Nicht jede Hundeabgabe hat einen bösartigen Hintergrund. Manchmal ist es WIRKLICH zum Wohl des Hundes - wie es wahrscheinlich auch hier der Fall ist.
Beispiel: Ein Bekannter (alleinstehend) ist DHF bei der Polizei. Sein alter Hund ging in Rente, blieb aber beim Besitzer. Der neue, junge Diensthund ging natürlich mit in die Arbeit, der alte blieb daheim. Eigentlich wollte der Besitzer den alten Hund nicht hergeben, wollte ihm einen schönen Lebensabend in vertrauter Umgebung bieten. Der alte Hund wurde immer lustloser, teilnahmsloser. Sein Lebensinhalt fehlte. Schließlich wurde der Hund doch abgegeben - innerhalb der Familie. Der Hund ist wieder aufgeblüht, ist wieder der Mittelpunkt im Leben einer neuen Umgebung, einer neuen Familie. Böse Zungen würden behaupten - ah, natürlich, den alten Hund braucht der DHF natürlich nimmer, jetzt wo der junge da ist ...
Jeder verantwortungsbewusste Mensch sollte soweit sein - auch in Hinblick als herzloses Miststück abgestempelt zu werden - zu erkennen, wenn es ein Tier (egal ob Hund, Katze, Vogel, Schlangen, etc) auf einem anderen Platz besser hat und die Konsequenzen daraus ziehen.
PS.: Eine Abgabe mit Begründungen wie die Wohnung zu klein, das Auto zu schmutzig, die Kleidung zu schön, die Kinder zu groß/zu klein etc. als verantwortungsbewusst zu betiteln steht hier NICHT zur Diskussion ...