Hundeausstellung ( Bewerb )

forintos schrieb:
Ich seh nur Dein grauenvolles Deutsch...

Ausstellungen sind nicht dazu da, um etwas zu gewinnen (es gibt bei einem "Schönheitswettbewerb" keine Sachpreise zu gewinnen) Höchstens mal Hundefutter...
Ausstellungen sind dazu da, damit z.B. Züchter ihre Hunde von einem offiziellen Richter begutachten lassen. Denn der Besuch von Aussstellungen ist vom Verband bzw. Rasseclubs vorgeschrieben.

Schau mal über den Tellerrand, bevor Du unsachliche Kommentare abgibst und informiere Dich. Dann schreiben, ok?
lerne selbst deutsch schreiben bevor DU andere kritisieren kannst. ( SEH gibt es nicht ) also bleib DU auf deinen hocker sitzen, denn für einen sessel bist DU noch unreif. :p
 
also ich kann gottfried nur recht geben!

liegt aber daran, daß ich generell eine gegnerin von hundeausstellungen bin!

agilitybewerbe finde ich super, denn da wird der hund gefordert und seine leistung bzw die leistung des hund-mensch teams wird bewertet! natürlich kann da auch was schiefgehen mit übereifrigen und prestigegeilen herrchen...

aber nichts ist abscheulicher als hundeausstellungen! es geht nur um die optik des hundes, wie er aussieht, wie seine ohren stehen, wie seine zähne aussehen, wie er geht, den schwanz trägt... ist das nicht lächerlich???

diese ganzen rassestandards! die reduzieren einen hund, ein lebewesen ,auf optische kriterien. und sie sind daran schuld, daß wehrlosen tieren ohren oder schwänze kupiert werden, nur weil es für den menschen schöner aussieht! früher hatten kupierte ohren oder schwänze bei jagdhunden einen praktischen nutzen, um verletzungen bei der jagd zu minimieren.

aber wozu zum geier braucht ein pudel von der couch einen kupierten schwanz??? gott sei dank ist dieser schwachsinn endlich verboten. aber rassestandards sind es, die sowas überhaupt erst begründet haben!

ein hund ist doch kein kürbis, den man dem richter auf dem präsentierteller vorzeigt, um mit stolzgeschwelgter brust sein blaues band spazieren zu führen!!!

ich finde ausstellungen absolut erniedrigend, weil sie den hund auf seine optischen merkmale reduzieren.

und bei der meinung bleibe ich! denn ich habe auf hundeausstellungen als dolmetscherin gearbeitet und habe weiss gott genug gesehen! von tierquälerei wie stundenlangem aufbürsten, pudern und wasserverweigerung in der hitze, weil dann ja das maul nass wird - bis zu übergeschnappten tanten, die mit dem richter gestritten haben und mit drohungen um sich schmissen!

deshalb ist meine meinung, daß 50% der aussteller auf solchen versammlungen einen knall haben, 40% sind neu und haben keine ahnung und nur etwa 10% wissen, was sie da tun und achten mehr auf ihren hund als auf preise und platzierungen!

ihr könnt mich jetzt hassen und beschimpfen, aber ich bleib bei meiner meinung! :p

lg, laura
 
Ned schrieb:
Das stimmt meines Wissens nach so nicht. Bei Hunden aus jagdlicher Zucht wird der Formwert nicht auf einer Ausstellung geprüft sondern bei einem Treffen im Rahmen des Verbandes.

Du kannst fast alle Rassen auf Clubschauen richten lassen, trotzdem muss ein Richter anwesend sein der die Formwertnote vergibt

Zur Zucht sind dann noch guter HD-Wert, ED-Wert und bestimmte Prüfungen erforderlich. Ausstellungen meines Wissens nach keine.

eine Clubschau-mache Vereine nennen es anders- ist auch eine Art Zuchtschau(Ausstellung

Ich denke, dass Deine Aussage mehr für die Showlinien gilt.

Nein es gilt für alle Rassen. Die Formwertnote muss von einemausgebildeten Richter gegeben werden, ob auf einer Clubschau oder auf einer Interntionalen Ausstellung ist allerdings nicht von Belang. Ürigens hbe ich mit dir Zuchtordnung des ÖRC angesehen, ich finde es makaber wenn man Hunde mit ienem gut noch verpaaren darf :o(, Genauso wie anscheinend -zumindest laut Zuchtordnung zwei B Hüften ´verpaart werden dürfen. Was ja dem Golden z.B sehr dienlich ist mit seinen HD Problemen.

lg Uschi & Rudel
 
bluair schrieb:
diese ganzen rassestandards! die reduzieren einen hund, ein lebewesen ,auf optische kriterien. und sie sind daran schuld, daß wehrlosen tieren ohren oder schwänze kupiert werden, nur weil es für den menschen schöner aussieht! früher hatten kupierte ohren oder schwänze bei jagdhunden einen praktischen nutzen, um verletzungen bei der jagd zu minimieren.

Moin,

selbst auf Dobermannfachforen wird die Begründung 'Jagd' nicht mehr aufrecht erhalten. Das ist eine Mär, dass kupierte Schwänze und Ohren dort vor Verletzungen schützen.

Tschüss

Ned
 
Husky schrieb:
Du kannst fast alle Rassen auf Clubschauen richten lassen, trotzdem muss ein Richter anwesend sein der die Formwertnote vergibt

eine Clubschau-mache Vereine nennen es anders- ist auch eine Art Zuchtschau(Ausstellung

Nein es gilt für alle Rassen. Die Formwertnote muss von einemausgebildeten Richter gegeben werden, ob auf einer Clubschau oder auf einer Interntionalen Ausstellung ist allerdings nicht von Belang. Ürigens hbe ich mit dir Zuchtordnung des ÖRC angesehen, ich finde es makaber wenn man Hunde mit ienem gut noch verpaaren darf :o(, Genauso wie anscheinend -zumindest laut Zuchtordnung zwei B Hüften ´verpaart werden dürfen. Was ja dem Golden z.B sehr dienlich ist mit seinen HD Problemen.

Ich kenne nicht alle Rassen und erst Recht nicht alle Vereine. Ich glaube allerdings, dass Showlinien sicher verbreiteter sind als Arbeitslinien. Insofern wird auch das Ausstellungswesen verbreiteter sein.

Mir war nur wichtig, dass es nicht zwingend und überall so ist, das Ausstellungen zur Zucht gehören.

Wir überlegen gerade, den Formwert unseres Rüden feststellen zu lassen. Das würde so aussehen, dass wir uns mit anderen Prüflingen und den Richtern irgendwo treffen (ich vermute mal in einem Revier) und das dann eben festgestellt wird.

Eine Ausstellung läuft wohl doch etwas anders ab. :)


Züchten mit HD schlechter als 'a' ist ein komplexes Thema, das diesen Thread sicher sprengen würde. Daher nur kurz: Ich sehe nichts, was gegen eine Zucht mit B-Hüfte spricht. Bei C sehe auch ich die Grenze. Das neue Haftungsrecht wird allerdings sowieso dazu führen, dass mit c-Hunde kaum noch gezüchtet wird, selbst wenn es vom Verband erlaubt sein sollte.

Tschüss

Ned
 
Hi Laura

Also vorrangig ein mal ich bin auch kein Ausstellungsliebhaber, eintag im Wald oder am Trail mit meinen Wuffs ist mir beiweitem lieber, aber .....

bluair schrieb:
agilitybewerbe finde ich super, denn da wird der hund gefordert und seine leistung bzw die leistung des hund-mensch teams wird bewertet! natürlich kann da auch was schiefgehen mit übereifrigen und prestigegeilen herrchen...

Tolle Sache, bei unserer Rasse gibt es Schlittenhunderennen. Nur sagt das noch immernciht aus ob der HudnauchdemStandard entspricht. Ein Husky sollte schon noch wieein Husky aussehenund nicht einfach irgendwie. Natürlich muss man manchmal Abstriche machen,mir geht z.B Gesundheit,Wesen und Leistung imArbeitsbereich vor,mir ist es egal ob der Hund deshalb etwas größere Ohren hat, oder nicht so ein Plüschifell. Aber trotzdem soll er wie ein Husky aussehen.

aber nichts ist abscheulicher als hundeausstellungen! es geht nur um die optik des hundes, wie er aussieht, wie seine ohren stehen, wie seine zähne aussehen, wie er geht, den schwanz trägt... ist das nicht lächerlich???

Nun auch ein gesundes gebiss,ein gutes Gangwerk sind z.B beim Siberian Husky wichtig, ein Hund mit schlechtem Gangwerk wird nicht wirklich vor dem Schlitten laufen können, ein Huskk ymit schlechtem gebiss wird Probleme beim Fressen bekommen, was wiederum Leistungsabfall nach sich zieht. Wer soll beurteilen ob der Hund dem Standard entspricht? Der Halter? Komm sind wir uns doch ehrlich für uns ist doch imme rder eigene Hun dder beste, Schönste und Vollkommen, ob er es nun ist oder nicht o). Das ist auch gut so, nur für die Zucht nicht unbedingt dienlich.

diese ganzen rassestandards! die reduzieren einen hund, ein lebewesen ,auf optische kriterien.

Das mag beimanchen Rassen so sein, die Frage ist braucht man dann so eine rasse überhaupt? beim Siberian Husky besagt aber der Standard z.B auch etwas über seine Arbeitsleistung.

und sie sind daran schuld, daß wehrlosen tieren ohren oder schwänze kupiert werden, nur weil es für den menschen schöner aussieht!

Nun ich bin gegen Qualzuchten und die Kupiererei fällt für mich da hinein. allerdings verstehe ich auch nicht was Menshen schön an abgeschnittenen Ohren und Schwänzen finden dun diese dann kaufen. :(

früher hatten kupierte ohren oder schwänze bei jagdhunden einen praktischen nutzen, um verletzungen bei der jagd zu minimieren.

Richtig, aber es gab und gibt genügend Jagdhunde die keine kupierten Schwänze haben/hatten und auch keine übermäßigen Verletzungen hatten.

aber wozu zum geier braucht ein pudel von der couch einen kupierten schwanz??? gott sei dank ist dieser schwachsinn endlich verboten. aber rassestandards sind es, die sowas überhaupt erst begründet haben!

Wozu braucht überhaupt ein Hund etwas abgeschnitten? Wir amputieren ja auch nicht vorsorglich unsere Körprteile weil wir uns verletzen könnten.

ein hund ist doch kein kürbis, den man dem richter auf dem präsentierteller vorzeigt, um mit stolzgeschwelgter brust sein blaues band spazieren zu führen!!!

*gg* ich habe meinen Hunden noch nie ein Band umgebunden, wozu auch? Es geht rein daram ob der Hund für die Zucht tauglich ist, oder eben nicht. Und das war es auch schon.

ich finde ausstellungen absolut erniedrigend, weil sie den hund auf seine optischen merkmale reduzieren.

?????? Sorry aber ich glaub nicht da der Hund es erniedrigend findet bewertet zu werden. Außer er wird vorher stundenlang "aufgemascherlt" das halte ich für Quälerei.

und bei der meinung bleibe ich! denn ich habe auf hundeausstellungen als dolmetscherin gearbeitet und habe weiss gott genug gesehen! von tierquälerei wie stundenlangem aufbürsten, pudern

Pudern ist schon einige zeit verboten Und aufbürsten? Eventuell fahre ich ihm ein Mal durchs Fell-wenn er haart- er Hudn hat eine natürliche Schönheit, oder eben nicht, aber dann versuche ich nicht was vorzutäuschen.

und wasserverweigerung in der hitze, weil dann ja das maul nass wird -

Also mich würde ja interessieren bei welcher Rasse du warst? wenn ich sowas sehe bekommt derjenige eine aufs M..... von mir. Allerdings habe ich das bei den Nordischen auch noch nie erlebt.

bis zu übergeschnappten tanten, die mit dem richter gestritten haben und mit drohungen um sich schmissen!

*gg* ok das hab eich auch schon mal erlebt und mir meinen Teil gedacht.

deshalb ist meine meinung, daß 50% der aussteller auf solchen versammlungen einen knall haben, 40% sind neu und haben keine ahnung und nur etwa 10% wissen, was sie da tun und achten mehr auf ihren hund als auf preise und platzierungen!

ich denke das sit wiederum rasseabhängig, bei den Nordischen haben ca 20 % einen Knall oder reine Profelierungssucht, 20% sind Neulinge, die aber auch auf ihre Hunde achten-da ist sowieso meist der Züchter mit dabei- und 60% achten auf ihren Hund und sind auch mal gute Verlierer.

ihr könnt mich jetzt hassen und beschimpfen, aber ich bleib bei meiner meinung! :p

warum jeder hat seine Meinung, und vielleicht ist es bei der rasse/n die du erlebt hast ja wirklich so? Aber deshalb kann man nicht auf alle schließen, das ist etwas kurzsichtig.
lg uschi & Rudel

lg, laura[/QUOTE]
 
Hi Ned

Ned schrieb:
Ich kenne nicht alle Rassen und erst Recht nicht alle Vereine. Ich glaube allerdings, dass Showlinien sicher verbreiteter sind als Arbeitslinien. Insofern wird auch das Ausstellungswesen verbreiteter sein.

Da hast du leider Recht.

Mir war nur wichtig, dass es nicht zwingend und überall so ist, das Ausstellungen zur Zucht gehören.

Nun ja auch eine Clubschau ist eine Ausstellung udn läuft genauso ab, nur das dort dann eben nur bei uns z.B Nordische sind. Da mich aber auch auf einer Internationalen Ausstellung nur mein/e Hund/e kümmern, sehe ich sowieso weder da noch dort viel vom Rundherum.

Wir überlegen gerade, den Formwert unseres Rüden feststellen zu lassen. Das würde so aussehen, dass wir uns mit anderen Prüflingen und den Richtern irgendwo treffen (ich vermute mal in einem Revier) und das dann eben festgestellt wird.

Das wäre etwas was ich mir allgemein wünschen würde ;o)

Eine Ausstellung läuft wohl doch etwas anders ab. :)

Tja da seit ihr eine der wenigen Ausnahmen. Schön für euch-und das emine ich ehrlich, hätte ich auch gerne so.

Züchten mit HD schlechter als 'a' ist ein komplexes Thema, das diesen Thread sicher sprengen würde.

D ahast du Recht.

Daher nur kurz: Ich sehe nichts, was gegen eine Zucht mit B-Hüfte spricht.

Zwei B Hüften miteinander zu verpaaren würd eich z.B nicht tun, aber du hast Recht es kommen noch viele Komponenten dazu, wie z.B sicher auch Fütterung, woher die B -Hfte, Zucht, Fütterung, Haltung usw.

Bei C sehe auch ich die Grenze. Das neue Haftungsrecht wird allerdings sowieso dazu führen, dass mit c-Hunde kaum noch gezüchtet wird, selbst wenn es vom Verband erlaubt sein sollte.

Was ich persönlich begrüßen würde bei den Rassen wo es noch erlaubt ist.
mfg uschi & Rudel
 
Wie die anderen hier schon sagten, Gottfried, es geht den meisten Exposanten nicht ums Prahlen mit Pokalen. Bei der Hundezucht geht es darum, ein möglichst hohes Niveau der Rasse aufrechtzuhalten, bzw. noch zu verbessern. Daher wollen Züchter nur die besten Hunde. Und um offiziell als gut genug oder "perfekt" anerkannt zu werden, muss der Hund von mehreren Richtern gute Beurteilungen gekriegt haben. Natürlich gibt es auch "unbekannte Talente", aber wir wissen alle: es muss auf Papier stehen.

Ich selbst gehe gern auf Shows und stelle meinen Hund aus, weil ich erstens gern viele Rassehunde sehe, zweitens gern mit Gleichgesinnten tratsche, drittens liebe ich Wettbewerbe. Und ich will der ganzen Welt meinen geliebten Hund zeigen :D
Nein, ich züchte nicht. Schließe es aber für die Zukunft nicht aus. Sonntag ist Zuchtzulassung. Wenn ich weiß, wie ich dahinkomme (blödes Kaff irgendwo ohne Bahnhof...), geh ich da mit meinem Hund hin.

Ob es wirklich nützlich, auch für die Hunde, ist, ist natürlich was anderes. Antwort: NEIN. Aber wenn wir den Tieren wirklich ein artgerechtes Leben geben wollten, müssten wir Haustierhaltung voll und ganz verbieten, denn jede Art von Haustierhaltung ist widernatürlich. Wie schleppen unsere Hunde an Leinen durch die Gegend und geben ihnen Befehle, wir sperren Vögel in Käfige, wir schneiden Katzen ein Körperteil ab, damit sie nicht die Wohnung vollpissen.

Hundeshows, Rassezucht, elegante Schuren... alles, nüchtern betrachtet, völliger Schwachsinn, von denen die Tiere nichts haben. Aber wir als Tierhalter sind gewohnt, dass unsere Tiere sich unseren Launen bis zu einem gewissen Grad biegen; ob das bedeutet, dass sie mit Lockenwicklern in kleinen Käfigen warten um begrabscht zu werden oder ob sie ihr Leben in grellbunten Plastikkäfigen fristen müssen, es sind alles akzeptierte Formen der unnatürlichen, einseitigen Leidenschaft "Haustier".
Und Hundeshows sind da das kleinste Übel.
Und daran wird sich nie was ändern, denn der Mensch - ich auch - hat Freude dran.

Die einzigen natürlich lebenden Hunde hab ich in Beit Hanina gesehen: STREUNER! Streuner, die sich wie Wölfe, in einem Rudel vereint haben und in der Natur leben. Das Einzige, was sie am Menschen interessiert, sind seine Mülltonnen. DAS sind natürlich lebende Hunde. Nicht unsere Sofa- und Arbeisschnuffies.
 
Gottfried schrieb:
aber bei den sogenanten rassehunden ( innzucht ) da wird jeder besitzer/in und nicht der hund beobachtet. viele kaufen sich leider doch nur ein
tier ( hund ) mit stammbaum um anderen zu imponieren. so sehe ich es.

Der nächste schwachsinnige Auswurf :D
Es ist wirklich besser, den Troll nicht zu füttern.....

P.S.: Die Zucht findet nicht am Inn statt :D , sondern es heißt Inzucht
Von wegen Hocker und Sessel, gell?
 
Mahlzeit schrieb:
Ob es wirklich nützlich, auch für die Hunde, ist, ist natürlich was anderes. Antwort: NEIN. Aber wenn wir den Tieren wirklich ein artgerechtes Leben geben wollten, müssten wir Haustierhaltung voll und ganz verbieten, denn jede Art von Haustierhaltung ist widernatürlich. Wie schleppen unsere Hunde an Leinen durch die Gegend und geben ihnen Befehle, wir sperren Vögel in Käfige, wir schneiden Katzen ein Körperteil ab, damit sie nicht die Wohnung vollpissen.

Hundeshows, Rassezucht, elegante Schuren... alles, nüchtern betrachtet, völliger Schwachsinn, von denen die Tiere nichts haben. Aber wir als Tierhalter sind gewohnt, dass unsere Tiere sich unseren Launen bis zu einem gewissen Grad biegen; ob das bedeutet, dass sie mit Lockenwicklern in kleinen Käfigen warten um begrabscht zu werden oder ob sie ihr Leben in grellbunten Plastikkäfigen fristen müssen, es sind alles akzeptierte Formen der unnatürlichen, einseitigen Leidenschaft "Haustier".
Und Hundeshows sind da das kleinste Übel.
Und daran wird sich nie was ändern, denn der Mensch - ich auch - hat Freude dran.

Die einzigen natürlich lebenden Hunde hab ich in Beit Hanina gesehen: STREUNER! Streuner, die sich wie Wölfe, in einem Rudel vereint haben und in der Natur leben. Das Einzige, was sie am Menschen interessiert, sind seine Mülltonnen. DAS sind natürlich lebende Hunde. Nicht unsere Sofa- und Arbeisschnuffies.

Moin,

hier könnte man ins theoretisieren kommen.

Ich glaube, wohl kaum jemand wird bestreiten, dass manche Normen, die nicht zuletzt durch Hundeshows geprägt werden, den Tieren nicht gut tun und der Zucht auch nicht. Bei manchen Rassen ist die durchschnittliche Lebenserwartung eines prämierten Superhundes nicht sehr hoch. Weil eben sehr auf Aussehen und kaum auf Gesundheit geachtet wird (manchmal sogar Gesunheit missachtet wird).

Etwas, das ja inzwischen auch von manchen Verbänden zunehmend erkannt wird (ganz schön spät, finde ich).


Auch sind manche Rassenormen unsinn. Es gibt z.B. gelbe Flats. Gilt als Fehlfarbe und zuchtausschließend. Warum? Es ist keine Gesundheitsgefahr.


Zu den natürlich lebenden Hunden: Das Anpassen an den Menschen ist auch natürlich und eine Überlebensstrategie. Die erfolgreichsten Tiere nach Evolutionsstandard sind Hunde und Katzen.

Tschüss

Ned
 
Gottfried schrieb:
hallo pippilosa! auch ich bin stolz auf meine helena aber ich würde nie auf so eine austellung mit ihr gehen. wenn die besitzer nicht auf eine ausstellung gehen würden was wäre dann! nichts. aber bitte gehe und schau dir die besitzer an. bei den mischlingen geht es noch, aber bei den sogenanten rassehunden ( innzucht ) da wird jeder besitzer/in und nicht der hund beobachtet. viele kaufen sich leider doch nur ein
tier ( hund ) mit stammbaum um anderen zu imponieren. so sehe ich es.

hallo!
ich bin auch super-stolz auf meine beiden! unabhängig davon, was andere leute denken. :) aber wenn sie eine leistung -egal welcher art- erbracht haben bin ich no um einiges stolzer und das spüren sie!

und ich bin der absolute "mischlings-fanatiker", obwohl ich auch eine rassehündin habe (durch zufall aus dem tierschutz).
ich war selbst noch nie auf einer ausstellung mit ihr, bin auch der meinung, dass es großteils eine "qual" für die hunde ist, wenn sie -wie ein bobtail- stundenlang friesiert werden oder -wie ein yorkie- komische haarspangerln im bodenlangen fell tragen müssen und manche schon tage vorher keinen ordentlichen auslauf mehr bekommen, denn sonst könnte sich hundi schmutzig machen. glaube aber, dass das rasseabhängig ist. denn es besteht ein großer unterschied zw. z.b. schoßhundebesitzern und jagdhundebesitzern... :rolleyes:

ABER: erstens, wie schon erwähnt, sollte es der zucht dienen, und zweitens hab ich lediglich gemeint, dass es auch hunde gibt (auch wenn ich denke, dass es nicht viele sind) denen es tatsächlich auch spaß macht!!! ;)

lg P.

PS. das ist KEIN angriff auf bestimmte rassen und deren besitzer!!!! es sind lediglich beispiele, die mir grad eingefallen sind! ;)
 
Ned schrieb:
Das stimmt meines Wissens nach so nicht. Bei Hunden aus jagdlicher Zucht wird der Formwert nicht auf einer Ausstellung geprüft sondern bei einem Treffen im Rahmen des Verbandes.

Zur Zucht sind dann noch guter HD-Wert, ED-Wert und bestimmte Prüfungen erforderlich. Ausstellungen meines Wissens nach keine.

Ich denke, dass Deine Aussage mehr für die Showlinien gilt.

Tschüss

Ned
hallo

in österreich ist es so dass du für die zuchtzulassung, egal ob jagdliche linie oder showlinie, auch einen formwert brauchst.
retriever können diesen formwert im rahmen des wesenstests,einer hundeausstellung oder bei der clubsiegershow erlangen.

lg silvie
 
@ned:

ja, du hast recht, daß eine gewisse selektion für arbeitshunde, oder hunde, die körperliche leistung bringen sollen, sinnvoll ist.

allerdings bin ich generell eben kein fan von zuchtstandards und "verbesserungen" denn genau das ist es ja, was die defekte durch überzüchtung hervorruft! der deutsche schäfer soll einen möglichst abfallenden, eleganten "porsche"-hintern bekommen. was ist das resultat? hüftdisplasie!

pekinesen und anderen kurznasigen rassen wurden die nasen schon fast komplett weggezüchtet, sodaß der riecher fast schon zwischen den augen sitzt und ein normales atmen kaum mehr möglich ist, die armen viecher röcheln nur noch wie die schweine...

..jetzt nur mal so als beispiel...

das ist es, was ich an rassezucht und standards`"bekrittele", daß immer etwas "besseres" oder "neues" gezüchtet werden will, das noch keiner hatte... oder so... und es gerät vollkommen in vergessenheit, daß es eigentlich ein natürlicher fortpflanzungsprozess sein soll, bei dem lebewesen entstehen, die ein schönes leben, liebe und zuwendung bekommen sollen. und nicht aus der zucht "ausselektiert" werden, weil sie zb. die falsche pigmentierung haben. (natürlich darf man jetzt nicht ALLE züchter in einen topf schmeissen).

meine lucy ist eigentlich ein reinrassiger malteser - wurde aber ausselektiert, weil sie ein beiges ohr hatte. mit 6 monaten war sie dann schneeweiß... aber hauptsache, ich hab sie billig bekommen, weil sie "minderwertig" war!!! :mad: ich mein, gut für mich! ich hab einen kerngesunden und süßen hund um wenig geld bekommen!

aber das ist es halt - daß tiere in der rassezucht oft nur nach optik selektiert werden.

und was eben die ausstellungen angeht: das habe ich schon beobachtet, daß zb aussteller von jagdhunden oder anderen "arbeits-rassen" sich vernünftiger (nicht alle, aber der großteil) auf ausstellungen aufführen als besitzer kleiner rassen. das sind oft pensionisten, die nix besseres zu tun haben, als waldi den ganzen tag zu striegeln oder halt sonstige fanatiker, die halt ihr schoßhündchen hauptsächlich aus optischen gründen haben, weil alle sie ja so süß finden und sie dadurch mehr anspache von außen erhalten.

ok, ich hab auch zwei kleine hunde und wenn sie auf der straße jemand süß findet, ok! aber ausstellungen würden für mich NIEMALS in frage kommen! auch wenn sie einen stammbaum hätten! für mich warens hauptsächlich räumliche argumente. denn wenn ich genug platz hätte, würd ich am liebsten einen dobermann oder einen wolfshund haben wollen! *g* :D

ich reagiere aber so auf hundeausstellungen, weil ich generell schönheitswettbewerbe für schwachsinnig halte! so wie miss-wahlen! aber da sind es zumindest die dummen tussis selber, die sich da zur marionette machen und sie können selber entscheiden, wie knapp ihr bikinihöschen ausfällt.

für den hund entscheidet der besitzer und er hat keine wahl.

mit eriedrigend meinte ich übrigens nicht für den hund (das is mir schon klar, daß es dem hund eigentlich eher egal sein wird), sondern für das tier an sich. wenn man es vom moralischen standpunkt aus sieht, empfinde ich es als erniedrigend, ein tier, ein lebewesen mit seele und charakter wie ein "ding" zu präsentieren und nach seinen äußerlichkeiten beurteilen zu lassen. und unter aller sau finde ich es, wenn herrchen den hund wegen der schlechteren platzierung bestraft oder anschreit! hab ich auch schon zu oft erlebt!

ich war auf zahlreichen hundeshows, das genannte beispiel mit dem wasserentzug war ein westie...

ich könnte stundenlang über den sinn und unsinn von ausstellungen und zucht diskutieren.

einleuchtend ist, daß irgendwie festgelegt sein muss, wie eine rasse aussieht, um die zugehörigkeit definieren zu können. aber es müsste halt weg vom wettbewerb (mit rangverteilung) zu einer neutralen bewertung hingehen, wo wirklich nur der hund bewertet aber nicht platziert wird. denn dadurch werden die titelgeilen freaks erst angelockt! preise, pokale und ränge!!! :eek:

und noch was fällt mir ein: die bewertung selber fällt ja auch immer total subjektiv aus! der gleiche hund erhält bei 5 richtern 5 verschiedene beurteilungen. und das kanns ja auch nicht sein. denn oft entscheiden richter nur auf grund von zugehörigkeit zum verband, staatsbürgerschaft oder schlichtweg sympathie und antipathie! und das kanns ja wohl nicht sein!!! :mad:

hach, jetzt hab ich schon wieder litaneien geschrieben! ich hoffe, ihr verzeiht!

lg, laura
 
ach ja, und noch als allerletztes: manche rassen finde ich sowas von schwachsinnig! also die tatsache, daß so ein rassestandard von der FCI anerkannt ist.

denn schon ur oft sind mir hunde über den weg gelaufen, wo ich den besitzer gefragt hab, was denn da alles drin ist (also mix) und der besitzer mit ganz entrüstet entgegnete, daß das ein reinrassiger soundso ist... wo ich mir nur dachte, was zum geier soll das denn???

bestes beispiel: meine freundin! zeigte mir vor ein paar jahren fotos von einem hund: so einen wolle sie sich kaufen! meinte ich: ma, die sind ja süß, was is denn da drin in der promenadenmischung?

meinte sie, das wäre ein terrier brasiliero! *lach* - sorry, sieht aber aus wie ein mix aus nem großen pinscher und nem fox! oder so... auf jeden fall sieht er aus wie ein x-beliebiger mix ausm tierheim - nix markantes, das ihn als eigene rasse definieren würde (außer, daß sie manchmal mit kurzem schwanz auf die welt kommen - und die, die mit langem schwanz geboren werden, bei ca 2/3 kupiert werden *graus*)

terrier-brasilero.jpg


aber hauptsache, sie wurden extra aus brasilien importiert für ca 800$ pro hund!

wahnsinn! also das hätte sie billiger haben können! aber sie steht sichs leider auch total auf ausstellungen und darum könnt ihr auch nachvollziehen, warum ich von sowas überhaupt rein garnix halte!!!

lg, laura
 
Zuletzt bearbeitet:
bluair schrieb:
meinte sie, das wäre ein terrier brasiliero! *lach* - sorry, sieht aber aus wie ein mix aus nem großen pinscher und nem fox! oder so... auf jeden fall sieht er aus wie ein x-beliebiger mix ausm tierheim - nix markantes, das ihn als eigene rasse definieren würde (außer, daß sie manchmal mit kurzem schwanz auf die welt kommen - und die, die mit langem schwanz geboren werden, bei ca 2/3 kupiert werden *graus*)

aber hauptsache, sie wurden extra aus brasilien importiert für ca 800$ pro hund!

wahnsinn! also das hätte sie billiger haben können! aber sie steht sichs leider auch total auf ausstellungen und darum könnt ihr auch nachvollziehen, warum ich von sowas überhaupt rein garnix halte!!!

lg, laura

Was ist denn das für eine Rasse? Scheint sehr unbekannt zu sein. :confused:

Was diese "Rassegeschichte" betrifft gehe ich mit deiner Meinung ehrlich gesagt nich konform.

lg
 
also ich war in tulln und von den vorgeführten hunden schon beeindruckt,
nur die armen kupierten gefallen mir nicht, das ist einfach so schrecklich,... :mad:
was mich irritiert hat war, daß direkt auf der ausstellung auch welpen angeboten wurden???
da ist es ja schon möglich, daß jemand einfach ein so hübsches hundetier haben möchte ohne vorher groß darüber nachzudenken...
meine schwester hätte am liebsten einen fila welpen genommen... auf diese rasse wäre sie nie gekommen, wenn die kleinen nicht gerade angeboten worden wären...
wir haben natürlich keinen gekauft, aber die versuchung war groß...
 
pralinchen schrieb:
also ich war in tulln und von den vorgeführten hunden schon beeindruckt,
nur die armen kupierten gefallen mir nicht, das ist einfach so schrecklich,... :mad:
was mich irritiert hat war, daß direkt auf der ausstellung auch welpen angeboten wurden???
da ist es ja schon möglich, daß jemand einfach ein so hübsches hundetier haben möchte ohne vorher groß darüber nachzudenken...
meine schwester hätte am liebsten einen fila welpen genommen... auf diese rasse wäre sie nie gekommen, wenn die kleinen nicht gerade angeboten worden wären...
wir haben natürlich keinen gekauft, aber die versuchung war groß...

Ich glaube, dass jemand, der sich nicht für die verschiedenen Rassen und die damit verbundenen verschiedenen Haltungsbedinungen interessiert gar nicht erst großartig auf eine Hundeausstellun geht. Meine Frau beispielsweise würden keine 10 Pferde dorthin bewegen können, es interessiert sie einfach nicht. :D

lg
 
ja, den terrier brasileiro gibts, glaub ich, erst seit 95 oder 97 als anerkannte rasse vom FCI.

sind hier in europa eigentlich sehr selten, in österreich gibts, meines wissens nach, nur 17 stück.. oder so. und nur 1-2 züchter. darum hat sich meine freundin auch ihre zwei direkt aus brasilien importieren lassen.

ku-ku, worin ist deine meinung denn anders als meine?

ich finde, daß solche rassen, wie eben der terrier brasileiro, total "gewöhnlich" aussehen und sie keine besonderen merkmale haben, die sie als eigene rasse definieren würde.

für einen laien wie mich sieht er aus wie ein glatter fox mit rundem kopf. ansonsten ist der körperbau und auch die farbe sehr ähnlich...

deswegen finde ich es sinnlos, sowas als eigenen rassestandard zu definieren.

im prinzip müssten dann nämlich alle kreuzungen und mischlinge irgendwie definiert werden. denn neue rassen entstehen ja nur aus kreuzungen unterschiedlicher rassen. 10-20 jahre zucht et voila: eine neue rasse ist aus dem boden gestampft!

schwachsinn!

lg, laura
 
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