... aber die genannten Rassen mit ihm :D .. die mag er einfach nicht, keine Ahnung wieso .. mit allem Anderen wird gespielt ... Chicco mag Alles :D , was mit ihm spielt und tobt .....

lg Lilo und die Zwerge
 
piero steht ja prinzipiell net so auf rüden, besonders aufführen tut er sich allerdings bei DSH und sokarüden aufgrund schlechter erfahrungen.
die´weiberln dieser rassen liebt er aber aufgrund des meist sehr körperbetonten spielverhaltens :rolleyes:
unbekannte kleinsthunde interessieren ihn am wenigsten, das hat er allerdings sicher von mir :D
 
Ore-sama schrieb:
Is doch wurscht, wie man's nennt.. er reagiert auf bestimmte Rassen, basta. Und er hat damit wirklich nie irgendwelche schlechten Erfahrungen machen können.

find ich auch.
wir haben es hat vermenschlicht dargestellt
aber es läuft aufs selbe raus.

@sockemaus
ahh jetzt kenn ich mich aus
dachte mir ja das der cole keine probs mit b.c. hat:)

lg romana
 
als rassismus würd ich das nicht bezeichnen, wenn ein hund eine andere rasse nicht mag.
ich dachte immer, pold müsste doch neufundländer erkennen und besonders gernhaben.....tut er nicht......
angegriffen wurde er einmal von einem schäfer, die mag er seither nicht.
 
bitte so genau weiß ich jetzt auch nicht wie es im lexikon beschrieben wird. :o

wie nennt man es dann, wenn ein österreichischer schwarzhäutiger mann, der in wien geboren wurde *neger* beschimpft wird ?? ausländerfeindlichkeit kann das ja nicht sein, - ist ja kein ausländer ?

wie nennt man es dann, wenn eine türkin mit österreichischer staatsbürgerschaft (vielleicht eingeheiratet), die nicht deutsch spricht ungut behandelt oder gar ignoriert wird ?? ist auch keine ausländerin ??

ausländerfeindlichkeit ist es ja nur dann, wenn es sich um ausländer handelt, oder ??
rassismus ist anscheinend nicht die richtige bezeichnung und nationalismus kann man es schon gar nicht nennen.

wie nennt man sowas dann ??

schimpft mich ungebildet, aber ich habe bisher immer angenommen rassismus wäre "die negative einstellung gegenüber anderen rassen". und rasse ist für mich kein schimpfwort, sondern ein klar erkennbarer, evolutionärer, lebensaraumbedingter unterschied zwischen den menschen/tieren.

ich persönlich handhabe das so, dass ich unter der bezeichnung rassismus alles unterbringe, von nationalismus, bis zur ausländerfeinlichkeit,.... und es dann in mehr oder weniger rassistisch einstufe. :confused:

und nochwas: ich (und sicher viele andere auch) erkenne am äusseren nicht, ob und wie jemand politisch eingestellt ist. trotzdem kommt es vor, dass ich handlungen beobachte und als rassistisch einstufe, obwohl es gar keinen politischen hintergrund hat.

aber vielleicht sehe ich das falsch.

eine frage noch an fox (ich glaube du hast die erläuterung reingestellt), wie oder mit welchem wort würdest du es bezeichnen, wenn ein hund auf eine bestimmte andere hunderasse negativ reagiert, weil mit einem hund dieser rasse schon schlechte erfahrungen gemacht wurden ??

ich mein damit aber jetzt das generelle ablehnen von hunden die so aussehen wie der mit dem schlechte erfahrungen gemacht wurden.

im grunde könnte man es ja abstempeln nennen, aber basiert nicht der rassismus auch auf abstempeln und schubladendenken ???

fragen über fragen ??

lg
 
Ich hab mal gehört, das man weiße Schäferhunde schon von klein auf, mit dunklen Hunden zusammenbringen soll, weil sie sonst angst haben von solchen hunden, weil sie ja nur hell gewohnt sind....

Das hat isch auch in der Welpenschule bestätigt, ein kleiner weißer Schäfer, der mit niemanden spielen wollte und angst hatte... die Trainerin meinte wir sollten mal nur die hellen welpen drinnen lassen bei ihm und schwubs wurde munter laut gespielt...

Wie gesagt, ist nur meine ERfahrung, wahrscheinlich nur zufall ka, aber fand es ganz interessant...

LG Susanne
 
sanne schrieb:
Ich hab mal gehört, das man weiße Schäferhunde schon von klein auf, mit dunklen Hunden zusammenbringen soll, weil sie sonst angst haben von solchen hunden, weil sie ja nur hell gewohnt sind....

Das hat isch auch in der Welpenschule bestätigt, ein kleiner weißer Schäfer, der mit niemanden spielen wollte und angst hatte... die Trainerin meinte wir sollten mal nur die hellen welpen drinnen lassen bei ihm und schwubs wurde munter laut gespielt...

Wie gesagt, ist nur meine ERfahrung, wahrscheinlich nur zufall ka, aber fand es ganz interessant...

LG Susanne

Wäre das dann nicht eigentlich bei allen weißen Hunden so? Und müssten dunkle dann nicht von hellen Hunden Angst haben?
Mein Westi fürchtet sich jedenfalls von keinem anderen Hund, egal ob schwarz oder weiß.:D Aber er war auch schon von klein auf mit Schäferhunden zusammen.;)
 
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