Tina83
Super Knochen
hoffentlich klagt niemand die tierschutzvereine![]()
Die kastrieren auch nicht aus Bequemlichkeit.



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hoffentlich klagt niemand die tierschutzvereine![]()
Ab welchem Alter kann ein Hund kastriert werden?
Auf diese Frage gibt es eine Vielzahl von Antworten, die alle in irgendeiner Form eine Berechtigung haben, so dass der richtige Termin im Einzelfall ermittelt werden muss:
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Geschlechtshormone werden im Wachstum und bei der Ausreifung von Körper und Psyche benötigt. Daher erscheint es sinnvoll, diese Hormone zu belassen, bis die Tiere ausgereift, d. h. erwachsen sind.
Die soziale Reife erreichen die Tiere mit etwa 1,5 Jahren. Der Besitzer merkt dies daran, dass die Hunde beginnen, ihre Stellung in der Rangordnung in Frage zu stellen oder dass sie anfangen, ihre Aufgaben als Wachhund zu erfüllen.
Die körperliche Ausreifung ist noch später abgeschlossen: Bei Hunden kleiner Rassen geht man von einem Alter von etwa 2 Jahren aus, bei großen von 3 Jahren und mehr.
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Eine Kastration einer Hündin vor der 1. Läufigkeit senkt die Häufigkeit des Auftretens von Gesäugetumoren im Alter. Das stimmt, aber wenn man weiss, dass das tatsächliche Risiko einer solchen Tumorentwicklung bei etwa 2 % der Hündinnen liegt und diese Tumoren überwiegend im fortgeschrittenen Lebensalter auftreten, dann relativiert sich diese Aussage. Außerdem ist nach neuesten Forschungsergebnissen das Körpergewicht der Tiere im ersten Lebensjahr von weit größerer Bedeutung: Bei Übergewicht in diesem Lebensabschnitt steigt die Wahrscheinlichkeit, an Gesäugetumoren zu erkranken, erheblich!
Harninkontinenz: Durch den Östrogenmangel kommt es bei etwa einem Drittel der Hündinnen in späteren Lebensjahren zu einer Inkontinenz. Es scheint so, dass die Inkontinenz nach Kastration vor der Pubertät seltener auftritt als nach Kastration nach der Pubertät. Allerdings tritt sie nach Frühkastration sehr viel heftiger auf als nach später erfolgtem Eingriff und ist auch schwerer zu behandeln. Die Behandlung erfolgt in der Regel medikamentös.
hoffentlich klagt niemand die tierschutzvereine![]()
Was ich am ersten Link wirklich abstoßend finde, ist das Argument, dass ein Vorteil der Kastration die Haltungserleichterung für den Halter ist und das lästige Bluten aufhört und man seine Wohnung nicht mehr verschmutzt. Also, wer aus so einem Grund seinem Hund was wegschneiden lässt, ist einfach nur krank und sollte sich nie einen Hund zulegen. Das ist ja abartig...![]()
das gefällt mir auch nicht ... aber für viele .. und ja - ich meine SEHR VIELE - Hundehalter ist DAS das entscheidende Argument...
Wobei ich bezweifle, dass sich solche in der Mehrzahl hier aufhalten ... oder auf Hundeplätzen...
sondern warum - ohne med. indikation fielen sie unter diesen absatz?
(3) Nicht gegen Abs. 1 verstoßen
1. Maßnahmen, die auf Grund einer veterinärmedizinischen Indikation erforderlich sind oder sonst zum Wohl des Tieres vorgenommen werden,
(2) Ausnahmen von diesen Verboten sind nur gestattet
1. zur Verhütung der Fortpflanzung
Hab ich im Tiroler Tierschutzgesetzt gefunden:
Darunter fallen meiner Meinung nach die Kastrationen aus tierschutztechnischen Gründen.![]()
Ausnahmen bestimmen die Regel und Tierschutzvereine sind eine Ausnahme.
Ist ja echt der Hammer, dass du Tierschutzvereine, die Kastrationen durchführen, damit die Hunde sich nicht wie wild vermehren und irgendwann mal ein Ende der Hundeflut abzusehen ist mit denen gleichstellst, die ihren Hunden was wegschnippeln lassen, damit keine Blutstropfen auf den Teppich fallen.![]()
in post #98 war von blutstropfen keine rede, deshalb kein rückschluss
in Ö und D sind straßenhunde weniger das thema, bleiben die privathunde, die die hundeflut verursachen, weil es immer noch zuviele halter gibt, die die läufigkeit nicht im griff haben. und wenn blutstropfen schon das argument sind, möchte ich mich genau bei diesen haltern nicht aufs aufpassen verlassen. völlig unabhängig von jenen hunden, die vom tierschutzverein kastriert vergeben werden und völlig unabhängig von bedachten haltern, die sich bewusst gegen das kastrieren und fürs aufpassen entscheiden.
mit der eindämmung der hundeflut als ziel sei dankbar für jeden kastrierten hund, denn dass es leider am aufpassen viel zu oft scheitert, zeigt die tierschutzpraxis täglich.
es ist mir nicht gegönnt, aus mehreren beiträgen zu zitieren, aber bitte vergleiche #107 mit #110.
mit der eindämmung der hundeflut als ziel sei dankbar für jeden kastrierten hund, denn dass es leider am aufpassen viel zu oft scheitert, zeigt die tierschutzpraxis täglich.
Jill ist erst 5 Monate alt; ich werde die 1. Läufigkeit im Herbst abwarten und dann im Frühjahr entscheiden. Da weiß ich dann besser, wie sich die Läufigkeit auf die Gesundheit meiner Hündin auswirkt und ob die Rüden und der Pflegeplatz vielleicht gar kein Problem sind.
Aber nicht jede Scheinträchtigkeit bringt Probleme mit sich. Shiva hatte sehr große Probleme mit der Scheinträchtigkeit, schon ab der ersten. Nach der dritten hatte sie sogar Schmerzen bekommen. Nach der zweiten habe ich über Kastration nachgedacht, habe aber noch gewartet, bis Shiva erwachsen ist.
Mir geht es um das Argument, dass man vorsorglich kastrieren sollte, damit keine Mammatumore entstehen.
Und dieses Argument setze ich mit den Argument der Kurpierer gleich: Man sollte vorsorglich die Ohren kupieren, bevor es zu Verletzungen daran kommt.
Ich bin mit Shiva stets zum TA gegangen und habe Vorsorgeuntersuchungen gemacht (und sie hatte ja gesundheitliche Probleme mit der Scheinträchtigkeit). Und trotz dieser Probleme haben wir gewartet, bis Shiva erwachsen war. Klar war es dann allerhöchste Eisenbahn, aber durch die Vorsorgeuntersuchungen bis zu dem Alter, wo wir sie kastriert haben, waren wir auf der sicheren Seite. Hätte unser TA schon früher gesagt, dass was gemacht werden muss, dann hätten wir das gemacht aber es war alles okay, da wir auch immer Untersuchungen durchgeführt haben.
Ich rede ja nicht generell das Kastrieren aus (obwohl ich gegen Kastration ohne gesundheitliche Indikation bin), aber man kann doch sagen: "Ich warte, bis mein Hund erwachsen ist - also ca. 2 Jahre - und lasse dann kastrieren. Bis zu diesem Zeitpunkt mache ich Vorsorgeuntersuchungen, damit ich im Notfall früher eingreifen kann. Aber wenn bis zum 2. Lebensjahr alles okay ist, dann kann der Hund vor der Organentnahme (man muss sich ja vor Augen halten, was das ist - eine OP, bei der Organe entfernt werden ) physisch und psychisch ausreifen.
Das körperliche Ausreifen hat nichts mit "Größe" zutun, sondern mit der Organentwicklung, die auf der Strecke bleiben KANN. Ich habe nie gesagt, der Hund wächst dann plötzlich nicht mehr.![]()
Wann leidet der Rüde ? Wenn er schnüffelt und sabbert ? Leidet er dann ? Wenn er will und nicht darf ? Wann leidet er ?
Meine hat gerade Stehzeit - mein 11 jähriger Oldie zuhause steht fast Kopf - aber nachdem sie da durch muß, muß er da auch durch ...... Aber sie ist im Oktober 2 Jahre und wird auch Anfang Nov. kastriert genau zwischen 2 Läufigkeiten. Diese ist übrigens ihre vierte Läufigkeit. Also meine 2 Herren sind in den 2 Jahren wo wir sie haben schon sehr in den Genuß gekommen ... alle 4 Monate !