Meine Gedanken zum Hundeführ(er)schein sind ähnlich der von Eva!
Dass jeder Beißunfall einer zuviel ist, da sind wir uns alle einig. Trotzdem bin ich der Überzeugung, dass alles - angefangen von der Berichterstattung in den Medien bis zu den Panikbeschlüssen der Politiker ein bißl überzogen ist.
Ich habe bei Hans Mosser von einer Untersuchung gelesen, bei der Unfälle, in die insb. Kinder verwickelt sind, untersucht wurden. Allein im Haushalt verunglücken täglich 142 Kinder so schlimm, dass eine Behandlung im Krankenhaus notwendig ist! Da rührt kein Politier ein Ohr'l und auch für keine Zeitung ist so ein Unfall eine Zeile wert!
Ich bin der Ansicht, dass weder das bisherige BGH-Schema, noch der Wesenstest die Sache wirklich trifft!
Für mich müsste es ein Trainig zur "Öffentlichkeitstauglichkeit" geben, das mit einer Prüfung abschliessen könnte. Also, sowohl Training, als auch Prüfung tatsächlich in der Öffentlichkeit, und nicht irgendwo abgeschieden auf einem Hundeplatz! Gelehrt, bzw. überprüft könnte folgendes werden:
Theoretisches Grundwissen des Hundehalters ; Mensch-Hund-Beziehung ; Verhalten von Mensch und Hund in der Öffentlichkeit.
Grundsätzlich sollte der Kurs (praktisch und theoretisch) auf Themen konzentrieren, die für die Gefahrenvermeidung wichtig sind.
Die Prüfung zum Führ(er)schein selbst könnte einen theoretischen Teil und einen praktischen Teil umfassen. Bewertet sollte während dieser Prüfung nicht ein mechanisch perfekt ausgeführtes Verhalten sein, sondern die gute Kommunikation zwischen Mensch und Hund. Der Hund sollte die Signale für "Fuss", Komm, Sitz und Platz befolgen und auch bei optischen und akustischen Reizen "beherrschbar" sein.
Huch - zu diesem Thema fiele mir so viel ein

. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass - wenn schon über Unfallprävention nachgedacht wird, das Hand und Fuss haben und auch praktisch durchführbar sein muss.
lg helga