Hunde aufs KISTERL???

Also ich finde Kisterln als "zusätzliche Möglichkeit" sich zu entleeren auch nicht schlimm. Es kann bzw. darf aber nicht als Haupt-gassi-Variation verwendet werden.

hmmm, ob das jetzt so rüberkommt - wie ich es meine :confused:
na egal, glaub schon
 
Ganz deiner Meinung, Flummi!

Was mich nur interessieren würde:
Welche Maße sollte so ein Kisterl haben, damit der Galgo sich drauf wohl fühlt?
Oder sollte man ein Zimmer (m²?) begrünen? Wäre das Artgerechter :confused:
Oder ist ein Kleingarten bei der Wohnung (20m²) ausreichend?

Sitz nämlich noch ganz verschlafen am PC und die Prinzessin will aber raus. Hui, da is kalt. A Kisterl wär da schon der Renner. :p

Nein, ehrlich. Für Kleinsthunde ist das Kisterl sicher eine Alternative um auszuweichen
(Längere Absenz des Halters, Sturm (damit der Zwerg nicht wie ein Drache an der Leine fliegt ;)), oder ähnliches).

!! Wie immer liegt die Gefahr ibeim Halter - hier halt in seiner Bequemlichkeit.

Aber wenn ich mir so die Länge der Beinchen im Verhältnis zum zurückgelegten Weg ansehe, dann ist ein kuzer Weg eben doch nicht so kurz für einen Zwerg.
Eine Runde um den Häuserblock dauert dann schon mal 20 Minuten. Und das 3x am Tag. Na das is dann eh schon a Stund.

Und für so einen kleinen Hund vergeht Zeit sicher auch ganz anders. Also sagen wir mal, 20 Minuten stellen sich für den kleinen Fratzen als 60 Min dar, dann is er ja eh schon 3 Stunden pro Tag aus der Wohnung.
Na, was will man mehr :p


@Pitzelpatz: Urarglieb, dass Du mir auch eine Pfote leihst! Find ich ja voll süß! Werd mich am Mi damit beschäftigen *jubeltanzspringfreulachhüpf*

cu
w
 
Original geschrieben von Hündchen
!! Wie immer liegt die Gefahr ibeim Halter - hier halt in seiner Bequemlichkeit.
Eben, und es könnte doch schnell passieren,das aus einmal kisterl gehen, öfter kisterl gehen wird, weils ja viel praktischer ist als bei nacht in der kälte schnell runter zu gehen.
Aber wenn ich mir so die Länge der Beinchen im Verhältnis zum zurückgelegten Weg ansehe, dann ist ein kuzer Weg eben doch nicht so kurz für einen Zwerg.
Eine Runde um den Häuserblock dauert dann schon mal 20 Minuten. Und das 3x am Tag. Na das is dann eh schon a Stund.
Mhh, Ginger ist auch ein kleiner Hund, und hat dementsprechend kurze Beine und kleine Pfoten. Trotzdem ist die runde um den Häuserblock eindeutig zu wenig. Würde dies dann auf dei Rasse ankommen? Oder müsste sie einfach dicker und schwerfälliger sein?
Nein,spass beiseite. Ich glaube viele hier stimmen mir zu wenn ich schreibe das die meisten kleinen Hunderassen enorm viel Bewegungsdrang und ausdauer haben. Jack-Russel z.B.
Hat auch klitzekleine kurze beine, und ist trotzdem nicht aus der puste zu bringen.
@Pitzelpatz: Urarglieb, dass Du mir auch eine Pfote leihst! Find ich ja voll süß! Werd mich am Mi damit beschäftigen *jubeltanzspringfreulachhüpf*
Bitteschön,für dich doch gerne :)
 
die bequemlichkeit kann ich bestätigen - ich hab einen garten und mitten in der nacht geh ich oft nicht mehr raus. da muss er mit dem garten vorlieb nehmen. aber trotzdem geh ich täglich in der früh 20-30min und am nachmittag fahr ich noch auf 1-3 stunden (je nach wetterlage und gesellschaft ;)) auf die insel oder in den prater.

ich finde den garten trotzdem unheimlich praktisch, wenn ich mal krank bin z.b. oder wenn er mitten in der nacht plötzlich kotzen muss :rolleyes:
 
nachdem...

..ich gestern ja schon eine "life-kisterl-diskussion" hatte und mein bequemlichkeitsargument schon von "früher-aufstehern" hier gepostet wurde ;)...(kenn nämlich einen "nur-notfall-kisterl-hund", der dann ein relativ oft "nur-kisterl-hund" wurde :(...) noch kurz was anderes:

also kisterl seh ich persönlich nur als alternative für welpis an....da wiederum egal, ob shi-tzu & co oder bernersenne :D :D....sprich nicht jeder "neuhundehalter" welcher sagen wir mal halbtags beschäftigt ist, bekommt bis zur stubenreinheit seines welpis urlaub.....
in diesem fall seh ichs immer noch als praktischer an, wenn welpi lernt in diesen 5 stunden, die er noch nicht durchhalten kann, aufs kisterl zu gehen (in diesem fall tuns aber zeitungen auch ;))...als die bescherung verteilt sich in der ganzen wohnung...

jedoch sobald die stubenreinheit erreicht ist ---> kisterl weg :)

auch so ein kleinsthund wird net vom bösen wind bis nach timbuktu getragen ;)
 
Aber wenn ich mir so die Länge der Beinchen im Verhältnis zum zurückgelegten Weg ansehe, dann ist ein kuzer Weg eben doch nicht so kurz für einen Zwerg.
Eine Runde um den Häuserblock dauert dann schon mal 20 Minuten. Und das 3x am Tag. Na das is dann eh schon a Stund.


Das ist aber ein gazer großer Irrglaube!
Fanni, meine Yorkie Hündin geht jeden Tag 3x 20 Minuten eine Schnupperrunde plus 1 1/2-2 Stunden Waldspaziergang über Stock und Stein.
Rat mal wer am wenigsten erschöpft ist nachher? Nicht etwas Noah oder ich!!!

Das ist genau das, worüber ich mich so ärgere, dass manche Leute immer denken, kleine Hunde brauchen oder können das nicht.

LG, Maria
 
grml!!

hallo!
kurze beinchen und 20 minuten für eine runde um den häuserblock, frechheit!!
man sieht, du hast keine ahnung von kleinen hunden, oder du kennst einfach die falschen. ;-)
mit meinem wastl war ich bis vor 2 jahren radfahren. und das nicht nur kurze strecken, sondern bis zu 40 km.
mittlerweile kann er leider nicht mehr so wie er will. der alte herr ist ja auch schon 16. aber ne stunde spazieren gehen fordert er auch noch immer ein und für ne hausrunde brauchen wir auch nur 10 minuten.
aja wastl ist eine mischung aus zwergpudel und rauhhaardackel und wiegt 7 kg.
lg claudia
 
Halli Hallo

Also hab heut was bemerkt!!!
Wir warn heut morgen (ca 08:00 - 11:00) mit unserm kleinen Charly am Kahlenberg.

Grosser Parkplatz, mit unsrem grad mal 3 Autos, also kann er mal frei laufen. Dann mal die Leine. Charly: Schau, riech(an leine), *is mir egal*, weiter lauf und schnupper.

Dann is er brav mitgegangen bis zur Aussichtsplatform. Dort hat er natürlich alles ganz genau erkunden müssen.

Dann sind wir ab ins CafeHaus um einen Melange. und Leckerlies für charly. im cafe war er sowas von brav!!! hab ihm vorsichtshalber die leine dran gelassen. er war aber nie die ganze länge der leine weg von uns! anfangs hat er noch den boden und die umgbung erkunden müssen, aber nach 5 min so in etwa wollte er auf einmal auf meinen schoss. da is er dann gesessen und hat geschaut, sicher für 10min (a paar leckerlies miteingeschlossen). also hab ich nebenbei gemütlich meinen cafe trinken können. dann wollt er kurz runter. darauf wollte er auf susis schoss (wieder 5-10min). Dann ham wir eh schon gezahlt und sind gegangen. ALSO extra Lob für Charly!!
War total überrascht.

Wieder draussen angekommen sind wir den halben weg bis zum Auto um die Wette gelaufen. Dann hat ein Hund in einem Garten zu bellen angefangen. Charly hat sich eingebremst, den Schwanz zwischen seine Beine eingerollt, die Ohren gespitzt und hat sich nicht mehr bewegt.
Meine Freundinn meinte ich soll ihn nehmen und zum Auto gehn.
Ich hab ihn jedoch nicht hochgenommen, sondern hab ihn stehn lassen, bin in die Hocke gegangen und hab abgewartet. er is dann irgendwann zu mir gekommen und hat sich ohrenspitzend neben mich gesetzt. ich bin 2 m weiter gegangen und hab ihn gerufen, zögernd aber doch is er dann die 2 m nachgekommen, das 5 mal danach sind schon 5, 7 ,10 m gegangen und wir warn wieder beim auto.
Charly ist unser erster Hund, aber es macht jetzt schon so viel Spass und Freude zu erlebem wie er alles erst kennenlernen muss mit seinen 12 wochen.

ABER JETZT ZUR EIGENTLICHEN FRAGE:

Mir ist aufgefallen das Charly die ganze Zeit weder Pipi noch Gross gemacht hat während wir draussen waren. Erst als wir wieder zu Hause waren. 5 min nach dem wir nach Hause gekommen waren ist er aufs kisterl gegangen.

Hmmm

Jetzt meine Frage: Is das normal??? Bin ich etwas überrascht von seinem Handeln.

__________________
MfG
Gerhard Weinberger &
Susanne Sedetka
Arnoldgasse 2/8/26
1210 Wien
e-mail:
gerhard.weinberger@chello.at
 
Vielleicht denkt ja der kleine Charly gar nicht mehr daran,draussen aufs klo zu gehen.
Warum auch? Er hat ja sein Kisterl.
So wie mein Hund weis, das wenn sie draussen macht, sie ganz brav ist, so weiss Charly das er wenn er im kisterl macht, er ganz brav ist. Vielleicht hat er nicht oder noch nicht gelernt das er auch draussen sein Geschäft machen kann?
Das Kisterl ist ja immer da, du schreibst ja selber das er es oft benützt.Wahrscheinlich denkt er, das dies eben sein kloplatz sein, sowie andere Hunde eben draussen beliebte Klo-ecken haben.

Mein Tipp: Kisterl wegräumen, und dem charly normale stubenreinheit beibringen. Und wenns wirklich so viele Überstunden sind-> Hundesitter.

Lg,Nina
 
Hmmm

Letztes Wochenende im Wald4tel hat ers aber immer gmacht!!

Aber danke mal.
Kisterl kommt heut noch weg, aufpassen tun wir sowieso immer und wenn er seine anzeichen zeigt gehn wir halt gleich raus!!!
 
Also ehrlich: diese Kisterl-Diskussion ist doch Schwachsinn pur ! Ein Hund ist keine Katze und hat sein Geschäft draussen zu verrichten. Wem das Gassi gehen zu viel ist - aus welchen Gründen auch immer - der soll sich lieber gleich eine Katze nehmen. Hatte früher auch immer kleine Hunde, aber auf die Idee, die ans Kisterl zu gewöhnen bin ich nie gekommen - ich hab doch einen Hund um möglichst oft an der frischen Luft zu sein. Na ja - jeder wie er glaubt...
 
Aslo ich muß sagen als ich Julie bekommen habe war ich ja (solo mit Kind) und daher habe ich ihr auch das Kisterl angewöhnt weil ich ja ab ca. 19-20 Uhr am Abend nicht mehr mit ihr runter gehen hätte können. wollte meinen Sohn nicht alleine zu Hause lassen wenn er schon schläft.
und ihr wollte ich nicht zumuten das sie von 18 uhr abends - da hätte ich das letzte mal gehen können (dann kind baden usw..) bis am nächsten morgen 8 uhr oder so durchhalten muß. sie hat also nachts das kisterl benutzt und tagsüber war sie eh mit im büro.
ja, nachteile hatte das auch weil sie alles was weich war (kisterl war immer mit küchenrolle ausgelegt) als klo betrachtet hat.
also es ist nicht 1x vorgekommen das sie in der früh im büro dann gleich mal auf die innere türmatte gemacht hat (obwohl ich vorher gassi war) solche hunde halten dann halt gar nimma zurück und benutzen das kisterl dann immer gleich wenn sie mal müssen.
sie hat es dann also auch oft tagsüber benutzt usw..
habe ihr das kisterl weggenommen gleich als ich nicht mehr solo war und fertig!
wie gesagt - ich glaube das ein kisterl vom hund (habs ja selbst erlebt) dann echt nicht nur im NOTFALL benutzt wird sondern halt immer wenn sie wollen und das ist ja im prinzip ein käse.
wie gesagt bei mir ging es damals nicht anders aber kaum war das kisterl weg - war es weg - war kein problem - klar, sie kam ja auch weit später das letzte mal runter vor dem schlafen gehen ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
@Kleinhundebesitzer: War ja nicht böse gemeint und sollte keinen eurer Wuffs nicht persönlich beleidigen. (Wobei - denen is ja eh wurscht was so ein Depp in ein Forum schreibt;) )

@Nando: Also das ein Hund keine Katze is is richtig. Aber ich kenn genug Katzen die ihr Geschäft im Freien verrichten. (Am Lande halt). Weiß nicht, obs denen nicht besser geht, als ihren städtischen Kollegen :rolleyes:

Nach wie vor fehlt mir die Definition von "Artgerecht". Wenn die Katzen also am Land nicht im Haus leben sondern im Stall, ist das dann nicht Artgerecht? Oder der Hund, der nicht im Bett sondern im Stadl schläft? (Hat dort auch im Winter ein warmes Plätzchen).
Nicht wieder auf mich losgehen; nicht das ich das für Artgerecht halte oder nicht - würd mich nur mal interessieren, was die Menschheit hier so als Artgerecht ansieht.

Denkanstoß von
w
 
Mhh, Ginger ist auch ein kleiner Hund, und hat dementsprechend kurze Beine und kleine Pfoten. Trotzdem ist die runde um den Häuserblock eindeutig zu wenig. Würde dies dann auf dei Rasse ankommen? Oder müsste sie einfach dicker und schwerfälliger sein?
Ginger ist ein mächtig großes Hündchen und hat dementsprechend lange und grazile Beine sowie wünderhübsche Pfoten. :D
(Na ja, wia da Herr, so es G´scherr ;) )

Und net imma alles so ernst nehmen. Bins vom Job her ja net gwohnt!

b
w
 
Artgerechte Haltung.

Dies ist sicherlich ein Thema über das man stunden diskutieren könnte,ohne vielleicht auf einen gemeinsamen nenner zu kommen.

Viele vergleichen ihren Hund mit dem Urahn Wolf,andere wiederrum sind der Meinung unser moderner Hund habe mit seinen Uropa nicht mehr viel gemeinsam.

Artgerecht heist aber auf alle fälle mal eines: Auf die Bedürfnisse seines Hundes eingehen, in mit Liebe und Respekt zu behandeln.
Dies beteutet auch,seinen Hund körperlich und vorallem auch geistig zu beschäftigen.
Artgerecht beteutet auch, auf die Ernährung seines Hundes achtzugeben, dies soll aber nicht heissen das nur Barfer ihre Hunde artgerecht halten, sondern ich meine vielmehr das Schokolade,Knackwürste und sonstiger schmarrn offensichtlich nicht gut für hunde sind.
Artgerecht heist auch, dem Hund soziale Kontakte knüpfen zu lassen, eine rangordnung innerhalb der Familie zu wahren,und ihm seine Ängste zu nehmen.

Einen Hund, Hund sein lassen.

Lg,Nina
 
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