Hundekommunikation

Ich fühle mich falsch verstanden.
Mir liegt es mehr als fern, die herkömmlichen Erziehungsmethoden zu kritisieren oder sonst was.
Ich rede da nur von mir und unseren Erfahrungen mit unserem Jungspund hier. Ich habe NIE behauptet, das System ist neu - geschweige denn, will ich dafür Werbung machen.
WIR praktizieren das gerade sehr erfolgreich. Und ich habe das System zwischen Bestechung und Bestärkung sehr wohl verstanden.
ABER - wir praktizieren ein anderes. Also komplett ohne Futter-Leckerlie, nur über Lob und Spielzeug. Ganz ohne wird es in vieler Hinsicht sicher nicht gehen - keine Frage! NICHTS, das von meiner Seite nieder gemacht würde.
Ich mag nach wie vor einfach nur von meiner Erfahrung berichten.
Und das Hundekommunikation NEU ist, hab ich niemals behauptet. Nur, das es eine ANDERE Form ist. GEBEN tut es die wohl schon seit Menschengedenken. Nur, vergessen haben wir sie wieder. Nichts desdo trotz - es geht.
OHNE FÜR IRGENDWEN ODER IRGENDJEMAND WERBUNG MACHEN ZU MÜSSEN!!!
Warum fühlt ihr euch alle so angegriffen?
 
und um es mal ganz klar zu sagen:
JA! unser hund funktioniert inzwischen ganz ohne belohnungen jeglicher materiellen art.
ich setze ab und an obst und gemüse ein. wenn die ablenkung zu groß ist. ansonsten geht es komplett ohne - da reichen lob und worte. zu anfang spielzeug um das lob zu bekräftigen.
wir üben noch an gewissen dingen, aber daran übt ein jeder hundebesitzer. auf die ein oder andere art.
das man in diesem forum derart ausgegrenzt und angegriffen wird, nur weil man einen anderen weg bevorzugt, ist auch eine erfahrung wert.
 
ich fühle mich nicht angegriffen :confused:, solange es dem Hund nicht schadet, ist es doch völlig okay, unterschiedliche Formen der Erziehung, oder des Umgangs zu haben...ich kenne einige Leute, die ihren Hunden niemals was geben, fürs Folgen und der Hund tuts trotzdem, es gibt auch Hunde, die sich weder für Futter, noch für Spielzeug interessieren :), die lernen es auch ohne zusätzlichen ""Firlefanz""...aber mir machts halt mehr Spaß mit Firlefanz:D
 
Wer unter angeblich unzähligen Weiterbildungen auf seiner Homepage ausgerechnet den - wegen Tierquälerei verurteilten - Hans Schlegel und die unsägliche Edith Kirchberger als "Lehrmeister" hervorhebt, würde für mich schon mal bei weitem nicht als ernstzunehmender Trainer in Frage kommen. :rolleyes:
 
Mal eine blöde Frage - wieso kriegt dein Hund als Leckerli Obst und Gemüse? Frisst der das tatsächlich als Leckerli?
 
ich fühle mich nicht angegriffen :confused:, solange es dem Hund nicht schadet, ist es doch völlig okay, unterschiedliche Formen der Erziehung, oder des Umgangs zu haben...ich kenne einige Leute, die ihren Hunden niemals was geben, fürs Folgen und der Hund tuts trotzdem, es gibt auch Hunde, die sich weder für Futter, noch für Spielzeug interessieren :), die lernen es auch ohne zusätzlichen ""Firlefanz""...aber mir machts halt mehr Spaß mit Firlefanz:D

mehr will ich doch auch garnicht sagen. hauptsache es klappt mit dem 'alten kamel - wie wir hier sagen' gut. finde es halt sehr schade, das 'unsere' methode hier so runter gemacht wird. die geht ebenso gut - für uns perfekt. muss nicht für jeden, aber wäre evtl. ne möglichkeit für die, die schon lange versuchen und nicht fündig werden.
mehr wollte ich damit niemals sagen.
 
Öhm... wenn es für dich und deinen Hund funktioniert und keine tierschutzrelevanten Methoden angewandt werden, ist es doch ok und toll für euch. Liegt mir fern, das zu kritisieren. Du hast aber wörtlich "Bestechung durch Belohnung" geschrieben und das stimmt schlichtweg nicht, weil Bestechung und Belohnung nicht dasselbe sind. Wie Conny richtig geschrieben hat: es führen viele Wege nach Rom - welchen ich wähle, sollte ich von meinem Hund und mir abhängig machen, denn so wie jeder Mensch ist auch jeder Hund individuell. Dein Hund mag auf Obst und Gemüse stehen - viele Hunde werden das weniger toll finden. Soll auch Hunde geben, die Spielzeug nicht sonderlich prickelnd finden. Ergo: es gibt nicht DIE Methode, die bei jedem Mensch-Hund-Team funzt.
 
Mal eine blöde Frage - wieso kriegt dein Hund als Leckerli Obst und Gemüse? Frisst der das tatsächlich als Leckerli?

Ich musste auch schmunzeln....würden meine Hunde mir vor die Füße spucken. Aber da sind wohl nicht alle gleich, ich kenne einen der lässt jeden Knochen liegen wenn er dafür eine Mandarine haben kann:)
 
Ihr habt es immer noch nicht?
Ich habe KEINERLEI Interesse hier jemanden auf Hundekommunikation umzustellen! DAS ist UNSER weg und der funktioniert super und sehr schnell. nicht mehr, nicht weniger. der total relaxte kerl hier an meiner seite spricht . für mich/uns - für sich.
ihr könnt doch mit euren hunden machen was ihr wollt - aber bitte lasst es mich auch mit meinem tun. und wenn ich davon erzähle, wen stört das?
nebenher - JA, mein hund liebt obst und gemüse. er bekommt es täglich neben seiner fleisch ration. bei uns gibt es keine anderen leckerlies.
hab auch keine lust mehr hier von unseren erfahrungen zu schreiben - egal welcher thread, wird immer nieder gemacht.
soviel zum austausch in einem forum. austausch - um mehr ging es mir nie. aber runter gemacht wird man eh gleich überall. egal in welchem thread. klasse - fühlt man sich sofort wohl.
 
Speechless Dogtraining System?

Neu ist das aber nicht. :rolleyes:

Und ansonsten kann ich nur Astrid zustimmen. Über das Training mit Futter und/oder Beuteobjekt lassen sich nur jene Leute aus, die den Unterschied zwischen Bestärkung und Bestechung net verstanden haben.

Wer unter angeblich unzähligen Weiterbildungen auf seiner Homepage ausgerechnet den - wegen Tierquälerei verurteilten - Hans Schlegel und die unsägliche Edith Kirchberger als "Lehrmeister" hervorhebt, würde für mich schon mal bei weitem nicht als ernstzunehmender Trainer in Frage kommen. :rolleyes:

Ich bin entsetzt ................ :eek: ICH fühle mich gezwungen auf Aussagen vom mayer DANKE zu sagen. :D
 
wenn das die hundeschule ist, deren hp conny gepostet hat, handelt es sich um eine örv-og...:confused:

und mir persönlich ist eine belohnung mit futter lieber als ein sauenges kettenhalsband mit schleppleine - wo in der kommunikation der hunde kommt den sowas vor?:confused:

und die referenzen des vorstandes mit schlegel und lind, nö, das wär nix für mich...:eek:

und ich arbeite auch mehrheitlich über körpersprache und sicht zeichen - wobei auch die innerartliche kommunikation der menschen zu 80 bis 90 prozent nonverbal ist...:)
 
Die Kettenhalsbänder sind mir auch ins Auge gestochen, deshalb dachte ich, dass es vielleicht während der Prüfung war.

Besonders der Zergpinscher mit dem Kettenhalsband hat mich verstört. Wie will man da "Leinenarbeit" machen, wenn es denn schon sein muss.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin natürlich nur eine naive Idiotin, welche diverse Hundeschulen jeweils nach der Schnupperstunde angegraust wieder verlassen hat. Auf Tierkommunikation bin ähnlich allergisch wie auf Feng Shui im Gemüsebeet und Bachblüten gegen Asthma.

Deswegen "besteche" ich Hunde, Katzen und Greifvögel mit Fleisch oder mit Dingen, die zumindest Fleisch enthalten. (Unmengen Fleisch tun nicht gut.)

Mit Obst und Gemüse besteche ich Schildkröten, Papageien, Kühe, Ziegen, Hasen etc.

Meine zwei Giersäcke schlucken schon auch Karotten, aber ein frisch geschossenes Fasandl und die Aussicht audf dessen Innenleben hebt ihre Motivation für Down/Such verloren/Apport etc. unvergleichlich mehr.

Ich glaube mich dunkel zu erinnern, die Mensch-Hund-Komminukation hätte vor zumindest 16 000 Jahren damit begonnen, dass die Hunde-Vorfahren beim Menschen was zu fressen fanden. An diesen 16 000 Jahre alten Arbeitsvertrag kann man sich ruhig auch heute noch halten.
 
Ähm Körperhaltung, Bewegung, Sichtzeichen, etc.,.. sind doch nichts neues...oder?

Mein Hund isst gerne Obst und Gemüse, aber ich denke wenn er die Wahl hat würde er dann doch ein fleischiges Leckerlie vorziehen *g*.
 
ihr könnt doch mit euren hunden machen was ihr wollt - aber bitte lasst es mich auch mit meinem tun. und wenn ich davon erzähle, wen stört das?

Mich stört das nicht, genau wie die anderen, aber mich würde interessieren, was du eigentlich machst mit deinem Hund!? Du erzählst leider gar nichts, sondern nur, dass es toll ist und was du nicht machst. Geheimniskrämerei ist halt nichts Vertrauen erweckendes.
 
Jetzt hab ich gerade einen halben Roman geschrieben - und wurde nicht gespeichert. Ich versuche es später nochmal - der Text ist komplett weg und ich muss alles neu schreiben. Mag dich aber auch nicht im Dunkel tappen lassen.
 
ohjegale... ist das soein unding wie hundwelten.de? :o:o
(deren einziger ausweg auf panikattacken meines alterchens war, dass ich den anderen hund (der zu dem zeitpunkt schon 6 monate hier war) abgeben muss) :D

es ist nämlich nicht natürlich... ahja :o:D


wenns für euch funktioniert ist das ja nett... aber meine hunde dürfen weiter vor / hinter / neben / um mich rumlaufen wie sie lustig sind :D ich dominiere sie nicht dafür dominieren sie mich nicht. und über leckerli freuen sie sich zwar sind aber nicht zwingend notwendig :)
 
Ob du es glaubst oder nicht: mein Hund darf auch vor, neben, hinter und um mich herum laufen. Aber nicht immer und überall. Er soll schon wissen, wann er (zu seiner eigenen Sicherheit) neben mir laufen muss und wann er rennen/toben darf wie er will.
Und dann muss das funktionieren. Man muss sich aufeinander verlassen können. Sich vertrauen. Ich dem Hund, der Hund mir. Was ja nicht bedeutet, das der Hund keine Freiheiten oder keinen Spaß mehr haben darf. Um mehr geht es nicht. Um Vertrauen und Verständnis zueinander/miteinander.
Ohne viele (oder schlimmer: laute) Worte. Ohne Gezerge.
Und auf dieser Basis soll auch mein Hund lernen, das er nicht mit Anlauf jeden anspringen darf der ihm entgegen kommt. Jetzt wiegt er noch 17 kg - in einigen Monaten sieht das anders aus und ich möchte nicht wissen wie du dich fühlen würdest, wenn ein wildfremdes 'Kalb' im vollem Galopp auf dich zurennt....;)
 
Ob du es glaubst oder nicht: mein Hund darf auch vor, neben, hinter und um mich herum laufen. Aber nicht immer und überall. Er soll schon wissen, wann er (zu seiner eigenen Sicherheit) neben mir laufen muss und wann er rennen/toben darf wie er will.
Und dann muss das funktionieren. Man muss sich aufeinander verlassen können. Sich vertrauen. Ich dem Hund, der Hund mir. Was ja nicht bedeutet, das der Hund keine Freiheiten oder keinen Spaß mehr haben darf. Um mehr geht es nicht. Um Vertrauen und Verständnis zueinander/miteinander.
Ohne viele (oder schlimmer: laute) Worte. Ohne Gezerge.
Und auf dieser Basis soll auch mein Hund lernen, das er nicht mit Anlauf jeden anspringen darf der ihm entgegen kommt. Jetzt wiegt er noch 17 kg - in einigen Monaten sieht das anders aus und ich möchte nicht wissen wie du dich fühlen würdest, wenn ein wildfremdes 'Kalb' im vollem Galopp auf dich zurennt....;)

ich red viiiiiel mit meinen hunden so viel, dass sie teilweise ihre ohren auf durchzug stellen und mich gar nimma hören :D dann werd ich lauter "heee i mein diiii!? würdest du dich bitte herbequemen?" es funktioniert auch so ;) hin und wieder schrei i auch gern amal rum ... ist auch ok. für mich und die hunde.

wenn ich gaaanz sauer bin (weil der tag blöd war oder sonst irgendein blödsinn passiert ist) red ich nicht mehr. und dann hab ich zwei hunde die mit hängendem kopf neben mir her watscheln und auf jede bewegung achten, weil sie alles schei**e finden :D ganz lieb immer :)

jedem das seine. und meine hunde können auch bei mir bleiben, wenn ich es ihnen sage.

und es ist ja gut und recht wenn du deinen hund erziehst :D ich bin nur extreeeem vorsichtig mit "solchen" methoden. und jop ich hab mich mal damit auseinandergesetzt aber wenn die lösung des problems panikanfall mit pfoten aufbeissen "hör auf mit deinem hund zu reden und nimm ihm die einzige konstante die er im moment noch hat" lautet.. daaaaann bin ich dagegen ;)

wenns geht is eh gut.. bloss brauchen tuts es nich :)
 
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