Es ist schon bemerkenswert:
Kaum kommt politische Anlassgesetzgebung mit Rasselisten, strengeren Strafen und Hundeführschein - schon wählen viele Hundler das kleinere Übel: Den Hundeführschein. Damit hat die Politik - Anlassgesetzgebung - wieder einen Schritt erreicht.
Warum ein Hundeführschein?
Vor Jahren interviewte ich für die "UH" die damalige Unterrichtsministerin Gehrer und fragte sie, ob nicht "Haustierkunde" in Schulen sinnvoller wäre. Gehrer lehnte sowas ab - auch wenn es sich nur 2-3 Stunden pro Semester handelt.
Nun lehnte auch Klaus Schneeberger in der ATV-Diskussion ab, dass man Hunde/Haustierkunde im Unterricht einführt.
Dafür werden aber immer mehr Gesetze gegen Hunde beschlossen.
Volksschul-1.-Klassler werden seit Jahrzehnten in den ersten 2 Schulwochen von Polizisten geschult, wie sie sich im gefährlichen Strassenverkehr zu verhalten haben.
Wer die Schule bis zur Matura macht, lernt in 12 Jahren 3x über Einzeller - niemals aber über das Verhalten von Hunden/Haustieren.
1,12 Mio. Österreicher leben mit einem Hund im Haushalt. Hundebesitzer sind zum Großteil jene, die auch mehr als 2 Kinder haben.
Mit Hunde/Haustier-Unterricht könnte man viel erreichen:
- Tierschutz
- Kein Kauf von Hunden von Vermehrern
- Richtiger Umgang mit dem Hund
- Prävention vor Verletzungen
- Keine unüberlegten Anschaffungen von Hunden (Stichwort: Weihnachten)
- Man kann Kinder von Anfang an zu verantwortungsvollen Hundebesitzern erziehen bzw. würden viele Kinder ihren Eltern auf die "Finger schauen", wenn sie einen Hund nicht richtig halten.
Ein stundenweiser "Hunde-Unterricht" belastet das Budget mit exakt Null.
Ich überlege, ob Aktionen GEGEN etwas (wie z.B. NÖ-Gesetz) auf die Dauer richtig sind (dzt. bin ich auch dafür - zweifle aber an einsichtiger Politik) - aber wären nicht Aktionen FÜR verantwortungsvolle Hundehaltung, Umgang mit Hunden, Hunde-Unterricht langfristig besser?
Was meint ihr dazu?
Kaum kommt politische Anlassgesetzgebung mit Rasselisten, strengeren Strafen und Hundeführschein - schon wählen viele Hundler das kleinere Übel: Den Hundeführschein. Damit hat die Politik - Anlassgesetzgebung - wieder einen Schritt erreicht.
Warum ein Hundeführschein?
Vor Jahren interviewte ich für die "UH" die damalige Unterrichtsministerin Gehrer und fragte sie, ob nicht "Haustierkunde" in Schulen sinnvoller wäre. Gehrer lehnte sowas ab - auch wenn es sich nur 2-3 Stunden pro Semester handelt.
Nun lehnte auch Klaus Schneeberger in der ATV-Diskussion ab, dass man Hunde/Haustierkunde im Unterricht einführt.
Dafür werden aber immer mehr Gesetze gegen Hunde beschlossen.
Volksschul-1.-Klassler werden seit Jahrzehnten in den ersten 2 Schulwochen von Polizisten geschult, wie sie sich im gefährlichen Strassenverkehr zu verhalten haben.
Wer die Schule bis zur Matura macht, lernt in 12 Jahren 3x über Einzeller - niemals aber über das Verhalten von Hunden/Haustieren.
1,12 Mio. Österreicher leben mit einem Hund im Haushalt. Hundebesitzer sind zum Großteil jene, die auch mehr als 2 Kinder haben.
Mit Hunde/Haustier-Unterricht könnte man viel erreichen:
- Tierschutz
- Kein Kauf von Hunden von Vermehrern
- Richtiger Umgang mit dem Hund
- Prävention vor Verletzungen
- Keine unüberlegten Anschaffungen von Hunden (Stichwort: Weihnachten)
- Man kann Kinder von Anfang an zu verantwortungsvollen Hundebesitzern erziehen bzw. würden viele Kinder ihren Eltern auf die "Finger schauen", wenn sie einen Hund nicht richtig halten.
Ein stundenweiser "Hunde-Unterricht" belastet das Budget mit exakt Null.
Ich überlege, ob Aktionen GEGEN etwas (wie z.B. NÖ-Gesetz) auf die Dauer richtig sind (dzt. bin ich auch dafür - zweifle aber an einsichtiger Politik) - aber wären nicht Aktionen FÜR verantwortungsvolle Hundehaltung, Umgang mit Hunden, Hunde-Unterricht langfristig besser?
Was meint ihr dazu?